Nur noch knapp drei Wochen, dann übernimmt das Narrenvolk das Regiment über die Stadt. Noch bevor der Bürgermeister kurz nach 11.11 Uhr an Weiberfastnacht kapituliert hat und der Straßenkarneval eröffnet ist, werden sich die Narren wieder in Schale werfen und ihre schönsten oder bewährtesten oder neuesten Kostüme tragen. Der Vielfalt und dem Einfallsreichtum der Leute sind keine Grenzen gesetzt. Und wer noch kein Kostüm gefunden hat, wird sicher in den bekannten Geschäften und Warenhäusern fündig werden. In diesem Sinne: Bröhl, Alaaf!


Maren Jouaux:

Ich habe mich im letzten Jahr als Erdbeere verkleidet. Das Kostüm hat meine Mutter selbst genäht. Das hat mir richtig gut gefallen.

Maike Jouaux:

Ich bin als Fledermaus gegangen und hatte ein schwarzes Kostüm mit Flügeln. In diesem Jahr gehe ich als Cowgirl. Ich habe eine Jeans an, trage einen Gürtel, eine rotkarierte Bluse und eine Weste. Ich muss mir nur noch eine Knarre besorgen.

 


Uli Müller:

Ich habe vom letzten Jahr noch ein Pyjama-Kostüm, das ich auf einer Party getragen habe. So habe ich mich dann auch auf die Straße getraut, in einem weiten, hellblauen Nachthemd, unter dem ich warm angezogen war.


 

Thomas und Alexander Geisbüsch:

Wir hatten letztes Jahr ein cooles Kostüm. Wir sind als Baseballspieler in schwarz-weißen Original-Trikots auf die Straße gegangen. Wir hatten uns die Trikots in Amerika für eine Mottoparty bestellt inklusive Stutzen und Caps. Damit sind wir dann durch Brühl und Köln gezogen, ähnlich wie die „Warriors“, eine Comicverfilmung aus den siebziger Jahren. Auf Baseballschläger haben wir natürlich verzichtet, die kämen im Karneval sicher nicht so gut an.


 

Madita Collard mit Tochter Julia:

Meine Tochter geht als Biene verkleidet. Wir haben ein schönes Kostüm mit Flügeln gekauft, dass man wie einen Umhang tragen kann. Ihre Schwester spielt eine Hexe. Ich werde mich als Froschkönigin verkleiden und mich in einem selbstgemachten Kostüm ganz in grün unters Volk mischen.


 

Jochem Pitz:

Ich mag mein bestimmt schon zehn Jahre altes Harlekinkostüm mit Fliege. Damit werde ich mich in den Straßenkarneval stürzen und beim Zug dann auf der Tribüne feiern. Früher habe ich in der Kaiserstraße gestanden. Aber seit der Zug da nicht mehr lang geht, bin ich in der Innenstadt vor dem Rathaus.


 

Carolina Hillmann:

Ich verkleide mich als schönes Burgfräulein mit einer hübschen Haube. Ich trage dann ein Kleid, schicke Schuhe und einen Hut. Das Kostüm ist teilweise gekauft und teilweise gebastelt.

Tim Baier:

Ich mag Dinosaurier sehr gerne und gehe deshalb in diesem Jahr im Kostüm eines Flugdinosauriers.


 

Josephine Lahrmann:

Ich verkleide mich als Indianerin mit allem, was dazu gehört: Stirnband, Feder, Schmuck. Ich habe mir schon die erforderlichen Dinge dafür gekauft.

Johanna Thierkauf: Ich habe mir ein schönes Hexenkostüm und einen Schlapphut gekauft, das ich tragen werde.


 

Christian Trimborn:

Ich werde ein Zwergenkostüm tragen, so einen Poncho oder ein Cape ganz in grün mit einem Fliegenpilz. Susanne Trimborn: Ich gehe als Indianerin, in einem Kleid mit einer Federkette. Ich habe auch ein Spielzeugmesser. Mutter Gabriele Trimborn: Ich weiß noch nicht, wie mein Kostüm aussehen wird. Ich war schon Schlumpf, Pirat oder Panzerknacker. Ich gehe oft in einer Gruppe des Kindergartens mit, und dann tragen wir alle die gleichen Kostüme.


 

Petra Weidenfeld:

Ich ziehe mir ein Clownskostüm mit einer Perücke an, knallbunt und sehr bequem. Das ist genau richtig für den Straßenkarneval. Es ist schon ein paar Jahre alt, wurde oft getragen und passt aber immer noch gut.

Helmut Weidenfeld:

Ich trage ein braunes, selbstgeschneidertes Mönchskostüm. Das ist schön warm.


 Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski & Bernhard Münch (Fotos)