Jahrgang 2007
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Wer in diesen Tagen durch die Brühler Innenstadt spaziert, bekommt beinahe an jedem Wochenende neue Attraktionen geboten. Auf den Hubertusmarkt folgte der Martinsmarkt, der wiederum vom Weihnachtsmarkt abgelöst wird. An den Ständen gibt es die unterschiedlichsten Angebote. Aber nicht nur in den Auslagen der Buden sondern auch in den vielen Brühler Einzelhandelsgeschäften findet die interessierte und suchende Kundschaft alles, was sie braucht. Gerade in der Vorweihnachtszeit können sich die Brühler hier inspirieren lassen und Anregungen für die bevorstehenden Geschenkekäufe finden. Oder kommen ihnen die Ideen an ganz anderen Orten und zu einer ganz anderen Zeit? Das wollten wir von den Menschen wissen.

 

Norbert Krausen:

Das ist ganz unterschiedlich, manchmal im Laufe des Jahres, manchmal auf den letzten Drücker. Oft kaufe ich die Geschenke aber auch nach einer Wunschliste, so dass spontane Überraschungen bei mir eher selten vorkommen. Es gibt aber am Chiemsee einen sehr schönen Klosterladen, in dem es schöne spirituelle Bücher oder Musik-CDs gibt, auch für Kinder. Da finde ich öfters etwas oder lasse mich inspirieren.

 


Victor Kazachkov mit Sohn Maxim:

Ich mache mir erst eine Woche vor Weihnachten meine Gedanken, vorher eher nicht. Manchmal finde ich auf den Märkten etwas. Im letzten Jahr habe ich z.B. eine kleine, sehr schöne Elefantenfigur gefunden, die ich sofort gekauft habe.


Harry Eilenstein mit Cornelia Grunwald und den Kindern Leo und Lena:

Das ist völlig unberechnbar, manchmal kommen einem Ostern die besten Ideen. Wir finden aber auch die Brühler Märkte wie den Hubertusmarkt  immer wieder anregend. Kurz vor Weihnachten kaufe ich nach Liste. Ansonsten finde ich auch immer wieder in den Geschäften etwas.


 

Claudia und Dietmar Reschke:

Wir überlegen vorher, was wir so brauchen, und schenken es uns dann gemeinsam. Letztes Jahr haben wir uns etwa eine neue Digitalkamera geschenkt. Eine Marktatmosphäre ist etwas anderes. Man sieht vieles, hat es aber auch schnell wieder vergessen.


 

Jürgen Mainzer:

Abends vor dem Einschlafen kommen mir die besten Ideen. Ich schreibe mir das dann auf und gucke später nach, ob wir es schon haben. Ich kaufe es dann, wenn ich weiß, dass es Freude bereiten wird. Das können Kleinigkeiten sein, aber auch etwas Großes. Meistens ist es etwas Sinnvolles und Praktisches. Ansonsten kommen mir die Ideen überall da, wo etwas angeboten wird.


Christoph Mix:

Ich kaufe antizyklisch. Ich kaufe die Geschenke sofort, sobald ich sie sehe und verwahre sie dann auf. Ich hebe sie manchmal sehr lange auf. Wenn ich für jemanden mal nicht etwas finde, dann schenke ich auch nichts. Es gibt bei mir kein Geschenke nur um des Geschenkes willen. Ich habe nicht für jeden etwas, nur um etwas zu haben.


 

Uschi Löhberg:

Mir kommen sie nachts im Bett, da fallen mir die kreativen Sachen ein. Einmal kam mir da die gute Idee, meiner Schwester ein Essig-Öl-Ensemble zu schenken. Sie kocht gerne und viel.

Markus Feickert:

Ich mache mir nicht groß Gedanken. Die Ideen kommen mir spontan. Ich lasse mich animieren, sammle Ideen und denke dann: Das könnte etwas sein. Dann kaufe ich es.


 

Udo Schmitt:

Mir kommen so selten gute Ideen. Ich habe kein Patentrezept, das ist bei mir Glücksache. In diesem Jahr werde ich die Leute wohl fragen müssen.

Elvira Callies:

Ich habe das ganze Jahr über Ideen und schreibe mir das dann auf. Wenn ich bei Leuten zu Besuch bin und sehe, dass etwas im Haushalt fehlt, schreibe ich mir das auch auf und besorge es dann.


 

Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos)