Jahrgang 2011
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Bühler Bilderbogen September 2011

Wie im Editorial unserer September Ausgabe angekündigt, veröffentlichen wir hier im web die Leserbriefe, die uns zum Thema "Bürgerbegehren: Rathausanbau Steinweg bleibt!" erreichen:

Leserbrief von Dr. Heinz Günter Zavelberg

Leserbrief von Frank Milde

Liebe Leser,

vor wenigen Tagen nahm Brühls Bürgermeister Michael Kreuzberg höchstpersönlich die Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative „Bürgerbegehren: Rathausanbau Steinweg bleibt!“ von deren Vertretungsberechtigten entgegen. Mit rund 4.500 gesammelten Unterschriften wurde fast die doppelte Anzahl der rund 2.400 benötigten Unterschriften für den Antrag eines Bürgerbegehrens erreicht. Nun liegt es am Brühler Rat, wie es weitergeht: Entweder wird die Entscheidung für den Abriss des alten Rathausanbaus überdacht oder es kommt tatsächlich zu einem Bürgerentscheid (Infos: www.bruehl.de/rathaus/stadtrat).


Welche Art von Filmen gefällt Ihnen persönlich am Besten?

In wenigen Tagen feiert ZOOM mit einer großen Fete im Cultra sein 25-jähriges Bestehen. Dank des Vereins müssen die Brühler seit vielen Jahren nicht mehr auf ihr Kinoerlebnis verzichten. Wir wollten erfahren, welche Genres besonders beliebt sind und haben uns in der Innenstadt einmal umgehört.


Carina Schreiber:
Ich lasse mich gerne berieseln und schaue mir gerne Liebeskomödien an. Ich mag Til Schweiger-Filme. Manchmal darf es auch Popcorn-Kino sein, ein bisschen Action wie beim Sherlock Holmes-Kinofilm.

Tobias Görtzen:
Meine Favoriten sind die bombastischen Filme wie „Inception“ mit Leonardo DiCaprio oder die „Matrix“-Reihe. Das ist dann Kinoerlebnis pur. Dafür gehen ich ins Kino. Ich mag so großartige Filme wie „Departed“ oder „Die Dolmetscherin“ mit Nicole Kidman. Auch meinen letzten Film, den Anwaltsfilm „Der Mandant“, fand ich mit seinen vielen überraschenden Wendungen klasse.


 

Ein Besuch im Schlossparkstadion

Am ersten September-Sonntag fand das erste Heimspiel des SC Brühl der Saison 2011/2012 statt. Aus diesem Anlass haben wir die Fußballer einmal im Schlossparkstadion besucht. Der Verein spielte gegen letztjährigen Tabellenzweiten der NRW-Liga Germania Windeck. Es war ein schöner Spätsommertag.


„Im CULTRA steigt die große Party zum 25-jährigen Jubiläum”


Kinder, wie die Zeit vergeht. Jetzt wird auch der Verein „ZOOM Brühler Kinotreff“ schon stolze 25 Jahre alt. Das muss und wird ausgiebig gefeiert werden. Am Samstag, den 17. September steigt die große Party im CULTRA Brühl, Schildgesstraße 112. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Wir haben uns vorab schon einmal mit den ZOOM-Machern Hans-Jörg Blondiau, Thorsten Kleinschmidt, Monika Bremen und Sarah Tauscher unterhalten.

Am Samstag, den 17. September findet von 10 bis 16 Uhr in der Brühler Innnenstadt rund um das Rathaus der Agenda Markt mit zahlreichen Aktionen und Informationsständen zum Thema Zukunftsfähigkeit statt. Wir haben uns mit Roland Mohlberg vom Fachbereich Bauen & Wohnen von der Stadt Brühl über den Gedanken und die Ziele der Lokalen Agenda unterhalten.

BBB: Welche Idee und Bedeutung stecken hinter der Lokalen Agenda?
Roland Mohlberg:
Der Gedanke der Agenda 21 wurde auf der UN-Zukunftskonferenz in Rio 1992 geboren. 170 Nationen haben damals die Schlussakte unterzeichnet. Es wurde dazu aufgefordert, dass die Länder Maßnahmen umsetzen sollen, die eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung aller Lebensbereiche gewährleisten. Dabei sind wirtschaftliche Entwicklungen, ökologische Gesichtspunkte und soziale Gerechtigkeit als gleichberechtigte Ziele miteinander zu verbinden. Wir alle sind verpflichtet, unser Leben und Wirtschaften so zu gestalten, dass zukünftige Generationen weltweit die gleichen Lebenschancen haben wie wir. Jeder kennt die Formulierung: „Was interessiert mich, wenn in China ein Sack Reis umfällt.“ Im übertragenden Sinne sollte einen das aber gerade doch interessieren. Jeder sollte sich fragen, welche Folgen das für uns hat. Und wie man bei negativen Entwicklungen gegensteuern kann.


Das Max Ernst Museum Brühl des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) zeigt vom 11. September bis zum 18. Dezember eine hochkarätige Auswahl von nahezu 100 Werken von George Grosz (1893-1959).

Die beliebte Veranstaltungsreihe „Eine kleine Dachmusik“ der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl wird fortgesetzt. Von September bis Januar finden im Konzertsaal an der Liblarer Straße 12-14 wieder originelle Konzerte statt. Am 17. September um 17.30 Uhr startet die Reihe mit „Pop and Musical on the Roof”, einem Liederabend mit Chansons und Songs aus Musical und Pop, mit Marijke Hendriks, Julia Gerhards, Lisa Bongertz, Gesang, und Joachim Jezewski am Klavier. Weiter geht es im Oktober mit dem „Jazzclub unterm Dach“, im November mit einem Konzert für Violine und Gesang mit Werken von Richard Strauss. Im Dezember gibt es dann das Weihnachtskonzert der KuMS. Der Eintritt ist frei.

Wieder einmal steht beim Kleinen Theater Brühl ein Musical für die ganze Familie auf dem Programm: Der Klassiker „Urmel aus dem Eis“ von Max Kruse in der Bühnenbearbeitung von Frank Pinkus. Die Musik stammt von Ines Lange und Jan-Henning Preuße.


Unter dem Titel „Fremd und vertraut” sind bis zum 11. September neue Arbeiten von Sigrun Heuser (Fotografie) und Christine Pohl (Malerei) in der Orangerie von Schloss Augustusburg zu sehen. Die Ausstellung ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, den 11. September steht Brühl wieder ganz im Zeichen des Tages des offenen Denkmals. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Brühl beteiligt sich daran unter dem Titel „Badorf – Kierberg – Brühl”. Am ganzen Tag können in Brühl zahlreiche Denkmäler besichtigt werden. In Badorf locken der Abtshof, die St. Anna Kapelle sowie der Pfarrhof. In Kierberg stehen der Kaiserbahnhof und das Trafohäuschen den Besuchern offen. Und in der Brühler Innenstadt warten der Sudturm der Giesler Galerie, der „lange Lulatsch” in der Kurfürstenstraße 58 sowie einzelne Häuser und Gebäude in der Pingsdorfer Straße 50, der Uhlstraße 73, Burgstraße 20, Mühlenstraße 80, Pastoratstraße 8, Heinrich-Esser-Straße 14 und 17, Kaiserstraße 15 sowie die Brühler Museumsinsel in der Kempishofstraße auf interessierte Besucher.

In der Galerie Brühl, Uhlstraße 2, ist vom 19. September bis zum 3. Oktober die Jahresausstellung mit Werken von Will Küpper zu sehen. Im letzten Lebensjahrzehnt findet Will Küpper in seinen Pastellen zu einer ihm bisher unbekannten Farbigkeit. Die dunklen Grafiken mit oft bedrückender Bildwirkung weichen Darstellungen einer lebenbejahenden Fröhlichkeit. Wie bereits in den Jahren zuvor werden die Themen Tanz und Musik sowie Traumdarstellungen häufig realisiert. Jedoch finden ebenso die Motive, die Will Küpper durchgängig in seinem Werk bearbeitet hat aufgrund der veränderten Farbpalette eine neue Ausformung, so zu sehen bei der „Feldarbeit” um 1965.

Eigenart_Teamarbeit_Teamwerk


Die Bundesfinanzakademie zeigt vom 15. September bis 14. Oktober die Ausstellung „Kunstwerkstatt Finanzamt: Eigenart_Teamarbeit_Teamwerk” des Hamburger Künstlers Hinnerk Egge. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 19 Uhr in der Rotunde der Akademie zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Der Brühler Kunstverein zeigt vom 11. bis 24. September in der alten Schlosserei des Marienhospitals die Ausstellung „Bernd Neumann: Die Revolution”. Vertraute Alltagsobjekte wie Hampelmänner, Schaukelstühle und Kopfkissen verbunden mit verfremdeten Mottos und satirisch verdrehten Floskeln: „Deutschland, bist Du fett geworden!” Bernd Neumanns Installationen spiegeln mit ihren symbolischen Inszenierungen und ihrer offenen Struktur die dynamischen Veränderungen unserer Gesellschaft und deren ironische bis ernüchterte Wahrnehmung durch den Künstler.

(tg) Dieter Schöddert wurde 1957 in Hürth-Hermülheim geboren, wo er auch nach dem Umzug der Familie nach Brühl zur Schule ging und 1977 sein Abitur bestand. Nach einer Ausbildung zum Organisationsprogrammierer arbeitete er bei verschiedenen Unternehmen. Heute ist er IT-Leiter bei einer IT-Unternehmensberatung in Lindlar. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.