Jahrgang 2006
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Brühler Bilderbogen Juni 2006

Liebe Leser,
 
Leute, die es gerne einsam mögen und sich nicht für Fußball interssieren, können sich freuen. Denn wer in den nächsten Tagen ungestört durch die herrlichen Parkanlagen oder um die schönen Seen unserer Stadt spazieren möchte, hat große Chancen dabei unbehelligt zu bleiben. In aller Ruhe eins sein mit der Natur, die Seele baumeln lassen und sich einfach an den langen Frühsommertagen erfreuen, dazu gibt es zumindest bis zum 27. Juni ausreichend Gelegenheit. Doch dann aufgepasst. Dann gibt es nach 18 Tagen und 56 Live-Spielen den ersten Fußball-freien Tag, dann könnte es ihnen passieren, dass viele Menschen urplötzlich einen großen Nachholbedarf verspüren und selbst in die Grünanlagen und Wälder strömen.

 
Leute, die es gesellig mögen, die gerne unter Menschen sind und gemeinsam packende Fußballspiele anschauen möchten, können sich genauso freuen wie die ruhigeren Zeitgenossen. Denn mehr Gelegenheiten als die Fußball-WM bietet, wird es so schnell nicht geben. Tag für Tag kicken die besten Teams in den nächsten Wochen gegeneinander. Es gibt Fußball total, und das ist gut so. Die Brühler Gastwirte haben sich darauf bestens eingestellt. Sie haben sich etwas einfallen lassen, die Speisekarte den Spielen angepasst, die Getränkevorräte aufgestockt und sich mit anspruchsvoller Technik versorgt, Großbildleinwände aufgestellt. Die Stimmung wird prächtig sein. Und wenn dann noch die deutsche Mannschaft ein paar Erfolge feiert, wird die Begeisterung grenzenlos werden. Wo sie in Brühl schöne Fußballtage erleben können, erfahren Sie in dieser Ausgabe.
 
Doch es gibt ja nicht nur König Fußball. Das Spielmobil Kuntibunt” des gerade 30 Jahre alt gewordenen Kinderschutzbundes in Brühl ist wieder unterwegs. In den Schulferien gibt es wieder ein Reihe von spannenden Freizeitangeboten für die Kinder und Jugendlichen. Der Brühler Kanute Normen Weber, den wir Ihnen in dieser Ausgabe vorstellen, will bei seiner Weltmeisterschaft einen Titel holen. Und der SC Renault Brühl, der sein 100-jähriges Vereinsjubiläum ausgiebig feiert, sucht noch nach einem Gegner aus dem Profibereich für ein attraktives Freundschaftsspiel. Hoppla, da ist er ja doch wieder, der Fußball.
 
Wir wünschen Ihnen eine tolle WM und passen Sie auf, dass Sie vom vielen Fernsehen keine eckigen Augen bekommen.
 
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon: 0 22 32 / 15 22 22
Fax: 0 22 32 / 15 22 21
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Nun ist es endlich soweit. Nach einer beinahe nicht enden wollenden Einstimmung auf das Ereignis des Jahres rollt nun der Fußball in den zwölf deutschen WM-Stadien. In 64 Spielen wird der Weltmeister der 19. WM-Endrunde ausgespielt, die zum zweiten Mal nach 1974 in Deutschland ausgetragen wird. Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat den Titelgewinn als Ziel ausgegeben. Ist das ein realistisches Ziel? Oder ist Titelverteidiger Brasilien doch unschlagbar? Oder gewinnt gar ein Außenseiter? Wir haben in der Brühler Innenstadt die Ohren gespitzt und folgende Antworten notiert.



 

Ewald Seufzer mit Ehefrau Gisela:
 
Brasilien, weil es die besten Spieler hat. Bei Deutschland habe ich kein gutes Gefühl. Ich glaube, dass sie die erste Runde überstehen. Aber viel mehr traue ich ihnen nicht zu, auch wenn es schön wäre. Was Klinsmann bislang gemacht hat, war nicht schlecht. Es gibt halt keine besseren Spieler.



 

Philip Kuhl:
 
Ich tippe auf Brasilien, weil die viele gute Spieler haben, die dribbeln und Tore schießen können. Für mich wäre es fast schon ein Wunder, wenn die deutsche Mannschaft das Viertelfinale schaffen würde. Seit sie bei der letzten EM so früh verloren hat, stehe ich nicht mehr so zur Mannschaft. Das schwache Abschneiden hat mich unsicher gemacht.



 

Udo Lange:
 
Brasilien, leider. An denen kommt man nicht vorbei. Die sind als Mannschaft einfach zu gut. Die werden das locker schaffen, ich sehe keine Konkurrenz. Wenn Deutschland nicht im Achtelfinale auf England trifft und dann ausscheidet, kann die Mannschaft bis ins Halbfinale kommen. Wir werden uns achtbar schlagen. Klinsmanns Arbeit kann meiner Meinung nach noch nicht wirken, dafür war die Zeit zu knapp. Auch bei Beckenbauer hat es länger gedauert, bis der Erfolg zurückkam.



 

Ute Lessing-Kuhl:
 
Ich halte zu Deutschland. Das Potenzial scheint mir streckenweise wieder da zu sein. Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn.



 

Mohamet Beider:
 
Holland, weil das Team einfach gut ist. Die spielen einen schönen Fußball. Deutschland kommt auf alle Fälle ins Viertelfinale. Das traue ich denen locker zu. Brasilien gewinnt diesmal meiner Meinung nach nicht, eher noch Teams wie Italien oder England.



 

Roland Mohlberg:
 
Es gibt für mich mehrere Favoriten. Natürlich Brasilien, aber auch Frankreich schätze ich stark ein. Argentinien und Deutschland zähle ich zu den Geheimfavoriten. Klinsmann hat viel verändert und neuen Schwung in die Nationalmannschaft gebracht. Ich weiß aber nicht, ob die gesteckten Ansprüche bereits erreicht werden können. Klasse finde ich, dass er viele junge Spieler berufen hat, denen er Verantwortung übertragen hat. Mit einer Leistung wie beim Confed Cup können sie weit kommen.



 

Guido van Cleve:
 
Deutschland, weil es eine Turniermannschaft ist. Immer wenn sie tot geschrieben werden, schaffen sie es ins Finale. Sie sind für eine Überraschung gut. Ich traue Klinsmann zu, dass er die Leute gut motiviert. Die vielen jungen Spieler wollen Weltmeister werden, denen geht es nicht um die 300.000-Euro-Prämie. Ein deutscher Finalgegner könnte Italien werden.



 

Nils Knieper:
 
Deutschland, weil sie am Schluss immer den richtigen Biss haben. Erst liegen sie zurück, doch dann kommt noch etwas, selbst bei schwächeren Spielen wie gegen Japan zuletzt. Im Finale könnten sie vielleicht auf Brasilien oder Italien treffen.



 

Walter Simons:
 
Die beste Mannschaft soll Weltmeister werden. Ich mag die südländischen Mannschaften wie Spanien oder Portugal und ihre Spielkultur. Ich mag auch die Art der Holländer. Deutschland erwarte ich im Viertelfinale. Dann wollen wir mal gucken, wer der Gegner ist. Mich hat jetzt aber der Rummel in den letzten Wochen und Monaten vor der WM gestört, das war nicht mehr schön.



 

Christian Engler:
 
Wenn nicht Deutschland, dann Togo. Ich glaube aber, wir pa-cken es. Wir haben eine junge Mannschaft und sind eine Turniermannschaft, die bei großen Turnieren immer gut war. Klinsmann ist top, der muss auf alle Fälle bleiben, auch wenn sie doch früh rausfliegen sollten. Finalgegner wird Argentinien oder Brasilien.



 

Michael Jäschke:
 
Mein Geheimtipp lautet England. Da ist Potenzial und ein Leistungsdruck, der sich über Jahre aufgebaut hat. Die haben viele gute, junge und technisch versierte Spieler. Ich drücke unseren Jungs die Daumen, hoffe, dass sie Holland schlagen und weit kommen. Was Klinsmann macht, finde ich okay. Er kann sich die Leistungsträger ja nicht schnitzen. Er muss deshalb neue Wege gehen.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos).

 

Beim Kanufahren hat man Action, Spaß und Natur pur”

Ganz Deutschland fiebert in diesen Tagen mit der Nationalmannschaft beim Sportereignis des Jahres mit. Die Fußball-Weltmeisterschaft elektrisiert die Massen. Doch auch in anderen Sportarten stehen internationale Titelkämpfe an, die leider von der alles überstrahlenden WM in den Schatten gestellt werden. Dabei greift auch ein Brühler Spitzensportler nach den Sternen. Sein Name: Normen Weber. Sein Pech: Er ist erfolgreich in einer Randsportart, genau genommen im Kanusport. Seine WM findet vom 13. bis 17. Juni in Karlovy Vary statt. Der Brühler Bilderbogen hat ihn besucht.
 
Das schmucke Vereinshaus der Faltbootfreunde Brühl steht direkt hinter der Tribüne des Fußballplatzes in Brühl-Heide, auf dem Viktoria Gruhlwerk seine Heimspiele austrägt. Daneben ist der örtliche Schützenverein beheimatet. Zwischen Bolzen und Ballern haben es sich die Wassersportler gemütlich gemacht. Bis zum Heider Bergsee sind es nur ein paar Schritte. Dort sind sie in ihrem Element.
 
Normen Weber schaut hier jeden Mittwoch vorbei. An diesem Tag ist trotz des miesen Wetters viel los. Eine Schulklasse ist der Einladung gefolgt und lässt sich von Normen und anderen Helfern in die Geheimnisse des Kanufahrens einweihen. Mit acht Kindern an Bord eines Wanderbootes paddelt der 20-jährige gebürtige Berliner kreuz und quer über den Heider Bergsee. Die Kids sind mit großem Spaß bei der Sache.
 
So ähnlich wurde auch bei Normen Weber selbst die Begeisterung für den Kanusport geweckt. Ihm wurde sie beinahe in die Wiege gelegt. Als ich ein Jahr alt war, ist meine Mutter mit mir über die Berliner Seenplatte gepaddelt”, erzählt er. Dann zog die Familie nach Köln um, wo der kleine Normen mit sieben Jahren sein erstes Rennen fuhr, sich völlig verausgabte und heulend ins Ziel kam”. Das hielt ihn aber nicht davon ab, weiterzumachen.
 


 
Erstes Rennen von Poll nach Deutz
 
Als es ihm auf der so genannten Flachbahn” zu langweilig wurde, wechselte er mit zehn Jahren die Disziplin und stieg in den Wildwasser-Rennsport um, einem ziemlich anspruchsvollen Sport”, in dem Abfahrtsrennen gefahren werden. Die nicht immer gleichen Strecken, die Abwechslung und die Schwierigkeiten motivierten mich zum Training im Abfahrtsboot”, erinnert er sich. Sein erstes Rennen ging auf dem Rhein von Poll bis Deutz. Diesmal war er direkt erfolgreich, und das blieb dann auch so bis heute. Seine Mutter Antje, die selbst nach wie vor gerne im Boot sitzt und ihn früher trainierte, hatte ihn da schon längst bei den in Fachkreisen als Canadier-Hochburg” bekannten Faltbootfreunden in Brühl angemeldet.
 
Mit 13 Jahren spezialisierte sich Normen Weber mehr und mehr auf den Canadier Einer (C1). In dieser Bootsklasse sitzt der Athlet nicht, er kniet. Außerdem wird der C1 nur auf einer Seite gepaddelt, wobei es sich immer mehr entwickelt, das Paddel zu schmeißen”, d.h. beidseitig zu fahren”, erklärt Normen Weber. Das hat den Vorteil, dass die asymmetrische Haltung nicht, wie viele meinen, zu Haltungsproblemen führt, da so beide Seiten belastet werden.” Die Technik erlernte er schnell, auch elementare Dinge wie die Rolle im Boot auf dem Bach oder ein Wildwasser lesen” zu können. Den Fachleuten blieb das Talent des Jungen nicht verborgen. Manfred Harzheim wurde in Brühl sein Trainer, die nationalen und internationalen Wettkämpfe begannen, Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Erst bei den Junioren, dann bei den Senioren.
 

 
Beeindruckende Erfolge
 
Normen Weber war mit 17 Jahren bereits dreifacher Junioren-Weltmeister und errang bis heute 13 Deutsche Meistertitel. Im vergangenen Jahr baute er erst sein Abitur (Notendurchschnitt 2,0) und holte anschließend bei der Europameisterschaft in Chalaux mit der Mannschaft die Bronzemedaille. Seit dem 1. Dezember 2005 gehört er der Sportfördergruppe der Bundeswehr an, durch die er sehr gefördert wird und sich tagtäglich auf seinen Sport konzentrieren kann. Auch von der Sporthilfe gibt es einen kleinen monatlichen Zuschuss. Und schließlich wird Normen Weber von zwei Sponsoren unterstützt: der Paddelhersteller Erich Schlegel sowie die Familie Wirtz, die ein Brautmodegeschäft besitzt.
 
Doch Reichtümer lassen sich mit dem Sport nicht verdienen, ganz im Gegenteil. Da der Wildwasser-Kanusport keine olympische Disziplin ist, müssen sich die Sportler vergleichsweise mit Peanuts begnügen. Zum Vergleich: Der Deutsche Kanu-Verband fördert die Flachbahner” jährlich mit zwei Millionen Euro und die Slalomfahrer” mit einer Million. Die Wildwasserkanuten werden mit 40.000 Euro abgespeist, und selbst die sollen jetzt gestrichen werden. So kommt es, dass Normen Weber oft Geld zuschießen muss, um seinen Sport auszuüben. Und die Ausrüstung ist auch nicht gerade billig. Ein gutes Rennboot kostet schnell 1.500 Euro, ein Paddel etwa 250 Euro, die Neoprenkleidung nochmals 250 Euro und Helm, Spritzdeck und Schwimmweste noch einmal ein hübsches Sümmchen.
 

 
120 Rennen pro Jahr
 
Doch Normen Weber ist seinem Sport verfallen. Man hat Action, Spaß und Natur pur. Es ist abwechslungsreich und spannend. Und wie in jedem Verein gibt es dieses Gemeinschaftsgefühl, ein tolles Miteinander.” Normen Weber, der später einmal auf Lehramt studieren oder eine Aus -bildung in der Steuerverwaltung absolvieren möchte, trainiert für seine rund 120 Rennen pro Jahr zwar meistens in Köln auf dem Fühlinger See, ist aber auch gerne und regelmäßig in Brühl. Er hat bereits seinen Trainer C-Schein gemacht und ist als Jugendwart in die Vereinsarbeit der Faltbootfreunde eingebunden. Er organisiert die eingangs beschriebenen Tages-Kanu-Schnupperkurse” für Schulklassen ebenso wie die beiden Erlebniswochenenden für Groß und Klein”, die am 22./23. sowie 29./30. Juli vom Verein angeboten werden. Die Kosten (alles inklusive) für ein solches Wochenende betragen: Kinder 40 Euro, Erwachsene 60 Euro, eine Familie (zwei Erwachsene, ein Kind) 140 Euro. Anmeldung und weitere Informationen per E-Mail bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0221/7603129.
 
Zuvor aber hat sich Normen Weber noch einiges für die Weltmeisterschaft in Karlovy Vary Mitte Juni vorgenommen. Dafür trainiert er täglich auf dem Wasser, wo er mehrere Kilometer paddelt, bei Ausgleichssportarten wie Fußball und im Kraftraum. Zwei Medaillen will der sympathische Kanute holen, möglichst einmal Weltmeister werden und schnellster Canadier Deutschlands sein. Wir drücken ihm die Daumen, dass er es schafft. Mehr Informationen über Normen Weber und den Kanusport gibt es übrigens auch auf seiner hervorragenden Homepage im Internet unter: www.normen-weber.de.
 
Tobias Gonscherowski
 

 

Der Jugendgemeinderat in der Stadt Brühl (JGR) ist das Gremium der Brühler Jugendlichen. Der JGR besteht seit nunmehr zehn Jahren und versteht sich als Sprachrohr der Jugendlichen, die in Brühl leben oder in Brühl zur Schule gehen. Die Interessenvertretung in der Kommunalpolitik hat für ihn höchste Priorität, dabei soll die Brücke zwischen Politik und Jugend geschlagen werden.
 
Der Jugendgemeinderat gehört neben dem Ausländerbeirat zu den beiden Beiräten in der Stadt Brühl. Der Jugendgemeinderat ist im Jugendhilfe- sowie Schulausschuss der Stadt Brühl durch jeweils einen Delegierten vertreten.
 
Weiterhin versteht sich der JGR als die Institution in Brühl, die für die Brühler Jugendlichen den Faktor FUN“ fördert. Die Schaffung eines ausreichenden Veranstaltungsangebotes für die Brühler Jugend wurde durch die Jugend mehrfach gewünscht, auch hier liegt ein Schwerpunkt der Interessenvertretung. Dabei soll das Veranstaltungsangebot für Jugendliche in der Stadt Brühl ergänzt werden.

Neuer JGR im Amt

Der 2004 neu gewählte Jugendgemeinderat besteht aus 28 Mitgliedern und wurde mit einer Wahlbeteiligung von 74,2 Prozent der stimmberechtigten Brühler Jugendlichen legitimiert. Mit diesem Ergebnis liegt der JGR im Vergleich zu anderen Jugendgremien an der Spitze der gesamten Bundesrepublik Deutschland.

Kommunalwahl 2004

Anlässlich der letzten Kommunalwahl informierte der JGR die Brühler Jugendlichen mittels eines Infoflyers, in dem die Kandidaten vorgestellt und befragt wurden. Des weiteren organisierte er eine Podiumsdiskussion bei der die Kandidaten einem Publikum von nahezu 500 Jugendlichen jugendpolitische Fragen beantworten mussten.

1. Brühler Jugend-Festival

Im Jahr 2004 organisierte der JGR erstmals das Brühler Jugend-Festival unter dem Motto: Young & Fun Festival 2004“ mit sowohl einer Großveranstaltung, der Prime Party 2004“ im Tanzsportzentrum mit über 600 Gästen als auch mit einem Fußballturnier in der Halle Süd.

Treffen der NRW-Jugendparlamente in Herne 2004

Auf dem diesjährigen Treffen aller Kinder- und Jugendparlamente aus NRW in Herne stellte die elfköpfige Delegation des Jugendgemeinderates den anderen Jugendgremien ihre bisherige Arbeit vor. Die weite Anreise nach Herne hatte sich allemal gelohnt, denn im Mittelpunkt des Treffens stand die Neugründung des Kinder- und Jugend-Landesparlamentes, welches auf Landesebene bei den Politikern in Düsseldorf die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten wird.
 
Den Abschluss des zweitägigen Seminars bildete eine Diskussionsrunde mit der Vorsitzenden des Jugend-, Familien und Sozialsausschusses NRW, Frau Krauskopf zum Thema: Möglichkeiten zur Förderung der Kinder- und Jugendgremien in NRW.

JGR nahm Jugendzentrum unter die Lupe

Ein weiterer politischer Schwerpunkt in der Arbeit des JGR ist die Entwicklung und Verbesserung des Brühler Jugendzentrums. Hierzu besuchte die Arbeitsgemeinschaft Jugendzentrum das Brühler Jugendhaus. Die Besichtigung sollte zur Bestandsaufnahme der momentan vorherrschenden Situation dienen. Im Anschluss an die Besichtigung lud der JGR die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Luise Küster und den Leiter des Jugendzentrums Dirk Naumann sowie einen Vertreter des Jugendamtes zu einer Diskussion mit den Brühler Jugend-Vertretern ein.

2. NRW- Jugendparlamente Treffen Herne

Auch 2005 fand das Treffen aller Kinder- und Jugendparlamente aus NRW in Herne statt. Dort stellte die zehnköpfige Delegation des Jugendgemeinderates ihre Jugendarbeit den anderen Jugendgremien vor.
 
Ganz besonders freute sich der JGR, dass er Frau Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich aus dem Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration am Brühler Infostand begrüßen durfte.

2. Brühler Jugend-Festival

Kurz vor den Sommerferien veranstalteten der Jugendgemeinderat Brühl (JGR) und der Brühler Jugend-Förderverein e.V. (BJFV) das 2. Brühler Jugendfestival unter dem Motto YOUNG & FUN Festival 2005“. Die Mitglieder der beiden Jugendorganisationen luden die Brühler Jugendlichen zu einer Großveranstaltung in das hiesige Tanzsportzentrum ein.
 
Auch in diesem Jahr wurde das Jugend-Festival durch ein großes Fußballturnier abgeschlossen. Aufgrund des riesigen Erfolges des letzten Jahres standen die beiden Organisationen in der Verpflichtung, das Festival auch in diesem Jahr zu organisieren, so der Vorsitzende des JGR. Ganz besonders freute sich der JGR, dass Brühls erster Bürger Michael Kreuzberg die Schirmherrschaft des Jugendfestivals übernahm.

JGR stellt Umfrage zum Jugendzentrum vor

Aufgrund der Diskussion um das heutige und zukünftige Jugendzentrum sah sich der JGR in der Pflicht, eine Umfrage zu diesem Thema durchzuführen. Diese wurde an den fünf weiterführenden Schulen Brühls mit einer Teilnehmerzahl von 1.175 Jugendlichen durchgeführt. Der JGR-Vorstand übergab die Ergebnisse an Bürgermeister Michael Kreuzberg und die Jugendhilfeausschussvorsitzende Luise Küster. Bürgermeister Kreuzberg lobte die Brühler Jugendvertreter für ihr Engagement und bedankte sich dafür, dass der JGR sich aktiv in die politische Diskussion einbringt. Der JGR hofft, dass er durch die Ergebnisse der Umfrage einige Impulse und Denkanstöße in der derzeitigen Diskussion um das Brühler Jugendzentrum geben kann

JGR-Spende an Omid Firouzi - Jeder Euro zählt für DKMS“

Den Überschuss seines erfolgreichen Jugend-Festivals verwendete der JGR wieder für einen gemeinnützigen Zweck. Aus diesem Grund besuchten der JGR-Vorsitzende Peter D. Grebarsche und seine Vorstandskollegin Janna Eckhard den an Leukämie erkrankten Brühler Omid Firouzi in der Kölner Uniklinik. Aus den Händen von Janna Eckhard nahm Omid den Scheck entgegen und bedankte sich herzlich beim gesamten JGR.

Karneval 2006

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums beteiligte sich der JGR sowohl mit einem Wagen als auch einer Fußgruppe beim Närrischen Elias“, dem Brühler Karnevalszug.

Neuwahl 2006

Turnusgemäß stehen in diesem Sommer wieder die Neuwahlen zum Brühler Jugendgemeinderat an.
 
Wenn du nun Lust bekommen hast, dich für die Brühler Jugend im JGR zu engagieren, dann stell dich zur Wahl. Anmeldung und weitere Infos unter www.jgr-bruehl.de

Wir möchten uns bedanken

Zehn Jahre Jugendgemeinderat Brühl bedeutet zehn Jahre Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Brühl. Dafür möchte sich der Jugendgemeinderat bedanken.
 
Unser ganz besonderer Dank gilt:
 
Bürgermeister Michael Kreuzberg, Jürgen Frädrich (Fachbereich Jugend), Claus-Jürgen Georges (Fachbereich Ordnung), Gerd Schiffer (Bürgermeisterbüro), Lorenz Schmitz (Fachbereich Jugend) und Dieter Freytag (Kämmerer).

Grußwort von Bürgermeister Michael Kreuzberg (Auszug)

Partizipation von Jugendlichen an kommunalpolitischen Prozessen ist in Brühl keine leere Worthülse. Dies beweist die zehnjährige wechselhafte Geschichte des Jugendgemeinderates (JGR), der schließlich 1996 seine Arbeit aufnehmen konnte. Es entstand ein von Stadtverwaltung und Kommunalpolitik weitgehend unabhängiges Gremium, das sich JGR in der Stadt Brühl“ nennt und im Zweijahresrhythmus regelmäßig Neuwahlen durchführt. Von Beginn an unterstützte die Stadt Brühl die Arbeit des JGR durch das Jugendamt.
 
Ich freue mich sehr, dass dieses Gremium nach wie vor Bestand hat und Beiträge zum Wohlbefinden von Jugendlichen in Brühl leistet. Durch die Ausrichtung zahlreicher erfolgreicher Großveranstaltungen wie Mottoparties oder Sportevents hat der Jugendgemeinderat die Angebotspalette im Freizeitbereich für Jugendliche in Brühl sehr bereichert und ergänzt hervorragend die bestehende Angebotskultur. Für diese geleistete ehrenamtliche Tätigkeit möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken, denn ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen in diesem Unfang ist heute keine Selbstverständlichkeit.
 
Als sachkundige Einwohner nehmen Mitglieder des JGR auch im Jugendhilfeausschuss und im Schul- und Sportausschuss der Stadt Brühl politisch Einfluss. Hier möchte ich insbesondere auf die Umfrage im Rahmen der Diskussion über ein neues Brühler Jugendzentrum hinweisen oder die öffentlichen Diskussionsrunden mit Politikvertretern im Rahmen der Kommunalwahlen. Die Stimme von Jugendlichen bekommt durch diese Maßnahmen mehr Gewicht in kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen.
 
Vor dem Hintergrund der im Sommer diesen Jahres anstehenden Neuwalen wünsche ich dem dann neu gewählten Gremium die Energie und Motivation, die nötig ist, um die Arbeit des JGR auf dem selben hohen Niveau fortzuführen, welches für die bisherige geleistete Arbeit kennzeichnend ist. Auf diese Weise werden auch zukünftig gemeinsam mit den unterstützenden Maßnahmen der Stadt Brühl weiterhin wertvolle Beträge zur Stabilisierung beziehungsweise Verbesserung der Situation von Jugendlichen in Brühl erbracht werden können.
 

 

Jugendliche nicht auf die Straße setzen”

Sein 30-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr der Brühler Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes. Wir haben die Vorsitzende Heidi Bär-Heinz im Büro des Vereins in der Liblarer Straße besucht und mit der zweifachen Mutter über die Aufgaben, Ziele und Wünsche des Kinderschutzbundes in Brühl gesprochen. Weitere ausführliche Informationen über die vielfältige Arbeit und Angebote des Vereins finden Sie im Internet auf der gelungenen Homepage unter: www.kinderschutzbund-bruehl.de.
 

BBB: Was ist an Aktivitäten anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kinderschutzbundes in Brühl geplant?

Heidi Bär-Heinz: Wir verteilen die Aktivitäten über das ganze Jahr. Die Saisoneröffnung ist gerade gewesen. Wir bereiten jetzt vor allem zwei weitere Projekte vor. Zum einen die Ausstellung über unsere Arbeit in der Rathausgalerie, die vom 10. bis 24. Oktober gezeigt wird. Dabei werden wir eine Art Festakt als Midisage” während der laufenden Ausstellung veranstalten. Wir zeigen einen Überblick über die jetzigen Aktivitäten und wollen auf aktuelle Themen eingehen und weniger auf die letzten 30 Jahre zurückblicken. Zum anderen bereiten wir unser Projekt der Zeitgeschenke” vor, das wir zuletzt vor fünf Jahren sehr erfolgreich durchgeführt haben. Alle Bewohner und Vereine der Stadt Brühl sind aufgefordert, daran teilzunehmen. Jeder bestimmt dabei selbst, was er in welchem Umfang und für wieviele Kinder an Zeit und interessanten Projekten schenken kann. Im Rahmen der Aktion Ab in die Mitte” wollen wir zusammen mit dem Kinderbüro der Stadt Brühl das größte Paket in Nordrhein-Westfalen schnüren. Und dieses Paket wollen wir zu unserem Geburtstag den Kindern schenken und sie es auspacken lassen.

BBB: Wie kinderfreundlich ist aus Ihrer Sicht die Stadt Brühl?

Bär-Heinz: Zu unserem Jubiläum haben wir das Motto ausgegeben: Genug ist nicht gut.” Damit wollen wir ausdrücken, dass wir stolz darauf sind, was wir schon alles erreicht haben, es aber immer noch etwas zu verbessern gibt. Wir sind in den Gremien der Stadt vertreten und diskutieren in Fragen des Straßenverkehrs oder der Kinder-Unfallkommission mit. Im Vergleich zu anderen Kommunen kann man in Brühl gut leben. Die Stadt bemüht sich sehr und tut einiges dafür, familienfreundlich zu sein. Allerdings sehen wir mit Sorge, dass es Überlegungen der CDU-Fraktion gibt, das Jugendzentrum zu schließen. Man kann die Jugendlichen aber nicht einfach auf die Straße setzen. Es muss eine Lösung für die Jugendlichen gefunden werden, eine vermehrte Betreuung durch Straßensozialarbeiter reicht da nicht. Den Jugendlichen fehlt dann eine Räumlichkeit, in der u.a. die vielen Bands üben und auftreten können.

BBB: Was kann und muss noch in Brühl verbessert werden?

Bär-Heinz: Wir würden uns wünschen, dass es in den Kindergärten keine Überbelegung gibt, denn teilweise ist die Gruppengröße zu hoch. Auch die Versorgung der bis 3-Jährigen kann verbessert werden. Außerdem verzeichnen wir in diesem Jahr leider relativ hohe Unfallzahlen. Es gibt noch keine vernünftige Lösung für den Bereich einiger Schulwege, wie den Bereich der Schützenstraße/Kölnstraße/Gartenstraße. Wie sich die Verkehrswege durch die Giesler-Galerie verändern, bleibt ebenfalls abzuwarten. Wir haben davor gewarnt, weil dort ein großer Busverkehr kommen wird, der einen Schulweg im Bereich des Stern kreuzt.

BBB: Wo setzt der Kinderschutzbund die Schwerpunkte seiner Arbeit in Brühl?

Bär-Heinz: Es gibt viele Projekte, die uns am Herzen liegen. Wir bieten Beratung an, wenn Erziehungsprobleme auftauchen. Viele Eltern sind erleichtert, wenn sie sich bei uns die Probleme von der Seele reden können. Gespräche helfen, eine Therapie können wir nicht anbieten, aber Kontakte zu anderen Stellen herstellen. Wichtig sind uns auch zwei Projekte an der Pestalozzi-Schule, die wir unterstützen: das deeskalierende Inselprojekt und das Leseförderprojekt. Außerdem wird das beliebte Spielmobil Kuntibunt” wieder zu 74 Einsätzen in ganz Brühl unterwegs sein. Viele ehrenamtliche Helferinnen und auch die Stadt Brühl unterstützen uns dabei. Im Kuntibunt befinden sich viele Spiel- und Bewegungsgeräte, mit denen die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten verbessern können. Nach wie vor haben wir auch Eltern-Kind-Spielgruppen mit Schwerpunkt auf den 1- bis 3-jährigen Kindern. Und schließlich beteiligen wir uns regelmäßig am Tag der gewaltfreien Erziehung”, zu dem es eine Ausstellung in der Erich-Kästner-Realschule gab und zu dem die Schüler ein Video über Streitschlichtung gedreht haben.

BBB: Welche Ziele will der Kinderschutzbund kurzfristig erreichen? Wo drückt der Schuh?

Bär-Heinz: Wir wollen im Bereich der Gewaltprävention tätig werden, haben da auch einiges vor. Aber spruchreif ist das noch nicht. Und wie viele andere Vereine würden auch wir uns freuen, wenn jüngere Eltern aktiv bei uns mitarbeiten würden. Denn die Arbeit macht sehr viel Spaß und es ist eine gute Sache, das Lebensumfeld mitzugestalten. Wir vertreten die jungen Menschen, die kein Sprachrohr haben.
 

 

Großer Auftritt beim Festival Rheinkultur“

(tg) Wir waren alle ein bisschen schissig und hatten uns deshalb früher nicht so richtig bemüht, irgendwo großartig aufzuspielen”, sagt Drummerin Sarah Tauscher lachend. Wir haben lange nur im Jugendzentrum geprobt und sind dort ab und zu aufgetreten. Das war jetzt das erste Mal, dass wir bei einem Wettbewerb teilgenommen haben.” Zum Glück haben sie es dann doch gewagt, denn bei ihrer Premiere bei einem überregionalen Bandcontest haben sie kürzlich im Bonner Brückenforum auf Anhieb gewonnen. Der Lohn für die Brühler Band: ein Auftritt am 1. Juli beim Festival Rheinkultur” in Bonn und eine eigene Studio-CD-Aufnahme.
 
Die Band heißt Kirkwood Gaps” (der Begriff stammt aus der Astronomie) und besteht aus drei durchweg 21 Jahre alten Musikern: Sarah Tauscher/Schlagzeug, Mario Gagliardi/E-Gitarre/Gesang und Christoph Merkelbach/E-Bass/Gesang.
 
Seit sechs Jahren spielen sie bereits zusammen. Während sich Mario und Christoph schon länger aus der Schule kannten, kam Sarah später dazu. Ich hatte einen sympathischen Werbezettel gefunden, auf dem stand, dass sie einen Schlagzeuger suchten”, erzählt Sarah Tauscher. Wir haben uns dann getroffen und sind zusammen geblieben.”
 
Sie sind eine klassische Experience Formation” und spielen fetzige Rockmusik. Wir sind in unserer Musikrichtung sicherlich durch die Musik beeinflusst, die wir gerne hören”, sagt Mario Gagliardi. Das sind Bands wie Radio Head, Foo Fighters oder früher Nirvana.” Zusammen mit Christoph schreibt er die englisch-sprachigen Texte für ihre Lieder. Ihr Repertoire besteht zurzeit aus rund 30 Songs, die sich thematisch mit tatsächlichen, persönlichen Begebenheiten beschäftigen. Sie sind wie ein Fotoalbum”, sagt Christoph Merkelbach. Wir halten Erlebtes in Liedern fest. Ich werde noch in Jahren wissen, was damals gerade passiert ist, welche Gefühle ich hatte.”
 
Die Schule haben sie alle erfolgreich hinter sich gebracht, jetzt studieren sie. Sarah ist an der Kölner FH eingeschrieben und will Sozialpädagogin werden. Mario studiert VWL in Bonn, Christoph ebenfalls in Bonn Jura. Die Band ist für sie alle eine Herzenssache. Einmal in der Woche proben sie sehr zeitintensiv. Nicht mehr im Jugendzentrum, weil zwei Stunden Proben in der Woche nicht mehr reichten”, sondern im Gewerbegebiet in Brühl-Ost, wo sie sich einen Raum mit drei anderen Bands teilen. Dort haben sie sich auf den großen Wettbewerb vorbereitet, der von Popmotor” veranstaltet wurde und an dem 40 Bands teilgenommen haben.
 
Bis sie ins Finale nach Bonn kamen, mussten sie einige Vorausscheidungen gewinnen. Wir haben schon damit gerechnet, einige Vorrunden zu überstehen”, meint Sarah. Wir hatten schon Vorteile, weil wir so lange zusammen spielen.” Der Einzug ins Finale kam dann doch ein bisschen überraschend, der Sieg noch mehr. Wir waren alle aus dem Häuschen, denn das hatten wir nun doch nicht erwartet”, meint Christoph. Im Brückenforum standen sie erstmals auf einer richtig großen Bühne, waren vom guten Sound sehr angetan und fanden es schlicht echt gigantisch”. Ihren Sieg haben sie dann ausgiebig im KSJ gefeiert. Wir sind richtig in einer Traumwelt versunken”, sagt Mario.
 
Auf die Abschlussfrage, ob sie sich vorstellen könnten, ihr Hobby zum Beruf zu machen, antworten sie zögerlich. Immerhin gesteht Christoph, dass er gerne einmal auf Welttournee gehen würde”. Sarah und Mario denken ähnlich. Noch ist das utopisch, aber wenn ihre CD ein Erfolg werden sollte ....
 

 

 

www.jugendzentrum.bruehl.de

Auf der Startseite lesen wir, dass die Homepage des Jugendzentrums zuletzt am 5. Mai aktualisiert wurde. Die Startseite selbst hält bereits die wichtigsten Informationen über Öffnungszeiten und Angebote bereit. Zum Bild des Monats haben die Macher ein Foto der Gruppe Kirkwood Gaps” auserkoren, die gerade in Bonn einen Bandcontest gewonnen hat.
 
Wer jetzt die Informationen vertiefen möchte, wird leider manches Mal enttäuscht. Unter Projekte findet sich als letzter Eintrag ein Projekt aus dem Jahre 2004. Gleiches gilt für die Termine des Mädchenworkshops. Vielleicht liegt das daran, dass man im Jugendzentrum momentan andere Sorgen hat als eine topaktuelle Homepage, schließlich gibt es politische Überlegungen, das El’Four dichtzumachen. Schön ist der Bereich Jugendcafé, auch die vielen Bilder von der Hiphop Party 2005 lassen erahnen, was alles im Jugendzentrum möglich ist. Im Musikbereich” werden die beiden Probenräume für Bands gezeigt. Unter Team” sehen wir sieben nette Menschen, die sich unter der Leitung von Dirk um das Jugendzentrum kümmern. Hoffentlich können sie das auch weiterhin.

www.ducbruehl.de

Auf der Homepage des Deutschen Unterwasser Club Brühl gibt es viel zu gucken. Man wird direkt mit stimmungsvollen Unterwasseraufnahmen begrüßt. Und auch auf den folgenden Seiten lockern Bildergalerien als Diashows die gelungene Seite immer wieder auf und vermitteln über die informativen Texte hinaus schöne Eindrücke. So wird illustriert, in welchen Schritten eine Bronze-Ausbildung” abläuft oder eine Füllstation umzieht. Selbstverständlich sind auch die letzten Vereinsfeste im Bild dokumentiert.
 
Die Seite informiert über den Verein und seine vielfältigen Angebote, angefangen bei der qualifizierten Ausbildung, über spontane Tauchausflüge, die Clubfahrten (die nächste geht ab dem 15. Juni nach Holland) und den aktuellen Jahreskalender bis hin zu der Warnung: Vorsicht, tauchen kann süchtig machen.” Einmal in der Woche (sonntags ab 19.30 Uhr bis 21 Uhr) treffen sich die Mitglieder im Karlsbad zum Schwimmbadtraining. Ansonsten wird auch in der unmittelbaren Natur getaucht, etwa im Heider Bergsee, auf dessen Grund die Taucher schon Fahrräder und sonstiges Gerümpel vorfanden, aber auch die dorthin gehörenden Krebse und Fische.
 

 

Attraktives Freundschaftsspiel geplant

(tg) Mit einer Reihe von Aktivitäten feiert der Fußballverein SC Renault Brühl in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen. Ein erster Höhepunkt war der Festakt, der kürzlich im Dorothea-Tanning-Saal des Max Ernst Museums stattfand. Dabei zeichnete der Brühler Sporthistoriker Heiner Gillmeister die Anfänge des Fußballsports in Brühl akribisch und garniert mit zahlreichen zum Teil sehr humorvollen Anekdoten sehr anschaulich nach. 1906 wurde der SV Brühl, der Vorläufer des heutigen SC Renault, vermutlich von einem gewissen Arnold Wieland gegründet.
 
Gerade die frühe Geschichte des Vereins ist heute nur noch schwer nachzuvollziehen, da zum einen genaue Quellenangaben fehlen und zum anderen die Recherchen auch deshalb schwer fallen, weil einige der ersten Kicker nicht unter ihrem richtigen Namen dem runden Leder nachjagten, weil der Sport damals noch verpönt gewesen ist. Dennoch hat Heiner Gillmeister eine Vielzahl an bemerkenswerten Fakten zusammengetragen, die voraussichtlich im kommenden Jahr in Form eines Buches über den SC Renault erscheinen werden. Darin werden auch so prominente Namen wie die von Reiner Calmund (einst Co-Trainer in Brühl) oder von Peco Bauwens, dem ersten Nachkriegspräsidenten des Deutschen Fußballbundes und Kenner der Brühler Fußballszene, nicht fehlen.
 
Neben dem Festakt, bei dem auch Eh-rungen zahlreicher verdienter Vereinsmitglieder auf dem Programm standen (Unser Bild), präsentierte der Verein auch eine sehenswerte Ausstellung, die in der Rathausgalerie gezeigt wurde. In monatelanger Arbeit hatte dafür Walter Simons, der Ehrenvorsitzende des Stadtsportverbandes, eine Unmenge an Fotos und anderen Dokumenten zusammengestellt.
 
Abgerundet wurden die Feierlichkeiten durch zwei Fußballturniere. Zudem soll zu Beginn der kommenden Saison ein attraktives Freundschaftsspiel gegen einen renommierten Profiklub aus der Region steigen. Der genaue Gegner steht jedoch noch nicht fest.
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung!

Finissage in den Geschäftsräumen der DHPG in Bornheim

Mit einer gelungenen Abschlussveranstaltung endete kürzlich die diesjährige Werbeaktion Brühl-Bornheimer Blauspargel”. Wie auch im letzten Jahr stand neben dem Edelgemüse, deren Anbaubetrieben und der Gastronomie die Kunst im Rampenlicht der Öffentlichkeit.
 


 
Auf Initiative der Städte Brühl und Bornheim konnten die Kunstschaffenden der Region mit dem Aktionsslogan Kostbarkeiten der Region” begeistert werden. Über mehrere Wochen stellten 18 Geschäfte der Bornheimer Innenstadt diese themenbezogene Kunst aus und trugen so zum publikumswirksamen Erfolg der gesamten Aktion bei. Begeistert von der vielfältigen Kunst entschied Norbert Nettekoven, Vorsitzender des Gewerbeverein Bornheim und gleichzeitig Gesellschafter der DHPG Dr. Harzem & Partner KG spontan, eine Finissage mit allen Kunstwerken in deren Geschäftsräumen zu veranstalten. Alle Blauspargel”-Beteiligten wurden dazu herzlich eingeladen. Eine illustre Schar von über 100 Personen aus Stadtverwaltung, Wirtschaftsförderung, Einzelhandel, Gastronomie, Künstlerszene und Erzeugerbetrieben der Städte Brühl und Bornheim folgte dann dieser Einladung. In seiner Begrüßungsrede wies Norbert Nettekoven auf die Verbindung von Kunst, Region und deren Produkte hin. In der Außenwirkung trug die Kunstaktion, für die sich auch der Künstlerkreis Vorgebirge engagierte, auch eine Bornheimer Handschrift”, die weit über die beiden Stadtgrenzen öffentliche Beachtung fand. Ergänzend erklärten die Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltungen von Brühl und Bornheim, Oliver Mülhens und Gerd-Josef Brühl, das auch zukünftig gemeinsame Ziel, die Region mit ihrem unverwechselbaren Charakter, geprägt von Kunst, Kultur, Gastronomie und regionalen Produkten als Marke überregional zu etablieren.
 

 
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Wolfgang Henseler, dem Bornheimer Bürgermeister, das Aushängeschild der diesjährigen Aktion, ein Gemälde des Künstlers Thomas Reschke, als Dauerleihgabe der DHPG von Norbert Nettekoven für das Rathaus überreicht. Bereits im Vorfeld kaufte die DHPG das großformatige Kunstwerk, das viele Brühl-Bornheimer Motive zeigt.
 

 

 

Die DHPG Dr. Harzem & Partner KG ist deutschlandweit eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften, der derzeit 33 Gesellschafter angehören. Alle Gesellschafter sind selbst im Unternehmen tätig und arbeiten an einem der sieben Unternehmensstandorte in Nordrhein-Westfalen.
 
Am nahen Standort in Bornheim, Adenauerallee 45-49, sind über 60 Personen beschäftigt. Mit der Schwestergesellschaft, der DHPG Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater, die aus berufsrechtlichen Gründen entstand, ergänzen sich seitdem beide DHPG Unternehmen auf ideale Weise im Hinblick auf ein breit gefächertes Angebot an Dienstleistungen.
 
Problemlösungen aus einer Hand
 
Die DHPG bietet Unternehmen und Privatpersonen das gesamte Spektrum einer modernen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft. Beratungsleistungen auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts erbringt die DHPG Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater.
 
Damit ist die DHPG für ihre Mandanten Ansprechpartner in sämtlichen betriebswirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Angelegenheiten und bietet Problemlösungen aus einer Hand.
 
Zu den Mandanten der DHPG zählen sowohl Familienbetriebe, wie auch Unternehmen aus dem Mittelstand und der Industrie. Vornehmlich sind diese in der Region sowie auch im übrigen Deutschland angesiedelt. Internationale Aufträge werden überwiegend über NEXIA International abgewickelt.
 
Wir beraten Sie persönlich“
 
Getreu der Unternehmensphilosophie Wir beraten Sie persönlich” gibt es für jeden DHPG-Mandanten einen Gesellschafter als Hauptansprechpartner. In der Zusammenarbeit wird besonderer Wert darauf gelegt, dass auch das DHPG-Mitarbeiterteam konstant bleibt. Aufgrund eines effektiven Netzwerks von internen Spezialisten sämtlicher DHPG-Standorte können Sonderfragen des Mandanten in kurzer Zeit beantwortet werden. Zur DHPG-Strategie gehört weiterhin die Unterhaltung eines externen Netzwerks von hoch angesehenen Dienstleistern und Beratern auf den Gebieten, die das Leistungsspektrum der DHPG ergänzen.
 
Engagement in der Region
 
Jeder DHPG-Standort engagiert sich für seine” Region vor Ort und unterstützt und fördert die wirtschaftliche Entwicklung, z.B. auch durch Gründungs- und Wachstumsberatung. Somit sind auch persönliche und vertrauensvolle Kontakte mit den Kreditinstituten, den Handwerks- und Industrie- und Handelskammern, den Städten und Kommunen sowie Finanzverwaltungen vor Ort entstanden.
 
Weitere Informationen über das Leistungsspektrum der DHPG erhalten Sie unter www.dhpg.de
oder unter der Telefon-Nr. (0 22 22) 70 07- 407
oder unter der E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

 

Verlagssonderveröffentlichung!

Wer sich in den letzten Tagen in der Brühler Gastronomie getummelt hat, wird die WM-Vorbereitungen der Brühler Gastronomen schon bemerkt haben. Ob Fernseher, Flachbildschirm oder Großbildleinwand: Viele Gastronomen haben sich rechtzeitig mit der neuesten Technik ausgestattet und fiebern gemeinsam mit ihren Gästen dem bundesweiten Mega-Event entgegen. Der Brühler Bilderbogen stellt hier zehn Gastronomiebetriebe vor, die die WM auf sehr unterschiedliche Art mit ihren Gästen feiern werden. Eines ist schon jetzt klar: Die Tor-Schreie werden überall gleich (laut) klingen. Gemeinsam mit den Gastronomen wurde ein Gewinnspiel ausgelobt. Jeder Wirt gibt einem Gewinner 20 Frei-Kölsch aus, die er mit Freunden während eines WM-Spiels in der entsprechenden Örtlichkeit trinken kann. Viel Spaß beim Mitspielen!
 

Gewinnspielfrage: Wie oft stand Deutschland in einem Fußball-WM-Finale?

Schreiben Sie uns eine E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!


Pompidu Mehr als ein Café”

Wilhelm-Kamm-Straße 5
 
Seit 23 Jahren vor Ort ist das Pompidu von Jürgen Waffenschmidt heute mit dem Slogan Mehr als ein Café” bestens bekannt. Als Premiere Sportsbar überträgt das Pompidu alle WM-Spiele auf Großbildleinwand und über einen 40 Zoll-Flachbildschirm sogar im HDTV-Format. Als besonderer Gag wird jeder Gast mit Fußball-trikot in dem dekorierten Pompidu-WM-Fotostudio mit WM-Pokal fotografiert und bekommt anschließend das Foto geschenkt. Weiterhin gibt es viele WM-Accessoires zu gewinnen. Es gibt Gaffel-Kölsch vom Fass, plus diverse internationale Flaschenbiere und Spirituosen, plus warme und kalte Getränken jeder Art, Softdrinks und Fruchtshakes. Rund um die Uhr gibt es eine kleine, warme Küche mit Pizza, weiterhin Tagessuppe, frische Waffeln, Kuchen und Eisbecher.
 
Weitere Infos rund ums Pompidu erhält man auf der vorbildlich gepflegten und topaktuellen Internetseite www.pompidu.de.

Rodder Eck

Römerstraße 201
 
Seit dem 1. November 2004 führen die aus Österreich stammenden Geschwister Linda Reysen und Erwin Fischer die Gaststätte mit gutbürgerlicher Küche. Auf Vorbestellung am Vortag bereitet Erwin Fischer als gelernter Koch seinen Gästen auch gern Spezialitäten wie Rheinischen Sauerbraten vom Pferd oder österreichische Gerichte zu. Im Rodder Eck werden die WM-Spiele auf einem Flachbildschirm in geselliger Runde gezeigt. Neben warmen und kalten Getränken und Spirituosen gibt es Reissdorf-Kölsch, Bitburger Pils und Weihenstephan frisch vom Fass. Im gemütlichen lockeren Ambiente fühlt sich auch die Karnevalsgesellschaft Brühler Yankee Club” seit 1999 zuhause, die das Rodder Eck als ihre” Gaststätte bezeichnet. In der warmen Jahreszeit stehen im Außengastronomiebereich 50 Sitzplätze zur Verfügung. Als Neuheit ist eine Dart-Ecke bereits in Planung.
 
Mo.-Fr. ab 15 Uhr Sa.-So. ab 10.30 Uhr
Warme Küche von 17.30-21.30 Uhr, Kein Ruhetag
www.roddereck.de

Exis

Uhlstraße 101
 
Wer es in der Gastronomie lieber überschaubar und intimer mag, ist während der WM im Exis von Paul Gerasimidis genau richtig. Seit 2003 führt der stadtbekannte Gastronom, den jeder nur Paul ruft, sein Bistro, das zugleich Premiere Sportsbar ist. Das Bistro ist hell-freundlich im mediterranen Stil gehalten und strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus. Hier geht es familiär zu, jeder kennt hier jeden. Hektischen Trubel wird man hier nicht finden. Bei schönem Wetter werden auch Tische vor das Bistro gestellt, und man kann das Straßenleben auf der Uhlstraße verfolgen. Die WM wird hier auf einem großen Flachbildschirm und auf drei zusätzlichen Monitoren im Bistro gezeigt. Es gibt Gaffel-Kölsch vom Fass sowie Weizenbier und Bitburger. Weiterhin werden leckere Kleinigkeiten, wie Pizza oder Baguette zur leiblichen Stärkung angeboten.
 
Geöffnet jeden Tag ab 10 Uhr
 
Tel. 0 22 32- 56 69 32

Matis GmbH

Hospitalstraße 26
 
Seit 2003 führen Marc und Andrea Defraeye ihr belgisches Restaurant Matis. Im Angesicht der Kirche St. Margaretha ist während der warmen Jahreszeit der Außengastromiebereich geöffnet. Hier wird bei schönem Wetter die WM auf einem Großbildfernseher gezeigt. Bei schlechtem Wetter wandert dieser dann in den gemütlich-rustikalen Innenbereich des Restaurants. Weiterhin veranstaltet Marc Defraeye ein eigenes WM-Gewinnspiel, bei dem viele Fußball-Accessoires gewonnen werden können. Im Matis dominiert die belgische Frischküche mit raffinierten Spezialitäten, die vom Chef und gelernten Koch Marc Defraeye zubereitet wird. Somit kann die WM hier auch gleichzeitig kulinarisch genossen werden. Neben Reissdorf-Kölsch, Bitburger, Grimbergen hell und dunkel vom Fass gibt es ein Angebot an offenen Weinen. Im Matis, das als kinderfreundlicher Betrieb ausgezeichnet wurde, zählt das sehr gute Preis/Leistungsverhältnis.
 
Mo., Di., Do., und Fr. 12-15 und 18-24 Uhr
 
Mi. und Sa. 18-24 Uhr · Warme Küche bis 22.30 Uhr · Tel . 0 22 32 / 760 579
 
www.matis-bruehl.de

Café Iguana

Kölnstraße 7
 
Als Premiere Sportsbar zeigt das Café Iguana die WM auf Großbildleinwand sowie auf drei Großbildfernsehern. Im Loungebereich geht es auf der bequemen sechs Meter langen Couch etwas ruhiger zu. Wer es noch ruhiger mag, kann bei schönem Wetter dann in den Außengastromiebereich flüchten. Neben Reissdorf-Kölsch, König-Pilsener und Schneider Weisse vom Fass glänzt im Iguana eine Getränkekarte, die keine Wünsche offen lässt und eine besonders große Auswahl an Cocktails präsentiert. Während der WM gibt es für den kleinen Hunger ofenfrische Baguettes und Pizza sowie Donuts. Zum WM-Abschluss findet dann am 8. Juli eine große Karaoke-Party statt. Wer sich schon jetzt wie ein Weltmeister fühlt, kann sich samstags und sonntags ab 10 Uhr aus dem reichhaltigen Frühstücksangebot des Café Iguana das Weltmeister-Frühstück” aussuchen.
 
Täglich ab 10 Uhr · Tel. 0 22 32 / 94 30 23 www.cafe-iguana.de

Markt 20

Markt 20
 
Seit dem Sommer 2002 führen Jotti Konstantinidis und sein Vater Costa die bekannte Gaststätte in Brühl. Auf einer 2,40 x 1,40 großen Leinwand und einem Großmonitor (145 cm Bildschirmdiagonale) kann man hier in ruhiger Atmosphäre und im griechischem Ambiente die WM genießen. Die Küche des Markt 20 bietet neben den klassischen griechischen Gerichten, wie Souvlaki und Bifteki auch ein reichhaltiges Angebot von hausgemachten Vorspeisen, die in großer Gäste-Runde gemeinsam gegessen werden können. Gaffel-Kölsch gibt’s wie immer für 1 Euro an der Theke. Weiterhin Erdinger und Bitburger vom Fass. Abseits der WM laden bei schönem Wetter im Außengastronomiebereich tagsüber die gemütlichen Nussholz-Stühle und Tische zur verdienten Ruhepause mit Kaffee oder Softdrinks ein. Ein attraktiver Ausblick auf das Straßenleben am Markt wird garantiert.
 
Öffnungszeiten: täglich ab 9 Uhr, warme Küche von 11.30 - 14.30 / 17.30 - 23 Uhr
 
Telefon: 0 22 32 / 44 64 41

Mäx

Bahnhofstraße 7
 
Seit diesem Jahr präsentiert sich das bekannte Brühler Cafe mit hellgrün-frischen Wänden, eher zufällig im Rasenlook. Stilecht wurde jetzt zur WM ein großes weißes Fußballtor im Thekenbereich platziert. Hier gibt es Giesler-Kölsch, Hofbräu und Apfel-Cidre! vom Fass. Im Mäx, das Wolfgang Marx seit 1996 führt, sorgt eine Großbildleinwand für den WM-Genuss. Bekannt für das Mäx ist eine große und reichhaltige Auswahl rund ums Frühstück. Mittags wird zwischen 12 und 14.30 Uhr und abends zwischen 18 und 22 Uhr auch warme Küche angeboten. Somit ist das Mäx auch als Ort für die Mittagspause der in der Innenstadt arbeitenden Menschen interessant. Über dem Café befindet sich eine stilvolle Cocktailbar mit einer Karte von über 60 Cocktails, die auch für Veranstaltungen mit geschlossener Gesellschaft bis zu 60 Personen genutzt werden kann. Im Außengastronomiebereich kann man das Flair des Bermuda-Dreiecks” genießen.
 
Mo.-Sa. ab 9 Uhr · So. ab 10 Uhr
 
Tel. 0 22 32 / 4 20 20

Seasons

Bahnhofstraße 15
 
Seit 1998 führen Wolfgang Peuckert und Marc Biemans das Seasons, das eine Mischung aus Kneipe, Restaurant, Weinstube und Pub ist. Hierzu gehört auch eine mediterrane Terrasse mit über 60 Plätzen. Das Ambiente der Räumlichkeiten ist rustikal und gemütlich, die Atmosphäre locker und entspannt. Das Seasons ist einer der Brühler Treffpunkte für den Kaffeeklatsch, fürs gesellige Bier, für den Wein oder zum leckeren Essen am Abend. Die Küche ist internationale Frischküche, mit saisonalem Bezug, wie etwa Spargel- oder Muschelgerichte. 10 internationale Biere, darunter Grimbergen, Paulaner, Guinness, Leffe, Bitburger und Gaffel-Kölsch werden angeboten. Man kann es auch kürzer fassen. Food, Drinks, Music, 10 different beers: For a good feeling in all seasons. Zur Fußball-WM hat das Seasons die angrenzende Belvedere-Passage komplett in Beschlag genommen. Auf einer Großbildleinwand von 3x3 Metern werden bis zu 200 Personen auf Bierbänken und an Stehtischen die Spiele als WM-Party mit kulinarischen Landesspezialitäten der spielenden Mannschaften genießen können.
 
Mo.-Fr. ab 16.30 Uhr
 
Sa./So. ab 12 Uhr
 
Tel. 0 22 32 / 76 09 15

Em Höttche”

Bahnhofstraße 6-8
 
Seit nunmehr 20 Jahren führen die Brüder Theo und Jani Petropoulos die traditionsreichste Kneipe des Brühler Bermuda-Dreiecks”, Em Höttche”. Legendär und über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind die wilden 52 Freitage im Jahr plus Karneval. In den letzten Jahren wurden Em Höttche” Konzerte mit dem Schwerpunkt Rock und Blues etabliert (12-15 Konzerte im Jahr). Das ganz Besondere dabei: Der Besucher bestimmt selbst den Eintrittspreis und es gibt keinen Top-Zuschlag auf die Getränke. Weiterhin werden vier bis fünf 80er-Jahre Parties veranstaltet. Neu ist Em Höttche” die Bar im Saal. Neu im Angebot werden Cocktails sein.
 
Als Premiere Sportsbar wird die WM im Schankraum mit Fernseher und im Saal mit ca. 80 Sitzplätzen und einer 3 x 1,90 m Großbildleinwand gefeiert. Völlerei wird es auch geben. Sion-Kölsch und Bitburger Pils vom Fass, Bitburger und Heineken (Flasche) und Guinness für den Durst.
 
Tägl. von 11 Uhr bis Feierabend,
 
Sonn- und Feiertags ab 15 Uhr.
 
Tel: 0 22 32 / 4 36 34
 
www.em-hoettche.com

Brauhaus am Schloss

Max Ernst Allee 2
 
Seit April 2005 leiten Frank Engels und Andre Fahnenstich das Brauhaus am Schloss mit seinem großartigen Ausblick auf das UNESCO-Weltkulturerbe Schloss Augustusburg. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier die typische rheinische Brauhaus-Atmosphäre in großzügigen Räumlichkeiten des ehemaligen Brühler Bundesbahnhofs geschaffen.
 
Eichenwandvertäfelungen und blanke Ahorntischplatten sorgen im Viktoriasaal für urige Gemütlichkeit im historischen Ambiente. Auf der ersten Etage bietet der repräsentative Spiegelsaal einen grandiosen Blick auf das Schloss Augustusburg. Bei schönem Wetter lädt der Biergarten zur Geselligkeit unter freien Himmel ein. Neben den braufrischen Bierspezialitäten können die Gäste regionale und saisonale Küchen-Spezialitäten genießen. Die stilvollen Räumlichkeiten können auch für Familienfeste, Jubiläen und Betriebsfeiern genutzt werden. Ein Party- und Catering-Service rundet das leistungsstarke Angebot des Brauhaus am Schloss ab, das in Zukunft auch die gastronomische Führung im Max Ernst Museums übernimmt.
 
Di.-Fr. ab 14.30 Uhr Sa./So. ab 11 Uhr
 
Tel. 0 22 32 / 99 33 14
 
www.brauhausamschloss.de


 

 

Die städtische Reihe Rund um Brühl – Sommerliche Exkursionen” bietet alljährlich während der Sommermonate ein interessantes Programm unter sachkundiger Leitung. In der Zeit vom 22. Juni bis 7. September gibt es neben Kinder- und Museumsführungen auch Touren unter dem Motto Das Wasser von Brühl”, 40 Jahre Denkmalpfleger im Dienste der Schlösser” sowie Alte Berufe”.
 
Programm-Auftakt sind zwei Führungen zum Thema Das Wasser von Brühl”. So heißt es am 22. Juni Vom Brunnen zum Verbraucher”. Die Brühler Wasserversorgung begann 1893 mit dem Beschluss des Stadtrates zum Bau eines Wasserwerks. Im Jahre 1894 war es dann soweit. Eine durch zwei Dampfmaschinen betriebene Pumpanlage holte das Wasser aus einem 16 m tiefen und 3 m breiten Brunnen aus der Tiefe. Zusätzlich wurde ein Wasserturm mit einem Fassungsvermögen von 350 m3 gebaut.
 
Interessante Geschichten um die Wasserversorgung in Brühl erfahren Sie von Norbert Redemann bei diesem Rundgang von 2,5 Stunden durch das Wasserwerk, die Wassertanks an der alten Bohle und den Wasserturm, Liblarer Straße. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 30 Personen. Treffpunkt ist um 18 Uhr, Brühler Straße/Langenacker Straße in Wesseling.
 
Treffpunkt der Führung mit Michael Schulz unter dem Titel Vom Verbraucher zum Rhein” ist am 29. Juni um 16:30 Uhr in der Industriestraße 131 in Wesseling-Berzdorf. Die Abwasserreinigung für das gesamte in Brühl anfallende Abwasser geschieht in der städtischen Kläranlage in Wesseling-Berzdorf. Die Anlage, betrieben durch die Stadt Brühl, besitzt mehrere Reinigungsstufen.
 
Ein ausführliches Programm sowie Karten zu 4,00 Euro gibt es im Vorverkauf im brühl-info, Uhlstraße 1, Tel. 02232/79345. Weitere Infos erhalten Sie unter Tel. 02232/795370.
 

 

 

Ein außergewöhnliches Werk von Max Ernst schenkte kürzlich die Max Ernst Gesellschaft dem Museum. Der Vorsitzende der Max Ernst Gesellschaft Dieter H. A. Gerhards überreichte dem neuen Direktor des Max Ernst Museums Brühl, Dr. Achim Sommer, ein Werk des großen Künstlers. Nach einjährigen Bemühungen ist es der Max Ernst Gesellschaft gelungen, aus russischem Privatbesitz ein Werk von Max Ernst, das die Faszination des Künstlers für die Welten von Dichtern und Poeten zum Ausdruck bringt, zu erwerben. Über Kontakte der Max Ernst Gesellschaft zu der in Moskau lebenden Familie des bekannten Dichters und Schriftstellers Jewgeni Alexandrowitsch Jewtuschenko (der 1932 Oblast/Sibirien geboren wurde und heute in Moskau lebt und arbeitet) gelangte das Werk nun in das Max Ernst Museum.
 
Die Mischtechnik auf Karton, entstanden um 1963, ist eine typische Mikrobe” des Werkes und zeigt ein Landschaftsmotiv. Der rückseitige handschriftliche Brief von Max Ernst an den Dichter und seine Frau gibt Einblick in die weltoffene, selbst den eisernen Vorhang überschreitende Biographie des Künstlers. Das (7,9 x 17,6 cm) kleine Blatt erhält seinen Platz in der Ausstellung im 1. OG des Museums, Raum-Nr. VIII.
 

 

 

(tg) Mehr als jeder zehnte Brühler stammt ursprünglich nicht aus Deutschland. In Brühl leben Menschen aus 105 verschiedenen Staaten. Um dieser Vielfalt von Kulturen näher auf die Spur zu kommen, initiierte ZOOM im vergangenen Jahr das Projekt Globale Stadt”, das in diesem Jahr fortgesetzt wurde. Erneut hat der in Brühl geborene Filmemacher Thorsten Kleinschmidt zehn Filmporträts von Menschen gedreht, die auf ganz unterschiedliche Weise in der Schlossstadt eine neue Heimat gefunden haben und das Leben in unserer Stadt bereichern und viel spannender und interessanter machen.
 
Thorsten Kleinschmidt ist es in intensiven Gesprächen mit den Protagonisten aus Griechenland, Indien, Afghanistan, Russland, Kenia, Ecuador, Norwegen, Ägypten, Belgien und China gelungen, eine Nähe entstehen zu lassen, die sich auf die Leinwand übertragen hat und die es dem Kinopublikum ermöglicht, dem Porträtierten auf Augenhöhe zu begegnen.
 
Eine DVD mit allen Filmporträts ist im ZOOM-Kino erhältlich. An zehn Abenden wurden dort neben den Porträts auch ausgesuchte Filme aus den Heimatländern der Protagonisten gezeigt.
 

 

 

Am Samstag, 10. Juni, findet ab 17 Uhr wieder ein Spieleabend für Jugendliche und Erwachsene statt. Die Bücherei veranstaltet diesen Abend zusammen mit dem Hürther Spieleverein igrajem” in den Räumen des Brühler Schlosskellers, Kölnstraße 74 (unterhalb des Seniorenwohnheims Wetterstein).
 
Eingeladen sind alle Erwachsenen und Jugendlichen, die Freude an Gesellschaftsspielen haben. Es werden sowohl Klassiker (z. B. Die Siedler von Catan, Uno oder Tabu), aber auch neuere Spiele wie Niagara, Fiese Freunde, fette Feten oder Verflixxt zum Ausprobieren bereitgestellt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Dazustoßen” zwischen 17 und 24 Uhr ist jederzeit möglich. Der Eintritt ist frei.
 

 

 

Verlagssonderveröffentlichung!

Eine ganz besondere Auszeichnung wurde den beiden Geschäftsführern von STÖVER OPTIK Exklusiv Gernot Creutz (Bild rechts) und Harald Doege (Bild links) zuteil. Das über 50-jährige Brühler Traditionsunternehmen am Markt 17 in Brühl erhielt von Europas größtem Branchen-Informationsdienst MARKT INTERN" die Urkunde 1a Augenoptiker“. Sie wird nur an inhabergeführte Fachgeschäfte verliehen, die überdurchschnittlich viele Kriterien im Hinsicht auf Produktangebot, Außendarstellung, qualifizierte und kundenfreundliche Fachberatung sowie Service erfüllen. Für diese hohen Maßstäbe ist das komplette STÖVER-Team seit vielen Jahren bekannt.
 
Wer sich in diesen Tagen in den Geschäftsräumen von STÖVER OPTIK Exklusiv umgesehen hat, dem ist wahrscheinlich die neue geschmackvolle Ladeneinrichtung aufgefallen. Als einer der größten Anbieter exklusiver Brillen- und Sonnenbrillenmode in Brühl war es an der Zeit, die vielzähligen Designerfassungen noch übersichtlicher und noch kundenfreundlicher zu präsentieren.
 

 
Der Sommer kommt und der Wunsch nach einer neuen Sonnenbrille kann bei STÖVER-Optik Exklusiv auf jeden Fall erfüllt werden.
 

 

 

 

Der erste Themenabend der neuen Brühler Veranstaltungsreihe Kunst-Kitsch-Kultur“, die von der Brühler Künstlerin Gabriele Vorbrodt ins Leben gerufen wurde, war kürzlich dem Thema Tango“ gewidmet.
 
Etwa vierzig Menschen kamen zur ersten dieser bewusst als No-Budget-Reihe“ konzipierten Veranstaltung, bei der neben grundsätzlich freiem Eintritt auch das Mitbringen von Getränken erlaubt ist. Die Autorin Uschi Eva Diebold las aus ihrem unveröffentlichten Roman Wir sind so frei“. Unterstützt und begleitet wurde sie dabei von dem Kölner Bandoneonisten Stephan Langenberg. Das Konzept, die Auszüge ihres Textes immer wieder in einen Dialog mit Live-Musik treten zu lassen, versprach einen spannungsreichen Abend. Die von kleinen Interludien des Bandoneons untermalte Geschichte um die Großstädterin Katharina, die eines Abends unverhofft der Leidenschaft des Tangotanzes verfällt, wurde dabei durch die angestrahlten Tango-Bilder von Gabriele Vorbrodt in ein synergetisches Beziehungsfeld verwoben. So entstand ein Gesamtwerk von Malerei, Text und Musik.
 

 

 

Da ich von robuster Konstitution war, habe ich ohne großen Schaden die Qualen des Unterrichts und die schrecklichen Absurditäten der wilhelminischen Erziehung über mich ergehen lassen, bis zum abschließenden Abitur. Schon auf der Schule waren mir Pflichten verhaßt. Allein der Ton des Wortes Pflicht” hat mir Schrecken und Abscheu eingeflößt. Dagegen haben mich das Wertlose, die flüchtigen Vergnügen, das Schwindelgefühl, die kurz dauernde Wollust, revoltierende oder großsprecherische Dichtung, Berichte von wirklichen oder eingebildeten Reisen und all das, was unsere Moralprofessoren eitlen Wahn” und unsere Theologieprofessoren die drei Quellen des Bösen (Augenlust, Fleischeslust und Eitelkeit des Lebens)” nannten, unwiderstehlich angezogen. So habe ich schon von der Wiege an meine Pflichten” vernachlässigt, um mich den drei Quellen des Bösen hinzugeben. Unter ihnen herrschte die Lust zu sehen vor: Sehen war meine erste und liebste Beschäftigung. Meine Augen hungerten nicht nur nach der erstaunlichen Welt, die sie von außen ansprang, sondern auch nach dieser anderen geheimnisvollen und beunruhigenden Welt, die in meinen Jünglingsträumen beharrlich und regelmäßig auftauchte und verschwand.“
 
Zum 65. Geburtstag von Max Ernst veröffentlicht die französische Kunstzeitschrift L’Œil” im April 1956 der Text Rheinische Erinnerungen”, in dem er mit diesen Ausführungen seine Schulzeit in Brühl umschreibt und sie gleichzeitig mit seiner Profession als Künstler verknüpft. Knapper, ausgewogener und in den Angaben zu den schulischen Einrichtungen präzise formuliert er sechs Jahre später in seinen biographischen Notizen: Ohne Schaden zu leiden an seiner Seele übersteht Max die Wonnen und Greuel der wilhelminischen Erziehungsmethoden in der Seminar-Übungsschule zu Brühl und im Städtischen Gymnasium; ebendort.“
 
Max Ernst erhielt die Note gut”
 
Am 11. März 1910 wird ihm das Abiturzeugnis ausgestellt, dessen erste Seite hier zu sehen ist, während die beiden folgenden Seiten der archivierten Abschrift als Leihgabe des Gymnasiums im Max Ernst Museum aufgeschlagen sind. Das städtische Gymnasium geht aus dem in der Comesstraße gelegenen Progymnasium hervor; 1902 wird der Neubau in der Friedrichstraße eingeweiht. Im Schuljahr 1909/10 besuchen 268 Schüler das Gymnasium, davon sind 107 aus Brühl; das Schulgeld beträgt für sie 130 Mark. Der damalige Direktor ist Dr. Martin Mertens, der zusammen mit den Oberlehrern Prof. Josef Müller, Prof. Eugen Kösters, Paul Lenkewitz und Prof. Wilhelm Oberle sowie dem Probekandidat Dr. Joseph Heinrichs das Zeugnis unterschrieben hat. Das Lehrerkollegium stellt Max Ernst durchweg die Note gut” aus, lediglich an dem wahlfreien Unterricht in Hebräisch” und Zeichnen” nimmt er nicht teil. Details zu den einzelnen Fächern hat Wolfgang Drösser aus den Jahresberichten notiert: Eugen Kösters ist der Klassenlehrer der Oberprima. Seine Fächer sind Latein und Deutsch, wobei Texte von Horaz, Ovid und Vergil behandelt werden und das Thema des Abiturprüfungsaufsatzes Welchen Gewinn brachte Goethe sein Aufenthalt in Italien? Nach Goethes Italienische Reise“ lautet. Das Fach Grie-chisch vermittelt Wilhelm Oberle; Paul Lenkewitz ist der Lehrer für die modernen Fremdsprachen Französisch und Englisch; in Mathematik und Physik wird die Abiturklasse von Leo van Vliet unterrichtet und der Gymnasialdirektor Martin Mertens ist der Geschichtslehrer. Sein Sohn Heinrich gehört neben Max Ernst zu den 15 Abiturienten des Jahrgangs 1910. Philipp Ernst hat nach dem Ersten Weltkrieg zwei Erinnerungsporträts des Geheimrates angefertigt. Während sich das eine Bildnis heute im Max-Ernst-Gymnasium befindet, ist das andere, fast identische und hier abgebildete Gemälde im Besitz des Enkels von Martin und Caroline Mertens.
 
Dr. Jürgen Pech
 

 

 

(tg) Anneliese Poets wurde 1946 in Bad Reichenhall geboren, die Mutter stammt aus Köln, der Vater aus Wien. Die Schule besuchte sie zunächst in Deutschland, dann in Michigan/USA, wo sie ihren Highschool-Abschluss machte. Der wurde damals aber noch nicht mit dem Abitur gleichgesetzt, so dass sie noch ein Schuljahr in Köln anhängen musste. Anschließend studierte sie an der Pädagogischen Hochschule in Köln auf Lehramt. Seit 1969 unterrichtet sie an Brühler Schulen, zunächst an der Hauptschule in der Friedrichstraße. Dann habe ich den Schritt an die Grundschule gewagt, was eigentlich ein neuer Beruf war”, sagt sie.
 
Seit zwanzig Jahren arbeitet Anneliese Poets jetzt an der Katholischen Grundschule in Pingsdorf am Hüllenweg. Mich hat der Gedanke fasziniert, eine kleine Schule zu leiten. Die Schule ist ein Teil des Dorfes und zugleich der Mittelpunkt. Viele Aktivitäten der Dorfgemeinschaft finden hier statt. Alle Kinder wohnen in fußläufiger Nähe zur Schule. Ich kenne von allen 90 Schülern die Familien persönlich. Wir sind eine Großfamilie”, freut sich die Schulleiterin. Das hat den pädagogischen Vorteil, dass man nah an den Kindern ist und Konflikte nicht eskalieren können.”
 
Das Kollegium an der Grundschule umfasst fünf Lehrerinnen. Wir sind ein Team, das gut funktioniert”, sagt Anneliese Poets. Ich bin nicht in erster Linie die Schulleiterin, sondern eine von Fünfen.” An der Schule werden vier Klassen unterrichtet, wobei die 1. und 2. Klasse jahrgangsübergreifend zusammen lernt. Ab der 3. Klasse wird auch bereits Englisch gelehrt. Wie der Name schon sagt, ist die Schule eng mit der katholischen Kirche verbunden. Pfarrer Sebastian hält eine Kontaktstunde in der Woche, was in Brühl eine Seltenheit ist. Eine wöchentliche Schulmesse ist dagegen selbstverständlich.
 
Im Mai feierte die 1906 im gleichen Gebäude eröffnete Schule ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass gab es an der Schule Projekttage zum Thema Schule vor 100 Jahren”. Im Veranstaltungssaal des Max Ernst Museums fand dann ein großes Geburtstagsfest statt, bei dem alle Kinder und deren Familien dabei waren. Wir haben ein dreistündiges Programm gezeigt und viele ehemalige Schüler begrüßen können”, erzählt Anneliese Poets. Später fand ein Dorf- und Schulfest statt, auch ein Festzug durch Pingsdorf wurde organisiert.


Ich arbeite in Brühl seit ....
 
1969 an verschiedenen Brühler Schulen. Ich habe auch von 1969 bis 1987 hier gelebt. Seit 1993 wohne ich mit meinem Mann in Bad Münstereifel.

Am besten gefällt mir an Brühl, ....
 
das Schloss mit dem schönen Park und der idyllische Vorort Pingsdorf.

In Brühl vermisse ich, ....
 
m Stadtbild um den Marktplatz herum individuell geführte Fachgeschäfte. Die Entwicklung gefällt mir nicht.

Mein Lieblingsplatz in Brühl ist ....
 
der Schlosspark und natürlich die Grundschule.

Wenn ich in Brühl ausgehe, zieht es mich in ....
 
Glaewe’s Restaurant, in dem ich das gute Essen und die persönliche Ansprache genieße. Klein, aber fein.

Am Brühler Vereinsleben beteilige ich mich aktiv ....
 
in keinem Verein. Mit der Pingsdorfer Dorfgemeinschaft, in der alle elf Vereine vertreten sind, sind wir mit der Schule sehr involviert.

Von der Kommunalpolitik erwarte ich, ....
 
eine bestmögliche Unterstützung der Brühler Grundschulen besonders bei der Ausstattung. Außerdem sehe ich es als Schwierigkeit an, wenn die Schulbezirke wie geplant aufgelöst werden. Bei der Gestaltung der offenen Ganztagesschulen wünsche ich den Politikern eine glückliche Hand.

Meine Einstellung zur Kirche ist ....
 
ich wurde römisch-katholisch erzogen. Mit der Schule haben wir eine sehr starke Anbindung an das kirchliche Leben. Ich arbeite zudem im Pfarrgemeinderat.

An den tollen Tagen findet man mich ....
 
meistens an der Nordsee in der Heimat meines Mannes. Manchmal stehen wir auch am Rosenmontag in Pingsdorf an der Straße und gucken uns den Zug an.

Leuten, die Brühl nicht kennen, beschreibe ich die Stadt als ....
 
sehr familienfreundliche Stadt mit gutem Bildungsangebot, kulturell vielseitig, günstig gelegen zwischen zwei Großstädten. Kinder können sich in Brühl gut orientieren und dank der überschaubaren Größe gut allein zurechtkommen.

Am besten abschalten kann ich bei ....
 
Golfspielen. Wir wohnen neben einem Golfplatz.

Das letzte Mal so richtig geärgert habe ich mich über, ....
 
steigende Benzinpreise.

Mein letzter Kinofilm war ....
 
Chicago”. Den habe ich in einem großen Kino auf einer riesigen Panavision-Leinwand in Miami gesehen.

Mein letztes Buch war ....
 
Die Heimkehr” von Bernhard Schlink, in dem ein Mann seinen Vater sucht, den er in Amerika findet. Ein tolles Buch.

Die Ergebnisse des 1. FC Köln interessieren mich ....
 
null. Ich weiß, dass der Ball rund ist. Meinem Mann leiste ich manchmal Gesellschaft, wenn er sich Fußballspiele im Fernsehen ansieht.