Jahrgang 2005
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Brühler Bilderbogen Dezember 2005

Liebe Leser,
 
wenn sich ein Jahr seinem Ende nähert, wird allerorten gerne Bilanz gezogen. Im Fernsehen gibt es fast täglich einen Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate. Ob das Jahr 2005 für Brühl ein gutes war? Das werden zu gegebener Zeit die Historiker beurteilen. So wie der Brühler Geschichtsforscher Wolfgang Drösser es getan hat. Er hat vor wenigen Tagen sein neues Buch vorgestellt, in dem er die Geschichte der Stadt Brühl angefangen bei den Neandertalern bis hin zur Gegenwart niedergeschrieben hat. Wir haben uns mit ihm zum exklusiven Gespräch getroffen.

 
Es spricht aber einiges dafür, dass 2005 in Brühl in guter Erinnerung bleiben wird. Kaum einer erinnert sich noch an die Querelen rund um die Eröffnung des einzigartigen Max Ernst Museums. Seit über drei Monaten strömen die Besucher in großen Scharen in den preisgekrönten Bau, um sich die Werke des bedeutenden Künstlers anzuschauen.
 
2005 wurde auch die Giesler Brauerei weitgehend plattgemacht. Die Mehrheit des Rates stimmte für das Großprojekt Giesler-Galerie, das langsam Konturen annimmt. Auch die BVB war ur-plötzlich dafür, auch wenn sie sich vorher im Wahlkampf vehement dagegen aussprach und der Spitzenkandidat Heinz Schmitz das Projekt im Bilderbogen-Interview Billigarchitektur” oder grauenhaft” nannte und einen erhöhten Leerstand an Geschäften prophezeite. Diese politische Kehrtwende erzürnte den Brühler Steinmetz Hans-Jörg Blondiau dermaßen, dass er der BVB-Fraktion in einem Leserbrief durchaus nachvollziehbar, wenn auch sehr drastisch die Meinung geigte. Die BVB zerrte jetzt – vertreten durch eine engagierte Brühler Anwaltskanzlei – ihrerseits den Unternehmer mit einer auf einem dramaturgisch ausgefeilten Konstrukt basierenden Beleidigungsklage vor Gericht. Aber lieber Herr Schmitz, Sie haben doch im Bilderbogen selbst gesagt: Wir glauben, dass
 
die freie Meinung zum Verständnis der Demokratie gehört. Wir fühlen uns nur dem Wähler verpflichtet.” Schade, dass auch die BVB ihren Worten keine Taten folgen lässt.
 
Dabei steht doch Weihnachten, das Fest der Liebe, vor der Tür. Da sollte man doch besinnlich zur Besinnung kommen und sich den wichtigen Dingen des Lebens widmen. In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Inserenten und Lesern und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir bedanken uns für Ihre Treue, Ihre Anregungen und Ihre Wertschätzung und freuen uns auf das kommende Jahr.
 
Übrigens, Kirsten Pusch von KPI Event organisierte uns das Engel-Model Tanja mitsamt Kostüm für unser Titelbild.
 
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon: 0 22 32 / 15 22 22
Fax: 0 22 32 / 15 22 21
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

 

Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. Und je näher das Fest rückt, je drängender stellt sich die Frage, womit man den lieben Verwandten, Freunden und Bekannten eine Freude machen könnte. Die Menschen strömen wieder in die Innenstädte und zu den schönen Weihnachtsmärkten. Doch nach welchem Prinzip gehen sie vor? Haben sie bereits konkrete Geschenkideen oder wollen sie sich in den vielen Fachgeschäften inspirieren lassen? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und uns in der Stadt umgehört. Dabei haben wir festgestellt, dass jeder seine ganz individuelle Vorgehensweise hat. Mal wird früher eingekauft, mal auf den letzten Drücker, mal werden Wunschzettel abgearbeitet, mal auf Bewährtes zurück gegriffen. Doch lesen Sie selbst.



 

 
Wolfgang Dormann mit Getrud Schmid:
 
Vor der Adventszeit kommen mir die Geschenkideen. Ich muss die Sachen aber noch besorgen. Ich habe schon Vorstellungen, was ich an meine Lieben verschenken will. Seit ich Rentner bin und ich für solche Sachen Zeit habe, ist das für mich kein Stress mehr. Das macht mir Freude. Ich gehe gerne zu den Weihnachtsmärkten nicht nur in Brühl, sondern auch in Bonn oder Köln. Da lasse ich mich auch noch inspirieren.



 

 
Marlies Fey-Bursch:
 
Auf den letzten Drücker, meistens kurz vor Heiligabend, wenn nicht sogar an Heiligabend selbst. Wenn ich Zeit habe, fällt mir nicht so viel ein. Im Stress produziert mein Hirn die besten Gedanken. Dann gehe ich in die Wepag-Fachgeschäfte und lasse mich inspirieren.



 

 
Achim Malzmüller:
 
Ich kaufe genau ein Geschenk und zwar für meine Frau. Zwei Wochen später hat sie dann auch Geburtstag. Alle anderen Geschenke delegiere ich. Ich sammele das ganze Jahr über Ideen. Man merkt sich Sachen aus Gesprächen. So hat es bisher immer ganz gut geklappt.



 

 
Norbert Münch:
 
Wenn ich in Prospekten blättere, kommen mir die besten Ideen. Ich schaue mir die Prospekte von Pohl, dem Kaufhof oder ToysRus an und gehe danach in die entsprechenden Geschäfte. Auch auf dem Weihnachtsmarkt sammele ich Ideen. Da gefällt mir der Töpfereistand besonders gut.



 

 
Claudia Rösch mit Frank Lambertz:
 
Spontan. Meine Eltern bekommen immer das gleiche Geschenk. Einen Gutschein vom brühl-info für eine tolle Veranstaltung. Theater- oder Konzertkarten oder ein Ticket für eine Schiffstour. Wir Erwachsenen schenken uns eigentlich nichts. Aber dann hält sich doch keiner daran, und man bekommt doch etwas.



 

 
Fani Toni mit Frank:
 
Notgedrungen eine Woche vor Heiligabend. Dann sind wir am kreativsten. Ich ziehe dann ohne Idee los, gehe durch die Fachgeschäfte und überlege, was ich wem schenken könnte. Auf Weihnachtsmärkten werde ich eher selten fündig.



 

 
Andrée Koch mit Ehemann Harald
und den Kindern Jan-Philipp und Justin:

 
Im Laufe des Jahres. Ich notiere die Ideen und ziehe dann durch die Geschäfte. Am liebsten kaufe ich in Brühl ein, allerdings bekomme ich hier Kinderspielsachen nicht so günstig. Schenken ist für mich kein Stress, ich mache das gerne.



 

 
Dr. Walter Leder:
 
Ein Tag vor Weihnachten. Dann kaufe ich alles auf einmal. Wie viele hilflose Männer stöbere ich dann in Schmuckgeschäften oder gehobenen Boutiquen und finde dann schöne Schals oder ähnliche Geschenke.



 

 
Alexandra Simon und Marcus Schmidke:
 
Gar nicht. Wir arbeiten Wunschzettel ab. Wir wissen, was wir uns wünschen. Das hat den Vorteil, dass man nichts umtauschen muss. Da der Wunschzettel meistens länger ist, können nicht alle Wünsche erfüllt werden. So gibt es trotzdem Überraschungen. Bei den Verwandten sind wir kreativ. Es gibt nichts zum Auspacken, sondern etwas zum Erleben.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos).

 

Förderverein für Kirchenmusik in St. Margareta
 
(bm) Immer dann, wenn sich ein Förderverein gründet, sind die Initiatoren und Mitglieder beseelt von einem ganz besonderen Geist: dem Gedanken, zu helfen. Dass sich dieses dann gleich auch im Namen des neugegründeten Vereins niederschlägt, ist allerdings eine Besonderheit, und drückt im Falle des ConSpirito e.V. – Förderverein für Kirchenmusik in Sankt Margareta” zudem noch die Verbindung zum spirituellen Inhalt des Fördergedankens aus.

 

 
Gegründet wurde der Verein nicht zuletzt im zeitlichen Zusammenhang mit dem großen Chorkonzert am 20. November, um deutlich zu machen, dass derartige musikalische Großereignisse sich angesichts immer weiter rückläufiger Finanzmittel im Bereich der Kirchen zukünftig wohl nur noch über die tat- und finanzkräftige Unterstützung von außen” realisieren lassen. Und genau hier setzt das ConSpiritative” des ConSpirito an: Auch wenn nach den Worten von Dechant Thomas Iking derzeit noch keine Einschnitte bei der Förderung der Kirchenmusik an St. Margareta zu beklagen sind, so ist doch zu erwarten, dass sich dies mittelfristig nicht mehr vermeiden lässt. Und um dann nicht unvorbereitet da zu stehen”, so der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Stefan Segger, wurde ConSpirito ins Leben gerufen: Wir wollen heute schon die Grundlagen für eine weiterhin aktive und attraktive Kirchenmusik in Brühl legen.” Mitglieder und Fördermitglieder sind daher ganz herzlich willkommen.
 
Wie gut der Einsatz des neu gegründeten Vereins angelegt” ist, davon konnten sich Musikinteressierte übrigens am 20. November persönlich überzeugen: in der ausverkauften Margaretenkirche erklangen mit der Mass for the children” und dem Magnificat” von John Rutter zwei anspruchsvolle und begeisternde Werke. Das von Regionalkantor Michael Koll geleitete Projekt trieb die beteiligten Chöre zu Höchstleistungen, und das Auditorium im Anschluss zu Begeisterungsstürmen. In der Kirche eher unübliche Bravo-Rufe stellten die Leistung aller Beteiligten und das Interesse an der Kirchenmusik eindrucksvoll unter Beweis.
 
Kontaktadresse: ConSpirito, Pastoratstraße 20, Telefon: 02232/13972 (Dr. Segger). Eine Internetseite für den Verein ist auch geplant: www.conspirito-bruehl.de.
 

 

Unter dem Motto Bibliotheken bringen Licht ins Dunkel” fand kürzlich erstmals in Nordrhein-Westfalen eine Lange Nacht der Bibliotheken” statt. Neben 180 Bibliotheken aus NRW nahm auch die Stadtbücherei Brühl mit beträchtlichem Anklang bei den Bürgern daran teil.
 

 
Aus diesem Anlass hatte die Bücherei ihre Öffnungszeiten bis spät in die Nacht hinein verlängert. In Kooperation mit der Buchhandlung Köhl konnte eine Besonderheit angeboten werden: wer sich zwischen 18 und 23 Uhr erstmalig anmeldete, konnte dies zu halbierten Konditionen tun. Die Buchhandlung Köhl übernahm einmalig die Hälfte der Jahresgebühr. Mehr als 40 Neulinge im Alter zwischen 4 und 79 Jahren konnten in der Bücherei begrüßt werden.
 
Höhepunkt des Abends war die Präsentation des neuen Online-Angebots der Bücherei, der Internet-Katalog. Der erste stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Poschmann nahm als Vorbild für alle Anwesenden an der ersten Schulung zur effektiven Nutzung des Internet-Kataloges” teil. Über ein Dutzend weitere Schulungen, von Anja Bley und Frau Fischer durchgeführt, fanden in dieser Nacht statt. Dabei wurde den Besuchern vorgeführt, wie man bequem von zu Hause aus im Internet den gesamten Bestand der Stadtbücherei Brühl rund um die Uhr recherchieren, sein Nutzerkonto einsehen, entliehene Medien verlängern, selbständig Vorbestellungen tätigen und sich verfügbare Medien für maximal fünf Tage zurücklegen lassen kann.
 
Ab 2006 werden regelmäßig Online-Schulungen für Erwachsene und Jugendliche angeboten. Weitere Informationen entnehmen Sie dem Veranstaltungskalender der Stadtbücherei. Für die Kinder und Jugendlichen begann ebenfalls um 18 Uhr eine Sonderaktion. Unter dem Motto Mein Bücherstar” konnten die Kids und Teens mit Window Color und Wasserfarbe eine Szene oder die Helden aus ihrem Lieblingsbuch künstlerisch darstellen. Es sind aber auch Manga-Zeichnungen und wunderschöne Laternen angefertigt worden.
 

 

Eufonia hat den Kanadiern gezeigt, dass die Deutschen entgegen aller Vorurteile doch Humor haben – und wie!“ So die kanadische Organisatorin Mechtild Hoppenrath am Ende einer erfolgreichen Eufonia-Kanada-Tournee.
 

 
26 Mitglieder des Männerchors gaben im Herbst als kulturelle Humorbotschafter für Brühl und das Rheinland vier Konzerte in der ostkanadischen Provinz Ontario. Das erste Konzert mit Melodien der Beach Boys und BAP, aus Rossinis Barbier von Sevilla” und Hits der Comedian Harmonists fand am Trinity College der Universität Toronto statt. Der Deutsche Generalkonsul in Toronto, der die Schirmherrschaft über die Reise übernommen hatte, sowie die weit über 100 Zuschauer waren vom Brühler Chor begeistert.
 
Weitere gut besuchte Konzerte fanden in der Kirche St. Marks” in Niagara-on-the-Lake sowie anlässlich des weltweit zweitgrößten Oktoberfestes im Schwabenclub” in Kitchener statt. Für die Brühler Sänger war ein Chor-Workshop in der Highschool von Kitchener der Höhepunkt ihrer Reise. Nach gemeinsamen Einsingübungen tauschten die Eufonisten ihre Dirigentin Christina Kröhne und ihren Pianisten Joachim Jezewski gegen die Chorleiterin und den Pianisten der Eastwood Collegiate Singers” ein. Während Eufonia einen Gospelsong probte, lernten die 12- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schüler Schumanns Zigeunerleben”.
 
Für alle Musiker war der Workshop eine große Herausforderung: Die Kanadier hatten vor allem mit der deutschen Aussprache zu kämpfen, während die Eufonisten lernen mussten, sich in ein echtes Gospel-Feeling” fallen zu lassen. Am Abend zeigte sich, dass sich die Arbeit gelohnt hatte. Beide Stücke wurden vom Publikum begeistert angenommen. Wie bei den anderen Konzerten wurde dann im Abendprogramm noch Franz Schuberts Ständchen” von Eufonia mit einer kanadischen Altistin als Gast aufgeführt. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam Der Mond ist aufgegangen”, und die Eufonisten wurden wie bei allen Konzerten nicht ohne diverse weitere Zugaben entlassen und mit standing ovations” gefeiert. Wegen der umfangreichen Vorbereitung für die Konzertreise wird es ein neues Eufonia-Programm in Brühl erst in 2006 geben.
 

 

 

Der Kölner Autor Martin Stankowski stellte im Brühler Keramikmuseum sein neuestes Werk vor: Der andere Rheinreiseführer Links + Rechts – Vom Kölner Dom bis zur Loreley” vor.
 
Martin Stankowski bot mit gewohnt kritischer Entdeckerlust und einer Fülle überraschender Details spannende Unterhaltung. Rheinreisen sind auch heute noch schön. Und noch immer gibt es manch Unbekanntes zu bestaunen. Der Autor verstand es wieder einmal, die Zuhörer ganz in seinen Bann zu ziehen. Und so applaudierten die Gäste begeistert im ausverkauften Keramikmuseum.
 

 

www.kirchenchor-stmargareta.de
 

 
Auf dieser Homepage dreht sich alles um den Kirchenchor Caecilia” an St. Margareta und die Geschichte der Kirche und ihrer herausragenden Persönlichkeiten. Mit dem Gloria” von John Rutter wird man gleich auf der Startseite akustisch empfangen und auf den Chor musikalisch eingestimmt. Vor ein paar Wochen hat der Chor sein viel beachtetes Konzert gegeben und dabei zwei große Werke von John Rutter aufgeführt. Zahlreiche Fotos und Pressekritiken finden sich auf der Seite ebenso wie die Chronik des Chors, der auf eine 375 Jahre lange Tradition zurück blicken kann. Viele Berichte zeugen von einem harmonischen Miteinander der Chormitglieder untereinander, so etwa die vielen gemeinsamen Chorfahrten oder die Caecilienfeste”, die noch einmal nacherlebt werden können. Vor Jahren verewigte sich der Chor auch auf einer eigenen CD.

 
Der in Brühl wohnende Regionalkantor Michael Koll ist für den Chor musikalisch verantwortlich. Er wird unter Personen ausführlich vorgestellt. Witzigerweise ist er die einzige lebende Person in dieser Rubrik. Die anderen (Oberpfarrer Philipp Lehnen, Dechant Heinrich Fetten, Dechant Richard Bertram und Jakob Sonntag) haben sich auf andere Weise um St. Margareta verdient gemacht. Das lässt sich ebenso ausführlich nachlesen wie die interessante Chronik und wechselhafte Geschichte der Orgel.
 
Wer den Chor einmal live sehen und hören möchte, hat dazu bei der Christmette am 24. Dezember die nächste Gelegenheit. Gerne können Interessierte auch die Proben (jeden Mittwoch von 20 bis 22 Uhr an wechselnden Orten, genauere Informationen dazu weiß Michael Koll unter Telefon 02232/43762) besuchen.
 

 


 
Die Bigband der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl unter der Leitung von Elmar Frey (Bild unten) und das Orchester des Erzbischöflichen St. Ursula Gymnasiums unter der Leitung von Ulrich Menke (Bild oben) laden zu zwei besonderen Konzerten in der Vorweihnachtszeit ein: Unter dem Motto Swinging Christmas werden bekannte Melodien und berühmte Songs wie White Christmas“, Feliz navidad“, Winter Wonderland“ oder die Petersburger Schlittenfahrt“ erklingen. In der ersten Konzerthälfte werden beide Orchester auf ihre Weise das Publikum auf die Weihnachtszeit einstimmen, in der zweiten Konzerthälfte wird satter, swingender Bigbandsound kombiniert mit warmen Streicherklängen das Publikum musikalisch unterhalten und begeistern. Das erste Konzert am Donnerstag, dem 8. Dezember, wird im Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum in Brühl stattfinden, das zweite Konzert am Freitag, dem 9. Dezember, im Atrium des St. Ursula Gymnasiums, Kaiserstraße 22.
 

 
Beide Weihnachtskonzerte beginnen um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 5,00/3,00 Euro gibt es im Vorverkauf für das erste Konzert (im Max Ernst Museum) im brühl-info: Uhlstraße 1, Telefon 02232/79345 und für das zweite Konzert im Sekretariat des St. Ursula Gymnasiums, Telefon 02232/70707.
 

 

Unter der musikalischen Leitung von Siegfried Bernhöft lädt die Brühler Chorvereinigung zu ihrem traditionellen Weihnachtskonzert am 3. Advent herzlich ein. Zur Aufführung kommen beliebte Advents- und Weihnachtslieder und die Messe de Minuit” von Marc-Antoine Charpentier. Es wirken die Instrumentalgruppe Malzkorn, Andrea Nanke und Beate Schmuck mit. Außerdem gibt es Rezitationen zur Weihnachtszeit von Jan Georg Raffelt.
 
Eintrittskarten kosten 10,00/8,00 (erm., inkl. Ticketgebühr) Euro. Weitere Infos unter Telefon 02232/35691.
 

 

Schönes und Außergewöhnliches für Ihr Weihnachtsfest” gibt es am Wochenende des 11. und 12. Dezember im Atelier des ehemaligen Rankewerks zu bestaunen. In der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr präsentieren zahlreiche Aussteller in der besonderen Atmosphäre der alten Fabrikhalle schöne und ausgefallene Weihnachtsgeschenkideen.
 
Außerdem werden die original Kinoplakate des bekannten Künstlers Willi Laschet ausgestellt. Weitere Informationen erhalten Sie von Dr. Karola Meck-Theben (Telefon 02232/29391).
 

 

Die Faszination der Welt der Stadien
 
Faszination Stadion 2006: Die WM-Stadien – Geschichte, Porträts, Ausblick” heißt ein gerade erschienener wunderbarer Bildband. Darin dreht sich alles um jene zwölf Fußballarenen, die im kommenden Jahr Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft sind. Herausgeber des Werkes ist der in Brühl ansässige Verlag Stadionwelt. Wir haben die etwas andere Redaktion einmal besucht.

 

 
In der Schlossstraße 23 genau gegenüber von Schloss Augustusburg hat Stadionwelt sein Domizil aufgeschlagen. Im Erdgeschoss und im dritten Stock sitzen die ganz besonders eingefleischten Fußballredakteure, die nicht das hektische tagesaktuelle Gesche-
 
hen der wichtigsten Nebensache der Welt verfolgen, sondern seit einigen Jahren eine Marktnische gefunden und konsequent ausgebaut haben: die Welt der Stadien und die der treuen Fußballfans, die in großen Scharen kommen und Leben in die Bude bringen.
 
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte vor rund fünf Jahren. Damals stellte Thomas Krämer zusammen mit Ingo Partecke die Seite www.stadionwelt ins Netz. Der Inhalt: Stadionfotos aus aller Welt. Schnell kamen Diskussionsforen hinzu, weitere Serviceleistungen und Angebote folgten. Was laut Thomas Krämer als Hobby-Projekt” begann, entwickelte eine ungeahnte Eigendynamik.
 
Inzwischen wird die Seite seit Jahren professionell betreut und täglich von der zehnköpfigen Redaktion aktualisiert. Monatlich besuchen 1,7 Millionen User die Seite. Wir haben 11 bis 12 Millionen Page Impressions”, berichtet Thomas Krämer. 23.000 Stadionfotos sind abrufbar, ebenso Bilder von Arenen anderer Sportarten, Informationen zu allen Stadien, Business News. Wir arbeiten auch mit Stadion-Architekten und -Betreibern zusammen”, sagt der Chef, der als Herausgeber fungiert. Die Redaktionsleitung übernahmen Ingo Partecke und Stefan Diener.
 
Magazin von Fans für Fans
 

 
Das Potenzial war so enorm, dass es nicht beim Internetauftritt blieb. Seit über einem Jahr erscheint das Magazin Stadionwelt” (bislang monatlich, ab 2006 allerdings alle zwei Monate). Darin finden sich interessante Berichte rund um die Stadien, Reportagen für die Fans (z.B. was ist im Gästeblock erlaubt, wo dürfen Fahnen geschwenkt werden), Fußballer-Interviews, ein doppelseitiges Stadionposter und vieles mehr. Außerdem wurden eine Reihe von Büchern bereits veröffentlicht, weitere sind geplant. Faszination Fankurve” war eines der ersten. Es war erfolgreich, Fortsetzung folgt.
 
Thomas Krämer weiß, was die Fans interessiert. Schon im Alter von fünf Jahren war er erstmals in einem Stadion. Er ist FC-Fan, wenn auch nicht mehr so eingefleischt wie früher. Die Stadien sind eine Faszination für sich selbst. Die alten Kampfbahnen erinnerten an die alten griechischen Stätten. Die neuen Arenen gleichen den geschichtlichen noch mehr. Man ist näher dran am Geschehen”, meint der 33-Jährige. Sein Lieblingsstadion ist das Dortmunder Westfalenstadion, das seit kurzem auch den Namen einer Versicherung trägt, gefolgt von der AOL Arena, der Heimat des Hamburger SV. Die Schalker Veltins-Arena gefällt ihm dagegen nicht so sehr. Das ist eine tolle Mehrzweckhalle, aber eigentlich kein Fußballstadion.”
 
Auch mit Mehrzweckhallen kennt sich Thomas Krämer aus. Denn durch die Vermittlung seines Vaters Hans-Peter Krämer, dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Köln, knüpfte er Kontakte zum VfL Gummersbach, der inzwischen mindestens zehn Heimspiele pro Saison in der Kölnarena austrägt. Inzwischen ist Thomas Krämer der Pressesprecher der Oberbergischen. Von Brühl aus wird die Homepage des Vereins gepflegt und das Ticketing, das Fan-TV und der Onlineshop betreut. Dass der VfL Gummersbach vor ein paar Jahren einen Zuschauer-Weltrekord im Handball aufstellen konnte, lag auch nicht zuletzt an der guten Organisation von Thomas Krämer und seinem Team.
 
Und jetzt kommt also der schmucke Bildband mit allen WM-Stadien heraus. Auf 240 Seiten (mit über 400 Fotos sowie faszinierenden Luftbildern) erfährt der Leser alles über die modernen Spielstätten und ihre Geschichte. Und schließlich werden auch die Stadien der kommenden Fußball-Großereignisse (EM 2008 und der WM 2010) vorgestellt. Das Buch ist im Bahnhofsbuchhandel oder beim Verlag selbst (Tel. 02232/57720) erhältlich.
 
Tobias Gonscherowski
 

 

Eine selten bündige und aktuell aus der Kunstszene informierende Präsentation war kürzlich im Brühler Kunstverein in der Alten Schlosserei zu erleben: So marktmächtige Namen wie Meese, Richter oder Ruthenbeck waren mit anregenden und handwerklich traditionellen Arbeiten vertreten, die man im Rahmen von Grafikeditionen nicht erwarten würde, vor allem bei den beiden Shooting-Stars des zeitgenössischen Kunstmarkts Richter und Meese.
 

 
Im Konzert mit den jungen Künstlern Beate Gütschow, Dasha Shiskin, Claudia Schneider, Peter Piller, Ferdinand Penker, Miron Schmückle und Stephen Craig ergab sich ein vielgestaltiges Bild in Technik und Thematik. Denn es gab die traditionelle Druckgrafik als Radierung und Lithografie neben meisterlicher Fotografie und Multiples, wie sie seit den 70er Jahren verbreitet sind. Auffällig war die Figuration aller Künstler, von einer hochkarätigen Jury am Stammsitz der Griffelkunst Hamburg ausgewählt. Eine Beschränkung auf Formalästhetisches war ganz im Sinne der heutigen Kunstszene ausgeklammert. So passte auch der Altmeister Wols, einst Prototyp der Tachisten der Nachkriegsjahre, mit seinem Werkzyklus zu Frauenporträts aus den 30er Jahren in Paris wunderbar in dieses Konzept. Sehr anregend entführte der diesjährige Grafikpreisträger Stephen Craig mit seinem Objekt Underground Cinema” die Besucher in alternative Welten des Projekteschmiedens und fiktiver Filmwelten. Wer sich diesem Angebot bereitwillig aufschloss, konnte eine Fülle von Anregungen auf engstem Raum mit nach Hause nehmen in der Gewissheit, sich weder einem elitären noch einem provinziellen Juryangebot eines viel zu wenig bekannten Veranstalters ausgeliefert zu haben. Dieser 75-jährigen Institution muss man bei dem verwirrenden internationalen Angebot heute immer noch seinen Respekt und seine Beachtung schenken.
 

 
Nicht zuletzt komplettierten die Jahresgaben des Brühler Kunstvereins diese vielfältige Schau, die allenthalben zu kleinen Preisen für jeden Liebhaber von zeitgenössischer Kunst etwas zu bieten hatte.
 

 

Weihnachten in Weiß? Wenn auch in diesem Jahr der vorweihnachtliche Schnee ausbleibt, ist im JuZe auf der Liblarer Straße für die White Sensation” gesorgt. Deshalb wird die nächste HipHop-Chart Party am 16. Dezember unter dem Motto: dressed in white” für alle 14- bis 18-Jährigen stattfinden.
 

 
Wie es der Name dieser Disco schon verrät, wird ein komplett weißes Outfit erwünscht, was dieser Party einen ganz neuen Stil in einem ganz neuen Ambiente geben wird. Es warten einige Weihnachtsüberraschungen auf die Besucher und natürlich wie gewohnt coole antialkoholische Getränke und ein SpecialDrink. Zwei neue DJs, die es wie keine anderen verstehen, dem Publikum einzuheizen, werden dazu beitragen, dass von 17 bis 22 Uhr kein Tanzbein geschont wird. Von HipHop-Klassikern bis hin zu aktuellen Chart-Hits treffen die eL’FOUR-DJs jeden Geschmack. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Weitere Infos gibt es unter Tel.: 02232/794800 oder www.jugendzentrum.bruehl.de; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

 

Man soll aus der Geschichte lernen können”
 
Wolfgang Drösser sieht sehr zufrieden aus. Vor uns auf dem Tisch liegt der Grund unseres Treffens. Ein 384 Seiten dickes Buch mit dem schlichten Titel Brühl, Geschichte, Bilder, Fakten, Zusammenhänge”. Es wiegt satte 1,4 Kilogramm, enthält 260 Fotos und wurde von Wolfgang Drösser nach jahrelanger akribischer Recherchearbeit geschrieben. Auch das Cover hat er gestaltet. Es ist in blau und gelb gehalten und zeigt eine 1673 erstmals gedruckte Abbildung Brühls. Viele Leute waren entsetzt über meinen Entwurf”, lacht Wolfgang Drösser. Aber ich fand, dass die Brühler Farben blau und gelb auf den Titel mussten. Das Cover hat den Charakter: Vorhang auf, die Geschichte Brühls beginnt.”
 

 
Also heben wir den Vorhang und berichten wir über die Entstehung eines Buches, von dem der Bürgermeister Michael Kreuzberg sagt, dass es in keinem Brühler Haushalt als Hand- und Lesebuch fehlen solle. Denn Wolfgang Drösser hat das Buch aus der Motivation heraus in Angriff genommen, damit pädagogische und erzieherische Aspekte zu verfolgen. Ich habe den Wunsch, dass mit dem Buch die Geschichte Brühls an kommende Generationen weiter gegeben wird”, erklärt der frühere Studienrat für Geschichte des Max-Ernst-Gymnasiums. Man soll – unter Vorbehalten – aus der Geschichte lernen können. Im Buch werden warnende Beispiele angeführt. Die Zeit der Hexenverfolgungen, die Zeit des Nationalsozialismus, die Brutalität von Kriegen. Ich habe bewusst auch Fotos ausgesucht, die unter die Haut gehen.”
 
Sich mit der Geschichte auseinander zu setzen, sie lebendig werden zu lassen, das gehörte schon immer zu den wichtigsten Anliegen von Wolfgang Drösser. Dazu animierte er als Lehrer über drei Jahrzehnte lang Schüler am Max-Ernst-Gymnasium in Brühl. Dabei setzte er verschiedene Akzente. Auf der einen Seite organisierte er seit 1979 noch zu Zeiten des Kalten Krieges Studienfahrten seiner Geschichtsleistungskurse nach Polen (mit Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers in Auschwitz), die einen wichtigen Beitrag zur Verständigung zwischen Polen und Deutschen darstellten. Auf der anderen Seite ermunterte er seine Schüler auch, sich intensiv mit der Historie Brühls zu beschäftigen. Eine Arbeit seiner Schüler über Die Freizeitgestaltung von Jugendlichen im 19. Jahrhundert” gewann in den siebziger Jahren den ersten Preis bei einem Wettbewerb (unter 4.000 eingereichten Arbeiten) des damaligen Bundespräsidenten Carl Carstens. Aufsehen erregte auch eine Untersuchung seiner Schüler zum Thema Zwangsarbeit in Brühl”.
 
Viele Veröffentlichungen über Brühl
 
Wolfgang Drösser hat aber auch selbst bereits seit vielen Jahren regelmäßig in den Brühler Heimatblättern” Beiträge veröffentlicht und sich einen Namen als Autor zahlreicher Abhandlungen u.a. über viele Brühler Kirchen, das Brühler Marienhospital oder die Geschichte des Max-Ernst-Gymnasiums gemacht. So kam für ihn das Angebot eines namhaften Kölner Verlags nicht überraschend, ein umfassendes Werk über die Geschichte Brühls zu verfassen. Er akzeptierte gerne, doch er merkte schon nach kurzer Zeit, dass der veranschlagte Rahmen von 200 Seiten den vielen Facetten Brühls nicht gerecht werden konnte. Als er keine Einigkeit mit dem Verleger erzielen konnte, stieg er aus seiner Vereinbarung wieder aus und beschloss das Buch in Eigenregie zu verwirklichen. Als Partner konnte er den Verlag der Brühler Buchhandlung Köhl gewinnen, vor allem in Person von Frau Brockmann. Doch der größte Teil des nicht unbeträchtlichen finanziellen Risikos blieb an ihm hängen. Vor Wolfgang Drösser lag eine große Herausforderung. Denn er hatte sich zum Ziel gesetzt, die Chronik Brühls im wahrsten Sinne des Wortes bei den Neandertalern zu beginnen. Diese Vor- und Frühgeschichte Brühls fehlte in den früheren Büchern über Brühl bisher völlig”, bemerkt der Autor. Viele spannende Kapitel behandeln diese Zeit, viele Graphiken, Tabellen und Fotografien verdeutlichen die Themen sehr anschaulich. Zahlreiche Exkurse” wie z.B. über Gräber an der Römerstraße, die Pingsdorfer Madonna, die Brühler Keramik oder später die Juden in Brühl oder Max Ernst lockern das gesamte Buch auf.
Erleichtert wurde Wolfgang Drösser die Arbeit durch einige Publikationen über Brühl, die in der Vergangenheit von Historikern und Heimatforschern wie den Herren Dominick (1880), Dr. Mertens (1907), Dr. Greven (1921), Jakob Sonntag (1976), Günter Krüger (1985), Fritz Wündisch (1987) oder Wilhelm Prasuhn (1980ff.) veröffentlicht wurden. Doch trotz dieser großartigen Vorarbeit forschte Wolfgang Drösser selbst in den bedeutenden Archiven in Köln und Düsseldorf, in Koblenz und München und selbstverständlich auch in Brühl. Ihm ging es um Fakten. Deshalb verzichtet er auch darauf, Interviews mit Zeitzeugen zu führen. So konnte ich zweifelsfrei zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden”, begründet der in Brühl lebende verheiratete Familienvater zweier erwachsener Töchter.
 
Urkunden schwer zu entziffern
 
Diese Forschungen haben etwas von Detektivarbeit. Denn in den meisten Archiven gibt es keine Register, wie wir sie heute kennen. Man muss nach Hinweisen über Brühl suchen und sich mühsam durch die Quellen arbeiten. Wenn man dann fündig geworden ist und ein wichtiges Dokument in den Händen hält, müssen die jahrhunderte alten Handschriften auch erst einmal entziffert oder vom Lateinischen übersetzt werden. Man sitzt ehrfürchtig vor den Urkunden, die man häufig nur mit speziellen Handschuhen anfassen darf.Doch die Arbeit lohnt sich. Wolfgang Drösser hat Unterlagen zu Tage gefördert, die einen die Geschichte erleben lassen, etwa wenn aus Protokollen über die Hexenprozesse zitiert wird. Oder welche Bedeutung der Bau des Schlosses für die Stadt hatte. Ohne das Schloss wäre Brühl ein armes Provinzstädtchen geblieben”, glaubt Drösser. Wenn man so will, war es eine Investition in die Zukunft. Heute haben wir alle etwas davon. Das wird bei der teilweise harschen Kritik am Bau des Schlosses und seine Folgen für die damalige Bevölkerung vernachlässigt.”
 
Datenschutz erschwerte Recherche
 
Es gibt unendlich viel zu entdecken in Wolfgang Drössers Buch. Über die Bevölkerungsentwicklung, die Bedeutung der Braunkohle oder wie unterschiedlich der frühere Tag der deutschen Einheit (der 17. Juni) gefeiert wurde, wird genauso berichtet, wie über die Zustände in Brühl vor und während der beiden Weltkriege. Ich habe nichts weggelassen, nichts unterschlagen. Aber es fehlt dennoch einiges. Über die Vororte, über das Vereinsleben. Es gibt noch viel über Brühl zu berichten.” Erschwert wurden die Recherchen des Historikers durch viele Sperrfristen in den Archiven.
 
Aus Datenschutzgründen waren mir etliche Archivalien nicht zugänglich”, bedauert Wolfgang Drösser. Akten über Personen der Brühler Zeitgeschichte sind noch unter Verschluss. So bleibt es späteren Generationen vorbehalten, die Geschichte Brühls nach dem zweiten Weltkrieg bis zu unserer Gegenwart wissenschaftlich aufzuarbeiten und kritisch zu hinterfragen.
 
Das Buch ist fertig, die Arbeit jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Wolfgang Drösser gönnt sich eine kurze Auszeit, dann geht es daran, die gesammelten Unterlagen zu sortieren und gewissenhaft abzulegen. Schon jetzt füllen die Dokumente rund 30 Aktenordner, doch noch immer ist ein Berg von Sachen” übrig geblieben. Und schon bald wird sich Wolfgang Drösser in die nächste Recherche stürzen. Dann schreibt er an einer Chronik über Wesseling. Die Wesselinger sind etwas generöser, was dieses Projekt betrifft”, bemerkt der 64-Jährige. Dort wird das Buch auch finanziell unterstützt.”
 
Wolfgang Drössers Buch Brühl, Geschichte, Bilder, Fakten, Zusammenhänge” ist in der Buchhandlung Köhl zum Preis von 35,90 Euro oder beim Autor selbst erhältlich.
 
Tobias Gonscherowski
 

 

Seit seinem Bestehen wurde das Brühler ZOOM Kino regelmäßig vom Bund sowie vom Land für sein hervorragendes Kinoprogramm ausgezeichnet. Auch dieses Jahr bildete da keine Ausnahme. Aus den Händen von Filmstar Johanna Wokalek (Barfuß“) erhielt Hans-Jörg Blondiau die begehrte Urkunde für ZOOM, die mit einer Prämie über 10.000 Euro verbunden ist.
 
ZOOM bedankt sich auch dieses Jahr wieder beim Brühler Publikum für die tatkräftige Unterstützung mit den inzwischen 8. Brühler Filmtagen. Ab dem 22.12. gibt es ein täglich wechselndes Programm. Ein Sonderprogrammheft zu den Filmtagen erscheint Mitte Dezember.
 

 

Am 10. Derzember gibt’s im Juze eL’ FOUR ab 20 Uhr noch einmal ein Soundcheckkonzert. Die neuesten und hoffnungsvollsten Brühler Formationen und gestandene Größen werden die Bühne entern. So wird Third Space” um den Sänger und Gitarristen Christian Spieker, seines Zeichens Sänger der Brühler Skagröße The Slapstickers” eines ihrer wenigen Konzerte in Brühl geben. Sie selbst nennen es Ham-Rock und beweisen, dass Le Rock” ganz und gar nicht tot ist.
 
Mit Lost Wisdom” sorgen drei Brühler Jungs zwischen 16 und 50 Jahren für Psychedelic Rock, Jazz, Metal, Punkrock und Grunge. Weiterhin wird Dylan Ferguson” das Haus mit seinem Besuch beehren. Der australische Newcomer macht sphärischen Roots-Sound und beschert seinem Publikum mit Stompbox, Bass und seinen Vocals wohlige Schauer.
 
25 Years Without Mojo” kommen aus Bornheim und machen Gitarrenrock, mal schnell, mal langsam. Die vier Twens sind nun seit anderthalb Jahren unterwegs, was bereits zu einer d.i.y.-CD und einigen Live-Gigs geführt hat. Tickets kosten 3 Euro. Mehr Infos unter 02232/794800.
 

 

Kürzlich fand im Max Ernst Museum der erste Brühler WirtschaftsTreff statt, zu dem Bürgermeister Michael Kreuzberg eingeladen hatte.
 

 
Unter dem Motto Come together“ zog es 250 geladene Gäste, allesamt Unternehmerinnen und Unternehmer aus Industrie, Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe sowie den Bildungsträgern, in Brühls neuen internationalen Treffpunkt Max Ernst Museum“. In seiner Rede betonte Bürgermeister Michael Kreuzberg, dass Brühl ein Wirtschaftsstandort mit einem unverwechselbaren Profil in einer starken Region im Rheinland ist. Ziel dieser Auftaktveranstaltung der Brühler Wirtschaftsförderung ist es, den direkten Kontakt zu den ansässigen Unternehmen in Zukunft noch intensiver zu fördern. Mit dem Worten Sie alle sind Botschafterinnen und Botschafter des Wirtschaftsstandortes Brühl. Ihre Ideen, Ihr Engagement, Ihr Wissen und Ihre Arbeit gilt es dabei nach allen Kräften zu unterstützen“, nahmen sich Michael Kreuzberg und sein Bürgermeisterbüro-Team für kommende Aufgaben selbst in die Pflicht. In der Rede wurde weiterhin deutlich, welche Chancen und Perspektiven Brühl als einer der führenden Standorte in der Region zwischen Köln und Bonn zukünftig haben wird. Wir müssen die Stadt als Marke sehen und diese schützen, nutzen und weiter entwickeln“, fasste Kreuzberg zusammen.
 
Anschließend vertiefte Jens Imorde, der eingeladene Stadtmarketingexperte und Geschäftsführer des Landesbüros für Stadtmarketing NRW, den Begriff Die Stadt als Marke“ in seinem ReferatStandortmarketing als Erfolgsfaktor für kommunale Entwicklungen“. Er bescheinigte der Stadt Brühl, einen modernen Weg der Vermarktung eingeschlagen zu haben, von dem insbesondere die Wirtschaftsunternehmen einen Nutzen heraus ziehen werden. Brühl bietet einen in der Region einmaligen Spannungsbogen vom Phantasialand und dem Barock (Schloss Augustusburg) hin zum Surrealen (Max Ernst-Museum)“.
 

 
Im Anschluss der Reden gab es für alle eine nächtliche Führung durchs Max Ernst Museum, die beim Publikum bestens ankam. Das Saxofonquartett der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl unter der Leitung von Elmar Frey sorgte den gesamten Abend für den musikalischen Rahmen.
 
Bei anregenden Gesprächen klang der erste Brühler WirtschaftsTreff aus. Man darf auf den nächsten gespannt sein.
 

 

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Als dritter Versorgungszweig der Stadtwerke nach Gas (seit 1868) und Wasser (seit 1894) kam 1907 die Stromversorgung hinzu. Vorangegangen war ein Beschluss des Gemeinderats vom 1. Februar 1906. Darin einigten sich die Ratsmitglieder darauf, ein eigenes Elektrizitätswerk zu errichten, unter der Bedingung, dass die im Bericht des Direktors der Gasfabrik (Albrecht Schulte-Hostedde, die Red.), insbesondere die Rentabilitätsberechnung im Großen und Ganzen zutreffend sind.” Nach Prüfung und Bestätigung dieser Rentabilitätsberechnung durch die Firma Siemens & Schuckert bewilligte der Gemeinderat am 8. März 1906 die erforderlichen Mittel. Für den Bau eines städtischen Elektrizitätswerks wurde bei der Bank Hassenger & Co. eine Anleihe in Höhe von 114.000 Mark aufgenommen, die im Februar 1908 noch einmal um weitere 48.000 Mark aufgestockt werden musste.
 

 
Am 12. April 1906 wählte der Gemeinderat eine neunköpfige Elektrizitätskommission, die im folgenden halben Jahr Bedingungen für die Abgabe von Elektrizität sowie die Sicherheitsvorschriften für Installateure ausarbeitete. Weiterhin erhielt der Bürgermeister im Februar 1907 die Vollmacht, einen Vertrag abzuschließen, der die Benutzung von Provinzialstraßen betraf, zur Anlegung der Niederspannungsfreileitungen von 100 Ampere Stärke und 2 x 220 Volt Spannung durch das städtische Elektrizitätswerk.
 
Nachdem alle erforderlichen Vorbereitungen getätigt waren, konnte das städtische Elektrizitätswerk im Juli 1907 in einem Gebäude auf dem Grundstück des Gaswerks in Betrieb genommen werden. Die Stromerzeugung erfolgte durch Gleichstromgeneratoren mit Sauggasmotorbetrieb. Im ersten Betriebsjahr war der Kundenstamm noch überschaubar. 49 Kunden bezogen elektrischen Strom. Die Zahl sollte aber schon sehr bald rapide steigen.
 
Die eigene Stromerzeugung war allerdings keine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Sie musste bereits 1912 wieder eingestellt werden. Fortan bezog Brühl seinen Strom vom Elektrizitätswerk Berggeist. Die elektrische Energie wurde durch sechs Transformatorenstationen, die in verschiedenen Stadtteilen gebaut worden waren, mit einer Spannung von 220 Volt übernommen und über Freileitungen an die Verbraucher verteilt. Die Stadt Brühl schloss mit der Berggeist AG einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwanzig Jahren. Dadurch beschränkte sich die Tätigkeit der Stadtwerke auf die Niederspannungsversorgung und damit den Tarifkundenbereich. Die Großkunden aus Gewerbe sowie auch Industrie wurden vom Vorlieferanten direkt beliefert.
 

 
Freileitungen aus Kupferdraht
 
In den zwanziger Jahren wurden die letzten städtischen Gaslaternen durch elektrische Glühlampenleuchten ersetzt. Die Zahl der installierten Zähler stieg bis 1929 auf 2.105. Nach Ablauf des Vertrages im Jahr 1934 kaufte die nach der Eingemeindung von Vochem, Kierberg, Heide, Pingsdorf, Badorf, Eckdorf und Schwadorf inzwischen größer gewordene Stadt Brühl das in diesen Ortschaften vorhandene Niederspannungsnetz dem Elektrizitätswerk Berggeist ab. Der Vertrag wurde seitdem immer wieder auch mit dem Nachfolgeunternehmen RWE verlängert.
 
Im Laufe der Jahre gab es eine Reihe von Veränderungen. Zunächst bestand das Stromversorgungsnetz in Brühl ausschließlich aus Freileitungen, für die größtenteils Kupferdrähte verwendet wurden. Dieses Kupfer war in Krisenzeiten ein kriegswichtiges” Material, das in den Kriegsjahren ausgetauscht und durch Eisen- oder Aluminiumdrähte ersetzt werden musste. Ab den fünfziger Jahren wurde dann damit begonnen, auf Freileitungen zu verzichten und mehr und mehr Erdkabel zu verlegen.
 
Spannungsregulierung von Hand
 
Außerdem wurde es in dieser Zeit wegen der Technisierung der Haushalte, des Gewerbes und der Industrie notwendig, die Übertragungsfähigkeit des Stromnetzes zu erhöhen und gleichzeitig die Störanfälligkeit zu vermindern. Deshalb wurden im Niederspannungsbereich (220/380 Volt) nur noch kunststoffisolierte Kabel verwendet.
 

 
Apropos Störanfälligkeit: Die Spannungsregulierung zwischen Sommer und Winter erfolgte lange Zeit manuell durch den damaligen Elektromeister Michael Kohlenbach. Er beobachtete in den Wintermonaten die Reklamebeleuchtung der Firma Düster auf der Kölnstraße. Wenn diese anfing zu flackern, stellte er in der Trafostation Markt den Trafo von Hand eine Stufe höher. Es kommt eben immer auf das richtige Augenmaß an ...
 
In der nächsten Ausgabe des Brühler Bilderbogen berichten wir über die Entwicklung der Brühler Stromversorgung von den sechziger Jahren bis heute.
 

 

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Das Weinhaus Töpferstube befindet sich in der Euskirchener Straße 127 in Pingsdorf. Der Familienbetrieb wurde im Juni 2005 eröffnet. Anneliese, Heinz und Martin Grund servieren hier über 20 offene deutsche Weine und dazu abgestimmte Speisen.
 
Auf der reichhaltigen Weinkarte sind Spitzenweine aus allen deutschen Weinbauregionen sowie Italien und Spanien vertreten. Die Speiskarte bietet vom kleinen Appetithäppchen bis zur kräftigen Mahlzeit das richtige für jeden Geschmack. Besondere Spezialitäten sind der Winzertoast mit Filet und Weintrauben sowie die hausgemachten Reibekuchen mit Lachs. Wechselnde Saisonangebote runden das Angebot ab. In der Gaststube, die eine Symbiose aus traditioneller Gemütlichkeit und modernem Komfort bildet, finden 45 Gäste Platz. Hinzu kommt ein Gesellschaftsraum für bis zu 20 Personen. Hier gibt es auch wechselnde Kunstausstellungen von Brühler Künstlern zu sehen
 
Do. bis So. 18-24 Uhr · Telefon 02232 - 15 40 77
www.weinhaus-toepferstube.de
 

 

(tg) Kurz nach den Sommerferien startete der landesweit ausgeschriebene Loplop-Schulwettbewerb des Max Ernst Museums in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Köln. Teilnahmeberechtigt waren Schüler im Alter zwischen 6 und 18 Jahren in ganz Nordrhein-Westfalen. Anfang Dezember fand im Museum die Preisübergabe statt.
 

1. Platz: Luisa Helzmann und Anna Mijativic
 
Erwartungsfroh waren die vielen Kinder nach Brühl gekommen, um ihre vielfältigen Kunstwerke, bei denen sich alles rund um den von Max Ernst erfundenen Vogel Loplop” drehte, zu zeigen. Es gab Bilder zu bestaunen, Zeichnungen und Basteleien zu bewundern, eben die ganze Bandbreite der künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten, die auch Max Ernst in seiner Kunst anwandte.
 
Die Preisübergabe nahm Leo Krämer, der Direktor der Kreissparkasse in Brühl, vor. Der Phantasievogel Loplop, das zweite Ich von Max Ernst, der sein gesamtes Werk durchzieht, durch die Graphik schwirrt, die verwunschenen, gemalten Wälder bevölkert oder bronzehaft Gestalt gewinnt, war das Thema”, erklärte Leo Krämer in seiner Ansprache an die Kinder. Max Ernst hätte sich sehr darüber gefreut. Denn jedes Kind, jeder Jugendliche war für ihn Vorbild, war für ihn ein vollendeter Künstler, von dem er manches abschaute. Warum? Weil Ihr alle Eure Traumvögel, Eure Träume aufs Papier gebracht und in Form gegossen habt. Und ein Träumer wollte er werden der Max Ernst.”
 

3. Platz: Sarah Höpfner
 
Die zehn besten Arbeiten der Kinder wurden anschließend prämiert. Zu den Gewinnern zählte auch ein Schüler aus Brühl, der sich über den 7. Platz freute und auf den schönen Namen Max hört. Max Schulte, um genau zu sein, besucht passenderweise auch das Max Ernst Gymnasium. Sein bunter Vogel Loplop ist tatsächlich flugtauglich und Teil eines gigantischen Mobiles, das später in der Schule hängen und immer an Max Ernst erinnern wird. Dafür gab es das Kartenspiel Optische Illusionen” und das Buch Kunst aufräumen”.
 

5. Platz: Laura Elena Edwards
 
Auf den Plätzen drei und zwei landeten Schülerinnen aus Bad Honnef (3. Platz, Sarah Höpfner), und Köln (2. Platz, Linda Ott), die sich über schöne Sachpreise und Eintrittskarten freuen konnten. Die Gewinnerinnen Luisa Heizmann und Anna Mijatovic besuchen die Klasse 5a des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Beuel. Gemeinsam haben sie aus Schnüren und Fäden einen Dschungel hervorgezaubert, der mal Pflanze mal Vogel ist. Ständig gibt es in ihrem verzauberten Wald etwas Neues zu entdecken. Ihr seid zwei große Zauberer, so wie der Max Ernst”, meinte Leo Krämer anerkennend.
 

7. Platz: Max Schulte
 
Für den 1. Platz gab es jeweils ein Sparbuch der Kreissparkasse über 50 Euro und Freikarten für das Max Ernst Museum. Die Kunstwerke der Schüler sind im Max Ernst Musuem zu bewundern.
 

 


 
(tg) Im kleinen Eifel-Örtchen Feusdorf wurde Stefan Hase 1968 geboren. Dort wuchs er auch auf und besuchte die Schule. Anschließend absolvierte er erfolgreich zwei handwerkliche Ausbildungen, zum Hoch- und Tiefbauer sowie zum Speditionskaufmann. Doch beide Berufe fand er nicht sonderlich spannend. Es zog ihn nach Köln, wo er einen Job bei der im Film- und TV-Geschäft tätigen Firma Action Concept fand. Dabei lernte er den Umgang mit der ganzen Technik kennen, die beim Dreh von Filmen benötigt wird. Und schließlich wurde sein Talent für die Kamerabühne entdeckt.
 
Inzwischen ist er auf seinem Gebiet einer der wenigen sehr gefragten Profis in Deutschland. Offiziell nennt sich Stefan Hase Grip“, eine Bezeichnung, die nur schwer ins Deutsche zu übersetzen ist, die aber in jedem Abspann der Hollywood-Kinofilme vorkommt. Auch sein Name tauchte dort schon auf, z.B. in Die Bourne Verschwörung“, einem Actionfilm mit dem US-Star Matt Damon und Franka Potente. Gegenwärtig arbeitet er bei der internationalen Produktion Irina P.“ mit Marianne Faithful in der Hauptrolle mit. In seiner Vita finden sich dutzende Projekte, darunter Der Lammbock“ mit Moritz Bleibtreu und auch deutsche TV-Serien wie Der Elefant“, von dem witzigerweise eine Folge am Donatussee in Brühl gedreht wurde. Zu Stefan Hases Kunden zählen auch renommierte Unternehmen aus der Automobil-Industrie wie Mercedes oder Mazda. Einige von ihm mitbetreute Werbefilme gewannen auch Preise.
 
Was also macht ein Grip? Stefan Hases Job besteht darin, dass die Kamera in jeder Szene einsatzbereit ist. Ganz egal, ob sie bei einer rasanten Actionszene mit einer wilden Autoverfolgung an einem Auto befestigt wird, das mit 200 km/h über eine Sandpiste brettert oder ob sie in einer intimen Schlafzimmerszene bei schummrigem Licht das Liebespaar einfängt, Stefan Hase muss sich etwas einfallen lassen, damit der Ablauf reibungslos funktioniert. Er ist verantwortlich für die Unversehrtheit der bis zu 450.000 Euro teuren Kameras. Man muss die Technik jeder Kamera kennen, man muss körperlich topfit und handwerklich begabt sein“, erzählt Stefan Hase. Jede Szene ist eine neue Herausforderung, die Geschicklichkeit und Kreativität verlangt.“ Er hat seinen Traumjob gefunden, kommt in der Welt herum und hat viele Filmstars und Möchtegernstars kennen gelernt. Sky Dumont, Matt Damon oder Christopher Lambert sind ganz normale Menschen wie Du und ich“, sagt Stefan Hase. Nerven tun nur die Leute, die glauben, sie wären Stars.“ Weitere Infos über ihn gibt es im Internet unter www.grip.muc-net.de.


Ich lebe in Brühl seit ....
 
zwei Jahren in Kierberg.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
 
dass man hier super relaxen kann. Man hat auch alles, was man braucht. Und man ist schnell in Köln, Bonn oder über den Flughafen in der ganzen Welt.

In Brühl vermisse ich, ....
 
auch nach längerem Nachdenken nichts.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
 
der Marktplatz in der Innenstadt. Ich sitze dann öfter gerne in einem der schönen Eiscafés.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
 
Seasons. Manchmal sage ich im Scherz: Ich bin wegen des Seasons nach Brühl gezogen.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
 
nicht. Ich bin aber in meinem Heimatdorf in der Eifel in der Freiwilligen Feuerwehr.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
 
dass sie dafür sorgt, dass Brühl so schön bleibt wie es derzeit ist und nicht viel verändert wird.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
 
ist nicht so gut. Ich bin Christ, teile aber viele Auffassungen der katholischen Kirche nicht.

An den tollen Tagen findet man mich ....
 
feiernd mitten im Trubel. Ich verkleide mich mit selbstgemachten, bunten Kostümen und schminke mir das Gesicht. Manchmal färbe ich mir auch die Haare.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
 
himmlisch schön.

Am besten abschalten kann ich ....
 
im Seasons. Da treffe ich Leute und höre gute Musik.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich darüber, ....
 
Vandalismus in Brühl direkt vor meiner Haustür. Im Mühlenbach wurden in einer Nacht fünf Autos demoliert, darunter auch meins.

Mein letzter Kinofilm war ....
 
Krieg der Welten“ mit Tom Cruise. Den fand ich miserabel, schlecht aufgemacht. Der kommt an das Original nicht heran.

Mein letztes Buch war ....
 
das Drehbuch für meinen nächsten Film, Irina P.“.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
 
gar nicht, ich bin ein Fußballmuffel. Ich interessiere mich mehr für Motorsport.