Jahrgang 2012
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Brühler Bilderbogen Oktober 2012

Liebe Leser,
waren Sie kürzlich auch so traurig, als Sie vom Tod des beliebten Kölner Schauspielers, Entertainers und Moderators Dirk Bach erfahren haben? Unsere gesamte Redaktion jedenfalls war traurig, denn er begleitete unsere Generation mit seinen lustigen Scherzen und seinem albernen Klamauk über Jahrzehnte. Der „kleine Dicke“ wollte wohl nie so richtig erwachsen werden und wir waren froh, dass er das machen konnte und wir ihm dabei immer zusehen konnten. Mit den Jahren wurde „Dickie“ zwar immer runder und kahlköpfiger, aber seine lustigen Knopfaugen und seine Stimmgewalt blieben jugendlich. Mit ihm ist einer unserer besten und wahrscheinlich auch am meisten unterschätzten Fernsehgesichter viel zu früh von uns gegangen. Es fällt schwer zu wissen, dass man die Kunst von und mit Dirk Bach zukünftig nur noch als multimediale Konserve erleben darf.

Der Siegeszug des Handys geht weiter und weiter. Immer leistungsfähiger werden die Mobiltelefone, immer mehr Extras und Sonderfunktionen kommen dazu. Der Hype bei Neuerscheinungen ist ungebrochen, die Faszination nimmt weiter zu. Grenzen scheint es nicht zu geben. Das Handy und seine immer raffinierteren Nachfolger verzücken die Menschen weltweit und beeinflussen nachhaltig und massiv ihre Lebensgewohnheiten. Und kein Zukunftsforscher hat vor 30 Jahren vorhergesagt, dass es eine solch revolutionäre „Erfindung“ überhaupt geben würde.
Keiner hatte vor drei Dekaden die Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten des Handys auf der Rechnung und auch nur annährend für möglich gehalten. Die Jugendlichen von heute müssen sich besorgt fragen, wie ihre Eltern überhaupt ohne das Mobiltelefon leben konnten. Wie die Menschen heute mit oder ohne Handy leben, haben wir von ihnen bei unserer Umfrage wissen wollen.


Niniane und Caren Bertram:

Wir haben noch kein Smartphone, hätten aber gerne eins mit Applikationen. Das Problem bei den Handys ist, dass sie so schnell runterfallen und beschädigt werden. Wir nutzen unsere Handys zum Telefonieren und simsen. Zum Fotografieren sind Kameras besser, weil die Bildqualität höher ist. Aber früher oder später werden wir sicher auch Smartphones haben.


Auf einen besonderen Leckerbissen dürfen sich Freunde des Bigband-Jazz aus Brühl und Umgebung am 17. November freuen, wenn die Donie Band zu einem besonderen Jubiläumskonzert anlässlich ihres 25-jährigen Geburtstags einlädt. Unter der Leitung von Robert Donie und Dr. Rainer Merkt präsentiert die bekannte Brühler Band diesmal als Stargast den aus England stammenden Posaunisten und ehemaligen stellvertretenden Leiter der WDR Big Band Dave Horler. Er ist ein Jazzer der Extraklasse, der mit vielen Größen der Jazzszene musiziert hat und nach wie vor auf den Bühnen dieser Welt zu Hause ist. Mit seiner außergewöhnlichen Soul-Stimme wird Butch Williams die Zuhörer erfreuen, der zuletzt in der Fernsehsendung „The Voice of Germany“ vor großem Publikum glänzte. Das Stargast-Trio wird komplettiert durch Michael Kuhl, ein ehemaliges Bandmitglied und mittlerweile deutschlandweit engagierter und aufstrebender Jazz-Trompeter.

Das Geburtstagmenü besteht wie bei allen Konzerten der Donie Band auch diesmal aus einem stilistisch und epochalen Mix mit Swing-, Funk- und Latin-Titeln zahlreicher Komponisten und Arrangeure der Jazz-Geschichte wie Miles Davies, Sammy Nestico, Neal Hefti, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Tower of Power u.v.m. Das jährlich wechselnde Programm hat sich die Band wieder bei einem intensiven Probenwochenende in Jünkerath/Eifel erarbeitet. Das Besondere an der Donie Band ist ihre in jedem Takt spürbare Begeisterung und Spielfreude, von der sich auch diejenigen mitreißen lassen, die sich sonst nicht unbedingt als Big Band Freunde bezeichnen.
Was vor 25 Jahren als Schüler-Bigband begann und sich mit stetigem musikalischem Wirken unter dem Motto „keep young, play jazz, go bigband“ weiterentwickelte, kann sich heute als klassische Jazz-Formation sehen und hören lassen.  Höhepunkte waren in den vergangenen 25 Jahren die Jahreskonzerte, die stets unter einem besonderen Motto, zunächst in der Schule (St. Ursula Gymnasium Brühl), ab 2001 im Feierabendhaus in Hürth und ab 2005 im Dorothea-Tanning Saal in Brühl stattgefunden haben.
Am 17. November feiert die Band nun einen ganz besonderen Geburtstagsabend im Zeichen des Bigband-Jazz. Konzert-Karten zum Preis von 18 Euro und erm.12 Euro sind ab sofort im Vorverkauf bei brühl-info, Uhlstraße 1, Tel. 02232/79345 zu erhalten.

Das Marienhospital Brühl zeigt bis zum 16. November Werke eines Kunstkurses der Kunst- und Musikschule Brühl. Die Teilnehmer des Kurses unter der Leitung von Sylvianna Scholtyssek stellen Werke in unterschiedlichen Techniken zu den Themen „Die menschliche Gestalt“ und „Figur im Raum“ sowie Landschaftsimpressionen aus.

Die Ausstellung umfasst Drucke in unterschiedlichen Verfahren, großformatige Bilder und Aquarelle. Motive sind zum Beispiel schillernde Meerjungfrauen, geheimnisvolle Gestalten oder Landschaften. Katrin Sander, Pflegedienstleitung des Marienhospitals, freut sich über die Kunst im Krankenhaus. „Die Bilder sind ein schöner Hingucker und machen auch unseren Patienten und ihren Besuchern Freude.“ Zu sehen sind die Werke bis zum 16. November im Flur zur Krankenhauskapelle im Erdgeschoss des Marienhospital Brühl, Mühlenstraße 21-25 in 50321 Brühl.

Die Zuwanderungsgeschichte Brühls begann schon vor 150 Jahren. Heute leben Menschen aus 110 Nationen von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern in Brühl. Damit wächst Brühl jährlich an ihrer Vielfalt und kann sich somit von ihrer kulturell bunten Seite präsentieren.
Viele der Zuwanderer leben schon Jahrzehnte hier und haben in Brühl eine zweite Heimat gefunden. Sie alle haben sehr unterschiedliche Lebens- und somit auch Migrationsgeschichten. Diese nimmt das Filmfestival „Nahaufnahme“, an dem sich die Stadt Brühl in Kooperation mit dem ZOOM KINO erstmalig beteiligt, in den Blick. Die Filmtage zeigen in der Zeit vom 8. Bis 13. November acht ausgewählte Spiel-/Dokumentarfilme, die sich intensiv mit dem Thema befassen und einen Einblick in die Lebenswelten von Menschen mit Migrationshintergrund geben.

Am 10. Oktober feiern die Eheleute Wilhelm und Ursula Kröhne aus Brühl das sehr seltene Fest der Gnadenhochzeit.

Kennen gelernt haben sie sich 1937 auf einem Familienfest in Jena, geheiratet wurde aber erst 1942 in Weimar. Durch Kriegswirren und Übersiedlungen aus der sowjetischen Besatzungszone nach dem 2. Weltkrieg sowie Studium sahen sich die beiden trotz der Geburt eines Sohnes 1943 und einer Tochter 1945 sehr wenig. „Wir waren acht Jahre verheiratet und kannten uns im Grunde nur flüchtig", erzählt Wilhelm Kröhne, der 1914 in Zittau geboren wurde. Sein Berufswunsch war es stets, Bergbauingenieur zu werden. Dazu praktizierte er in verschiedenen Zechen im Rheinland. Ursula Kröhne wurde 1918 in Lübeck geboren, bestand 1938 in Weimar ihr Abitur und studierte danach in Jena Zahnmedizin. Nachdem Wilhelm Kröhne 1950 Arbeit in Köln bei einer Siedlungsgesellschaft gefunden hatte, zog die Familie ins Rheinland, wo sie in Efferen, Brühl und Düsseldorf lebte.
Seit 1983 wohnt das Ehepaar wieder in der Schlossstadt. Wilhelm Kröhne studierte als Senior-Student in Bonn und Düsseldorf Geologie und Mineralogie und bereiste mit Studenten In- und Ausland. Zuletzt wurde Wilhelm Kröhne für seine 80-jährige Mitgliedschaft in der DLRG geehrt. Zur Familie gehören die Kinder Hellmut, Katharina und Hanns-Friedrich mit ihren Familien sowie vier Enkelkinder und fünf Urenkelkinder.

Es gilt, ein kleines Jubiläum zu feiern. Bereits zum 5. Mal findet im großen Saal der Gaststätte Kuhl in Brühl-Badorf, Badorfer Straße 124, eine „Brühler Rocknacht“ statt. Am Samstag, 20. Oktober heizen ab 19 Uhr vier Bands die Rockfans mächtig ein. Mit dabei sind „iCons“ aus Weilerswist, „Crafted“ aus Brühl, „Deserted“ aus Bonn sowie „Covernauts“ aus Brühl. Der Eintritt ist frei. Mit den Initiatoren des Events, den Brüdern Kosta & Thomas Karanatsios von Crafted und dem Wirt Willi Kuhl, hat sich der Brühler Bilderbogen zum persönlichen Gespräch getroffen.

„Kunsttage für Kinder in Kenia”

Anlässlich der 7. Kunsttage für „Kinder in Kenia“, die am 3. und 4. November von 11 bis 18 Uhr im Max Ernst Gymnasium stattfindet, feiert der veranstaltende Freundeskreis „Slumkinder in der Dritten Welt“ das bereits 10-jährige erfolgreiche Wirken zum Wohle der Kinder. Auch in diesem Jahr werden wieder hochwertige Arbeiten von mehr als 30 Künstlern in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung präsentiert. Malerei und Mode, Glas und Keramik, Schmuck und Skulptur, Poetisches, Florales und vieles mehr ist hier vertreten, um mit der Verkaufsausstellung wieder die Arbeit der Missionszentrale der Franziskaner zu unterstützen.

Im Rahmen dieser Ausstellung bietet das Benefiz-Konzert am 4. November um 11:30 Uhr in der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums außerdem ein großartiges Musikerlebnis. Das Curuba Jazzorchester unter der Leitung von Elmar Frey und Michael Scheuermann ist eine höchst erfolgreiche Bigband der Kunst- und Musikschule Brühl (KuMS). Wir haben uns mit Johannes Kirwald, dem Initiator der Kunsttage, und Elmar Frey, dem Leiter der Bigband getroffen.


BBB: Herr Kirwald, wie kam es zur Kooperation zwischen den von Ihnen und Ihrem Freundeskreis veranstalteten Kunsttagen und der Bigband der KuMS?
Johannes Kirwald:
Der erste Kontakt zu Elmar Frey entstand vor etwa drei Jahren. Die KuMS hat bereits mehrfach frühere Kunsttage mit verschiedenen Ensembles musikalisch umrahmt. Im vergangenen Jahr haben wir uns über einen Auftritt des Frauenchores gefreut. Ich habe ihn bei einer Gelegenheit auf ein Mitwirken der Bigband angesprochen und bin sehr froh darüber, dass es im Jahr unseres 10-jährigen Jubiläums klappt. Übrigens feiert auch die Bigband ein Jubiläum. Sie besteht seit 35 Jahren. Ich finde es großartig, dass die Mitglieder der Bigband, die aus Jugendlichen besteht, mit dem Konzert helfen, die Ärmsten der Armen zu unterstützen. Die hochwertigen musikalischen Beiträge haben bei unseren Kunsttagen bereits Tradition. Den Anfang machte damals Professor Ralph Manno mit einem Klarinettenkonzert.

Nicht weil die Brühler Hauptpfarrkirche St. Margareta am 30. September restlos ausverkauft war, sondern insbesondere wegen der Leistung der Aufführenden konnte das große Mendelssohn-Konzert unter der Leitung von Peter J. Klasen als voller Erfolg bezeichnet werden.

Über 100 Sänger hatten sich in monatelanger Probenarbeit auf das Ereignis vorbereitet, zahlreiche helfenden Hände hatten den Chor des Gotteshauses in eine große Konzertbühne verwandelt, in der die Kammerphilharmonie Europa Chor und Solisten klang- und lautstark begleitete. Unterstützt durch die Solopartien von Dorothea Kares, Nicola Müllers (beide Sopran) und Ulrich Cordes (Tenor) wurde die Symphonie Nr. 2 sowie den Lobgesang und Psalm 42 „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör gebracht. Nach einleitenden Worten von Hausherr Pfarrer Jochen Thull war es dem Chor vorbehalten, die ersten Akzente zu setzen, bevor die Solisten ihr Können dann im Zusammenspiel mit Orchester und Chor unter Beweis stellen konnten. Nach dem mit stehenden Ovationen endenden Konzert war allen Besuchern klar, warum die aufgeführten Werke als die wohl herausragendsten kirchenmusikalische Werke Mendelssohns gelten.

Mehr als ein halbes Jahr begleitete die Fotografische Arbeitsgemeinschaft Brühl e.V. (FAB) die Arbeit der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl (KuMS).

Bei Konzerten, Ausstellungen und im Unterrichtsbetrieb wurden Schüler und ihre Dozenten bei ihren Aktivitäten fotografiert. Speziell für diese Kooperation ins Leben gerufene Fotoprojekte zeigen auf ungewöhnliche Weise, wie die KuMs die künstlerische Bildung ihrer Schüler fördert. Es entstand ein lebendiges Abbild der Brühler Kunst- und Musikschule, das  in der Orangerie von Schloss Augustusburg gezeigt wurde.

Oder: Warum wir nicht immer so können wie wir wollen. Heute oder Morgen, Mit oder Ohne, Ja oder Nein? Täglich treffen wir in unserem Leben kleine oder große Entscheidungen und manchmal fallen sie uns schwer. Was der eine als Dilemma empfindet, ist für den anderen eine große Chance. Die Gestaltung unseres Lebens jedenfalls hängt sehr oft von Entscheidungen ab.

Das Erkennen von Alternativen und das Ausloten der oft unendlichen Möglichkeiten kann verwirren oder beflügeln. Je nachdem wie schwerwiegend oder richtungsweisend die Wahl gerade ausfällt. Es gibt persönliche, endgültige, sorgfältige, willkürliche, stimmige, vernünftige oder unvernünftige Entscheidungen. Doch wann sollte der Bauch, wann der Verstand regieren? Und welche Teile unserer Persönlichkeit sind an einer Entscheidung beteiligt? Der Brühler Coach und Berater Gerhard von Richthofen wirft am 24. Oktober um 19 Uhr in der Galerie Brühl, Uhlstraße 2, in einem unterhaltsam nachdenklichen Vortrag einen kleinen Blick auf dieses große Thema und spürt unter anderem der Frage nach, woran wir gute Entscheidungen erkennen. DerEintritt ist frei.

Kino und Küche bilden in vielen Fällen eine gelungene Symbiose. Ob fiktional oder dokumentarisch, ob als Komödie oder Drama, die Filme machen auf jeden Fall Lust auf köstliche Speisen. „Guten Appetit!“ heißt es deshalb in der neuen Mittwochreihe „Kulinarisches Kino“.
Am Mittwoch, den 10. Oktober, lautet ab 18 und 20 Uhr der Titel „Entre les Bras – 3 Sterne, 2 Generationen, 1 Küche” (Dokumentarfilm aus Frankreich 2011, Regie: Paul Lacoste,  OmU). Eine Woche später, am Mittwoch, den 17. Oktober, überrascht die Zuschauer ab 18 und 20 Uhr „Kochen ist Chefsache” (Frankreich 2012, Regie: Daniel Cohen). Am 24. Oktober wird die Reihe ab 18 und 20 Uhr mit „Sushi – The Global Catch” (USA 2011, Regie: Mark S. Hall, OmU) abgeschlossen. Welche unvorhergesehenen und vor allem höchst problematischen Folgen der explodierende Sushi-Konsum hat, zeigt Mark S. Hall in seiner bemerkenswert ausgewogenen Dokumentation. Weitere Infos: www.zoomkino.de

Für Erwachsene bietet die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl Kunst-Workshops an. Bei Karin Friedrich können sie ab dem 22. Oktober zum Thema Stillleben neue Techniken erlernen. Dieser Workshop findet sieben Mal montags von 19 bis 21.30 Uhr statt. Wochenend-Workshops werden angeboten vom 26. bis 28.Oktober bei Ulrike Hagenkort mit dem Thema: Die Radierung, Strichätzung und Aquatinta, und vom 2. bis 4. November bei Karin Friedrich mit dem Thema: Von der Idee zum Bild – aus Fotos entstehen abstrakte Bilder. Informationen zu den Herbst-Workshops erhalten Sie im Sekretariat der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl. Tel. 02232/508010 und im Internet unter www.kums-bruehl.de

Zum diesjährigen Brühler Hubertusmarkt vom 26. bis 28. Oktober haben sich mehr als 30 Brühler Einzelhändler und Geschäfte zusammengeschlossen, um am Samstag den 27. Oktober, den ersten „Blauen Abend - Einkaufen bis 21 Uhr“ in Brühl zu veranstalten.
Initiator für dieses Shopping-Erlebnis der besonderen Art ist der Kaufhof Brühl, der bereits ein vielfältiges Programm für diesen Abend geplant hat. Der beliebte Hubertusmarkt wird jährlich von der Brühler Werbe- und Parkgemeinschaft (Wepag e.V.) ausgerichtet und präsentiert in der Innenstadt traditionelles, Jahrhunderte altes Handwerk „zum Anfassen“. Abgerundet wird der Hubertusmarkt mit einem reichhaltigen Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten an vielen Buden und Ständen.
Schon von weitem sichtbar wird am „Blauen Abend“ das Kaufhof-Gebäude natürlich auch im blauen Scheinwerferlicht erstrahlen.
Weiterhin werden alle Brühler Geschäfte, die am „Blauen Abend“ teilnehmen, beim Einsetzen der Dämmerung eine blaue Lichterkette in ihren Schaufenstern einschalten: Das ist nämlich das besondere Erkennungszeichen dieser Gemeinschaftsaktion.
Der „Blaue Abend“ findet in den bekannten und beliebten Brühler Einkaufsstraßen Steinweg, Uhlstraße, Markt und Kölnstraße sowie auch in deren unmittelbarer Umgebung statt. Auch die Giesler Galerie mit ihren Geschäften, die als Kundenmagnet und eines der Eingangstore in die Brühler City gilt, nimmt am „Blauen Abend“ teil. Wer also mit seinem Auto von auswärts kommt, um einen Brühler Einkaufsabend der besonderen Art zu erleben, dem werden neben den bekannten Brühler Parkplätzen besonders das Parkdeck der Giesler-Galerie sowie auch die Tiefgarage des Kaufhof Brühl wärmstens empfohlen.

Zu Beginn der einsetzender Dämmerung (ca. 17 Uhr) werden Alphornbläser von der Gruppe „Alpcologne“ vor dem Kaufhof für eine einzigartige musikalische Untermalung des „Blauen Abends“ sorgen. Im Verlauf des Abends wird „Alpcologne“ auch vor der Giesler-Galerie und in der Brühler Fußgängerzone eindrucksvoll zu hören sein. Im Kaufhof-Gebäude selbst warten auf die Kunden neben vielen attraktiven Produktangeboten auch ab dem späten Nachmittag auf jeder der drei Etagen besondere Events (Erdgeschoss: Verkostung von süßen Spezialitäten von Niederegger und Reber, auf der 1. Etage: Weinverkostung mit dem bekannten Brühler Weinhandel Fehrmann und auf der 2. Etage: Cocktails an der Leonardo-Cocktail-Bar).
Es gibt also viele Gründe, am „Blauen Abend“, Samstag, den 27. Oktober, die Brühler Innenstadt zu besuchen.

(tg) Michael Herling wurde 1968 in Bensberg geboren. Nach dem Abitur studierte er in Köln an der Fachhochschule Design. Anschließend arbeitete er als Grafiker und Designer für verschiedene Agenturen und Verlage. Zusammen mit seiner Frau Claudia leitet der Vater zweier Kinder die eigene Agentur „Digitale Frische“, die seit zwei Jahren in Brühl beheimatet ist. Sie ist ein Studio für Illustration und viduale Animation, das spannende Projekte betreut, etwa Architekturprojektionen oder Videokunstprojekte auf Messestände namhafter Firmen.