Jahrgang 2013
Öffnen
Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button

Brühler Bilderbogen Februar 2013

Liebe Leser,
zunächst möchten wir uns für diese verspätete Februar-Ausgabe entschuldigen. Grund hierfür war die Erkrankung eines Mitarbeiters. Da wir seit mehr als zehn Jahren in einem sehr kleinen Team zusammenarbeiten, konnten wir diesen Arbeitsausfall leider nicht mehr kompensieren. Besonders leid tut uns, dass wir aus daher in dieser Ausgabe auf die Veröffentlichung des sehr amüsanten und angenehmen Gesprächs mit dem diesjährigen Brühler Dreigestirn verzichten müssen. Diese Ausgabe wird erst am Aschermittwoch an den bekannten Verteilstellen erhältlich sein. So haben wir zwischenzeitlich aus dieser Not eine Tugend gemacht und das Gespräch bereits in der letzten Woche auf der Startseite unserer Homepage www.inbruehl.com veröffentlicht. Gleichzeitig haben wir auch diese Online-Veröffentlichung im sozialen Netzwerk „Facebook“ bekannt gemacht, in dem sich auch viele Brühler Jecke tummeln. Die Resonanz war dann doch erstaunlich für uns. In den ersten Tagen haben bereits sehr viele Online-Leser dieses Gespräch gelesen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren „Facebook-Freunden“ bedanken, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.

Im Brühler Rathaus waren kürzlich alle Arbeiten der 78 Bewerber ums Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl 2013 zu sehen. Neben den Bildern der Gewinnerin, Louisa Clement aus Bonn, gefielen den zahlreichen Rathausbesuchern auch eine Reihe anderer Werke.

Ulrich Zettler zum Werk von Gan-Erdenne Tsend:

An dem Bild gefällt mir die Täuschung der Spiegelung. Man fragt sich: Was kommt woher? Das Werk ist ein Blickfang, es weckt Interesse. Die Farben sind eher triste, der Blick hat für mich ein bisschen etwas von Schadenfreude.

„Wir wollen die Magie zurück“

Am 2. März hat im Jugendkulturhaus Password Cultra in der Schildgesstraße 112 ab 23 Uhr eine neue Veranstaltungsreihe Premiere. Die „Dorfjungs“ wollen im Cultra „eine neue Festung für junge elektronische Musik“ etablieren und haben dafür ein ganz besonders attraktives Programm zusammengestellt. Die Dorfjungs, das sind acht Jungs um die Zwanzig aus Brühl, Köln und dem Vorgebirge, die sich in der Kölner Techno-Szene längst mit eigenen Events einen Namen gemacht haben.
Begonnen hat alles vor knapp zwei Jahren mit einer Veranstaltung auf einem Bauernhof in Schwadorf. Dadurch entstand auch der Name „Dorfjungs“. Jetzt wollen sie die Großstädter und die Brühler ins Cultra locken und mit eigener Musik und hochkarätigen Gästen überzeugen. Wir haben uns mit zwei Dorfjungs, dem Brühler Marvin Horsch und dem Kölner Jakob Claus, sowie Dirk Naumann, dem Veranstaltungsmanager des Cultra, unterhalten.

BBB: Im März gibt es die erste Techno-Party im Cultra. „Wir wollen die Magie zurück!“ heißt es im Flyer. Welches Konzept steckt dahinter?
Marvin Horsch: Die Kölner Partys sind überlaufen, es ist immer das Gleiche. Wir wollen die Magie zurückholen, die Liebe zur Musik an einem Ort, an dem man etwas Neues Ausprobieren kann. Unser Konzept ist, dass wir die Lust auf Musik wecken wollen. Wir wollen schöne Momente schaffen und man soll die Erinnerung an einen schönen Abend mit den Dorfjungs verbinden. Inzwischen haben wir uns als Veranstalter in Köln etabliert. Jetzt wollen wir auch in Brühl etwas auf die Beine stellen. Wir haben kein kommerzielles Interesse, sondern wollen auf Partys einfach ein schönes Gefühl haben. Mir geht es um die Anerkennung für gute Musik. Mir ist wichtig, wer auflegt. Ich möchte Qualität bekommen und keinen Standard-Techno. Qualität zieht die Leute an.

Kürzlich ist die CD „Mirrors” erschienen, auf der Kompositionen für Orchester und Jazz-Combo von Matthias Petzold zu hören sind. Das Orchester ist professionell besetzt, in der Band spielen überregional bekannte Solisten (Claudius Valk/ Saxophon; Christian Winninghoff/Trompete/Stephan Becker, Klavier).

„Wir sind alle zufrieden und glücklich mit dem Ergebnis”, freut sich Matthias Petzold. Weitere Informationen, ein paar Soundfiles sowie eine Rezension der Uraufführung im Jazzpodium gibt es unter:
www.petzold-jazz.de/Mirrors/mirrors.html.

Nach einem Start ins neue Jahr beginnt das erste Halbjahr des Brühler Kulturprogramms. Es  wird ein umfangreiches und genauso reichhaltiges Angebot von Musik über Theater bis hin zu Stand-Up Comedy in der Schlossstadt aufgeboten. Am 24. Februar findet um 17 Uhr in der Galerie am Schloss der Nachholtermin von Thalias Kompagnons mit dem Stück Macbeth für Anfänger statt. Am Samstag, den 2. März, gewinnt Ingo Oschmann mit seiner überzeugend genauen Beobachtung, unglaublich guter, witziger Mimik und seinem Improvisationstalent die Herzen seiner Zuschauer. Denn im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern seiner Zunft hat Comedian Oschmann tatsächlich etwas zu erzählen.
Drei Musiker (Ralph Stöve, Robert Faust & Michael Korneffel, Foto) schlossen sich 2007 nach einer längeren Ruhephase zur akustik Band  Backyard Safari zusammen, und das erste Repertoire entstand unter dem Motto „spielen wir mal und hören, was passiert“. Sie bereiten am Samstag, den 9. März, auf beiden Seiten der Bühne ein hinreißendes Vergnügen und verzichten dabei auf Verstärkeranlagen. Am Sonntag, den 10. März präsentieren Volker Hein und H. P. Katzenburg ein musikalisches Portrait des beliebtesten und bekanntesten Liedermachers Kölns und des Rheinlands: Willi Ostermann. Karten erhalten Sie im Vorverkauf im brühl-info, Uhlstraße 1, Telefon 02232 79-345.





Die Kolpingsfamilie Brühl 1870 e.V. bietet auch im Jahr 2013 wieder eine interessante Bildungsreise für Mitglieder und interessierte Bürger an. Vom 7. bis 15. September führt die neuntägige Bildungsreise ins „Traumhafte Südtirol“. Informationen und Programme gibt es bei Hermann-Joseph Münch, Königstr. 23, Telefon/Fax: 02232/152829.

Den Flyer in höherer Auflösung können Sie hier einsehen.

Kürzlich wurde der Brühler Initiative „Christen begegnen Muslimen – Muslime begegnen Christen“ der Anton-Roesen-Preis verliehen und damit die wegweisende und engagierte Arbeit der Brühler im christlich-islamischen Dialog gewürdigt. Der Preis wird vom Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln „für herausragende Leistungen katholischer Christen auf dem Gebiet der Weltverantwortung der christlichen Gemeinde“ verliehen. Aus Brühl nahmen u. a. der Sprecher der Initiative Dieter Högner sowie Imam Cevat Sak von der Moscheegemeinde  den Preis entgegen.

Arbeiten von Louisa Clement überzeugten

Die in Bonn lebende Künstlerin Louisa Clement, Jahrgang 1987, erhält das mit 5.000 Euro dotierte 43. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl. Das entschied die Fachjury um die Vorsitzende Dr. Arta Valstar-Verhoff.

Der Arzt und Kunstsammler Dr. Peter Schneppenheim hat dem Max Ernst Museum Brühl des LVR ein Ölgemälde von Max Ernst mit dem Titel „The Twentieth Century” geschenkt. Das 1955 entstandene, 50,8 x 61 cm große Bild (Spies/ Metken 3127) wurde kürzlich offiziell dem Max Ernst Museum übergeben. Ab sofort ist es in der ständigen Sammlung des Museums in Brühl ausgestellt. Mit der Schenkung bestärkt der gebürtige Brühler sein persönliches Engagement für das Max Ernst Museum, das er seit seinen Anfängen großzügig unterstützt.

Das bekannteste Vereinsmaskottchen Deutschlands

Es gibt nicht wenige Leute, die sagen, Hennes sei der letzte verbliebene Superstar des 1. FC Köln. Aus dem aktuellen Spielerkader drängt sich seit dem Abgang von Lukas Podolski keiner mehr so richtig auf. Die große Identifikationsfigur fehlt. Die Kicker verrichten ihren Job inzwischen in der 2. Bundesliga und das mit derzeit überschaubarem Erfolg. Aber den Geißbock Hennes, das Vereinsmaskottchen des 1. FC Köln, kennt jedes Kind. Hennes ist populärer denn je. 

(tg) Rolf Dobner wurde 1945 in Kirchbach/ Sachsen geboren, verbrachte aber sein ganzes Leben im Rheinland. Aufgewachsen ist er in Berzdorf. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Schaufensterdekorateur. Später nahm er an einer Fortbildung zum Werbetechniker teil. 1980 hat er sich mit dem Unternehmen Buchstabensystem Dobner am Offenbachplatz in Köln selbständig gemacht. Der 67-Jährige ist seit 1970 mit seiner Frau Ingrid verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder.