Jahrgang 2012
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Brühler Bilderbogen März 2012

Liebe Leser,
der Frühling naht und auch die Bürger unserer Stadt sehnen sich danach, endlich wieder einen Kaffee im hellen Licht der warmen Frühlingssonne zu genießen. Mit der Eröffnung der vielfältigen Außengastronomie gewinnt Brühl wieder das besondere Flair einer gewachsenen Innenstadt-Wenn wir in unseren Umfragen und Interviews nach den Vorzügen unserer Stadt fragen, werden oft die Straßencafés und die vielen Brühler Einzelhandelsgeschäfte genannt. Auch der Brühler Bilderbogen profitiert von den inhabergeführten Geschäftenin der Innenstadt, die ja einen überwiegende Anteil unserer Anzeigenkunden ausmachen. Deren Regale sind bereits bestens mit der aktuellen Frühlings- und Sommermode gefüllt.

 

 

Karneval ist vorbei, und die knapp sechswöchige Fastentzeit, die zum Osterfest endet, hat begonnen. Viele Menschen fasten traditionell in dieser Zeit. Andere wiederum freuen sich auf das Ende des Winters, um sich dann mehr an der frischen Luft bei erträglicheren Temperaturen zu bewegen und dabei nicht Gefahr laufen, auf vereisten Straßen und Wegen ins Stolpern zu kommen. Beide Angewohnheiten haben den angenehmen Nebeneffekt, dass dabei dem Winterspeck durch das Mehr an Bewgung der Kampf angesagt wird und einige überflüssige Kilos abgenommen werden. Die Möglichkeiten, um fit in den Frühling zu kommen sind dabei ausgesprochen vielfältig, wie unser Umfrage in der Brühler Innenstadt ergab.

Jan Freynick mit Sohn Linus:
Ich fahre mit dem Fahrrad die drei bis vier Kilometer von meinem Zuhause in Brühl-Eckdorf aus ins Büro. Außerdem freue ich mich schon sehr auf die Freiluftsaison beim Tennisclub Fredenbruch, die in ein paar Wochen beginnt. Ich spiele in der Herren-Ü30-Mannschaft des TC Fredenbruch, die in dieser Saison wieder einmal unbedingt aufsteigen will.

Die Erfolgsgeschichte des „Jugendkulturhaus Passwort Cultra“ geht weiter. Auch im dritten Jahr seines Bestehens hat sich der Jugendtreff mit seinen einzigartigen, vielfältigen Angeboten etabliert. Und es kommen immer wieder neue dazu. Nach der rauschenden Karnevalsparty im Februar rückt im März die Kunst in den Mittelpunkt. Aber nicht nur die Kunst, sondern auch die „School’s out Party“ sowie die neuen Öffnungszeiten bereichern die Angebotspalette, wie uns Sarah Tauscher, die pädagogische Leiterin des Cultra im persönlichen Gespräch berichtete.

 

Das Jugendzentrum Passwort Cultra, Schildgesstraße 112 in Brühl-Ost, öffnete erstmals im August 2009. Seit September desselben Jahres wird ein vielfältiges und professionelles Programm für Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren angeboten. Außerhalb spezieller Workshops stehen den Jugendlichen die Räumlichkeiten des Cultras montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 19 Uhr zur Verfügung.

Mit modernster Technik wurden ein Filmschnittstudio, eine Radiostation, ein Tonstudio, Proberäume sowie ein Kunstatelier mit dem jeweils entsprechenden technischem Equipment eingerichtet. Die Mittel für die Einrichtung stellt die Kommune, Träger des Jugendkulturhauses ist der Arbeitersamariterbund/Regionalverband Erft/Düren. Für die Ideen, die Organisation und den reibungslosen Ablauf sorgt das Cultra-Team, bestehend aus dem Leiter Herbert Börger und den geschulten Mitarbeitern Sarah Tauscher, Dirk Naumann und Kaveh Ahanger sowie ausgebildeten Sozialpädagogen bzw. Fachkräften.

Das Gebäude umfasst neben den vorgenannten technischen und künstlerischen Räumlichkeiten einen Cafébereich mit zwei Bildschirmflächen und eine große Halle mit Bühne für Veranstaltungen. Auf Nachfrage werden Laptops ausgehändigt, mit denen ein Internetzugang möglich ist. Im Außenbereich befinden sich einige Parkplätze. Durch die günstige Standortwahl in Brühl-Ost finden auch Großveranstaltungen mit einem gelegentlich auch einmal höheren Geräuschpegel statt, da in unmittelbarer Nachbarschaft keine Anwohner leben. Die Bushaltestelle direkt vor dem Jugendzentrum ermöglicht auch eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weitere Informationen und spannende Videoclips gibt es im Internet unter: youtube.com/passwortcultra und cultrablog.de oder unter Telefon: 02232/ 44311. Der offizielle Internetauftritt ist unter www.passwort-cultra.de zu finden. Hier kann man auch den Livestream des Radiosenders mitbekommen.

Alina Urban

 

Endlich ist es soweit: ab sofort bietet die Stadtbücherei Konsolenspiele zur Ausleihe an. Insgesamt etwa 170 Spiele warten darauf, von spielbegeisterten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ausgeliehen zu werden. Zur Auswahl stehen Nintendo DS/3DS und Wii-Spiele. Neben Klassikern wie Super-Mario oder Harry Potter stehen auch Sport- und Singspiele im Regal. Auch aktuell angesagte Titel wie „Schlag den Raab“ oder „Need for Speed“ können ausgeliehen werden. Für die tragbare Spielekonsole Nintendo DS/3DS hält die Stadtbücherei auch Lernprogramme für die Schule bereit.

Ausgeliehen werden können pro Person zwei Spiele für jeweils zwei Wochen. Alle Spiele sind im Online-Katalog der Stadtbücherei verzeichnet. Dieser ist über die Homepage www.stadtbuecherei.bruehl.de zu erreichen.

Im Rahmen des städtischen Jugendprogramms www.12plus.de sind außerdem am Freitag, 16. März um 16 Uhr alle jugendlichen Leseratten zwischen 12 und 16 Jahren herzlich in die Stadtbücherei eingeladen. Sie haben dort die Möglichkeit mit einem eigenen Budget ihre Lieblingsbücher für den Bestand der Stadtbücherei auszuwählen. Anleitung und Hilfestellung gibt es von den Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei.

An einem zweiten Termin, am Freitag, 23. März um 16 Uhr werden die ausgewählten Bücher dann inventarisiert, katalogisiert und mit Etiketten versehen, so dass sie ausleihfertig ins Regal gestellt werden können. Wegen beschränkter Teilnehmerzahl wird um Anmeldung unter Telefon 02232/1562-0.

In der städtischen Tageseinrichtung für Kinder Auf der Pehle 27 veranstaltet der Elternbeirat am Sonntag, 18. März in der Zeit von 11 Uhr bis 14 Uhr eine Kleiderbörse „rund um das Kind“. Angeboten werden gut erhaltene Kinderkleidungen in allen Größen, Spielzeug und Kinderfahrzeuge zu Schnäppchenpreisen. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen.

„Man mus die Tür offen lassen”

Das öffentliche Bekenntnis des ehemaligen Fußballmanagers Rudi Assauer, an Alzheimer erkrankt zu sein, sorgte kürzlich bundesweit für Aufsehen, Betroffenheit und ein großes Medienecho. Denn nur selten gehen prominente Menschen damit so offensiv um, wie der 67 Jahre alte frühere Macher von Schalke 04.

„Die Improvis“, das sind acht begeisterte Amateurtheaterspieler, die sich regelmäßig im Theatervereinshaus Löhrerhof in Hürth oder der Comedia Köln unter der Leitung von Ursula Armbruster zum Trainieren treffen. Hierbei werden neben den Regeln des Improtheaters, wie Teamfähigkeit und Spontanität, auch schauspielerische Grundlagen erlernt und vertieft.

In Ursula Armbruster, die hauptberuflich den Bereich Schauspieltraining an der Comedia in Köln leitet, haben die Improvis eine exzellente Spielleiterin gefunden. Durch einen glücklichen Zufall konnte das Junge Theater Hürth sie 2007 gewinnen, die unter dem Dach des Theatervereins neu gegründete Improgruppe zu trainieren.

In den vergangen zwei Jahren spielten sie einige Male vor begeistertem Publikum in ausverkauften Häusern in Brühl und Hürth. Beim 4. Theaterfestival Rhein-Erft in Wesseling waren sie für den Rhein-Erft-Theaterpreis nominiert und glänzten – wenn auch leider nicht mit einem Preis – mit dem größten Publikumszulauf. „Heiter bis wolkig“, so lautet das neue Bühnenprogramm der „Improvis“. Denn keine Szene ist vorhersehbar, aber selbst eine „wolkige“ Szene erheitert das Publikum! Am 31. März gastieren die „Improvis“ um 19.30 Uhr in der Galerie am Schloss in Brühl. Die Eintrittskarten sind zum Preis von 12 Euro/erm. 10 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Am Samstag, 24. März um 9 Uhr startet der Vorverkauf für das diesjährige Sommerfestival brühlermarkt, das im Mai und Juni stattfinden wird. Eintrittskarten gibt es im brühl-info, Uhlstraße 1, Brühl, Tel. 02232/79345.

Mit Martin Stadtfeld, Eric Le Sage, Tzimon Barto, Jos van Immerseel, Kristian Bezuidenhout und Andreas Staier haben die Brühler Schlosskonzerte in ihrer 54. Spielzeit außerordentlich viele herausragende Pianisten zu Gast. Insbesondere das Haydn-Festival, für das die UNESCO-Welterbestätte Schloss Augustusburg ab dem 17. August zehn Tage lang die Pforten öffnet, kommt kaum einen Abend ohne Hammerklavier oder modernen Konzertflügel aus.

Aber auch hochrangige Vertreter der Kammermusikszene und ausgezeichnete Orchester werden in den insgesamt 33 Konzerten der Saison zu hören sein. Auf vielfachen Wunsch des Publikums finden die sonntäglichen Schlosskonzerte bereits um 19.30 Uhr statt. Karten für alle Konzerte sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Als Begleitprogramm zu seiner aktuellen Wechselausstellung „Niki de Saint Phalle – Spiel mit mir“ präsentiert das Max Ernst Museum Brühl des LVR mit der Kabarettistin Tina Teubner eine weitere starke und selbstbewusste Frau. Tina Teubner führt am Samstag, 10. März um 20 Uhr ihr Programm „Aufstand im Doppelbett“ im Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum Brühl des LVR auf. Vor dem Kabarett besteht die Möglichkeit, um 18.30 Uhr an einer Führung durch die Ausstellung von Niki de Saint Phalle teilzunehmen. Der Abend wird mit einem Sektempfang abgerundet.

„Vor acht Jahren ist das Glück in Form meines Mannes zur Tür hereingekommen. Mein Mann ist immer noch da.“ Es wäre kein Abend mit Tina Teubner, wenn dieser trockenen Feststellung nicht umgehend ein Spottgewitter folgen würde: auf die Routine und die Ignoranz, auf die Niederlagenverschweiger und das Mittelmaß – und nicht zuletzt auf die Vergänglichkeit dieses betörenden, wahnsinnigen, prallen, wehmütigen, viel zu kurzen Lebens. In ihrem neuen, dem zehnten und damit Jubiläumsprogramm, widmet sie sich der Frage, wie das mühsam erworbene Glück schließlich bleibt und stellt fest: Gar nicht so einfach. Wer es liebt, wenn Lieder, Kabarett und Unfug sich zu einem unbeschreiblichen Gesamtkunstwerk runden ist bei Tina Teubner genau richtig.

Die Performance- und Video-Künstlerin Theresia Tarcson, Jahrgang 1984, erhält das mit 5.000 Euro dotierte 42. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl. Das entschied die Fachjury um die Vorsitzende Dr. Arta Valstar-Verhoff, der in diesem Jahr erstmals auch Jürgen Klauke angehörte. Die in Erfurt geborene Theresia Tarcson schloss im April 2010 ihr Studium im Studiengang Audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien in Köln mit dem Diplom ab. Seit September 2011 setzt sie ihr Studium an der Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter fort.

In den Sechzigerjahren begann die steile Karriere der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling (geb. 1947). Schnell wurde sie mit Rollen in Filmen wie „Die Verdammten“ und „Zardoz“ zum Kritiker- und Publikumsliebling. Ihr Markenzeichen: Der kühle Blick einer Femme fatale. Anlässlich der Doku „The Look“ widmet das Brühler ZOOM Kino ihr eine Reihe im März. Am Mittwoch, den 14. März (18 & 20 Uhr) und am Freitag, den 16. März ab 14 Uhr läuft „Der Swimming Pool“ (F/GB 2003, OmU) im ZOOM Kino. Am Mittwoch, den 21. März, ab 18 und 20 Uhr folgt „Wir verstehen uns wunderbar“ (F 2006, OmU).

Karten gibt es unter: 02232/ 792170 Infos: www.zoomkino.de

Am Samstag, den 24. März um 18 Uhr zeigt der Brühler Künstler Willi Frommberger einen Lichtbildervortrag in der Alten Schlosserei des Marienhospitals über das Schlossbild von Blalla W. Hallmann (1982). Der Eintritt für diese Veranstaltung des Brühler Kunstvereins ist frei.

(tg) Michael Wülker wurde 1979 in Recklinghausen geboren. Er wuchs in Laer/Westfalen auf und erhielt seit seinem 6. Lebensjahr Klavier- und später Orgelunterricht. Seine musikalische Laufbahn begann er bereits in jungen Jahren als Sänger am Hohen Dom zu Münster. Nach dem Abitur studierte er an der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius in Aachen, wo er 2005 das Diplom erwarb. Teilweise gleichzeitig absolvierte er ein Kapellmeister-Studium am Conservatorium Maastricht.