Jahrgang 2005
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Brühler Bilderbogen Juli 2005

Liebe Leser,
 
es gehört zu den weit verbreiteten Vorurteilen über Brühl, dass es in der Innenstadt nicht genügend Parkplätze gebe. Dieser subjektive Eindruck vieler Bewohner und Besucher der Stadt hält sich hartnäckig, obwohl er statistisch nicht zu belegen ist. Das Angebot an Parkplätzen ist völlig ausreichend. Doch der geneigte Autofahrer erwartet, dass er mitten in der Stadt zehn Meter von seinem Ziel entfernt gebührenfrei parken kann. Und das klappt eben nicht immer wie gewünscht. Während sich dann die Suche nach einem freien Platz z.B. auf dem überfüllten Belvederre-Parkplatz manchmal in der Tat recht mühsam gestaltet, stehen in den Tiefgaragen oft Stellplätze leer.

 
Im Sommer wechseln erfreulicherweise viele Brühler von einem fahrbaren Untersatz auf vier Rädern auf zwei Räder. Sie radeln in die Stadt und stehen dann manchmal vor dem gleichen Problem wie die Autofahrer. Und wie wir von aufmerksamen Leser erfahren haben, sieht es an öffentlichen "Parkplätzen" für Fahrräder nicht ganz so gut aus. Sicher, es gibt etwa vor dem Rathaus einen für Fahrräder reservierten Platz und hier und da einige Möglichkeiten. Wer aber mit offenen Augen durch die Innenstadt spaziert, der sieht, dass die Fahrräder kreuz und quer und überall abgestellt werden. Das lässt sich in einer so fahrradfreundlichen Stadt wie Brühl doch sicher noch optimieren.
 
Die Vorzüge Brühls für Fahrradfahrer und die von der Stadt ausgearbeiteten schönen Touren in und um Brühl herum hat uns Gerd Schiffer im exklusiven Gespräch erläutert. Der Leiter des Bürgermeisterbüros glaubt, dass der Toruismus in Brühl boomt und hat interessante Zahlen vorgelegt, die das untermauern.
 
Mit Beginn der Sommerferien starten auch wieder einige attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche. Auf der Schöffenstraße entsteht ein großer Abenteuer-Spielplatz mit vielen Spielen und Bastelaktionen. Hassan Fikes, der Leiter des städtischen Kinder-Jugendtreffs "Klasse" in Brühl-Vochem, hat sich zusammen mit einigen Kollegen wieder spannende Sachen ausgedacht. Darüber hinaus hat er unseren Fragebogen ausgefüllt, den Sie auf Seite 22 finden.
 
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer und viel Spaß beim Lesen Ihres Brühler Bilderbogen.
 
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon: 0 22 32 / 15 22 22
Fax: 0 22 32 / 15 22 21
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Mit Beginn der Sommerferien müssen wieder viele Kinder nicht nur in Brühl beschäftigt werden. Denn nicht alle fahren mehrere Wochen in Urlaub. Es gibt eine Reihe attraktiver Angebote seitens der Stadt. Doch nicht nur die Stadt ist aufgefordert kinderfreundliche Bedingungen zu schaffen. Auch Vereine, Geschäfte, Lokale oder die liebe Nachbarschaft sind in der Pflicht. Wir wollten von Brühler Eltern wissen, wie sie die Lage in der Schlossstadt einschätzen. Das Ergebnis fiel überwiegend positiv aus.



 
Petra von Wick mit Tochter Franziska:
 
Es geht so. Ich fände es gut, wenn es im Schlosspark einen Spielplatz gäbe. In der Stadt vermissen wir neben dem Kaufhof Bekleidungsgeschäfte für Kinder. Dafür ist Brühl als Kleinstadt sehr übersichtlich und sicher. Man kann hier die Kinder noch auf die Straße lassen. Außerdem gibt es gute Fahrradwege. Auch das Bussystem ist gut.



 
Rolf Pies mit Enkeltochter Celina:
 
Sehr. Die verkehrsberuhigten Zonen und die Fußgängerzone gefallen mir sehr. Ich habe positive Erfahrungen gemacht. An allen Ecken findet man Schaukeln und Spielgelegenheiten. Ich kann mich nicht beklagen.



 
Sabine Bast und Ingo Rudolph mit Laura und Jannik:
 
Bei großen Märkten kommt man mit Kinderwagen kaum durch, das ist dann eine Tortur. Sehr kinderfreundlich ist die Balthasar-Speiserei. Es gibt in der Stadt überall ein paar Spielgeräte und Schaukeln. Aber manche Kindergärten sind schon im Argen. Es steht zu wenig Geld zur Verfügung, und das sieht man dann auch. Wir haben ja in Brühl mehr Altenheime als Kindergärten. Der Kindergarten in der Wilhelmstraße sieht noch so aus wie in den sechziger Jahren. Auch die Martin-Luther-Schule ist stinklangweilig, die Toilettenanlagen dort sind furchtbar. Da wird nur das Notwendigste repariert. Die Franziskus-Schule ist viel schöner. Es kommt aber auch natürlich auf die Initiative der Eltern an, die sich dort sehr engagiert haben.



 
Nexhariye Salih mit den Kindern Sara, Valon und Burbuce:
 
Manche Leute sind sehr nett, manche haben weniger Verständnis. Wenn ich eine Wohnung suche, habe ich mit drei Kindern ein Problem. Die Spielplätze sind gut, da gibt es sehr schöne wie den in der Schützenstraße. Wenn die Kinder Fußball spielen wollen, müssen sie auf die Wiese in Brühl-Süd. Aber die können ruhig ein bisschen laufen.



 
Nicole und Rob Knödel mit den Kindern Nikolas und Antonia:
 
Morgens ist es in der Innenstadt ziemlich beschissen. Dann düsen die Autos und Zulieferer kreuz und quer durch die Stadt. Später geht es. In Pingsdorf gibt es in der Alten Bonnstraße einen sehr schönen Spielplatz. Bekleidung und Schuhe kann man in Brühl gut einkaufen. Die meisten Geschäfte sind auch kinderfreundlich. Sehr nette Erfahrungen haben wir im La Paisana gemacht.



 
Martina Zeyen:
 
Nicht so besonders, glaube ich. Als wir noch in Waldorf im Vorgebirge gewohnt haben, fand ich es dort kinderfreundlicher. An der Grundschule ging es dort familiärer zu. Aber ich habe jetzt in Brühl nicht direkt schlechte Erfahrungen gemacht, meine Kinder sind nicht unzufrieden. Es ist nur so ein Gefühl.



 
Hassan Fikes mit Tochter Amina:
 
Ich finde, Brühl ist eine kinderfreundliche Stadt mit vielen Kindergärten. Es wäre ganz gut, wenn es in der Gastronomie in manchen Lokalen mehr Plätze für Kinder geben würde. Wenn ich mit meiner Tochter durch die Stadt laufe, lenkt sie schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Man hat dann sofort ein Gesprächsthema, wenn man andere Leute trifft. Die Spielplätze in Brühl gefallen mir auch sehr gut. Schön wäre es, wenn auch der Spielplatz auf dem alten Friedhof wieder besser in Schuss käme.



 
Hannah und Bert Bollrath mit den Kindern Maja und Sarah:
 
Sehr kinderfreundlich. Die Fußgängerzone gefällt uns sehr, außer wenn Radfahrer zu schnell vorbeirasen. Die Spielplätze sind in Ordnung, die vielen kulturellen Veranstaltungen z.B. im Rahmen des Brühler Markts sind sehr ansprechend. Dazu das Angebot der Musik- und Malschule. Es fehlt ein Waldorf-Kindergarten. Dafür gibt es den Waldkindergarten, in dem einige Kinder aus unserer Nachbarschaft gute Erfahrungen gemacht haben.



Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos).

 

"Der Tourismus boomt in Brühl"

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Im August findet der XX. Weltjugendtag in Köln statt, im September wird das Max Ernst Museum eröffnet und im nächsten Jahr blickt die ganze Welt anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 auf Deutschland. Die Stadt Brühl hat sich auf diese Großereignisse vorbereitet und ist gerüstet. Die Planungen laufen auf Hochtouren, schließlich will Brühl noch stärker vom Tourismus profitieren und beste Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich die Besucher aus nah und fern in unserer Stadt wohl fühlen und das nicht nur bei solchen Großereignissen. Wie das genau aussieht, verriet uns Gerd Schiffer im exklusiven Gespräch.
 
Gerd Schiffer hat ein vielfältiges Aufgabengebiet. Als Leiter des Bürgermeisterbüros ist er nicht nur der Pressesprecher der Stadt Brühl. Der Diplom-Verwaltungswirt kümmert sich auch um die Bereiche Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Tourismus. "Der Job ist zwar anstrengend und zeitaufwendig, macht aber viel Spaß", meint der 35-Jährige. "Man kann gestalten und einiges bewirken." Der gestalterische Spielraum hinsichtlich des Weltjugendtages hält sich allerdings in Grenzen. Was auch daran liegt, dass die Informationen spärlich fließen. "Bis jetzt wissen wir lediglich, dass 5.000 jugendliche Pilger in Brühl untergebracht werden sollen", meint Gerd Schiffer. "Wir wissen aber nicht, welche Nationalität sie haben." Das schränkt den Spielraum ein wenig ein. "Wir wollen Hinweisschilder anbringen, einen Stadtplan für die Jugendlichen erstellen und einen Flyer mit allen Informationen über den ÖPNV anbieten und würden das auch gerne in der Sprache unserer Gäste tun." Noch ist da Geduld gefordert.
 
Geduld war auch bei der Eröffnung des Max Ernst Museums gefragt. Wenn das Museum am 3. September feierlich seine Pforten öffnet, dürfte dies den Tourismus in Brühl nicht unerheblich ankurbeln. Auf verschiedenen Tourismusmessen hat die Stadt Brühl mit dem potenziellen neuen Publikumsmagneten bereits intensiv geworben.
 
"Auf solchen Messen müssen Kontakte hergestellt werden. Wir müssen unsere Sehenswürdigkeiten bekannt machen und die Attraktivität Brühls rüberbringen", erzählt Gerd Schiffer. Die Stadt Brühl ist regelmäßig sowohl auf Publikums- als auch auf Fachmessen vertreten. So etwa auf dem "Kölner Reisemarkt", auf der "Internationalen Tourismus Börse" in Berlin, auf dem "World Travel Market" in London oder auf dem "German Travel Market" in Wiesbaden, um nur einige zu nennen. "Wir wollen Reiseveranstalter ansprechen und dafür gewinnen, Brühl in ihren Programmen aufzunehmen", berichtet Gerd Schiffer. "Momentan ist vor allem der britische Markt für uns interessant. Und in Zukunft erwarten wir auch vermehrt Besucher aus den osteuropäischen Staaten."
 
Besucherrekord in Brühl
 
Die angesprochenen Pakete sehen dann ganz unterschiedlich aus und sind zumeist wie man neudeutsch so schön sagt "eventbezogen". Ausgearbeitet wurde etwa ein 3- Tages-Programm für die tollen Tage, das den Besuch bei einem Karnevalsausstatter zur Auswahl eines passenden Kostüms, eine Stadtführung, den Besuch einer Karnevalssitzung mit dem "Erwerb" des rheinischen Karnevalsdiploms und schließlich das Jecke Treiben beim närrischen Elias beinhaltet. Ein vergleichbares Programm wurde auch rund um den Brühler Weihnachtsmarkt konzipiert und auf den Messen präsentiert.
 
Der Erfolg solcher Messen lässt sich zwar nur schwer messen, doch viele Fakten sprechen dafür. So zum Beispiel die Tatsache, dass Brühl neuerdings in Katalogen führender Reiseanbieter wie Dertour auftaucht. "Was den Tourismus in Brühl betrifft, kann man schon von einem Boom sprechen", sagt Gerd Schiffer. Dies sei insbesondere auf das "Hotel Phantasia" im bekannten Freizeitpark "Phantasialand" mit seinen 165 Zimmern, das vor gut zwei Jahren eröffnet wurde, zurückzuführen. Die Zahl der Übernachtungen stieg 2004 gegenüber dem Vorjahr um 69,9 %. Mit 136.000 Übernachtungen verzeichnete Brühls Hotel- und Tourismusbranche damit einen Besucherrekord. Auch im 1. Halbjahr 2005 stiegen die Übernachtungszahlen kontinuierlich.
 
50.000 Euro jährlich für Tourismus.
 

Die Stadt Brühl trägt dieser positiven Entwicklung Rechnung, fördert sie und pflegt das Image der rheinischen Kultur- und Erlebnisstadt. Der Etat für Tourismus beträgt immerhin 50.000 Euro jährlich. Dazu kommt das brühl-info, das in den Monaten Mai bis Oktober täglich geöffnet hat und zahlreiche exklusive Serviceleistungen für die Kunden bereit hält. Dort können nicht nur Karten für beinahe sämtlichen kulturellen Veranstaltungen in Brühl erworben werden, sondern dank des gerade installierten CTS-Kartenvorverkaufssystems auch Tickets für Konzerte in der Kölnarena oder Events im Kölner RheinEnergie-Stadion (ausgenommen FC-Spiele). An die sechs freundlichen Mitarbeiterinnen des brühl-infos können sich Interessierte auch gerne wenden, wenn es darum geht, komplette Rahmenprogramme für Brühl-Besuche zu entwickeln. "Wir helfen da gerne weiter und können auch spezielle Tipps für nicht ganz so bekannte Möglichkeiten wie z.B. einer ungewöhnlichen Betriebsführung geben", weiß Gerd Schiffer, der in allen den Tourismus betreffenden Fragen von Kerstin Körner engagiert unterstützt wird.
 

Darüber hinaus liegen im brühl-info die zahlreichen, in der Regel mindestens zweisprachigen Flyer der Stadt Brühl aus, die den touristischen Attraktionen Brühls gewidmet sind. Diese beschränken sich nicht nur auf städtische Einrichtungen, sondern selbstverständlich auch auf Highlights wie die Brühler Schlösser, die Brühler Schlosskonzerte oder das Phantasialand. Ganz aktuell sind drei neue Flyer erschie-nen. "Lassen Sie sich führen" gibt einen informativen Überblick über die zahlreichen Themenführungen, sommerlichen Exkursionen, historischen Stadtrundgänge oder Brühler Schätze. Selbst alteingesessene Brühler können dabei noch viel Neues entdecken. "Kultur in Brühl ist mehr als ein Erlebnis" bietet eine Auswahl aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Brühl, vor allem über die Märkte, aber auch Veranstaltungen wie die "Brühler Kaffee-Tafel" (27. August), das "ZOOM Open-Air-Kino" oder das "Werkstatt-Festival". Im Flyer "Brühler Schätze" werden die Brühler Museen vorgestellt, darunter das Steuermuseum, das Museum für Alltagsgeschichte, das Keramikmuseum, der Museumsbahnhof Brühl-Vochem und natürlich auch das Max Ernst Museum, über das es aber auch einen separaten Prospekt gibt.
 
Der städtische Radführer
 
Besonders interessant für die Brühler sind die städtischen Radführer. Angesprochen werden dabei vor allem Fahrradfahrer, aber auch Inline-Skater und Wanderer. Ausgearbeitet wurden vier Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die "Familien- Fahrrad-Rallye, eine rätselhafte Tour" führt durch die Innenstadt vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, aber auch über die Felder bis nach Schwadorf. Um die schöne 10-km-Tour noch vergnüglicher werden zu lassen, haben sich die Macher einige "rätselhafte" Fragen ausgedacht, die man beinahe im Vorbeiradeln beantworten kann. Drei weitere Touren gibt es: "Schlösser & Felder, eine kultivierte Tour", "Rund um Brühl, eine rasante Tour" (auch für Inline-Skater geeignet) und "Zehn Seen sehen, eine anspruchsvolle Tour". Die Ausarbeitung dieser Touren unterstreicht einmal mehr den Ruf Brühls als fahrradfreundliche Stadt. Alle Flyer können übrigens auch auf der Homepage der Stadt Brühl unter www.bruehl.de als PDF heruntergeladen werden.
 
Mit dem Fahrrad werden wohl die wenigsten Touristen im kommenden Jahr anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft kommen. Vier Wochen lang werden im Juni und Juli hunderttausende Menschen zu den 64 Spielen in die 12 Stadien strömen, da-runter auch viele Besucher, die eines der fünf Spiele in Köln besuchen werden. Und für diese Touristen bleibt auch genügend Zeit zwischen den Matches die vielen Sehenswürdigkeiten der Region und damit auch Brühls zu bestaunen. Auch für diese Zielgruppe hat die Stadt Brühl zwei verschiedene Pakete zusammengestellt. Was für das WM-Organisationskomitee gilt, gilt auch für die Stadt Brühl. "Die WM könnte morgen beginnen, wir sind gerüstet", so Gerd Schiffer abschließend.
 
Tobias Gonscherowski
 

 

Verlagssonderveröffentlichung

 

Vielfältig, bunt und international

Wenn wir in unserem bekannten Fragebogen nach dem Ort fragen, wo es unsere Gesprächspartner in Brühl hinzieht, werden oft die Gastronomiebetriebe in unserer Schlossstadt erwähnt. Hier entspannt man sich bei "Speis und Trank", lässt die Seele baumeln, genießt das bunte Stadtleben oder sucht einen Ort gastlicher Geselligkeit. Das Angebot in Brühl ist vielfältig und international, ob gehobene Gastronomie, Kneipen, Eiscafés oder Espressobars. Wie sehr Brühl und der innerstädtische Einzelhandel von der Gastronomie und im Sommer ganz besonders der Außengastronomie profitiert, erfährt man, wenn man die Leute auf der Straße fragt. Brühler und Auswärtige freuen sich nach dem Einkaufsbummel auf eine Tasse Kaffee, ein Bier, ein Wein oder eine leckere Mahlzeit. Interessant ist die große Anzahl junger Gastronomen, die mit attraktiven Angeboten und kulinarischer Kreativität aufwarten. In unserem 1. Teil haben wir uns auf die Vorstellung von Cafés und gastronomischer Betriebe mit Außengastronomie in der Innenstadt konzentriert.
 


Pompidu "Mehr als ein Café"

Wilhelm-Kamm-Straße 5
 

 
Seit 22 Jahren vor Ort, hat das Pompidu in den letzten zwei Jahren sein Image "Mehr als ein Café" erfolgreich gewandelt. Gerade jetzt im Sommer lädt die einmalige Strandkorb-Terrasse zu einem Kurzurlaub mitten in der City ein, besonders zum ausgedehnten, geselligen Frühstück. Jürgen Waffenschmidt wartet mit einem der größten Getränkeangebote in Brühl auf. Neben warmen und kalten Getränken jeder Art, Softdrinks, Bieren und Spirituosen dieser Welt, sind die frischen, vitaminreichen, tropischen Fruchtshakes der Renner in dieser Saison. Auch der Hunger kommt im Pompidu nicht zu kurz. Rund um die Uhr gibt es kleine, warme Küche, wie Pizza, weiterhin Tagessuppe, frische Waffeln, Kuchen und Eisbecher.
 
Weitere Informationen und Highlights rund ums Pompidu erhält man auf der vorbildlich-gepflegten und topaktuellen Internetseite www.pompidu.de. Viel Spaß beim Surfen.


Café Engels

Uhlstraße 89
 

 
Das Café Engels gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Cafés in Brühl. Das Gebäude wurde von den Eltern des heutigen Besitzers Claus Engels 1949 auf einem Trümmergrundstück gebaut. Seit 1973 führt Claus Engels gemeinsam mit seiner Frau Anne das Café. Der gelernte Konditor stellt Kuchen, Gebäck und Festtagstorten in der eigenen Konditorei her. Besonders die Zitronenrollen und der Weihnachtsstollen sind weit über die Stadtgrenzen von Brühl bekannt. Dass Claus Engels ein Kunstliebhaber und leidenschaftlicher Sammler ist, wird im Café offensichtlich: Kunst an den Wänden und Exponate in Glasvitrinen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Café Engels in Künstlerkreisen einen Namen gemacht hat. Viele Künstler bekamen bei Ausstellungseröffnungen von ihm Torten als Präsent überreicht.
 
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 9 - 18.30 Uhr
Sa. 9 - 18 Uhr · So. 13-18 Uhr
Telefon 0 22 32 - 1 21 50


Eiscafe il Gelato da Vincenzo

Uhlstraße 59
 

 
Wer die Eiskarte des Ehepaars Petra und Vincenzo Caico liest, erfährt sehr schnell die Philosophie des Eiscafe il Gelato da Vincenzo. Hier steht die Herstellung eines qualitativ höchstwertigen Lebensmittels im Mittelpunkt, das wertvolle Vitamine und Proteine enthält. Die Verwendung von Frischmilch, natürlicher Süße, frischem Obst und pflanzlicher Fette garantiert neben der besonderen Cremigkeit des Speiseeis einen hervorragenden Geschmack und auch eine sehr gute Bekömmlichkeit. Auf Farbstoffe, Eier, Sahne und Butter wird ganz bewusst verzichtet. Eine genau festgelegte Rezeptur und die zügige Verarbeitung sorgen für einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard des Eis', den der Eisgenießer sofort schmeckt. Auch die Wahl der Kaffeebohnen-Sorten entspricht diesem Anspruchsdenken. Ihre privaten Einstellung, bewusst und konsequent gesund zu leben, führte zum Entschluss, ihr Café zum Nichtraucher-Café zu erklären. Ihr Grundsatz "Eis, ein edler Genuss, statt Masse bei uns Klasse!" erfreut sich in Brühl großer Beliebtheit.
 
Öffnungszeiten: täglich 9 - 22 Uhr
Telefon: 02232 - 94 37 38


Markt 20

Markt 20
 

 
Seit dem Sommer 2002 führen Jotti Konstantinidis und sein Vater Costa die bekannte Gaststätte in Brühl. Nach einer Umbauphase mit neuer Kücheneinrichtung spiegelt sich hier das griechische Prinzip von Geselligkeit und Essenskultur wider. Neben den klassischen griechischen Gerichten, wie Souvlaki und Bifteki kann man auch in großer Runde zum Bier oder Wein aus einem reichhaltigen Angebot von hausgemachten Vorspeisen wählen, die gemeinsam gegessen werden. Bei schönem Wetter laden im Außengastronomiebereich auch tagsüber die gemütlichen Nussholz-Stühle und Tische zur verdienten Ruhepause mit Kaffee oder Softdrinks ein. Ein attraktiver Ausblick auf das Straßenleben am Markt wird garantiert. Seit kurzem versuchen einige Gäste, Donnerstagvormittags einen Nichtraucher-Stammtisch zu etablieren.
 
Öffnungszeiten: täglich ab 9 Uhr, Warme Küche von 11.30 - 14.30 / 17.30 - 23 Uhr
Telefon: 02232 - 44 64 41


Eiscafé Cercena

Markt 2
 

 
Brühls ältestes und traditionsreichstes Eiscafé existiert hier seit 1938 und wird nach dem Gründer Vittorio Cercena, dessen Sohn Alfredo nun seit 2000 in der 3. Generation vom Enkel Vittorio Cercena geführt. In bester Citylage, am Markt 2, trifft sich jung und alt, um bei schönem Wetter an einem Tische im Außenbereich (130 Plätze) unter Sonnenschirmen oder im freundlichen, hellen Cafe (50 Plätze) Kaffee- und Eis-Spezialitäten zu genießen. Mehr als 35 hausgemachte Sorten, auch direkt auf die Hand und mehr als 50 Eisbecher sind im Angebot. Hier lebt man die italienische Lebensart, und der Gast fühlt sich beinahe wie im Urlaub in Italien. Im Familienbetrieb Cercena sind dieses Jahr Kinderschokoladen-Eis und Toblerone mit gebrandten Mandeln die Favoriten des großen Angebots.
 
Täglich ab 10 Uhr
Telefon: 02232 - 4 31 43


Cafe Duett

Janshof 2
 

 
Die Idee, ein Café zu eröffnen, kam Dagmar Göbel und Alexandra Hörsken während eines Italienurlaubs. Nach detaillierter Planung von Produktangebot und der Inneneinrichtung eröffneten die beiden Frauen im April dieses Jahres ihre Espressobar mit besonderem Ambiente und modernem Design, in dem die in Italien bekannte Espresso-Bohne "Hausbrandt" und der aus Köln-Ehrenfeld stammende Kaffee "Schamong" für die Kaffeezubereitung verwendet und auch verkauft werden. "Sich eine Auszeit nehmen oder Kurzurlaub machen" ist das Motto von Duett. Neben Frühstück, Müsli, Paninis und hausgemachten Kuchen sind jetzt im Sommer die erfrischenden Vitaminbomben "Smoothies" mit Eis begehrt. Das Café ist zur Hälfte Nichtraucherzone, im Sommer kann man draußen sitzen. Neuerdings wird auch ein Sektempfang mit Canapés für Hochzeitsgesellschaften angeboten. Das Standesamt liegt ja gleich um die Ecke.
 
Öffnungszeiten: 9 - 19 Uhr · Sa. 9 - 18 Uhr
So. 10 - 17 Uhr · Telefon: 02232 - 15 42 04


Orangerie am Schloss

Schlossstraße 6a
 

 
An einem der repräsentativsten Orte in Brühl, im Schloss Augustusburg, eröffnete Marc Wadehn am 1. November 2004 das Café & Restaurant Orangerie. Hier findet man die nötige Ruhe abseits des Innenstadttrubels und kann auf der Terrasse bei schönem Wetter einen wunderbaren Ausblick auf den Schlosspark genießen. Der ausgebildete Koch mit Auslandserfahrung in der gehobenen Gastronomie bietet von 12 bis 20 Uhr warme, frische Küche sowie leichte Salatgerichte für die Mittagspause an. Neben der täglich wechselnden Karte gibt es ein reichhaltiges Angebot von Kaffee, Kuchen und Eis. Die historischen Räume stehen auch für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung, ob für private Familienfeiern oder geschäftliche Anlässe. 70 Personen finden hier sitzend Platz, ein Stehempfang kann für 120 Personen ausgerichtet werden. Wegen seiner langjährigen Erfahrung in der Erlebnisgastronomie ist ein individuelles Beratungsgespräch mit Marc Wadehn unbedingt empfehlenswert.
 
Montag: Ruhetag
Telefon: 02232 - 50 80 47


Gregor's

Bahnhofstraße 1-3
 

 
Im ehemaligen Café Müller, Bahnhofstraße 1-3, eröffnete Gregor Küster, bestens bekannt als ehemaliger Betreiber des Dadamax, sein Restaurant Gregor's, Café & Restaurant. Der 30-jährige gelernte Koch (u.a. beschäftigt bei "Zur Lese" in Bonn) bietet neben einem reichhaltigen Frühstück zum Mittagstisch zwei leichte Gerichte für 5,50 EUR an. Ideal für den Hunger in der Mittagspause. Abends isst man im Gregors á la Carte und genießt das Angebot offener Weine. Die Speisekarte wechselt alle zwei Wochen, wobei der Schwerpunkt auf frische, saisonale Küche mit regionalen Produkten gesetzt wird. Das Gregor's bietet weiterhin die Möglichkeit, in geschlossener Gesellschaft kulinarische Events jeglicher Art auszurichten. In den Räumen des Gregor's finden 70 Personen Platz, im Außengastronomiebereich 40 Personen.
 
Mo.-Sa.: Ab 9 Uhr Frühstück
Warme Küche von 12 bis 14.30 Uhr
und 18 bis 22.30 Uhr · Ruhetag: Sonntag


Mäx

Bahnhofstraße 7
 

 
Eines der bekanntesten Cafés in Brühl ist das Mäx in der Bahnhofstraße 7, das Wolfgang Marx seit 1996 führt. Neben einem großen und reichhaltigen Auswahl rund ums Frühstück wird mittags zwischen 12 und 14.30 Uhr und abends zwischen 18 und 22 Uhr auch warme Küche angeboten, die aus dem gegenüberliegenden Smutje's Kulinarium stammt. Somit ist das Mäx auch als Ort für die Mittagspause der in der Innenstadt arbeitenden Menschen interessant. Über dem Café befindet sich seit sechs Jahren eine stilvolle Cocktailbar mit einer Karte von über 60 Cocktails, die auch für Veranstaltungen mit geschlossener Gesellschaft bis zu 60 Personen genutzt werden kann. Ein monatlich erscheinender Flyer informiert über die Angebote des Monats. Im Außengastronomiebereich kann man das Flair des Bermuda-Dreiecks" genießen
 
Mo.-Sa. ab 9 Uhr · So. ab 10 Uhr
www.maex.biz


Smutje's Kulinarium

Burgstraße 27
 

 
Anfang des Jahres eröffnete "Smutje" Christian Claus das Kullinarium in der Burgstraße 27. Vor seiner Selbständigkeit war er als gelernter Koch in den letzten 18 Jahren in der gehobenen Gastronomie, u.a. als Küchenchef des Café Stanton in der Schildergasse in Köln tätig. Neben einem umfangreichen Frühstück, das keine Wünsche offen lässt, überzeugt Montag bis Freitag mittag die wöchentliche Karte mit dem "Kreativ-Gericht", dem "Klassiker", und dem "Angebot der Woche". Alle Saucen, Suppen und Dressings sind hausgemacht. Darüber hinaus gibt es die "Standard-Karte"mit warmen XXL-Baguettes, Suppen, Salaten und Nudelgerichten. Ob Frühstück, "schneller Mittagstisch" oder Abendgastronomie, in Smutje's Kulinarium besticht das Preis/Leistungsverhältnis und ergänzt optimal die Brühler Gastronomie.
 
Tel. 02232 - 41 92 72 · Mittag und Abend:
Mo.-Sa. 12-14.30 Uhr/18-22 Uhr
So. 12-14.30 Uhr · So. ab 14.30 Uhr geschlossen.


Matis GmbH

Hospitalstraße 26
 

 
Im Angesicht der Kirche St. Margaretha liegt seit dem 6. November 2003 das belgische Restaurant Matis im Haus mit der vielleicht auffälligsten Außenfassade in Brühl. Es ziert ein maßstabsgerechtes Fachwerkhaus. Bei Matis dominiert die belgische Frischküche, die vom Chef und gelernten Koch Marc Defraeye zubereitet wird. Er stammt aus einer Gastronomenfamilie, beherrscht die alte französische Küche und war u.a. Küchenchef "im Haus am See" in Köln. Auf der Speisekarte sind belgische Spezialitäten, wie Chateaubriand, am Tisch flambiert und der Flämischer Pot aux-feu zu finden. Eine Besonderheit stellt der Tatarenhut dar, bei dem Fleisch am Tisch gebraten wird. Neben belgischen Bieren, glänzt die Getränkekarte mit einem Angebot an offenen Weinen vom Weinhandel Ambrosia. Im gemütlichen Matis von Marc und Andrea Defraeye, das als kinderfreundlicher Betrieb ausgezeichnet wurde, zählt das sehr gute Preis/Leistungsverhältnis. Im Sommer gibt's einen Außengastronomiebereich.
 
Mo., Di., Do., und Fr. 12-15 und 18-24 Uhr
Mi. und Sa. 18-24 Uhr · Warme Küche bis 22.30 Uhr · Tel . 02232/760 579
www.matis-bruehl.de


Café Iguana

Kölnstraße 7
 

 
Kürzlich für die Außengastronomie mit Glasschiebetüren umgebaut, präsentiert sich das Iguana jetzt auch als Cocktail-Bar mit Lounge-Bereich, in dem eine 6 Meter lange Couch der Blickfang ist. Der Internetbereich ist jetzt im hinteren Teil des Cafés zu finden. Björn Opterweidt, der seit mehr als 18 Monaten Geschäftsführer ist, besitzt internationale Erfahrungen in der Hotellerie und legt großen Wert auf die Fortbildung seiner Mitarbeiter, die auch die Qualität der unzähligen Cocktails im Angebot garantieren. Das Iguana ist Premiere-Sportbar mit Großbildleinwand. Neben Kaffee, den bekannten Softdrinks, Bier vom Fass oder aus der Flasche können auch italienische Gerichte von "Little Italy" geordert werden. Monatlich wechselnde Events wie Karaoke- und D.J.-Nächte kommen nicht nur beim jungen Publikum an.
 
Täglich ab 10 Uhr
Tel. 02232 - 41 92 72 · www.cafe-iguana.de


Bella Italia

Kölnstraße 29-31
 

 
In bester Citylage, kurz vor dem Beginn der Fußgängerzone liegt das italienische Eiscafé "Bella Italia" in der Kölnstraße 29-31. Zum Familienbetrieb gehören Alex, Alvaro und Carla Da Costa Fernandes sowie ihre Mutter Maria Da Costa. Das helle und freundliche Eiscafé ist ganzjährig geöffnet und besitzt eine große Zahl von Stammkunden, die den schnellen Service und die wöchentliche Angebotskarte mit selbstgebackenen Waffeln, Kuchen und Torten schätzen. Im Sommer stehen bis zu 32 Eissorten zur Wahl, darunter auch Diäteis. Das Kaffee-, Getränke und Eisbecher-Angebot entspricht dem eines klassischen italienischen Eiscafés. Eine Besonderheit gibt's bei der Bestellung eines Cappuccino, ob große oder kleine Tasse: Man bezahlt nur für eine kleine Tasse.
 
Täglich ab 10 Uhr · Tel. 02232 - 41 00 42


Bierbrunnen

Kölnstraße 36
 

 
Seit 1996 stehen das Ehepaar Lucky Drosakis und Elena Symeonidou hinter der Theke des Bierbrunnen. Von 9 bis 12 Uhr gibt's das "Rentnergedeck", 1 Kölsch + 1 Schnaps für 2 EUR, das Kölsch für 1 EUR. Ab 18 Uhr kann man die "kleine" warme griechische Küche genießen, wie etwa Spieße mit Pommes aus frischen Kartoffeln. Als Premiere-Sportsbar mit großer Leinwand wird der Bierbrunnen natürlich von FC-Fans besucht. Demnächst wird hier ein Brühler FC-Fanclub gegründet. Die Thekenmannschaft FC Bierbrunnen gewann schon in diesem Jahr das Bolzbrüder-Tunier in Brühl. Jeden Freitag gibt's Live-Musik mit DJ, und jedes Jahr wird für Interessierte ein Golf-Schnupperkurs angeboten. Auch Dart-Fans sind am Dart-Automaten immer willkommen.
 
Täglich ab 9 Uhr · So. Ruhetag
02232 - 76 04 95


Café Feuser

Kölnstraße 42
 

 
Das traditionsreiche Café Feuser wurde im Januar 2004 vom Konditormeister Sascha Fischer und seiner Frau Stefanie übernommen. Stefanie Fischer arbeitet bereits seit 1996 im dem seit 56 Jahren bestehenden und ist deshalb als gelernte Konditormeisterin mit der Fertigung der hausgemachten süßen Spezialitäten wie Pralinen, speziell die "Schlosspralinen", Hochzeits- und Festtagstorten, Teegebäck und Weihnachtsgebäck bestens vertraut. Auch das Angebot für Diabetiker bleibt bestehen und soll noch erweitert werden. Im Café Feuser soll schließlich "alles beim Alten bleiben", soweit es um höchste Qualität und freundlichen Service geht. Im Sommer kann man auch an Tischen vor dem Café sitzen, dessen Außenfassade letztes Jahr in dunkelrot neu lackiert wurde. Besonders empfeh-lenswert ist das hausgemachte Eis im Sommer. Dass Süßes die Leidenschaft von Stefanie und Sascha Fischer ist, erfährt man sofort bei dem Genuss ihrer süßen Angebote.
 
Mo.-Fr. 7.30 - 18.30 Uhr · Sa. 7-14 Uhr
So. 13.30-17.30 Uhr · Tel. 02232 - 4 28 09


Tonis Gourmerant IN DER VILLA

Kölnstraße 109
 

 
Seit 1998 gibt es Toni's Gourmerant IN DER VILLA. Der gebürtige Allgäuer und ausgebildete Koch Toni Lutzenberger (u.a. Neue Post in Wiesenhofen, Kuckuck in Köln und Posthotel in Partenkirchen) ist seit 22 Jahren als Gastronom selbständig. Er wird von seiner Frau Ingrid als Weinkennerin und verantwortlich für den freundlichen Service, tätkräftig unterstützt. Das stilvollem Ambiente überzeugt durch ein Angebot internationaler Gerichte mit dem Schwerpunkt der neuen deutschen und mediterranen Küche. Im gelben Faltblatt "Kulinarischen Kalender" wird über saisonalen Gerichte und Veranstaltungen (u.a. Weinproben) informiert. In der Weinstube werden ausgesuchte Weine, bevorzugt die Weinbauregionen Rheingau, Nahe Mosel, Ahr und Tessin, verkostet. Im Sommer ist die begrünte Terrasse offen. Ob privat oder geschäftlich, jede Art von Feier kann mit Toni individuell geplant werden. Ein Party-Service, rundet das vielseitige Angebot ab.
 
Täglich 12-14 Uhr und ab 18 Uhr
Di. Ruhetag · Tel. 02232 - 94 27 72 www.gourmerant.de


"El Patio"

Kempishofstraße 11-13
 

 
Wer die spanische Küche liebt, dem ist das Restaurant "El Patio" bestens bekannt. In dem alten Fachwerkhaus in der Kempishofstraße 11-13 werden die Gäste im rustikalen und gemütlichen Ambiente mit spanischen Fisch- und Fleischspezialitäten kulinarisch verwöhnt. Der Familienbetrieb wird seit dem 16. August 1998 von Tomas Rodriguez geführt. Das Restaurant erstreckt sich über zwei Etagen und bietet ausreichend Platz für Feiern jeder Art, ob aus geschäftlichen oder privaten Anlässen. Im Sommer öffnet El Patio einen der schönsten Biergarten in der Brühler Innenstadt.
 
Mo - Fr. 12-14.30 Uhr
und 18-24 Uhr · Sa. 18-24 Uhr
Tel. 0 22 32 - 94 34 78


 


 
Unter diesem Titel zeigt die Brühler Künstlerin Wera d'Orsoy ihre neueste Ausstellung von Leinwandbildern und Relieftafeln. Bis zum 17. Juli können die Werke täglich von 13 bis 20 Uhr in der Orangerie – Galerie in Schloss Augustusburg betrachtet werden.

Die in Köln lebende 58-jährige Künstlerin mit Atelier in Brühl beschreibt ihr künstlerisches Schaffen selbst wie folgt: "Sie sucht den Dialog mit den Grafiken und ist Linie. Ihre Sprache ist arabeskenhaft gezeichnet und lässt lichtspielerische und räumliche Illusionen nicht zu. Sie betont und irritiert die Ruhe der Fläche, die Begegnung mit dem Ausdruck der Mimik und Gestik im Gegenüber. Wird ihre Liniensprache in der Bildserie mit Szenenwechsel, ist sie konkrete Physiognomie. Sie braucht die Begegnung. Hier erlebt sie die Linie und findet den Dialog als Liniensprache ihrer Bildnisse."

 


 
In der Rathausgalerie, Uhlstraße 2, ist noch bis zum 22. Juli die Ausstellung "Sichtweisen" zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten von Hanne Wagenknecht und Diana Marschall.

Während Hanne Wagenknecht in fein geschliffenen Holzkörpern und sanften Alabaster-Rundungen, in namenlosen plastischen Formen und bronzenen Tierskulpturen das gesamte Mysterium der plastischen Erfahrung sicht- und fühlbar macht, widmet sich Diana Marschall thematisch ihrer großen Leidenschaft, dem Wasser. Die in Köln und dem holländischen Noord Beveland lebende Malerin ist eine begeisterte Seglerin und Taucherin. Immer wieder neu interpretiert sie die Themen Küstenlandschaft und Seestück, wobei sie dabei auch ungewöhnliche Wege der Materialfindung geht. Die Ausstellung ist wochentags von 10 bis 13 und 14 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 10 bis 13 Uhr.

 

Der aus Siegen stammende Pastor Jens Mankel wurde kürzlich mit einem feierlichen Gottesdienst in die Freie evangelische Gemeinde Brühl eingeführt.
Nach seinem Studium war er in Hessen und Köln tätig. Schwerpunkte seiner bisherigen pastoralen Tätigkeit waren neben der Gemeindearbeit Ökumene, interreligiöses Gespräch und vor allem Seelsorge. Zur Zeit absolviert er neben seinem Gemeindedienst eine mehrjährige Weiterbildung in Gestalttherapie. Anfang Juli begann er seinen Dienst in Brühl, nachdem er schon durch einige Aktivitäten sowohl mit der Gemeinde als auch den anderen Kirchen in Brühl bekannt werden konnte. Er löst Pastor Hartmut Weyel ab, der seit April 2000 die Gemeinde betreut hatte.

 

Dr. Jutta Franke, die seit Oktober 2004 an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl als Dozentin tätig ist, wurde jetzt vom Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes NRW zur Professorin für Handelsmanagement und Unternehmensführung berufen. Die Freude an der Lehre und das duale Konzept der Hochschule mit direktem Draht zur Wirtschaft waren für die ehemalige Unternehmensberaterin bei der Boston Consulting Group die ausschlaggebenden Beweggründe, Hochschullehrerin zu werden.
 
Das branchenspezifische und praxisnahe Studium an der Brühler Hochschule sieht die studierte Wirtschaftspädagogin als große Chance gerade für ihren Fachbereich: "Der Handel ist eine vielfältige und sehr dynamische Branche, für die die Zufriedenheit des Kunden jeden Tag aufs Neue im Zentrum des Interesses steht. Für unsere Studierenden und auch für die Hochschule ist der enge Kontakt zu den Unternehmen von unschätzbarem Wert, denn das duale Studium ermöglicht das schnelle Aufgreifen neuer Impulse aus der Praxis und das ebenso schnelle Anwenden theoretischer Kenntnisse."
Das Wichtigste für die junge Professorin ist und bleibt der Spaß an der Arbeit mit den Studierenden. Schon früher hatte sie im Rahmen verschiedener Projekte immer wieder auch mit Studenten zu tun. "Es hat mich schwer beeindruckt, wie kreativ viele junge Leute an die Suche nach Problemlösungen herangehen. Nicht zuletzt diese Beobachtung hat mich für die Lehre begeistert."

 


 
Alle erinnern sich noch an die furchtbare Tsunami-Flutkatastrophe. Auch die große Hilfsbereitschaft, die sich in vielen großen und kleinen Spenden ausdrückte, ist unvergessen. Seinerzeit entstand am St.-Ursula-Gymnasiun in Brühl die Idee, neben den spontanen Spenden nachhaltige Hilfe und Unterstützung im Rahmen einer komplexen Hilfsaktion zu leisten. Vertreter der Eltern, der Lehrer und der Schüler konzipierten gemeinsam mit Rosi Goldmann, Gründerin der Andheri-Hilfe Bonn, in diesem Sinne ein Projekt nach dem Motto "Schüler helfen Schülern". Denn bei dieser Hilfsorganisation, die über eine jahrzehntelange Partnerschaft mit dem Erzbischöflichen Gymnasium verbunden ist, können wir sicher sein, dass jeder Cent bei den Betroffenen ankommt und sinnvoll eingesetzt wird.

 
Konkretes Ziel ist es, in 29 Fischerdörfern in dem von der Flutkatastrophe sehr hart betroffenen Kanyakumari-Distrikt an der äußersten Südküste Indiens nachhaltig zu helfen. Hier hat die Andheri-Hilfe bislang schon Unterstützung für die Opfer zum Kauf neuer Boote und Netze zugesagt. Aber eine große Sorge bleibt: Viele Jugendliche, die sich in der Ausbildung befanden, mussten diese nun abbrechen, weil den Familien die notwendigen Geldmittel fehlen. Eine zweite Chance, die Ausbildung zu beenden, wird es für kaum einen von ihnen geben. Hier wollen wir ganz gezielt helfen. Father Charles, Ansprechpartner der Andheri-Hilfe vor Ort, will den 15 bedürftigsten Jugendlichen einen Ausbildungszuschuss für ein Jahr anbieten.
 
Ein erstes stolzes Ergebnis brachte das Neujahrskonzert. Der Erlös von 1.500 Euro konnte auf der Sitzung der Schulpflegschaft bereits Rosi Goldmann überreicht werden (unser Foto). Die Schüler wollen in diesem Schuljahr noch eine weitere Aktion zu Gunsten des Projektes organisieren. Die Lehrerinnen und Lehrer werden einen Spendenaufruf machen.

 

Am Donnerstag, dem 4. August beginnt das 19. ZOOM Open-Air Festival im historischen Rathaus-Innenhof in Brühl. Mit fast 20 Jahren Open Air Veranstaltungen ist ZOOM Vorreiter des Freiluftkinos in Deutschland. Seitdem freuen sich nicht nur die Brühler auf die alljährlichen Sommerveranstaltungen. 2005 gibt es vom 4. bis zum 27. August insgesamt 13 Vorstellungen im Rathaus-Innenhof.
 

Das Open Air wird am Donnerstag, 4. August mit dem Film STATION AGENT eröffnet, der beim letztjährigen Sundance Filmfestival unter anderem als bester Film ausgezeichnet wurde. Am Freitag, 5. August beschreibt RAY die faszinierende Geschichte der amerikanischen Soul-Legende Ray Charles. Live Musik mit der Brühler Gruppe "Old Friends" stimmt die Besucher am Samstag, 6. August auf die Komödie MEINE FRAU, IHRE SCHWIEGERELTERN UND ICH ein. Comedy vom Feinsten mit Topstars wie Robert De Niro, Dustin Hoffman, Barbara Streisand, Ben Stiller und Teri Polo. Die weiteren Filme:
 
Donnerstag, 11. August: CAROLINA, der neue Film von Oscar-Preisträgerin Marleen Gorris (Antonias Welt).
 
Freitag, 12. August: AS MEER IN MIR von Alejandro Amenábars.
 
Samstag, 13. August: DIE DOLMETSCHERIN mit Nicole Kidmann und Sean Penn, Regie Sydney Pollack.
 
Mittwoch, 17. August: THE OTHER FINAL, ein Film über ein außergewöhnliches Fußballspiel zwischen der karibischen Insel Montserrat und dem Königreich Bhutan. Der Eintritt ist frei.
 
Donnerstag, 18. August: BONNIE & CLYDE, Arthur Penns Klassiker mit Faye Dunaway und Warren Beatty.
 
Freitag, 19. August: LIEBER FRANKIE, einer der großen Publikumshits des Festival in Cannes
 
Samstag, 20. August: PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS, nach dem Kultroman von Douglas Adams Fans
 
Donnerstag, 25. August: RAISING VICTOR VARGAS – A LONG WAY HOME
 
Freitag, 26. August: RHYTHM IS IT!, ein Tanzfilm mit Kindern aus Berliner Problembezirken
 
Samstag, 27. August: ab 19 Uhr laden die Weinhändler Carpe Vinum, Naturkost Brühl und Ambrosia zusammen mit ZOOM zu einer kleinen Weintour im Innenhof ein. Die perfekte Einstimmung auf den Film SIDEWAYS wird abgerundet durch Live Musik des J+R Music Duos.
 
Wie in jedem Jahr gibt es auch wieder einen wöchentlich wechselnden Kurzfilm im ZOOM Open Air. Nachdem der erstmalige Vorverkauf im letzten Jahr von den Besuchern sehr positiv aufgenommen wurde, wird das ZOOM Kino auch in diesem Jahr die Möglichkeit bieten, Tickets im Voraus zu erwerben.
 
Am Samstag, dem 16. Juli, 23. Juli und 30. Juli ist in der Zeit von 10 bis 13 Uhr Vorverkauf im ZOOM Kino, Uhlstraße 3. Der Eintrittspreis beträgt wie im Vorjahr 6 Euro, ZOOM-Mitglieder zahlen 3,50 Euro.

 

www.tuning-scene-bruehl.de

Die amüsanteste Hoempage seit langem. Wirklich gelungen, um einmal in eine andere Welt abzutauchen und herzhaft abzulachen. Und dies nicht über das Hobby Tuning, sondern über die lakonische Art wie die Autofreunde sich selbst beschreiben und augenzwinkernd auf den Arm nehmen.
 
In der Galerie finden sich eine Reihe von Bildern der Autos. Akribisch werden alle technischen Einzelheiten aufgelistet. In anderen Autos spielt die Musikanlage die Hauptrolle. Danach referieren die Halter über die Geschichte ihrer Fahrzeuge, was sehr lustig sein kann. "Im Februar gekauft, erster Unfall einen Tag später", steht denn da. Oder: "Fehlende Leistung wird durch Wahnsinn ersetzt." Besonders Club-Mitbegründer Frank hat schon viel erlebt. "April 2003: Führerschein bekommen. Juni 2003: Unfall, argh, direkt mal für nen kleinen Umbau genutzt. August 2003: Einbruch (in Holland) und Radio weg. Januar 2004: Unfall, ne Frau hat mir Vorfahrt genommen, doof. März 2004: Frau konnte nicht ausparken, wieder mal ne neue Stoßstange. Februar 2005: Die Auferstehung nach dem dicken Crash."
 
Aber die Seite hat noch mehr zu bieten. Unter Events erfahren wir, dass sich die Tuning-Freunde jeden Freitag um 22 Uhr auf dem SunPoint-Parkplatz am McDonald's treffen. "Manchmal sind wir auch da." Unter Infos finden wir das aktuelle "Cabriowetter", und unter Stammwerkstatt die Heldentaten der Mechaniker, die sich besonders an Franks Auto austoben durften. "Ein Beispiel für die gute Arbeit ist natürlich in erster Linie Franks Clio II. Aus einem wirtschaftlichen Totalschaden machten sie das hier allen bekannte Ergebnis. Nachdem Frank das zweite Mal von der Straße gerammt wurde, wurden die Kotflügel gezogen und repariert. Im nächsten Schritt hat Frank dann auch mal (ohne Unfall ausnahmsweise) seine Heckklappe cleanen lassen. Weitere Tätigkeiten, die durch Unfälle verursacht wurden und an Franks Wagen ausgeführt werden mussten, waren ein Achsentausch, ein Austausch von KW-Fahrwerksteilen, Schäden am Getriebe durch Aufsetzer." Großartig. Zum Abschluss noch dies: "Mittlerweile haben auch unsere einstigen Phantasien materiellere Formen angenommen. Wir alle haben bis heute viel zu viel Geld in unsere Autos gesteckt, alles andere viel zu viel vernachlässigt und haben nicht vor das irgendwann mal zu ändern… eher das Gegenteil."

 

(tg) In den vergangenen Jahren organisierte die Stadt Brühl unter dem Motto "Eine Stadt geht auf Reisen" interessante Tagesausflüge zu sehenswerten Zielen wie zuletzt ins niederländische Maastricht. In diesem Jahr übernimmt das in Brühl ansässige Unternehmen Renault die Federführung. Das Reiseziel liegt auf dem platten Land in der Nähe von Magdeburg. Dort ist eine der modernsten Rennstrecken Europas entstanden.
 
Am 6. und 7. August findet dort die "World Series by Renault" statt, eine in ganz Europa ausgetragene Motorsportveranstaltung mit zehn packenden Meisterschaftsrennen. Im Rahmenprogramm erwartet die Zuschauer eine bunte Mischung aus Ausstellungen, Vorführungen, das größte Riesenrad Europas, eine Tombola sowie eine spektakuläre Renault Formel 1-Präsentation auf der Strecke und im Fahrerlager. Die letzte "World Series by Renault" in Valencia lockte 75.000 Besucher an.
 
Und jetzt kommt der Clou in Form des besonderen Angebots von Renault an die Brühler Bevölkerung: Für etwa 500 Bürger der Stadt bietet das Unternehmen eine kostenlose Busfahrt zur Rennstrecke nach Oschersleben an. Die Busse starten am 6. und 7. August (Samstag/Sonntag) jeweils um 5 Uhr früh am Renault Betriebsgelände in Brühl-Vochem. Auf dem Weg nach Oschersleben bietet eine kurze Stadtrundfahrt durch Magdeburg den Teilnehmern die Gelegenheit, die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts näher kennenzulernen. Die Rückfahrt ab Oschersleben ist für 17 Uhr geplant.
 
Als Regulativ wird ein Teilnahmebeitrag von 12 Euro pro Person erhoben. Dafür erhalten die Reisenden jedoch fünf Verzehrgutscheine für Speisen und Getränke zu je 2 Euro, die auf der Rennstrecke eingelöst werden können. Außerdem gibt es eine Renault-Tüte mit Programmheft, Mütze, Getränk und den bei lauten Motorsportveranstaltungen unbedingt nötigen Ohrstöpseln. Die Karten und Verzehrgutscheine gibt es im WSR-Ticket-Office an der Pingsdorfer Straße 87 in Brühl oder im Brühl-Info am Markt.
 
Der Brühler Bürgermeister Michael Kreuzberg freute sich über das Renault-Angebot an die Bürger der Stadt, das er "deutschlandweit einmalig nannte". "Das zeigt die Verbundenheit des Unternehmens mit Brühl. Ich rufe die Bürger unserer Stadt auf, von dem Angebot Gebrauch zu machen und mit dafür zu sorgen, dass die bisherigen Besucherzahlen in Oschersleben getoppt werden", so Kreuzberg bei der Vorstellung des Projekts.

 


 
Der Brühler Surf-Club hat auch in diesem Jahr wieder ein reichhaltiges Angebot für alle Surfinteressierten in der gesamten Köln Bonner Region, die in der Ferienzeit zu Hause bleiben. Der Verein bietet spezielle Anfängerprogramme für Kinder innerhalb der Woche und Erwachsene am Wochenende an.

 
Anfänger können am Bleibtreusee bei Brühl das Segelsurfen erlernen. Material und Wärmeschutzkleidung wird gestellt. Der Verein bietet eine fundierte Ausbildung nach Richtlinien des Deutschen Segler Verbandes. Die Ausbildung wird mit der Prüfung zum Segelsurfgrundschein abgeschlossen. Für Kinder veranstaltet der Brühler Surf-Club spezielle Kinderkurse.
 
Ansprechpartnerin für die Ausbildungsprogramme des Brühler Surf-Clubs ist Ursula Karl (Telefon 02235/986954 oder per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 


 
Als Symbol für die neue Aufgabe überreichte der bisherige Präsident des Lions- Clubs Brühl Dr. Dieter Fehler seinem Nachfolger Tom Babion die Lions-Glocke. Er verband damit den Wunsch, dass Tom Babion in Zukunft klangvoll die Sitzungen leiten möge.

 
Der Lions-Club-Brühl ist ein karitativer Verein, der während der Präsidentschaft von Dr. Dieter Fehler mit seinen Aktivitäten den stolzen Betrag von 30.000 Euro an diverse Brühler Institutionen gespendet hat. Empfänger waren unter anderem die Maria-Montessori-Schule, das Obdachlosenheim, die Hospizbewegung sowie der Förderkreis der Musikschule Brühl e.V. Weitere Gelder wurden an bedürftige Einzelpersonen gespendet. Das Spendenaufkommen wurde ermöglicht durch den tatkräftigen Einsatz der Brühler "Löwen" bei der Durchführung des jährlich stattfindenden Weihnachts- und Frühlingsmarktes, des Sommerlichen Musikfestes sowie weiterer Aktivitäten.
 
Tom Babion will als neuer Präsident das soziale und kulturelle Engagement des Lions-Clubs-Brühl verstärkt fortsetzen, um weiterhin erfolgreich das Ziel der Brühler Lions zu verfolgen: Brühler helfen Brühlern in Not.

 

Besonders für Berufstätige, die erst später am Abend Zeit haben, Sport zu treiben, aber auch für alle anderen, bietet der Polizeisportverein Brühl (PSV), Abteilung Familiensport, eine Gymnastik an, die alle Teile des Körpers anspricht und auch noch Spaß macht.
 
Die Übungsstunde ist donnerstags von 20.15 bis 21.15 Uhr in der Turnhalle des Polizeiausbildungsinstituts, Rheinstraße 200. Bei einem Eintritt in den Verein zu günstigen finanziellen Bedingungen kann man auch noch andere Aktivitäten wie z.B. Inlineskaten und Aquajogging wahrnehmen.
 
Nähere Informationen erhalten Sie von Trude Stein, Tel. 02226/3326 oder von Horst Witten, Tel. 02232/925127 (ab 19 Uhr).
 
Zusätzliche Informationen gibt's im Internet unter www.psv.de (Familiensport).

 

Die "D-paintings", die vor fünf Jahren erstmals im Max Ernst Kabinett der Stadt Brühl zu sehen waren und nun von der Kreissparkasse Köln erworben wurden, um sie im Max Ernst Museum zu zeigen, sind ein außergewöhnliches Konvolut. 34 Jahre lang erhielt Dorothea Tanning diese Bilder, auf denen jeweils der Anfangsbuchstabe ihres Vornamens zu entdecken ist. Das Konvolut erlaubt aber nicht nur einen intensiven Blick auf das Werk der amerikanischen Zeit sowie auf die anschließenden Jahre in Frankreich, sondern fasst auch die enorme Vielfalt der auf ein indirektes Vorgehen angelegten Techniken des Künstlers zusammen: Décalcomanie, Grattage, Collage, Objekt-Assemblage und Frottage, die als Quellen der Inspiration dienen, können anhand der Werkgruppe erläutert werden.
 
Das erste "D-painting" entstand 1943 und basiert auf der Abklatsch-Prozedur der Décal-comanie. Der Surrealist Oscar Dominguez hatte diese indirekte, weitgehend vom Zufall bestimmte Technik 1936 erprobt. Ergebnisse dieses Verfahrens der Bildgewinnung wurden in der Zeitschrift "Minotaure" veröffentlicht und André Breton erläuterte in einem begleitenden Artikel das Vorgehen: "Es handelt sich auch hier wieder um ein Rezept, das jedem zur Verfügung steht, der in die "Geheimnisse der surrealistischen Zauberkunst" eingeweiht werden möchte. Verteilen Sie mit einem breiten Pinsel schwarze Gouache, an verschiedenen Stellen verschieden verdünnt, auf ein Blatt weißes Glanzpapier, und bedecken Sie es sogleich mit einem zweiten Blatt, auf das Sie mit dem Handrücken einen nicht zu starken Druck ausüben. Heben Sie langsam vom oberen Rand her dieses zweite Blatt ab, so wie man bei Abziehbildern verfährt, und legen Sie es wieder auf, heben es wieder ab bis alles fast ganz getrocknet ist. Das, was Sie da vor sich haben, ist vielleicht nichts weiter als die alte paranoische Wand von da Vinci, aber es ist diese Wand in ihrer Vollendung."
 
Erste Arbeiten in Les Milles
 
Noch vor der Flucht nach Amerika hatte Max Ernst 1939 im Internierungslager Les Milles angefangen, mit dieser inspirationsanregenden Prozedur zu arbeiten. Die ersten Gemälde, an denen er in New York arbeitete, setzten die Befragung der so gewonnenen Texturen fort. In seinem Gemälde "D 1943" verwendete der Künstler statt Papier eine Holzplatte als Bildträger sowie eine Glasscheibe als Arbeitsgerät für den Abklatsch. Die Strukturen, die so entstanden waren, wurden von ihm als zwei Felsformationen im Vordergrund des Bildes gedeutet, indem er zwischen ihnen und am oberen Bildrand einen blauen Himmel hinzufügte. In den Felsstrukturen sah er zwei Gestalten: links einen Vogel mit auffälligem Auge und spitzem Schnabel, rechts das Profil eines weiblichen Gesichts mit Augenbraue, Nase, Mund und Kinn. Beide sind einander zugewandt, in ein Zwiegespräch vertieft. Während die Frauengestalt durch ein "D" gekrönt und als Dorothea identifizierbar ist, charakterisiert sich der Künstler durch sein Emblemtier, den Vogel. Ein leuchtend gelbes Gestirn verbindet beide. Wie die fahlblauen Krater am unteren Rand der Kreisfläche verraten, ist nicht die Sonne, sondern der Vollmond dargestellt. Die Begegnung des Liebespaares findet in einer erleuchteten Nacht statt. Bewusst wird hier wie auch in weiteren "D-paintings"der Zauber der Liebe mit der von den Surrealisten bevorzugten Zeit der Träume sowie zusätzlich mit dem Licht der Erkenntnis gekoppelt.
 
Dr. Jürgen Pech

 

Nach der Aufregung um die Entlassung der ehemaligen Direktorin Dr. Bettina Mette kehrte in den letzten Wochen nun die nötige Ruhe in das Max Ernst Museum ein, um die baldige Eröffnung am 3. September erfolgreich organisieren zu können. Die derzeitige Direktorin, Dr. Gabriele Uelsberg, die gleichzeitig Direktorin des Landesmuseums in Bonn ist, sieht sich selbst als "Interimstrainerin", die die Führung in der Zeit nach der gelungenen Museumseröffnung wieder weitergeben möchte.
 

 
Momentan sind es vor allem logistische Arbeiten, die erledigt werden müssen, denn das Konzept des Museums steht. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin strahlt Dr. Uelsberg Gelassenheit und Souveränität aus. In der nächsten Ausgabe des Brühler Bilderbogen werden wir uns ausführlich mit der Eröffnung des Max Ernst Museums beschäftigen.

 

Verlagssonderveröffentlichung

 

Vor kurzem lud Toni Lutzenberger zur Wein- und Sektprobe mit ausgezeichnetem 6-gängigen Menü in sein Gourmerant IN DER VILLA ein. Wieder einmal war seine Veranstaltung sehr gut besucht, und seine Gäste konnten neben der gewohnt ausgezeichneten Küche goldprämierte Weine und Sekte des Sektguts St. Laurentius von der Mosel verkosten.
 

 
Der Winzer Klaus Herres sprach sehr unterhaltsam über die Geschichte und die erstklassigen Produkte seines Familienbetriebes und gab praktische Tips zum Öffnen von Sektflaschen. Alles in allem ein wunderschöner und genussreichreicher Abend.

 

Verlagssonderveröffentlichung

 


 
Seit fast neun Jahren gibt es das Friseurteam des Ehepaares Susanne und Armin Neis in der Carl-Schurz-Straße. Seit Mai 2003 ist es im neuen, hellen und modernen Salon mit der Hausnummer 23 zu finden. Mit bester Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und in angenehmer Atmosphäre erwartet die Kundinnen und Kunden professionelle Beratung rund ums Haar und ein typgerechter Haarschnitt.

 
Das 5-köpfige Team versteht sich als "Friseure für die ganze Familie, von 2-104 Jahren". Dazu zählt auch ein ganz individueller Kundenservice, wie etwa der "Hol- und Bring-Service" für ältere Kunden oder der Schirmverleih bei schlechtem Wetter. Mit dem Slogan "Immer einen Schnitt voraus" setzt man konsequent auf die Weiterbildung des gesamten Teams, auch in Hinsicht auf topaktuelle Haarmode und Haarpflege. Die Qualität der Weiterbildung wird durch die Firma Wella garantiert, deren Kosmetik- und Profi-Haarpflege-Produkte im Salon angeboten werden.
 
Montags ist "Happy Day"
 
In der Urlaubszeit ist besonders die Wella-Pflegeserie SP Sun für die schönsten Sonnenplätze der Welt empfehlenswert. Weiterhin bietet das Friseurteam Neis seit kurzem auch den Montag als ihren Happy Day an, an dem es 10 % auf Alles gibt. "Wir freuen uns sehr darüber, wie gut der Montag bei unserer Kundschaft angenommen wird", berichtet Armin Neis. Schließlich liegt der Salon in einer der Brühler Straßen mit der höchsten Fußgänger-Frequenz und kann jetzt auch montags spontan und ohne Voranmeldung besucht werden.
 
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8 - 19 Uhr und Samstag von 8 - 14 Uhr.

 

Verlagssonderveröffentlichung

 


 
Die Qualität und Kreativität der Frisöre Wellenreiter konnte man bereits in diesem Jahr während der 1. Brühler Hochzeitsmesse im Phantasialand öffentlich bestaunen. Sämtliche Models auf dem Laufsteg, ob Mann oder Frau, wurden vom jungen Team trendig gestylt und in Szene gesetzt. Besonders Hochsteckfrisuren und der Brautservice kommen gut bei den Kundinnen an.

 
Seit Oktober 2002 sind die beiden Wellenreiter, Roberta Pentrelli (li.) und Angelo Lafasanis mit ihrem Frisörsalon in der Pingsdorfer Straße 125 auf dem Weg in die Innenstadt zu finden. Vor ihrer gemeinsamen Selbständigkeit haben beide als Angestellte mehr als neun Jahre zusammengearbeitet. In der mediterranen Atmosphäre des zweigeschossigen Salons werden Kundinnen und Kunden rund ums Haar über die neuesten Frisurentrends beraten. Zur Zeit ist eine Auszubildende beschäftigt. Die Wellenreiter sind für ihre individuellen und typgerechten Haarschnitte bekannt.
 
Seit kurzem haben Roberta Pentrelli und Angelo Lafasanis die völlig neuartigen Haarprodukte der Firma FUENTE "Natural wellness for hair" im Angebot und verwenden diese auch im Salon. Ob Shampoos, Pflegeprodukte, Hairtransformer oder Coloration: Die Produkte basieren auf rein organischen, natürlichen Inhaltsstoffen und Pflanzenextrakten mit der Tendenz "zurück zur Natur". Ein neuer Komplex hydrolisierter Weizenproteine und essenzieller, ätherischer Fettsäuren sorgen für eine optimale Versorgung mit Proteinen, Mineralien und Feuchtigkeit. Das Ergebnis sind Haare, die auf natürliche Weise in den unterschiedlichsten Farbtönen glänzen und geschmeidig sind.
 
Die Öffnungszeiten von Wellenreiter sind Dienstag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr und Samstag von 8.30 bis 15 Uhr.

 


 
(tg) Hassan Fikes wurde 1965 in Kénitra geboren, einer etwa 40 km von der marokkanischen Hauptstadt Rabat entfernten Stadt, wo er zusammen mit seinen acht Geschwistern aufwuchs und zur Schule ging. Nach dem Abitur studierte er Jura. Eher zufällig bewarb er sich um einen Studienplatz in Deutschland, den er prompt erhielt. 1988 erlernte Hassan Fikes die deutsche Sprache. Dann nahm er in Köln an der FH sein Studium der Sozialarbeit auf, das er 1999 erfolgreich abschloss. Nach seinem Anerkennungsjahr fand er 2001 als Sozialarbeiter eine Anstellung bei der Stadt Brühl. Er ist mit Meike Ritter verheiratet und Vater einer zweijährigen Tochter. In dem von ihm geleiteten Kinder-Jugendtreff "Klasse" in der St.-Albert-Straße 2-4 in Brühl-Vochem ist Hassan Fikes seit Jahren anerkannter Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche und deren Familien. An allen Wochentagen (außer Mittwoch) bietet der Jugendtreff zwischen 15 und 21 Uhr ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Teenies und Jugendliche. "Die Einrichtung ist längst etabliert", meint Hassan Fikes. "Vochem hat sich entwickelt. Wir leisten präventive Arbeit in einem Stadtteil mit einem Ausländeranteil von 18 Prozent. Wir schlichten Konflikte, beraten und wollen den Jugendlichen Respekt vor anderen Kulturen vermitteln. Ich glaube, Kultur verbindet und überwindet Grenzen. Ich kenne die verschiedenen Blickwinkel und bin gut informiert über die unterschiedlichen Religionen."

 
Neben der täglichen Arbeit organisiert der Jugendtreff mehrere größere Veranstaltungen im Jahr. Anfang Juni stieg das multikulurelle Musikfest mit fünf Bands, darunter "Suite Cast" aus Vochem, die z.B. aus einem Türken und einem Deutschen besteht. Vom 11. bis zum 29. Juli entsteht in der Schöffenstraße ein großer Abenteuer-Spielplatz unter dem Motto "Leben wie die Wikinger" mit vielen Spielen und Bastelaktionen. In den Vorjahren kamen bis zu 700 Kinder und Jugendliche. Und am 3. September gibt es wieder in Brühl-Ost ein Open-Air-Konzert mit einigen Jugendbands, die erstmals die Chance haben, vor einem großen Publikum auf der Bühne zu stehen. "Das läuft alles sehr friedlich und stimmungsvoll ab", berichtet Hassan Fikes. "Ich kenne 90 Prozent der Besucher persönlich." Die Arbeit in einer Kleinstadt wie Brühl empfindet er als viel einfacher als in einer Großstadt wie Köln. "Mir macht der Job einfach Spaß."


Ich lebe in Brühl seit ....
 
2000. Ein Jahr später bin ich dann auch nach Brühl gezogen.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
 
das mediterrane Flair. Es gibt viele enge Gassen in der Stadt. Ich sitze gerne in einem der schönen Cafés.

In Brühl vermisse ich, ....
 
ganz allgemein betrachtet mehr kulturelle Möglichkeiten, einen interkulturellen Bereich. Die Menschen müssen das mehr selbst in die Hand nehmen. In Brühl leben immerhin Menschen aus 104 Nationen.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
 
die Einrichtung, in der ich arbeite. Und natürlich mein Zuhause.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
 
Bermuda-Dreieck, vor allem ins Mäx oder ins Seasons. Da fühle ich mich wohl, da sind alle Schichten vetreten. Es ist multikulturell.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
 
in keinem Verein. Ich gehe in ein Fitnessstudio.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
 
Ehrlichkeit und keine Schauspielerei.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
 
ich bin gläubiger Moslem. Die Religion gibt vielen Menschen Halt und Hoffnung.

An den tollen Tagen findet man mich ....
 
auf der Bleiche. Wir haben dann ein großes Zelt für die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren aufgebaut. Unser Motto ist: "Tanz Dich doll".

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
 
eine Multikulti-Stadt, in der mehr Nationen leben als in Köln.

Am besten abschalten kann ich bei ....
 
meiner Familie und beim Sport, Fitnesstraining oder Fußball.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich darüber, ....
 
eine Frau, deren Hund auf unsere Wiese, auf der viele Kinder spielen, gemacht hat und die dabei tatenlos zugesehen hat.

Mein letzter Kinofilm war ....
 
"Ali Zaoua" im ZOOM-Kino, für mich eine Reise in die Vergangenheit.

Mein letztes Buch war ....
 
"Papa, was ist ein Fremder", ein Buch des marokkanischen Schriftstellers Tahar Ben Jeloun, das eine Diskussion zwischen Tochter und Vater beschreibt.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
 
heute nicht mehr so sehr wie früher. Aber sie sind mir nicht egal. Ganz früher war ich sogar mal FC-Fan, als da noch Littbarski, Allofs und Schumacher spielten.

 

Verlagssonderveröffentlichung

 

Mit einer Leuchtgasfabrik fing alles an


 
Ab dieser Ausgabe des Brühler Bilderbogen wollen wir Ihnen die Stadtwerke Brühl GmbH in all ihren Facetten näher bringen. Das kommunale Versorgungsunternehmen fühlt sich dem Allgemeinwohl verpflichtet und verfolgt nicht das Ziel den Gewinn zu maximieren, sondern die Kunden zu angemessenen und marktgerechten Preisen zu beliefern. Die erwirtschafteten Gewinne bleiben in Brühl und fließen der Stadt zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben wieder zu. In dieser Ausgabe wollen wir Ihnen einen Überblick darüber verschaffen, wie alles anfing.

 
Im Oktober 1865 fasste der Gemeinderat der damals 4.000 Einwohner zählenden Stadt Brühl einen Beschluss, von dessen positiven Folgen Generationen bis zum heutigen Tag profitiert haben. Die vorausschauenden Ratsmitglieder beschlossen, eine Kommission damit zu beauftragen, alle erforderlichen Pläne, Kostenvoranschläge und Rentabilitätsberechnungen für den Bau einer städtischen Gasbeleuchtungsanlage vorzubereiten. Ziel war es, die bis dahin dunklen Plätze und Straßen in der Stadt zu beleuchten. 18 Monate später waren alle Fragen geklärt, der Bau wurde in Angriff genommen. Kosten: 17.000 Taler, jährlicher Zinssatz 5 Prozent. So entstand auf dem Grundstück an der Mühlenstraße, das der Kaufmann Kirsch der Stadt für 350 Taler überlassen hatte, die Keimzelle der heutigen Stadtwerke in Form einer Leuchtgasfabrik. Von dieser 1868 in Betrieb genommenen neuen Fabrik erhofften die Ratsmitglieder, dass sich später Fabriken, Handwerksbetriebe und viele Haushalte der Stadt an das Gasnetz anschließen würde. Und so kam es dann auch.
 
Die Zuwachsraten des Gasverbrauchs waren enorm. Mit ein Grund dafür war, dass die Zuckerfabrik die Gasbeleuchtung als einzige Beleuchtungsart in ihrem Betrieb verwendete. Übrigens war Brühl in jenen Jahren eine vergleichsweise hell erleuchtete Stadt. 122 "Flammen" der städ-tischen Straßenbeleuchtung mit insgesamt 429.000 Brennstunden pro Jahr ergaben einen höheren Verbrauch pro Gaslaterne (633 m3) als beispielsweise in der Hansestadt Hamburg (mit nur 310 m3).
 
Äußerst rentabler Betrieb
 
Ab 1886 mussten große Um- und Neubauten durchgeführt werden. Das Gasrohrnetz dehnte sich aus und erreichte jetzt auch Straßen wie die Pingsdorfer, Liblarer und Bonnstraße Richtung Schwadorf sowie Mühlengasse, Kaiser- oder Vochemer Straße. Am wichtigsten aber war die Tatsache, dass der Betrieb äußerst rentabel wirtschaftete und alle Neueinrichtungen ausschließlich aus den Betriebseinnahmen bezahlt wurden. Darüber hinaus konnte auch noch ein Reservefonds in Höhe von 20.000 Mark gebildet werden. Um die Menge des Jahresbedarfs an Gas von 1892 (rund 300.000 m3) zu produzieren, mussten über 1.200 Tonnen Kohle verarbeitet werden. Bei der Produktion fielen wertvolle Nebenprodukte wie Koks, Teer oder Ammoniak an, deren Verkauf stattliche Zusatzeinnahmen ermöglichten, die fast ein Viertel der Gesamteinnahmen ausmachten.
 
Der Höhepunkt des Gasverbrauchs in Brühl war 1911 mit 692.000 m3 erreicht. Durch die schrittweise Einführung der Elektrizitätsversorgung und durch den Einsatz der günstigen Braunkohle ging der Verbrauch in den Folgejahren zurück. Als in den dreißiger Jahren der Bedarf wieder stieg, waren die Brühler Kapazitäten ausgeschöpft. Die Stadt Brühl stellte 1937 auf Ferngaslieferung um und begann mit der Stilllegung des 70 Jahre alten Gaswerks. Gasbehälter und Reglerhaus blieben jedoch noch bis 1961 für den Ferngasbezug in Betrieb.
 
Während des 2. Weltkriegs wurde der Gasbehälter mehrfach von Geschossen und Bombensplittern beschädigt, doch immerwieder von todesmutigen Mitarbeitern der Stadtwerke trotz teilweise ausströmenden Gases repariert. Am 28. Dezember 1944 wurde der Gasbehälter bei einem Bombenangriff dann aber doch so stark getroffen, dass alle Mühen vergeblich waren und eine Reparatur durch eigenes Personal unmöglich wurde. Es dauerte bis Kriegsende, bis der Schaden endlich behoben war.
 
Wie die Erfolgsgeschichte der Stadtwerke nach dem zweiten Weltkrieg weiterging, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe des Brühler Bilderbogen.