Jahrgang 2005
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Weihnachten steht schon wieder vor der Tür. Und je näher das Fest rückt, je drängender stellt sich die Frage, womit man den lieben Verwandten, Freunden und Bekannten eine Freude machen könnte. Die Menschen strömen wieder in die Innenstädte und zu den schönen Weihnachtsmärkten. Doch nach welchem Prinzip gehen sie vor? Haben sie bereits konkrete Geschenkideen oder wollen sie sich in den vielen Fachgeschäften inspirieren lassen? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und uns in der Stadt umgehört. Dabei haben wir festgestellt, dass jeder seine ganz individuelle Vorgehensweise hat. Mal wird früher eingekauft, mal auf den letzten Drücker, mal werden Wunschzettel abgearbeitet, mal auf Bewährtes zurück gegriffen. Doch lesen Sie selbst.



 

 
Wolfgang Dormann mit Getrud Schmid:
 
Vor der Adventszeit kommen mir die Geschenkideen. Ich muss die Sachen aber noch besorgen. Ich habe schon Vorstellungen, was ich an meine Lieben verschenken will. Seit ich Rentner bin und ich für solche Sachen Zeit habe, ist das für mich kein Stress mehr. Das macht mir Freude. Ich gehe gerne zu den Weihnachtsmärkten nicht nur in Brühl, sondern auch in Bonn oder Köln. Da lasse ich mich auch noch inspirieren.



 

 
Marlies Fey-Bursch:
 
Auf den letzten Drücker, meistens kurz vor Heiligabend, wenn nicht sogar an Heiligabend selbst. Wenn ich Zeit habe, fällt mir nicht so viel ein. Im Stress produziert mein Hirn die besten Gedanken. Dann gehe ich in die Wepag-Fachgeschäfte und lasse mich inspirieren.



 

 
Achim Malzmüller:
 
Ich kaufe genau ein Geschenk und zwar für meine Frau. Zwei Wochen später hat sie dann auch Geburtstag. Alle anderen Geschenke delegiere ich. Ich sammele das ganze Jahr über Ideen. Man merkt sich Sachen aus Gesprächen. So hat es bisher immer ganz gut geklappt.



 

 
Norbert Münch:
 
Wenn ich in Prospekten blättere, kommen mir die besten Ideen. Ich schaue mir die Prospekte von Pohl, dem Kaufhof oder ToysRus an und gehe danach in die entsprechenden Geschäfte. Auch auf dem Weihnachtsmarkt sammele ich Ideen. Da gefällt mir der Töpfereistand besonders gut.



 

 
Claudia Rösch mit Frank Lambertz:
 
Spontan. Meine Eltern bekommen immer das gleiche Geschenk. Einen Gutschein vom brühl-info für eine tolle Veranstaltung. Theater- oder Konzertkarten oder ein Ticket für eine Schiffstour. Wir Erwachsenen schenken uns eigentlich nichts. Aber dann hält sich doch keiner daran, und man bekommt doch etwas.



 

 
Fani Toni mit Frank:
 
Notgedrungen eine Woche vor Heiligabend. Dann sind wir am kreativsten. Ich ziehe dann ohne Idee los, gehe durch die Fachgeschäfte und überlege, was ich wem schenken könnte. Auf Weihnachtsmärkten werde ich eher selten fündig.



 

 
Andrée Koch mit Ehemann Harald
und den Kindern Jan-Philipp und Justin:

 
Im Laufe des Jahres. Ich notiere die Ideen und ziehe dann durch die Geschäfte. Am liebsten kaufe ich in Brühl ein, allerdings bekomme ich hier Kinderspielsachen nicht so günstig. Schenken ist für mich kein Stress, ich mache das gerne.



 

 
Dr. Walter Leder:
 
Ein Tag vor Weihnachten. Dann kaufe ich alles auf einmal. Wie viele hilflose Männer stöbere ich dann in Schmuckgeschäften oder gehobenen Boutiquen und finde dann schöne Schals oder ähnliche Geschenke.



 

 
Alexandra Simon und Marcus Schmidke:
 
Gar nicht. Wir arbeiten Wunschzettel ab. Wir wissen, was wir uns wünschen. Das hat den Vorteil, dass man nichts umtauschen muss. Da der Wunschzettel meistens länger ist, können nicht alle Wünsche erfüllt werden. So gibt es trotzdem Überraschungen. Bei den Verwandten sind wir kreativ. Es gibt nichts zum Auspacken, sondern etwas zum Erleben.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos).