Jahrgang 2006
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Brühler Bilderbogen Oktober 2006

Liebe Leser,
 
wenn am letzten Wochenende im Oktober wieder die Sommerzeit endet und die Uhren um eine Stunde zurückgestellt werden, müssen wir uns wieder an die immer kürzer werdenden Tage gewöhnen. Es wird früher dunkel, es wird kälter, es wird feuchter, der November naht und mit ihm die Zeit der Nachdenklichkeit. Wir halten dann inne und gedenken an den Feiertagen der Verstorbenen. Die Gräber werden gepflegt, Blumen hingelegt, Kerzen angesteckt und Lämpchen gesetzt. Vielen Menschen fehlt jedoch eine konkrete Grabstätte, an der sie trauern können, da der Verstorbene oder seine Angehörigen eine Bestattung auf einem anonymen Grabfeld gewählt haben.
 
Wir haben uns in großer Runde über diese Problematik und viele andere Fragen rund um das sensible Thema "Sterben und Tod" unterhalten mit Menschen, die in ihrer Arbeit täglich damit konfrontiert werden: mit dem Pfarrer Thomas Iking, mit der Hospiz-Koordinatorin Beate Geske und mit dem Friedhofsverwalter Michael Kurth und seinem Vorgesetzten Christoph Reuter.
 
Das Kulturprogramm der kommenden Wochen verlagert sich mit dem Ende der Open-Air-Saison wieder in die großen und kleinen Veranstaltungssäle in Brühl. Vom 19. bis 29. Oktober finden die "11. Internationalen FigurenTheaterTage" statt
 
mit vielen bekannten Puppenspielern. Fehlen wird bei diesem Festival dagegen die erst kürzlich bei dem Rhein-Erft-Theaterfestival mit dem 1. Preis ausgezeichnete Brühler Puppenspielerin Sonja Lenneke. Warum das so ist, weiß niemand so genau.
 
Am 4. und 5. November gibt es im Max Ernst Gymnasium eine große Kunstausstellung, die der Wesselinger Johannes Kirwald für einen guten Zweck organisiert hat. Für welches Projekt er die Einnahmen spenden wird, verriet er uns zusammen mit Pater Stephan Ottenbreit in unserer Rubrik "Fünf Fragen an".
 
Außerdem kommen im Brühler Bilderbogen weiterhin regelmäßig die Stars des 1. FC Köln zu Wort. Exklusiv im Internet unter www.bilderbogen.net. Freuen Sie sich auf aktuelle Interviews oder lesen Sie noch einmal nach, wie Patrick Helmes, Adel Chihi, Thomas Broich oder Denis Epstein den bisherigen Saisonverlauf einschätzen.
 
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit mit dem Bilderbogen.
 
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon: 0 22 32 / 15 22 22
Fax: 0 22 32 / 15 22 21
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Die diesjährige WEPAG-Modenschau "Trendsetter 2006/07",ausgerichtet von KPI · Event & Show, war ein großer Erfolg.
 
Im Tanzsportzentrum wurde die Herbst und Winter-Kollektion des führenden Brühler Einzelhandels präsentiert.
 

Das Jahr 2007 wird mit der umstrittenen Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozent beginnen. So hat es die große Koalition aus CDU/CSU und SPD in Berlin beschlossen. Da haben auch alle Proteste der Opposition und der Wirtschaftsverbände nichts daran ändern können. Das kann sich auf den Einzelhandel negativ auswirken, kurzfristig in diesem Jahr aber noch einmal ein Umsatzplus bringen. Die Werbekampagnen vieler Hersteller und Handelsketten sind bereits angelaufen und locken mit attraktiven Angeboten. Wir haben uns dafür interessiert, wie sich die Bürger unserer Stadt auf die Situation einstellen. Wird in den kommenden Wochen noch einmal kräftig zugeschlagen und die ein oder andere Anschaffung vorgezogen? Wir haben uns in der Innenstadt umgehört.



 
Franziska Grafe und Ulli Wehrhahn:
 
Gerade heute haben wir noch darüber gesprochen. Wir wollen uns eine Fertiggarage für unsere Fahrräder und die Gartenmöbel kaufen, die rund 3.500 Euro kostet. Da macht das dann immerhin 100 Euro aus. Aber viele Händler haben ja bereits jetzt damit angefangen, die Preise zu erhöhen. Außerdem wollen wir an unserem Haus auch noch einige Kleinigkeiten verändern. Eigentlich war das erst fürs nächste Jahr geplant.



 
Ursula von Bismarck:
 
Nein, aber auch für das nächste Jahr ist nichts geplant. Wir verfahren nach der Devise: Was kaputt geht, wird ersetzt. Und wenn einmal das Dach wegfliegen sollte, haben wir noch unseren Bausparvertrag. Wir haben in den letzten zehn Jahren alle wichtigen Reparaturen vorgenommen.



 
Ulla und Bernd Kießwetter:
 
Wir haben uns schon vor ein paar Monaten ein Auto angeschafft. Das Angebot war sehr gut, es gab einen ordentlichen Rabatt. Weitere größere Anschaffungen sind aber erst einmal nicht mehr geplant.



 
Guntram Gäntgen:
 
Ja, vielleicht kaufe ich noch einen Wohnzimmertisch. Da sind bereits zwei in meiner engeren Wahl, die um die 300 Euro kosten. Das liegt aber nicht an der Mehrwertsteuererhöhung. Ich war 15 Jahre lang im Einzelhandel tätig und kenne die Tricks. Die Preise wurden doch schon längst erhöht. Man kann aber immer noch Schnäppchen machen, wenn man sich mehrere Angebote einholt und die Preise bei den Händlern vergleicht.



 
Uschi und Helmut Malz mit Tochter Laura-Sidney:
 
Wir versuchen, noch ein paar Möbel zu kaufen. Wir brauchen noch einen Schlafzimmerschrank und eine Wohnzimmerkombination. Wir wollten auch noch ein Auto kaufen, da lässt sich ja einiges sparen. Bei Ford bekommt man die 16 Prozent Mehrwertsteuer geschenkt. Andere Händler ziehen nach und bieten eine 0-Prozent-Finanzierung an. Eventuell rentiert sich das, wir rechnen das noch durch.



 
Helfried und Cindy Kottsipr mit den Kindern Dominik und Milessa:
 
Dieses Jahr ist nichts mehr drin. Wir haben schon geguckt, aber es haut nicht hin. Ich bin davon überzeugt, dass der Aufschwung dadurch gebremst wird. Ich halte nicht viel von der Erhöhung. Dann sind Jobs in Gefahr, wenn die Leute nichts mehr kaufen. Ich komme aus der Kiesbranche, in der die Stimmung schon jetzt schlecht ist. Aber was wird erst im nächsten Jahr kommen?



 
Hans und Sonja Cyrus:
 
Nein, wir haben alles. Wovon sollen wir noch etwas anschaffen? Unsere Kasse ist leer. Das System läuft falsch, der Frust über die Regierung ist groß. Es werden unnötige Gelder investiert. Deutschland muss sich überall einmischen. Eigentlich müsste man im eigenen Land investieren, in die Bildung. Es ist schon soweit gekommen, dass z.B. in Wesseling die Schulen und die Kinder Geld sammeln müssen, weil 20.000 Euro fehlen. Das ist nicht in Ordnung.



 
Regina und Jürgen Reher:
 
Wir haben uns schon etwas angeschafft. Aber die Preise wurden teilweise schon vorher angehoben. Wir wissen noch nicht, wie teuer es im nächsten Jahr wird. Aber sicher ist, dass größer Anschaffungen Geld kosten. Es gibt ja jetzt schon viele Aktionen. Möbelhändler bieten 20 Prozent Rabatt an.



 
Liane und Richard Vilz:
 
Wir haben ein Haus gebaut und sind froh, dass wir es jetzt gemacht haben. Die nächsten Anschaffungen verteilen sich auf die nächste Zeit. Ansonsten haben wir alles. Unser Auto hält hoffentlich noch zehn Jahre. Die Erhö- hung der Mehrwertsteuer wird sich wird sich wirtschaftshemmend auswirken. Im Dezember wird es aber sicher noch einige Panikkäufe geben.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Text).

 

(tg) Almut Zimmermann wurde in Butjadingen an der Nordseeküste geboren. Anschließend lebte sie in Oldenburg, wo sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau Bilanzbuchhalter abschloss und später auch eine Zusatzqualifikation als Betriebswirtin IHK erwarb. Seit 1985 wohnt und arbeitet sie im Rheinland. Zuletzt war sie bis zum Sommer diesen Jahres für die "Tank und Rast" tätig und für die betriebswirtschaftlichen Belange der Pächter zuständig. Nach Abschluss einer zweijährigen Projektarbeit für das Unternehmen machte sie sich selbständig. Almut Zimmermann eröffnete in Brühl ein Büro (A-Z Consulting) und arbeitet jetzt als Unternehmensberaterin.
 

Als ihr Vater vor drei Jahren im Alter von 83 Jahren damit begann, seine Memoiren zu schreiben und sie seine Arbeit redigierte, wurde auch ihr eigenes Interesse fürs Schreiben wieder geweckt. Almut Zimmermann begann ein Studium an der "Cornelia von Goethe Akademie", das sie im März des vergangenen Jahres mit dem "Schriftsteller-Diplom" abschloss. Im Rahmen des Studiums schrieb sie eine Reihe von Gedichten, Kurzgeschichten, Essays, und Autobiografisches, die jetzt in dem gerade erschienenen Buch "Begegnungen" veröffentlicht wurden. Übrigens stammen auch die Illustrationen des Buches von Almut Zimmermann.
 
Statt ihres eigenen Namens wählte Almut Zimmermann das Pseudonym "Jo Hansen". "Ich finde zwar auch meinen Namen schön, wollte aber für das Buch einen neutralen Namen", erzählt die Autorin, die in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne liest, vor allem Biografien oder Tatsachenromane.
 
Nachdem ihr Vater im vergangenen Jahr verstarb und sich auch die beruflichen Veränderungen abzeichneten, hat Almut Zimmermann "mit der Feder in der Hand wieder zu mir selbst gefunden". Besonders stolz ist sie auch darauf, dass zwei ihrer Gedichte ("Nun duftest Du, Rose" und "Sommernacht") ausgewählt wurden und in dem "Jahrbuch für das neue Gedicht" in der "Frankfurter Bibliothek" publiziert wurden. Für die Zukunft schwebt ihr eine Arbeit über Anna Schmitz vor, jene bedauernswerte Frau, die 1604 in Brühl als vermeintliche Hexe verbrannt wurde. Bis dahin bleibt es erst einmal bei ihrem Werk: Jo Hansen, "Begegnungen", erschienen im Cornelia Goethe Literaturverlag.
 


Ich lebe in Brühl seit ....
 
1991. Zuerst habe ich in der Richard-Bertram-Straße gelebt. Seit 2002 wohne ich im Neubaugebiet auf dem Gelände der Zuckerfabrik.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
 
das Beschauliche, das Schöne, die Umgebung, dass man gleich überall ist: in der Eifel, im Bergischen Land, in Köln und Bonn.

In Brühl vermisse ich, ....
 
die schöne gemütliche Innenstadt, die es einmal gab. Ich hoffe, das bessert sich wieder in der Zukunft.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
 
im Sommer der Rathaus-Innenhof bei einer schönen Kulturveranstaltung des brühlermarkt zusammen mit lieben Freunden.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich ins ....
 
ins Bermuda-Dreieck, vor allem als ich noch Junggesellin war.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
 
leider aus Zeitgründen gar nicht. Ich bin aber Mitglied im Studio 53.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
 
dass sie die Kultur mehr unterstützt. Außerdem bin ich dagegen, dass die Musikschule privatisiert wird. Es ist für mich ganz wichtig, dass Kinder von klein auf an die Musik und die Kunst herangeführt werden.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
 
ich bin christlich erzogen worden und aufgewachsen und versuche, meinen Glauben weiter zu geben. Zur Institution Kirche habe ich aber ein gespaltenes Verhältnis.

An den tollen Tagen findet man mich ....
 
jetzt eher zurückgezogen. Ich schaue dem Geschehen gerne zu und bin auch beim Zug dabei. Früher habe ich auch selbst mitgemischt.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
 
angenehme, schöne Wohnstadt. Man kann hier alles bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.

Am besten abschalten kann ich bei ....
 
in meiner Dichterbank in meinem Garten. Da kann ich entspannen, lesen und meine Gedanken laufen lassen.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich darüber, ....
 
dass das Auto von meinem Lebensgefährten in der Nachbarschaft aufgebrochen und angekokelt wurde.

Mein letzter Kinofilm war ....
 
"Fluch der Karibik, Teil 2", auch wegen Johnny Depp.

Mein letztes Buch war ....
 
"Katjas Mutter" von Inge und Walter Jens über die Mutter von Katja Mann. Die Familie Mann fasziniert mich sehr.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
 
eigentlich nicht so sehr. Aber ich freue mich für die FC-Fans, wenn sie gewonnen und teile das Leid, wenn sie verloren haben.

 

"Streng genommen gibt es keine anonyme Beerdigungen"

Abends an Allerheiligen werden wieder hunderte von Kerzenlichtern eine ganz besondere, fast unreale Stimmung auf allen Brühler Friedhöfen schaffen. Ansonsten wird das Thema "Sterben und Tod" im alltäglichen Leben und in unserer Kultur immer mehr ins Abseits gedrängt.
 
Es scheint für das Thema keinen Platz mehr in unserer materialistisch-orientierten Gesellschaft zu geben. Wir schweigen es sprichwörtlich tot und vertrauen derweil lieber auf eine Lebensverlängerung durch moderne Gerätemedizin und Pharmaforschung. Mit der Ignoranz wird aber gleichzeitig auch die unterschwellige Angst vor Krankheit, Sterben und Tod immer größer. Statistisch gesehen werden wir zwar älter als je zuvor, doch zu welchem Preis? Entspricht Lebensqualität tatsächlich einer Quantität in Lebensjahren?
 
Unser gesellschaftliches Leben und Denken, unsere wirtschaftlichen Gegebenheiten und unsere Sozialsysteme befinden sich in einem großen Wandel. An Stelle der traditionellen Großfamilien gibt es heute Patch-work-Familien und Single-Haushalte. Im Beruf wird immer mehr die Bereitschaft zur Mobilität vorausgesetzt. Staatliche Sozialleistungen werden wegen der schwindenden Anzahl von Beitragseinzahlern und einer höheren Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung gekürzt.
 
Der Kostenaspekt im Einklang mit dem Begriff des "Sparen" spielt in unserem alltäglichen Leben mittlerweile die größte Rolle. Inwieweit dies unser individuelles Gefühlsleben, unsere moralischen und ethischen Grundsätze tangiert, kann nur jeder für sich selbst beantworten. So wie auch jeder von uns irgendwann persönlich mit dem Thema "Krankheit, Sterben und Tod" konfrontiert werden wird.
 
2005 gab es 480 Beerdigungen Die meisten Menschen verdrängen das Thema, einige aber stellen sich ihm. Weil sie es von Berufs wegen müssen oder weil sie das Bedürfnis verspüren, sich in diesem Bereich zu engagieren. Manchmal kommt auch beides zusammen. Wir haben uns im Verwaltungsgebäude des Brühler Südfriedhofs an der Bonnstraße mit ihnen getroffen. Der Gesprächsrunde gehörten der katholische Pfarrer Thomas Iking, die Hospiz-Koordinatorin Beate Geske, der Friedhofsverwalter Michael Kurth sowie der Fachbereichsleiter der Stadt Brühl, Christoph Reuter, an.
 
Im Jahr 2005 fanden in Brühl auf den sechs Friedhöfen (Schwadorf, Badorf, Pingsdorf, Nord, Vochem und Süd) insgesamt 480 Beerdigungen statt. Das bedeutet statistisch, dass im Schnitt in jeder Woche neun Verstorbene beigesetzt wurden. Jeder Verstorbene hatte seine eigene Geschichte, fast alle hinterließen Angehörige und Freunde, die nicht nur den schmerzlichen Verlust verarbeiten, sondern auch Entscheidungen treffen mussten, deren Tragweite ihnen erst später bewusst wurde.
 
BBB: Unsere Gesellschaft wird immer anonymer, die traditionelle Familie wird immer seltener. Die Zahl der anonymen Bestattungen nimmt zu. Haben Sie in Ihrer Hospiz-Arbeit auch diesen Trend feststellen können?
Beate Geske: Ja. Wir hatten erst vor kurzem eine Veranstaltung zu dem Thema "Anonyme Bestattungen", die sehr gut besucht war. Die Trauerhalle war voll, und die Leute blieben bis zum Ende. Das ist ein Thema, das die Menschen beschäftigt. Mir ist ein Zitat im Gedächtnis geblieben, das stellvertretend für den Wunsch von vielen steht: Ich möchte gerne anonym beerdigt werden, aber irgendwo soll mein Name stehen.
 
BBB: Was sind die Beweggründe für die Menschen, sich für eine anonyme Bestattung zu entscheiden?
Geske: Nach unseren Erfahrungen spielen die Kosten auch eine große Rolle. Aber viele wollen anonym beerdigt werden, weil sie den Kindern nicht zur Last fallen wollen. Die Kinder wohnen vielleicht noch weit weg. Bei anonymen Bestattungen wird nicht die Frage nach der Beteiligung der Kirche gestellt. Andere Nöte sind ausschlaggebend. Die Frage nach der Grabpflege etwa.
Dechant Thomas Iking: Je mobiler die Gesellschaft wird, je weniger werden die traditionellen Bräuche gepflegt. Und das hat sich noch einmal beschleunigt. Die Industrialisierung der Bestattungen nimmt zu.
 
BBB: Diese Entwicklung wird Ihnen nicht gefallen. Wie erklären Sie sich den Trend zur anonymen Bestattung?
Iking: Streng genommen ist es ja kein anonymes Grab. Die Trauergesellschaft zieht auf das Feld und weiß ungefähr, wo sich das Grab befindet. In der Realität werden auf diesem Feld Kerzen aufgestellt. Das ist der sicherste Beweis für die These, dass viele Menschen anonyme Bestattungen wirklich nicht wünschen. Eigentlich müssten die Kerzen sofort weggeräumt werden.
Geske: Einige versuchen sich die Stelle zu merken, verlieren aber schnell die Orientierung. Auch in jungen Familien ist die anonyme Beerdigung ein Thema. Viele Menschen glauben, dass ein Grab nicht wichtig sei, weil sie den Verstorbenen in ihrem Herzen weiter tragen. Aber nach kurzer Zeit kommen die Probleme. Die Menschen brauchen einen Anlaufpunkt. Auf vielen anonymen Grabfeldern liegen ja, wie Herr Iking bereits angesprochen hat, Blumen, stehen Lämpchen.
Iking: Anonyme Gräber sind für den Bürger pflegeleicht. Wir fragen uns, wie kommen die Kommunen und die Kirchen zu den Gebühren? Wie rechnet sich das?
Christoph Reuter: Wir haben im Juni die neue Gebührensatzung für das Friedhofs- und Bestattungswesen der Stadt Brühl festgelegt, das sind ganz transparente Zahlen. Aber ich möchte etwas anderes ansprechen. Wir raten den Leuten, dass sie sich vorher erkundigen, wofür sie sich entscheiden. Jeder sollte sich das anonyme Grabfeld einmal ansehen. Wir versuchen zwar, es möglichst ansehnlich zu erhalten, aber das ist sehr schwierig, weil die Erde immer nachsackt. Es ist kein schönes Erscheinungsbild.
Iking: Der Dekanatsrat der Katholiken hat einen Brief an die Stadt geschrieben. Die Problematik besteht aus unserer Sicht darin, dass wir aus den Gesprächen mit den Angehörigen wissen, dass ein anonymes Grab häufig nicht gewünscht wird. Das Problem ist die Grabpflege. Viele wollen ihren Angehörigen nicht zur Last fallen. Sie haben Angst, dass sich keiner um das Grab kümmert. Unser Vorschlag ist, pflegefreie Gräber zu schaffen, wie es sie in Köln gibt.
Reuter: Aber auch das ist problematisch. Die Stadt Köln hat ein Grabkammersystem entwickelt, das sehr kostenintensiv ist. Es wurde auch noch nicht abschließend geklärt, ob die Verwesung darin stattfindet.
Michael Kurth: Wir wissen bereits, dass in Brühl eine Bürgerinitiative entstehen würde, wenn es zu einem Grabkammersystem kommen sollte, die ein Bürger bereits "Turbogräber" genannt hat. Die Bürger befürchten zum Beispiel Geruchsbelästigungen.
 
BBB: Was geschieht denn, wenn Menschen später erkennen, dass sie den Verstorbenen doch lieber nicht auf dem anonymen Grabfeld beerdigt hätten?
Kurth: Dann besteht die Möglichkeit einer Umbettung zum Beispiel in ein normales Reihengrab. Das ist auch schon oft vorgekommen. Ein Urnengrab kann auch komplett mit einer Platte abgedeckt werden und bedarf dann nur wenig Pflege. Wir kennen diese Problematik. Obwohl wir den Leuten vorher die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, entscheiden viele so, dass sie es später wieder rückgängig machen wollen. Viele sind in ihrem Schmerz unmittelbar nach dem Tod eines lieben Angehörigen nicht aufnahmefähig.
Geske: Dabei fällt mir ein, dass viele Menschen sich daheim nicht die Zeit für einen Abschied nehmen, weil sie glauben, dass der Verstorbene sofort nach seinem Tod abgeholt werden muss. Tatsächlich bleiben dafür aber 36 Stunden Zeit.
 
BBB: Herr Iking, wie gehen Sie damit um, wenn Sie jemanden beerdigen sollen, der aus der Kirche ausgetreten ist?
Iking: Wir differenzieren bei Kirchenaustritten zwischen dem Verstorbenen und den Angehörigen. Wenn jemand aus der Kirche austritt, unterstelle ich dabei eine bewusste Entscheidung gegen die Kirche. Und diesen Willen gilt es dann zu respektieren. Aber oft wussten die Angehörigen gar nichts davon und wünschen eine Beteiligung der Kirche beim Begräbnis, weil sie für sich erkennen, dass es einen Wert hat. Manchmal ist es auch eine Kostenfrage. Ein Pastor ist günstiger als ein freier Grabredner.
 
BBB: Haben Sie feststellen können, dass Menschen, die keinen Bezug zum Glauben hatten, im Angesicht des Todes nun einen Halt im Glauben suchen?
Iking: Nein, Menschen, die gläubig sind, bleiben das auch in der Stunde des nahenden Todes. Und Menschen, die keinen Zugang hatten, können auch weiterhin schwer einen Sinn darin finden. Sie werden auch nicht mehr plötzlich gläubig. Eine Portion Religion kann man auch nicht einkaufen. Die Religion begleitet einen durch das ganze Leben. Der Versuch, auf die Religion zurückzugreifen, kann nicht fruchten, wenn es vorher keine Beziehung gegeben hat.
 
BBB: Worauf legen Sie bei Ihrer Predigt bei einer Trauerfeier am meisten Wert?
Iking: Ich sage verhältnismäßig wenig über die Verstorbenen. Jeder, der da bei einer Trauerfeier sitzt, verbindet etwas anderes mit den Verstorbenen. Jedes Wort könnte auf die Goldwaage gelegt werden. Manchmal kenne ich die Person, die beerdigt wird, nicht einmal. Ich versuche, eine Situation zu schaffen, die Leute bei ihren Gedanken und Gefühlen zu lassen. Ich spreche mehr zu dem Thema Hoffnung über den Tod hinaus. Ritus gibt Sicherheit in einer Situation der Angespanntheit, in der sich die Trauernden befinden. Wenn ich weiß, dass die Verstorbenen mit der Botschaft des christlichen Glaubens wenig anfangen konnten, tritt an die Stelle ein ausgestalteter Lebenslauf des Verstorbenen.
 
BBB: Herr Kurth, wie kommen Sie und ihre 15 Mitarbeiter damit zurecht, tagtäglich mit dem Tod konfrontiert zu werden?

Man ist privat nicht abgehärtet. Auf der Arbeit nimmt man es lockerer. Da gibt es schon eine Portion schwarzen Humor. Aber viele nimmt es mit. Es gibt Mitarbeiter, die es nicht schaffen und sich nach kurzer Zeit wieder in andere Abteilungen versetzen lassen. Für mich kann ich sagen, dass man bei der Arbeit nicht abstumpft.
Iking: Jede Bestattung ist anders, da kommt keine Routine auf. Es gab schon sehr trostlose Beerdigungen. Ich habe schon Menschen alleine mit einem Mitarbeiter des Friedhofs beerdigt und war dankbar dafür, dass jemand mitkam. Das ist nicht selbstverständlich. Es ist nichts schlimmer als ganz allein zu sein. Gerade dann denke ich an den Menschen und frage mich, welche Geschichte wohl dahinter steckt. Wenn ich zum Beispiel einen Nichtsesshaften bestatte.
 
BBB: Welche Beerdigung ist Ihnen in Erinnerung geblieben, Herr Kurth?
Kurth: Früher gab es einmal eine prächtige Sinti-Bestattung mit einer großen, von vier Pferden gezogenen Kutsche. Aber das ist ja heute nicht mehr erlaubt. Ich weiß auch noch, dass in Schwadorf früher Hausbestattungen üblich waren. Die Trauergesellschaft zog damals vom Haus des Verstorbenen zum Friedhof los. Seit es dort eine Trauerhalle gibt, sind diese Zeiten aber auch vorbei.
 
BBB: Welche Vorschriften sind noch zu beachten, wann mussten Sie schon einmal einschreiten?
Kurth: Es gab schon kuriose Anfragen. Es wollten schon Menschen in ihrem Auto oder mit ihrem Motorrad beerdigt werden. Das geht natürlich gar nicht. In Deutschland besteht die Sargpflicht.
Iking: Ich finde ganz interessant, welche Trauermusik ausgesucht wird. Schon öfter wurden das bekannte Lied von Trude Herr "Niemals geht man so ganz" oder auch "Unser Herz schlägt für den FC Kölle" gespielt.
 

Das Gespräch führten Tobias und Alexander Gonscherowski
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Eines der ältesten Zeugnisse aus der traditionsreichen Geschichte der Familie Sechtem ist ein Foto aus dem Jahr 1895, das die Fällung eines Baumes im Schosspark dokumentiert.
 

Zu dieser Zeit übte die Familie das Stellmacherhandwerk aus und stellte Wagen aus Holz her, wie etwa Pferdewagen für die Landwirtschaft oder Karren für Milch- und Kohlehändler. Die nötigen Schmiedearbeiten für den Wagenbau führte die Firma von Josef Fischer aus, die als nachbarschaftlicher Betrieb auch in der Bonnstraße angesiedelt war.
 
In der sogenannten "schlechten Zeit" der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde in der Firma die richtungsweisende Entscheidung getroffen, in der Bonnstraße ein neues Haus zu bauen und ein "Sargmagazin" einzurichten. Das Stellmacherhandwerk verlor im Angesicht der ersten PKWs und LKWs immer mehr an Bedeutung und wurde schließlich zum Nebenerwerb der Familie.
 

Im Jahre 1936 wurde das erste Bestattungsfahrzeug "Adler" gekauft, das aber nur stadtauswärts für den eigenen Betrieb, aber auch für andere Bestatter aus dem Umland zum Einsatz kam. Innerorts blieb der Transport Verstorbener per Gesetz den Pferdefuhrwerken vorbehalten. Zwar blühte das Stellmacherhandwerk nach dem 2. Weltkrieg noch einmal kurz auf, aber 1952 wurden dann die letzten Maschinen ausgemustert.
 
In den folgenden, vom Wiederaufbau geprägten Jahren zeichnete sich neben der eigentlichen Bestattung mehr und mehr auch ein erhöhter Bedarf der schriftlichen Arbeiten ab. Dies war der gegebene Anlass, den ausschließlichen Arbeitsbereich auf die Bestattung zu verlegen.
 

Derzeit sind 5 Mitglieder der Familie beschäftigt. Die Nachfolge im bekannten Brühler Familienunternehmen ist für die nächste Generation geregelt.
 
Bestattungen Sechtem
Bonnstraße 16 · 50321 Brühl
Telefon 0 22 32 / 4 25 64
Tag und Nacht · Parkplatz am Haus

 

 

Verlagssonderveröffentlichung


 

Einer der ältesten Betriebe in Brühl ist die Firma der Familie Blondiau, die ursprünglich aus Belgien stammt. Seit 1892 üben bereits vier Generationen das Handwerk des Steinmetzes in Brühl aus und sind heutzutage bis weit über die Köln-Bonner Region im Einsatz.

Neben den unterschiedlichsten Verarbeitungen von allen gängigen Natursteinen für Privatkunden, für den Baubereich und für Restaurationsarbeiten liegt der Schwerpunkt in der Gestaltung und dem Angebot von Grabdenkmälern.
 

Jeder Mensch hinterlässt in seinem Leben eine ganz persönliche Spur, die auch im Grabstein zum Ausdruck kommen kann. Im persönlichen und unverbindlichen Gespräch können Interessierte Gedanken, Ideen und Anregungen für die Gestaltung eines Grabmales erhalten. Von der Hochglanzpolitur bis zur individuellen handwerklichen Bearbeitung werden alle Arbeiten in der eigenen Werkstatt in der Mühlenstraße 61 ausgeführt. Auch die Abwicklung sämtlicher mit dem Grabstein verbundener Behördenanträge, Einfassungen, Urnengräber, Nachbeschriftungen sowie Bronzeartikel runden das qualitätsorientierte Leistungs- und Produktangebot ab.
 
Selbstverständlich können aufgrund langjähriger, direkter Geschäftskontakte zu Natursteinlieferanten in der ganzen Welt auch serienmäßige Grabsteine zu günstigen Preisen angeboten werden. Am Südfriedhof, Bonnstraße 136, befindet sich das Büro sowie die große Grabmalausstellung des Familien- und Ausbildungsbetriebes.
 
Bonnstraße 136 · 50321 Brühl
Telefon 0 22 32 / 4 21 68
Mo. bis Fr. 10-12.30 Uhr / 14.30-18 Uhr
und nach Vereinbarung

 

 

Unter diesem Motto begleitete die Brühler GastroRunde Balthasar Neumann Speiserei, Glaewe's Restaurant, Hotel Restaurant Haus Danz, Hotel Restaurant Jägerhof, Landgasthaus Ville, Ramada Hotel Brühl-Köln, Toni's Gourmerant in der Villa, erstmalig in diesem Jahr die Brühler Schlosskonzerte zur Serenade mit Feuerwerk im Schlosspark von Schloss Augustusburg.
 
Die Mitglieder der GastroRunde kredenzten eisgekühlten Sekt und eine kleine Knabberei. Der Reinerlös der Einnahmen in Höhe von 500 Euro konnte nun dem Förderverein der Musikschule Brühl. e.V. übergeben werden. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Hübner sowie Bernhard F. Schoch und Elmar Frey von der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl dankten den Mitgliedern der Brühler GastroRunde für das großartige Engagement. Unterstützt werden mit dem Geld vor allem musikinteressierte und musikbegabte Kinder und Jugendliche, deren Familien die Beiträge zu entsprechendem Förder- oder Musikunterricht nicht oder nur teilweise leisten können.
 

 

 

(tg) Seit fünf Jahren veranstaltet Johannes Kirwald zusammen mit Pater Stephan Ottenbreit, dem Leiter der Missionszentrale der Franziskaner, im Rhein-Erft-Kreis Kunstausstellungen, mit deren Erlösen Slumkinder in Kenia unterstützt werden.
 

Am 4. und 5. November zeigen rund dreißig Künstler aus nah und fern jeweils von 11 bis 18 Uhr im Max Ernst Gymnasium am Rodderweg ihre Werke unter dem Motto: "Kunsttage 2006: Leben, Staunen, Träumen. So bekommt Hoffnung ein Gesicht." Johannes Kirwald (68, Bild rechts) lebt mit seiner Familie in Wesseling, singt im Brühler Oratorienchor und spielt bei den "Oldtimern" in Bonn Theater.
 
BBB: Herr Kirwald, wie kamen Sie auf die Idee zu diesen Kunsttagen?
Johannes Kirwald: Nachdem ich vor fünf Jahren aus dem Berufsleben ausgeschieden bin, wollte ich unbedingt ein soziales Projekt unterstützen. Ich hatte schon damals die Idee, Kunst mit einer sozialen Komponente für einen guten Zweck zu verknüpfen, war aber auf der Suche nach einem Projekt, das mich interessierte. Ich bin dann auf die Franziskaner gestoßen und habe sie in Bonn besucht. Sie haben mich sehr freundlich empfangen und mir verschiedene Projekte präsentiert. Mich hat dann spontan das Engagement der "Little Sisters of St. Francis" angesprochen, die sich sehr für Slumkinder in Nairobi und Nakuru in Kenia einsetzen. Dann habe ich den "Freundeskreis Slumkinder in der Dritten Welt" gegründet und 2002 in Wesseling erstmals eine Kunstausstellung organisiert, deren Erlöse dem Projekt zugute kamen.
 
BBB: Wie sieht die Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Künstlern aus?
Kirwald: Ich kenne viele Künstler persönlich und habe die meisten direkt angesprochen. Sie haben dann sofort großes Interesse an der guten Sache gezeigt. In Brühl veranstalten wir jetzt bereits die vierte Ausstellung. An den beiden Tagen werden im Max Ernst Gymnasium rund dreißig Künstler ihre Werke präsentieren. Ausgestellt werden u.a. Malerei, Keramik, Schmuck, Skulpturen, Glasarbeiten und Metallkunst. Wir haben mit den Künstlern eine sehr faire Vereinbarung getroffen. Sie stiften einen festen Betrag und bekommen dafür eine Spendenquittung. Ihre Verkaufserlöse können sie behalten. Wir haben dann kalkulierbare Einnahmen, die wir dann an die Franziskaner weiterleiten.
 
BBB: Und damit kommt Pater Stephan ins Spiel. Wie wird das Geld eingesetzt, und wieviel kommt wirklich in Kenia an?
Pater Stephan Ottenbreit: Lassen Sie mich kurz voranschicken, dass wir in der in Bonn beheimateten Missionszentrale der Franziskaner jährlich rund 1.000 Anfragen von Projekten bekommen, die um Unterstützung bitten. Wir können leider nicht allen helfen, unterstützen aber 600 Projekte auf der ganzen Welt. Der Vorteil unseres Hilfswerks liegt darin, dass wir weltweit vor Ort vertreten sind. Wir müssen unsere Helfer nicht extra entsenden. Daher ist unser Verwaltungsaufwand vergleichsweise sehr gering und beträgt lediglich rund 4 Prozent. Das bedeutet, dass von dem Geld, das durch so großartige Aktionen wie die Kunsttage von Herrn Kirwald und an Spenden bei uns ankommt, 96 Prozent direkt an die Projekte weitergeleitet wird. Das Projekt der "Little Sisters of St. Francis" kümmert sich um die Straßenkinder in Nairobi. Mit dem Geld ermöglichen wir den Kindern, dass sie wenigstens eine warme Mahlzeit pro Tag bekommen, dass sie medizinisch und sozio-pädagogisch betreut werden, kurzum: dass sie unter menschenwürdigen Bedingungen aufwachsen können.
 
BBB: Herr Kirwald, haben Sie sich dann das Projekt schon einmal vor Ort anschauen können?
Kirwald: Leider noch nicht. Im letzten Jahr habe ich es aus gesundheitlichen Gründen leider nicht geschafft. Ich möchte mir aber zusammen mit meiner Frau Jutta, die mich bei der Arbeit sehr unterstützt, die Einrichtungen unbedingt einmal ansehen. Vielleicht klappt es 2007.
 
BBB: Kommen wir zurück zu den Kunsttagen in Brühl. Was erwartet die Besucher an den beiden Tagen im Max Ernst Gymnasium?
Kirwald: Zunächst einmal eine lohnenswerte Kunstausstellung auf gehobenem Niveau. Darüber hinaus bieten wir ein attraktives Rahmenprogramm. "Der Aufbruch", der junge Chor aus Schwadorf wird den Rahmen bei der Eröffnung musikalisch gestalten. Als Schirmherrin konnten wir Frau Hedwig Neven DuMont gewinnen, die die Ausstellung eröffnen wird. Ferner veranstalten wir eine Tombola, bei der attraktive Preise zu gewinnen sind. Und dank unserer Cafeteria ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
 

Das Hilfsprojekt in Kenia

Die "Little Sisters of Saint Francis" sind seit vielen Jahren in den Slums von Nairobi und Nakuru in Kenia aktiv und unterstützen dort Straßenkinder und Jugendgruppen. Deren Zahl wird auf rund 250.000 beziffert. Die Schwestern führen Programme zur Sensibilisierung zu verschiedenen Themen durch, sie fördern Schul- und Berufsausbildung, und sie arbeiten mit größtem Engagement in der AIDS-Hilfe. Um ihre Arbeit fortsetzen zu können, benötigen sie jährlich eine Summe von etwa 15.000 Euro.
 
Wenn Sie spenden möchten, hier die Bankverbindung der Missionszentrale der Franziskaner: Konto-Nr. 8000103, BLZ 510 917 11, Bank für Orden und Mission, Stichwort: Slumkinder in Kenia "71180".
 

 

 

Die Bundesfinanzakademie in Brühl zeigt vom 25. Oktober bis 24. November die Ausstellung "Meine Lieblingskarikaturen" aus der Sammlung von Dr. Hans Flick.
 
Die Ausstellung ist - bei freiem Eintritt - montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 19 Uhr in der Rotunde der Akademie zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, dem 24. Oktober, um 19.30 Uhr durch den Präsidenten der Bundesfinanzakademie Dr. Detlef Roland. Es spricht Dr. Hans Flick.
 
Seit vielen Jahren sammelt Dr. Hans Flick Steuerkarikaturen, die er jetzt der Öffentlichkeit zugänglich macht. Aus 543 Stücken hat er 46 Stück seiner Lieblinge für die Ausstellung in der Bundesfinanzakademie ausgewählt.
 

 

 

In unserer August-Ausgabe berichteten wir ausführlich über das Schumaneck Kinderhaus. Dieser Artikel hat ein positives Echo nach sich gezogen. Denn vor wenigen Tagen erreichte uns die folgende E-Mail: "Gerne möchte ich kurz über die Resonanz auf den Artikel im Brühler Bilderbogen rückmelden. Wir haben zahlreiche Rückmeldungen aus dem nahen und fernen Umkreis des Schumaneck Kinderhaus bekommen, die alle positiv ausgefallen sind. Auch eine Spende über 250 Euro hat uns über den Artikel erreicht. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen aus der Schlossstadt, Bernhard Schumacher, Schumaneck Kinderhaus gemeinnützige GmbH."
 

 

Unter dem Titel "Mozarts letzte Werke" präsentiert der Oratorienchor Brühl sein zweites Konzert im Mozart-Jahr. Das Konzert findet statt an Allerheiligen (Mittwoch, dem 1. November) in der Fachhochschule des Bundes in Brühl-Heide. Konzertbeginn ist 18 Uhr. Auf dem Programm stehen "Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte", das "Klarinettenkonzert A-Dur" und "Requiem".
 
Die Solisten sind Ralph Manno/ Klarinette, Julia Kamenik/Sopran, Uta Grunewald/Alt, Alexander Efanov/Tenor und Kamen Todorov/Bass. Es spielt das Kammerorchester Wernigerode. Es singt der Oratorienchor Brühl. Die Leitung hat Lothar Rudolf Mayer.
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Seit nunmehr 11 Jahren ist die Heilpraktikerin Nina Offizier im ruhigen Innenhof der Kölnstraße 46 ansässig. Im Laufe der Jahre wurde mit dem wachsenden Praxisbetrieb auch das Team stetig erweitert.
 
Ein sehr schönes und interessantes Kapitel war die 2-jährige Zusammenarbeit mit Dr. Qin Wang, Professorin für TCM (traditionelle chinesische Medizin), heute Universität Hongkong. Unter anderem auch, weil Nina Offizier einige Jahre zuvor ihre Akupunkturausbildung mit einer mehrwöchigen Klinik-Assistenz in Hangzhou, China, abgeschlossen hatte.
 
Seit ca. 3 Jahren gehört die Brühler Heilpraktikerin Marion Bollig zum Team, ebenso eine Cranio-Sacral-Therapeutin, eine Therapeutin für systemische- und Familien-Therapie sowie eine Krankenschwester.
 

Diagnostik und Therapieplan

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist stets eine gute Diagnostik. In der Praxis Offizier wird jeder Patient zunächst gründlich "gecheckt". Auf das persönliche Gespräch und die Untersuchung folgt eine umfassende Labordiagnostik (Blutuntersuchung mit 46 Einzelwerten, Harndiagnostik, Blutanalyse des Säure-Basen-Haushalts). Jeder Patient erhält eine Kopie seiner Blutuntersuchungen. Diese werden durch die chinesische Puls- und Zungendiagnose und gegebenenfalls die Befundung der Reflexzonen abgerundet. Danach wird in Abstimmung mit dem Patienten ein Therapieplan entwickelt. Hier steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Der Therapieplan wird gemeinsam besprochen, die einzelnen Therapieschritte stets erläutert.
 

Schwerpunkte der Thearapie

Behandlungsschwerpunkte sind ein Ineinandergreifen von Schmerztherapie, Sportmedizin, Entgiftung und Aufbau. In der Sportmedizin geht es meist um Funktionsstörungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Diese orthopädischen Probleme treten oft in Verbindung mit Schmerzzuständen auf. Hier behandelt Nina Offizier mit einer Kombination aus verschiedenen Therapien. Vor allem sind das Akupunktur, Chiropraktik, Neuraltherapie, Massagen und Medi-Taping, unterstützt durch Homöopathie.
 
Heilpraktikerin Nina Offizier
Praxis: Kölnstraße 46 · Brühl
Mo. bis Fr. ab 10 Uhr · Tel. 02232 / 1 25 91
Weitere Infos unter: www.praxis-offizier.de

 

 

Das Regattadamenteam hat einen großen Erfolg nach Brühl geholt. Bei den Windsurf-Wettkämpfen in Kiel am 15. bis 17. September konnten Uta Zimmer und Daniela Pilgram vom Brühler Surfclub als bestes Damenteam der Republik punkten. Bei starkem Wind und hohen Wellen wurden an drei Wettkampftagen die besten Teams Deutschlands im Segelsurf Regattasport ermittelt. Bedingt durch die Starkwindwetterlage wurde von Seiten der Wettkampfleitung ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. Die Rettungswestenausrüstung gehörte ebenso zum Pflichtprogramm, wie eindeutiges Anmelden bei jedem Start und Erfassen im Zielbereich, um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer sicher wieder an das Ufer zurückkommen und sich nicht erschöpfungsbedingt Gefahren aussetzen. Nach den Strapazen konnte der Brühler Surfclub seinem Team am Binnenrevier Bleibtreusee zu der besonderen Leistung gratulieren.
 

 

Bei den zweiten Deutschen Straßenlaufmeisterschaften der Deutschen Feuerwehr über 10 km belegten die Brühler Feuerwehrmänner Ralf Lassmann den 3. Platz in seiner Altersklasse Senioren M30. Josef Uhlhaas erreichte in der Altersklasse Senioren M40 den 5. Platz. Dem Wettkampf stellten sich insgesamt weit über 100 Feuerwehrleute aus dem gesamten Bundesgebiet.
 

 

Die Gewinner des Ballonwettbewerbs des BTV-Tag des Sports wurden kürzlich geehrt. Da nun alle zurückgesandten Karten ausgewertet wurden, konnten die Preise im Foyer des Karlsbades durch Erwin Gardemann, den Geschäftsführer des Sponsors Stadtwerke Brühl, übergeben werden. Als ersten Preis erhielt die Gewinnerin, Laura Sigel aus Brühl, zwei Eintrittskarten für das Phantasialand. Ihr Ballon war am weitesten geflogen und nach 264 km in Heemsen bei Bremen gelandet. Den zweiten und dritten Preis, jeweils zwei Eintrittskarten für das Karlsbad, erhielten Janis Schönenberg und Lisa Fritsch.
 

 

Der Brühler Kunstverein zeigt vom 22. Oktober bis 18. November die Ausstellung "Isoliertes System". Die Installation von Julia Eltner im Ausstellungsraum des Brühler Kunstvereins in der Alten Schlosserei des Marienhospitals (Clemens-August-Straße 24) besteht aus mehreren - im Raum verteilten - Objekten. Diese Objekte erscheinen wie Zwitterwesen zwischen Apparaten und Organismen, zwischen tot und lebendig. Denn das bevorzugte Arbeitsmaterial der Künstlerin sind die Innengefäße von Thermoskannen, denen sie neue Hüllen verleiht, geformt aus Styropor und Wachs. Die so entstandenen Körper erinnern an tierische Wesen, aus denen die Gefäßöffnungen wie Augen herausragen.
 
Julia Eltner wurde 1969 in Bonn geboren. Sie studierte von 1990 bis 1995 "monumentale kunst" an der Akademie für bildende Kunst in Enschede/Niederlande. Seit 1996 lebt und arbeitet Julia Eltner in Hamburg. Sie beteiligte sich an Ausstellungen, u.a. an der Kunst-Köln 2000 und 2001. In diesem Jahr nahm sie an der Hafensafari in Hamburg teil. Weitere Informationen zur Künstlerin gibt es unter www.juliaeltner.de. Die Finissage mit Künstlergespräch findet am 18. November, um 16 Uhr statt.
 

 

 

Auch im Oktober finden wieder eine Reihe interessanter Veranstaltungen im Brühler Max Ernst Museum statt. Am Sonntag, den 15. Oktober, gibt es einen Workshop für Erwachsene unter dem Titel "Die Kunst des Zufalls, Praktische Einführung in die Technik und ihre Geheimnisse". Zu dem Thema Collage findet um 11.15 Uhr eine Führung statt, der Workshop beginnt um 12.45 Uhr. Am Dienstag, den 24. Oktober, wird von 15 bis 17 Uhr der Workshop "Mit Masken in Verwandlung!" für Kinder unter dem Motto "Wir erstellen Masken und verwandelen uns in Phantasiegestalten wie Max Ernst sie so liebte" angeboten. Auskünfte, Preise und Buchungen können unter Telefon 01805/743465 erfragt werden.
 

 

Am 10. November findet in Brühl in den Kanzleiräumen der Anwältin Frau Redmer, Balthasar-Neuman-Platz 28-30, eine Vernissage statt. Dienstags und donnerstags werden die "Oxidationen" des Brühler Künstlers Detlev Callies gezeigt. Bei der Eröffnung spricht Udo Schmitt einleitende Worte. Die Ausstellung ist bis zum 14. Dezember zu sehen.
 

 

Nordrhein-Westfalen ist 60 geworden! Das Schulkinoprojekt "Im Kino NRW erleben" feiert mit: gemeinsam mit Schülern in den Kinosälen dieses Landes. Filme können Geschichten und Geschichte vermitteln, Menschen und Landschaften bildlich sprechen und wirken lassen. Das Kino ist der ideale alternative Lernort, um emotionale Erfahrungen mit der Vermittlung von Lerninhalten zu verbinden.
 
Das Zoom Kino in Brühl macht mit und bietet den Schulen folgende Filme aus dem Projektprogramm vom 26. Oktober bis 8. November an den Schulvormittagen an: den Dokumentarfilm "Was lebst Du?", geeignet für Schüler ab 14 Jahren und die Spielfilme "Die Lok" (geeignet ab 6 Jahren) und "Die wilden Hühner" (ab 10 Jahre).
 
Spannende Unterhaltung und unterhaltende Einsichten in spannende Realitäten: Die ausgewählten Filme erzählen Geschichten aus NRW, und sie ermöglichen ausreichend thematische Anknüpfungspunkte, um sie in unterschiedlichen Unterrichtsfächern einzusetzen. Alle Schulen sind herzlich willkommen. Der Eintrittspreis beträgt pro Schüler 2,50 E. Weitere Infos zu diesem Projekt und Impulse für den Unterricht finden Sie unter www.zoomkino.de.
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Perlen, die Juwelen des Meeres in ihrer Schönheit, Ausgefallenheit und Eleganz werden erstmalig zum Hubertusmarkt am Samstag vorgestellt.
 
Zuchtperlen, die Geheimnisse der Perlenzucht, - die faszinierende Vielfalt der Perlen - durch unseren Direktimport in über 600 verschiedenen Formen und Farben, Akoya, Südsee-, Tahiti- und Süßwasserzuchtperlen sind an diesem Tage komplett zu bewundern.
 
Die geheimnisvollen Schönheiten aus dem Meer. Perlen - Geschenk der Götter. Perlen schmückten Frauen zu allen Zeiten. Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um ihre wundersame Entstehung. Als "Tränen der Götter", von den unscheinbaren Austern in der Tiefe des Meeres zu Perlen verwandelt, kommen die bereits in der alten persischen Mythologie als Geschenk der Götter zu den Menschen.
 
Die Dichter Griechenlands besangen sie als Tau des Mondes, der in sternklarer Nacht in die geöffneten Austern eindringt und sich in eine schimmernde Perle verwandelt.
 
Die Schönheit aus der Tiefe des Meeres umgibt eine einzigartige Ausstrahlung. Immer schönere Perlen entstehen heute aus dem glücklichen Zusammenwirken von Natur und Mensch. Perlen aus moderner Zucht sind verlockend und verführerisch wie nie zuvor. Ihr betörender Lüster verleiht jeder Frau den Zauber natürlicher Weiblichkeit.
 
Ausstellung: 28. Oktober 2006, 11 Uhr - 20Uh
r bei Juwelier Böhm , Steinweg 27, 50321 Brühl

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Als zur Zeit einziges Einzelhandelsgeschäft in Brühl bietet der HIT-Markt täglich frischen Fisch an. An der Fischtheke werden die Kunden vom speziell für diesen Bereich ausgebildeten Verkaufspersonal beraten und bedient.
 
Im HIT-Markt wird der Kundenservice und die Kundenzufriedenheit groß geschrieben. Darum finden ganzjährlich interne Schulungen für das Verkaufspersonals statt.
 

Über 50 verschiedene Fischspezialitäten

Mehr als 50 verschiedene Fischspezialitäten liegen auf Eis gekühlt in der Auslage der Fischtheke im HIT-Markt. Neben Räucherfisch, Ganzfisch, Fischfilets und vorgewürzten Spezialitäten, wie Fischpfanne in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, runden schmackhafte Fischsalate das reichhaltige Angebot ab.
 
Auf Wunsch können Filets mit selbst zubereiteten HIT-Gewürzmischungen gewürzt werden. Das fachkundige und freundliche Verkaufspersonal steht dem Kunden gerne mit raffinierte Zubereitungstipps zur Seite.
 
Weitere Spezialitäten der HIT-Fischtheke sind Forelle im Bratschlauch, Matjes, Garnelen, Muscheln und Lachs. Von heute auf morgen können auch Kundenvorbestellungen von besonderen Fisch-Delikatessen, wie Hummer, Austern oder Kaviar erfüllt werden. Ein Service, der von den Kunden sehr geschätzt wird.
 

Qualität auf höchstem Niveau

Für feine Nasen ist die spezielle ALPAMER-Verpackung von großem Vorteil, die im HIT-Markt für die Verpackung des Frischfisch verwendet wird: Auch daheim im hauseigenen Kühlschrank wird damit eine Geruchsneutralität garantiert.
 
Permanente betriebsinterne und auch von Externen durchgeführte Hygiene-Prüfungen und Qualitätssicherung garantieren darüberhinaus eine Qualität des Frischfischs auf höchstem Niveau.
 
Ein Besuch der Fischtheke im HIT-Markt ist also unbedingt empfehlenswert.
 
HIT-Markt
Lessingstraße 1 · 50321 Brühl
Telefon 02232 - 1 20 08
Öffnungszeiten: Mo. bis Sa. 9 bis 20 Uhr

 

 

In den Kunst- und Theaterkritiken, die Max Ernst über ein knappes Jahr von Oktober 1912 bis Juli 1913 für den Bonner "Volksmund" liefert, schreibt er am 11. Dezember 1912 in seinem Beitrag über das ,Obernier-Museum':
 
"In der Spitze der Polonaise scheint noch immer das Künstlerehepaar Hofmaler Hans Joh. Becker-Leber und Frau, beide ausgesprochene der Kunst, zu marschieren. Als ich hörte, dass er Hofmaler und weg von Bonn sei, freute ich mich rasend in der Illusion, nichts mehr von seinen faden, langweiligen Impressionen (in mattlila, mattrosa, mattblau, mattgrün) und ihren rosa parfümierten Blümchen ansehen zu müssen, die sie in der Malstunde zu malen gelernt hat. Henriette Schmidt (die 2. Dame unter den Bonner ,Künstlern') ist entweder die Verkörperung der Produktivität, oder sie hat einen Onkel in der Jury: von ihren Werken sieht man ein Dutzend oder Zwölfe, alle gleich überflüssig. Ebenso überflüssig ist Else Küstner (Dame No. 3). Ein Bild von ihr mit Feuerlilien heißt ,Auferstehung'. Mein lyrisches Gemüt! Wir haben ein echt-deutsches Naturempfinden. Echt deutsch sein, heißt mit der Postkutsche fahren, wenn die anderen im Auto sitzen. Und dann Motivmaler Asen. Ein Klosterhof ist doch noch ein wirkliches Motiv mit Gefühlen. Herrn Asen gab ein Gott die Gabe, den Klosterhof in Carden zu malen; Herrn Asens Genius drängte ihn dazu; Herr Asen wäre an explosiver Kraft, an dem inneren Schaffensdrang, der den Künstler ausmacht, zugrunde gegangen, hätte er nicht den Klosterhof in Carden ,tonig' malen dürfen. Herr Asen … möge das Museum auch dieses unsterbliche Werk des Herrn Asen kaufen!" Und im weiteren Verlauf der Kritik heißt es: "Die Skulpturen. Herr Prof. Küppers ist mit 5 Geheimräten in Bronze vertreten. Sie sind alle gut getroffen. Der innere Gott trieb Herrn Küppers, 5 Geheimräte zu bronzieren. Gisela Zitelmann (Dame Nr. 5) hat ebenfalls die Vorzüge eines photographischen Apparates. Aber Herr Karl Menser, der einen Akt vorzüglich hinsetzen kann, glaubt mit seinen literarischen Sachen, die er ,Fesseln' und ,Schuldig' nennt, überwältigend zu sein. Er hat vielzuviel von den Griechen, Michelangelo und Rodin. Er gehe zu den Negern und lerne Plastik." Im April 1913 erwähnt Max Ernst eine weitere Bronzeskulptur des akademischen Professors Albert Hermann Küppers (1842-1929), bei dem er zu Beginn seines Studiums an der Bonner Universität im Wintersemester 1910/11 einen Kurs in "Zeichnen und Modellieren nach der Natur und Antike" belegt hatte, und verspottet das Werk mit den Worten: "Man sehe im Hofgarten das geheimnisvolle Haupt- oder Lebenswerk dieses Herrn. Ein rätselvolles Wesen ohne Unterleib. Pose: Wer kriegt noch mehr ein Protokoll? Ein Genius reicht den Lorbeer."
 

Denkmal existiert heute nicht mehr

Das Simrock-Denkmal war zehn Jahre zuvor am 15. Juli 1903 eingeweiht worden und existiert heute nicht mehr. Nach der Jahrhundertwende wurde es in einer Publikation mit dem Titel ,Deutschlands Geistes-Helden, Ehren-Denkmäler unserer hervorragenden Führer auf geistigem Gebiet in Wort und Bild' aufgenommen, aus der die Abbildung stammt. Sie zeigt den Oberkörper des Porträtierten auf einem Obelisk mit Namenstafel als Sockel, wobei der Übergang durch die Gewanddraperie verschleiert ist. Die Bronzeherme hält eine Schriftrolle und einen Griffel in den Händen, während eine gewappnete Walküre, die rechts im Vordergrund steht, einen Lorbeerkranz hinaufreicht. Ein Eichenzweig, ein Schwert, ein Helm mit großem Adlerflügel und eine Harfe, die vor dem roh behauenen Granitblock am Boden liegen, charakterisieren den Dichter als Sänger altdeutscher Heldensagen. Der in Bonn geborene Karl Joseph Simrock (1802-1876), der durch seine Übertragung des Nibelungenliedes und weiterer Sagen bekannt geworden war und an der Bonner Universität gelehrt hatte, gehörte zu den im Kaiserreich geehrten Geisteshelden.
 
Dr. Jürgen Pech
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Lieferungen, Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe, die ab dem 1. Januar 2007 ausgeführt werden, unterliegen dem von 16 % auf 19% erhöhten Regelsteuersatz. Der ermäßigte Steuersatz von 7%, der für viele Güter des täglichen Grundbedarfs gilt, bleibt unverändert.
 
Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich für die Leistungserbringer rund um den Stichtag. Bargeschäfte des täglichen Lebens sind wenig problematisch. Probleme und Risiken ergeben sich vor allem, wenn der Zeitpunkt der Bestellung (in 2006) mit dem der Lieferung oder Leistung (in 2007) auseinanderfällt.
 

Risiko der Mehrbelastung

Der leistende Unternehmer muss das wirtschaftliche Risiko beachten, dass er die drei Prozentpunkte Erhöhung von seinem Vertragspartner nicht erhält oder nicht überwälzen kann. Das ist z.B. dann der Fall, wenn kein Recht auf Vorsteuerabzug besteht und die Steuererhöhung nicht belastungsneutral ist.
 
In der Praxis ergeben sich Kostensteigerungen insbesondere bei langfristiger Fertigung sowie im Bereich von Dauerleistungen. Die Leistungserbringung bei Dauerleistungen gilt für die Anwendung des Steuersatzes erst in dem Zeitpunkt der Beendigung der Leistung als erfolgt.
 
Das Risiko, dass bei der Steuersatzänderung nicht alle (zwingenden) Angaben auf einer Rechnung ausgewiesen werden, ist hoch. Dies führt beim Leistungsempfänger solange zur Versagung des Vorsteuerabzugs, bis dies nachgeholt ist. Dies kann liquiditätsmäßig ernste Folgen haben.
 

Gestaltungsmöglichkeiten

Entscheidend für den anzuwendenden Steuersatz ist nicht der Tag der Bestellung, sondern der Zeitpunkt der Lieferung oder der Leistung. Das Vorziehen einer Lieferung/Leistung ist nicht in allen Fällen möglich und sinnvoll, kann aber genutzt werden, wenn ein Kauf (z. B. PKW) oder eine Leistung (z.B. Reparatur) schon geplant war und die Umsatzsteuer den Endverbraucher trifft. Dem gegenüber ist abzuwägen, ob Anfang 2007 nicht besondere Rabattangebote unterbreitet werden. Dauerleistungen sind Leistungen, die auf eine gewisse Dauer oder ungewisse Dauer angelegt sind.
 
Häufig anzutreffende Dauerleistungen:

  • Vermietung
  • Leasing
  • Softwareüberlassung
  • Wartung
  • Saisontickets im Freizeitbereich (z.B. Basket- und Fußball, Sonnen- und Fitnessstudios)
In vielen Fällen wird es möglich sein, (Dauer-) Leistungen zu teilen und Teilleistungen zu vereinbaren.

Beispiel: Jahresvertrag über die Wartung einer Heizungsanlage vom 1. Februar 2006 bis 31. Januar 2007. Konsequenz: Entstehung der vollen Steuer für den ganzen Zeitraum in 1/2007. Die Steuer beträgt somit 19%.
 
Modifikation: Vereinbarung und Durchführung kürzerer Zahlungstermine (Monat, Quartal).
 
Konsequenz:
 
Vorliegen von Teilleistungen im Sinne des Gesetzes. Die Steuer von 19% wird nur für 1 Monat berechnet. Sofern bereits Rechnungen über Dauerleistungen, die nach dem 31.12.2006 enden, erteilt worden sind, können diese vor dem 1.1.2007 berichtigt werden.
 

Langfristige Fertigungen

n Fällen von langfristiger Fertigung, wie z.B. im Bereich der Bauwirtschaft, können Teilleistungen vereinbart werden. Teilleistungen liegen vor, wenn die Leistung wirtschaftlich teilbar ist, eine gesonderte Abnahme der Werklieferung oder Werkleistung tatsächlich erfolgt, dies gesondert vereinbart worden ist und sie gesondert abgerechnet wird. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang, dass die Fristen für zivilrechtliche Reklamations- und Verjährungsvorschriften mit der Abnahme der Teilleistung beginnen, was bei Mängeln am Gesamtbauwerk später zu unterschiedlichen Regressmöglichkeiten führen kann. Einzelne Gewerke werden grundsätzlich abgrenzbare Teilleistungen darstellen. Bei Maurer- und Betonarbeiten wird eine geschossweise Aufteilung nicht anerkannt werden.

Ausgleich für Steuersatzerhöhung

Sofern Verträge vor dem 1. September 2006 für eine Leistung nach dem 1. Januar 2007 geschlossen worden sind, darf nach § 29 UStG der leistende Unternehmer bei einer Steuersatzerhöhung einen angemessenen Ausgleich verlangen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Insbesondere bei langfristig geplanten Bauprojekten mit Festpreisen, die sich über einen langen Zeitraum hinziehen, und bei der die empfangene Partei steuerlicher Endverbraucher (Privatpersonen wie Kommunen) kann sich hierüber erhebliches Konfliktpotenzial aufbauen.

Korrektes Ausstellen von Rechnungen bei Steuersatzänderung - (k)eine leichte Aufgabe

(Schluss-)Rechnungen für Leistungen, die in 2007 erbracht werden, für die in 2006 Entgelte vereinnahmt wurden (erhaltene Anzahlungen), müssen eine korrekte Angabe des neuen Steuersatzes, des neuen Steuerbetrages und - davon abgesetzt - der bisher geleisteten Zahlungen enthalten. Ansonsten ist eine Stornierung bereits ergangener Rechnungen verbunden mit der Neuausstellung der Rechnungen unvermeidbar.
 
Verträge über Dauerleistungen, die als Rechnungen anzusehen sind, sind für Zwecke des Vorsteuerabzugs an den neuen Steuersatz anzupassen, ansonsten ist der Vorsteuerabzug für den empfangenen Unternehmer nicht zulässig.
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Mit Beginn der kalten Jahreszeit stellt sich nicht nur für modebewusste Damen die Frage nach der richtigen Winterbekleidung. Eine der ersten Adressen für Pelzmode sind die großzügigen Ausstellungsräume von Bernhard Huthmacher in der Industriestraße 24-26 in Wesseling-Berzdorf.
 
Hier können seine KundenInnen entspannt und in ruhiger Atmosphäre seine exklusiven Kollektionen kennen lernen und anprobieren. Ob jugendlich-sportlich oder elegant, Kürschnermeister Bernhard Huthmacher fertigt seine Kreationen in jeder modischen Stilrichtung.
 
In den letzten Jahren konnte sich Bernhard Huthmacher über den Zuwachs von Privatkundschaft freuen, denn es sprach sich herum, dass seine Kreationen einem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und seine Schnitterstellung aktuelle Modetrends widerspiegelt. Gern berücksichtigt er dabei individuelle Sonderwünsche im Entstehungsprozess eines exklusiven Kleidungsstücks. Vollste Zufriedenheit garantiert bekanntlich Stammkundschaft. Dazu gehören auch das Angebot von Serviceleistungen wie Pelzkontrolle, Reinigung und fachgerechte Aufbewahrung während der Sommermonate. Selbstverständlich besucht und berät Bernd Huthmacher gerade seine ältere Kundschaft zum Thema Pelze auch gerne zuhause in privater Atmosphäre. Wie kreativ der aktive Kürschnermeister ist, zeigen seine angebotenen Leistungen für alte "aus der Mode" gekommene Pelzbekleidung. Oft lohnt sich eine Umarbeitung. So kann auch aus einem unmodischen Langhaarmantel ein phantastisch-leichter Kurzhaarmantel entstehen. Modische Umarbeitung mit z.B. italienischem Leder, hochwertiger Seide, Schurwolle oder Mikrofaserstoffe können alte Pelze wieder in modische Bekleidungsstücke verwandeln. Für Umgestaltungsarbeiten gibt es außerdem noch ein kleines Präsent.
 
Ab November bietet Pelze Bernhard Huthmacher die superleichte Lammfell-Kollektion von Christ an. Topktuell sind die modischen Handtaschen von Sequenza in limitierter Stückzahl und die Maßanfertigungen von Straußenlederjacken.
 
Pelze Bernhard Huthmacher
Industriestr. 24 - 26 · Wesseling-Berzdorf
Tel. 02232 / 94 19 03
www.pelze-huthmacher.de

 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Absolutes Spitzen-Entertainment

Fantissima bietet das unvergleichliche Zusammenspiel von großer Show mit Stars aus dem Lido und dem Moulin Rouge, von perfekt komponiertem Gourmet-Menü und einzigartig stilvollem Ambiente. Die Gäste nehmen Teil an einer Weltreise auf den Wogen des Swing und des Rock'n' Roll. Einer Zeitreise zurück zu den "good old times". Bei Fantissima verzaubern einen die wahren Meister ihres Fachs. Fantissima zelebriert eindeutig die Kultur des guten Geschmacks.
 
"Seien Sie Teil der ganz besonderen Fantissima-Atmosphäre!", so einladend kann eine Begrüßung sein. Conferencier Riccardo Mancini geleitet mit sicherer Hand und der charismatischen Sängerin Alina an seiner Seite durch das goldene Zeitalter. Schon die festlich eingedeckten Tische sind ein Fest fürs Auge. Umso mehr, wenn Gourmet-Koch Torsten Hoffmeister die Gäste mit derartig kulinarischen Hochgenüssen verwöhnt. An alle Gaumenfreuden und Finessen hat er gedacht, bietet zusätzlich korrespondierende Weine und edle Brände. Ein Abend der erlesenen Genüsse! Die Gäste lassen sich's auf der Zunge zergehen. Sie staunen bei den artistischen Meisterleistungen des Duo Motuzenko, und bei Tom Shannon auf Roller Skates. Sie sind gerührt von der poetischen Kunst des Pas de trois, amüsieren sich prächtig beim Auftritt von Weltklasse-Jongleur Patrick Lemoine! Wenn dann noch das JB-Ballett zu den Klängen der Melody Makers Tanzkunst at its best bietet, dann vibriert die Luft. Der wahre Meister seiner Zunft leitet das große Fantissima-Finale ein: Der international ausgezeichnete Magier Marko Karvo verschiebt die Grenzen der Twilight Zone. Zauber goldener Zeiten. Bei Fantissima wird er wahr! Stilvolle Abendunterhaltung mit Glamour, Lachen, Freude und Witz.
 
Tickets sind über die Tickethotline 0 22 32 / 3 66 00 sowie im Internet über www.fantissima.de erhältlich.
 

 

 

(tg) Es liegt gerade einmal fünf Monate zurück, dass die Brühlerin Sonja Lenneke mit ihrem "FigurenTheater traumobil" den ersten Preis des Rhein-Erft-Theaterfestivals gewonnen hat. Ihre Produktion "Bauz und Filou, die Kobolde vom Aprikosental" überzeugte im Mai die hochkarätig besetzte Jury. Doch bei den "11. Internationalen FigurenTheaterTagen", die vom 19. bis 29. Oktober in Brühl stattfinden, ist sie nicht dabei. Das verstehe, wer will.
 
"Wir wurden mit einer großen Phantasie auf eine kleine Reise mitgenommen. Wir fieberten mit, wir lachten mit, wir und auch die anderen Zuschauer vergaßen, dass wir im Theater sind. Es gab herzerfrischende Begegnungen mit Figuren, die so einfallsreich waren, dass unsere Augen glänzten. Das handwerkliche Geschick der Darstellung schuf Figuren aus Fleisch und Blut und überwältigte uns mit einer perfekten Illusion. Wir wurden manipuliert, wussten es, und vergaßen es sofort wieder." So überschwenglich lobte die Jury des Rhein-Erft-Theaterfestivals Sonja Lennekes Stück, auf das nun verzichtet wurde.
 
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich freuen. Denn die Kobolde aus dem Aprikosental sind am 9. Dezember um 16 Uhr im Löhrerhof in Alt-Hürth zu bestaunen. Seit der Premiere 2004 hat Sonja Lenneke das 50-minütige Puppenspiel rund zwanzig Mal aufgeführt. Und nicht nur das. Sie hat das Stück für Kinder ab 4 Jahren selbst geschrieben und darin übrigens autobiografische Daten verarbeitet. Sie hat die Puppen in liebevoller Detailarbeit gebastelt, sie hat ihre 5x5 Meter große Bühne in Eigenregie gebaut. Sie kümmert sich um den Ton, die Beleuchtung, die Musik. Kurzum: Die 37-Jährige ist Puppenspielerin mit Leib und Seele.
 
Bauz und Filou, das sind die beiden Kobolde, die im Aprikosental leben und vor einem großen Abenteuer stehen, nachdem die Zauberblume krank geworden ist. Einer von beiden muss sich trauen, loszugehen und Hilfe zu holen. Sich etwas trauen, etwas zutrauen, das ist eine der Botschaften des Stücks. Und dieses "trauen" taucht auch bewusst in dem Namen auf, den sich Sonja Lenneke gegeben hat, im "FigurenTheater traumobil". "Die Kinder werden in dem Stück auch mit einbezogen", sagt die Puppenspielerin. "Sie sollen sich trauen, einfach in das Stück reinzubrüllen und Vorschläge zu machen, wenn ein Kobold in der Klemme steckt. Die Kinder werden dadurch aktiviert und sollen erleben: Ich bin wichtig, ich kann etwas bewirken. Trau Dich und trau Dich zu träumen. Das ist mir ganz wichtig."
 

 

 
Und das kommt nicht von ungefähr. Denn Sonja Lenneke kam über ihre Arbeit in ihrem Hauptberuf als Sprachheilpädagogin zum Puppenspiel. Eine gute Mischung aus Theaterblut und dem Wunsch, für und mit Kindern zu arbeiten, animierte sie - neben ihrer weiteren Tätigkeit als Sprachtherapeutin - zur Gründung ihres eigenen mobilen FigurenTheaters. Seitdem spielt sie in Kindergärten, Schulen, auf Sommerfesten und Büchereien. Wer Sonja Lennekes "FigurenTheater traumobil" buchen möchte, kann sich telefonisch unter 02232/157217 melden oder ihre Internetseite www.traumobil.de besuchen.
 

 

 

www.schaeferhunde-bruehl.de

Die Ortsgruppe Brühl und Umgebung im Verein für Deutsche Schäferhunde SV hat eine sehr schöne Homepage ins Netz gestellt, die umfassend über den seit 1922 aktiven Verein informiert und auch spielerische Elemente bietet. Witzig anzuschauen sind die Animationen eines Schäferhundes, der den Prüfungsparcours meistert. Sehr gelungen sind auch die vielen Bildergalerien mit Fotos u.a. von Würfen der niedlichen Vierbeiner und ihrer Entwicklung in ihren ersten Lebenswochen.
 
Die 42 Mitglieder umfassende Brühler Ortsgruppe besitzt ein Vereinsgelände mit einer Fläche von rund 12.000 qm, das sich im südöstlichsten Zipfel der Stadt Brühl, außerhalb des Ortsteils Schwadorf, direkt an der Bundesbahnlinie Köln-Bonn befindet. Dort steht auch das schmucke Vereinsheim mit Schankwirtschaft. Auf der Homepage werden wir mit den aktuellen Terminen versorgt, wir lernen den Vorstand (inklusive "Schutzdiensthelfer") kennen, wir erfahren alles Wissenswerte über die Mitgliedschaft, die Hundeschule und die Prüfungen, die man ablegen kann.
 

www.lebenshilfe-bruehl.de

"Ziel der Lebenshilfe ist das Wohl der Mitmenschen mit geistiger Behinderung und ihrer Familien. Sie setzt sich dafür ein, dass jeder Mensch mit geistiger Behinderung so selbständig wie möglich leben kann und dass ihm so viel Schutz und Hilfe zuteil werden, wie er für sich braucht." Mit diesen einführenden Bemerkungen stellt sich die Lebenshilfe Brühl/Wesseling auf ihrer informativ und nüchtern gehaltenen Homepage vor. Unter "Wir über uns" erfahren wir das Wichtigste in Kürze: über die Ziele, die Freizeitmaßnahmen, Feste und Partnerschaftstreffen des Vereins wird berichtet, die Mitgliedsbeiträge und Bankverbindung werden genannt, die dem Vorstand angehörenden Personen sind namentlich und im Bild aufgeführt, die Vereinssatzung lässt sich anklicken. Das alles wird unter "Bundesvereinigung Lebenshilfe" ausführlich vertieft. Unter "Aktuelles" finden wir die Bürozeiten (Mittwoch bis Freitag 15 bis 18 Uhr in der Liblarer Straße 10) und die Termine. Wir lesen da von den Stammtischen, den Ausflügen, den karitativen Trödelmärkten, der Weihnachstfeier und schließen auf ein reges Vereinsleben. Und wir werden über die Wohnheime der Lebenshilfe informiert, von denen eins, das Haus Rotbach II, in Brühl sechs Plätze bietet.
 


 

 

Verlagssonderveröffentlichung

Beginn der Saunazeit
 
Das nasskalte Wetter in den Herbstmonaten sorgt bei vielen Menschen schnell für Erkältungen und Unbehagen. Die Zeit der Taschentücher und Halstabletten naht. Doch wer möchte schon gerne verschnupft sein?
 
Wer lieber fit in den Herbst starten möchte, sollte sein Immunsystem stärken: Dazu zählt auch der regelmäßige Besuch der Sauna. Eine Zeremonie, die den Körper abhärtet und der Seele einfach gut tut.
 
Für die Belebung der Sinne in der Sauna des KarlsBades etwa sorgen duftende Aufgüsse - mal herzhaft, mal erfrischend minzig. Die Saunameister verwenden im KarlsBad wohltuende Kräutermischungen, die der Atmung gut tun und die Haut ein wenig kühlen.
 
Achten Sie auf Ihr Körpergefühl
 
In der Sauna ist es wichtig, auf das eigene Körpergefühl zu achten. Gerade Sauna-Anfänger sollten sich nicht zu viel zumuten und lieber behutsam vorgehen. Um den Kreislauf zu unterstützen, sollte vorher ausreichend getrunken werden. Wasser oder Fruchtschorlen eignen sich dazu am besten. Zudem möglichst nicht mit leerem Magen die Sauna betreten. Ein wenig leichte Kost und ein warmes Fußbad vorab sind ideal, um den Saunatag entspannt zu starten. Vor dem Saunieren den Körper abduschen und gründlich abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt einfach besser.
 
Wohltuende Entspannung
 
Der Wechsel zwischen heiß und kalt macht das Immunsystem fit. Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann Erkältungen vorbeugen und fühlt sich einfach entspannter. Nach jedem Saunagang steht erst mal Ruhe auf dem Plan. Wenn man zehn oder 15 Minuten geschwitzt hat, sollte man sich die doppelte Zeit zum Entspannen nehmen und sich hinsetzen oder hinlegen.
 
Danach sollten man unbedingt wieder etwas trinken, damit der Wasserhaushalt aufgefüllt wird. Nach dieser Zeremonie kann man dann auch langsam wieder zum nächsten Saunagang übergehen. Das KarlsBad-Team steht Ihnen für Fragen rund um die Sauna gern zu Verfügung.
 
Sauna-Aktionstage
 
Damen-Sauna
30. Oktober "Tanz der Vampire"
13.00, 15.00, 19.00, 20.00 Uhr
27. November "Adventszauber"
13.00, 15.00, 19.00, 20.00 Uhr
18. Dezember: "Weihnachtsbäckerei" 13, 15, 19, 20.00 Uhr
 
Sauna-Aktionstage am Samstag 28. Oktober "Vampir-Nacht"
19.00 bis 24.00 Uhr
25. November "Weihnachtszauber"
19.00 bis 24.00 Uhr
30. Dezember "Silvester"
19.0bis 24.00 Uhr
 
Rückblick: Der "Brühl-Tag" mit großer Bademodenschau
 
Der Brühl-Tag im KarlsBad ist mittlerweile schon Tradition geworden und wird jedes Jahr in den Sommermonaten - vor oder am Ende der Sommerferien - vom KarlsBad-Team durchgeführt.
 
An diesem Tag haben alle Brühler Bürger freien Eintritt. Jedes Jahr lässt sich das KarlsBad-Team neue Überraschungen für seine Gäste einfallen.
 
Bademode auf dem Laufsteg
 
Absoluter Höhepunkt des Brühl-Tages in diesem Jahr war zweifelsohne die Bademodenschau. Die von Elfi Nowagk und ihrem Team organisierte 30-minütige Schau zeigte Bademoden der Firma Beco. Alle vorgeführte Bademode und Badeartikel stammten aus dem KarlsBad-Shop und sind auch dort erhältlich.
 
Wer sich also bei seinem nächsten KarlsBad-Besuch trendige Bademode anschauen möchte, findet den KarlsBad-Shop im Eingangsbereich. Als Models für die Bademodenschau fungierten höchst professionell MitarbeiterInnen der Stadtwerke Brühl und deren Freunde.