Jahrgang 2013
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Brühler Bilderbogen Juli 2013

Liebe Leser,

endlich hat sich der Sommer in diesem Jahr gezeigt und Brühl in die Stadt verwandelt, die wir dann alle so lieben.

Reges Treiben in den zahlreichen Geschäften und in der Außengastronomie der vielen Brühler Cafés und Restaurants. Bei strahlendem Sonnenschein hat Brühl fast schon ein mediterranes Flair. Viele Brühler Einzelhändler haben jetzt auch die Hoffnung, noch etwas vom alterwürdigen „Sommerschlussverkauf“, heute „Sale“ genannt, zu profitieren. Für den textilen Einzelhandel waren die letzten Monate nämlich gelinde gesagt  eine Katastrophe. Ein sehr später Wintereinbruch, fast kein Frühling und jetzt ein verspäteter Sommeranfang kurz vor Beginn der Sommerferien. So sind die Regale bis heute immer noch voll geblieben, und die Brühler Kundschaft kann sich jetzt über stark reduzierte Sommerware freuen. Wer also kurz vor seinem wohlverdienten Jahresurlaub steht, sollte sich einmal im Brühler Einzelhandel nach passenden Urlaubsaccessoires und Badebekleidung umsehen. Inspirationen hierfür finden Sie in den Anzeigen in dieser Ausgabe.

 

Besonders jetzt in der Ferienzeit werden diese Brühler Mülleimer bei Touristen aufgrund ihrer subtilen Botschaft für Verwirrung und Erstaunen sorgen. Dieser befindet sich direkt am Markt im Herzen unserer Innenstadt.
Ausländische Gäste werden vielleicht versuchen, die Botschaft zu übersetzen und dann die Stirn runzeln. Straßenkunst in der Heimatstadt von Max Ernst etwa, die nicht vom Brühl-Tourismus erwähnt wurde?
Unter uns: Sollten wir nicht den gesamten Brühler Stadtrat inkusive Ordnungsamt einmal zum Sehtest bei einem Optiker ihres Vertrauens schicken?




Neues Jahr, neues Glück. Der 1. FC Köln unternimmt einen neuen Anlauf, um die Rückkehr in die Bundesliga zu schaffen. Mit neuem Trainer und neuem Sportdirektor wollen die „Geißböcke” das große Ziel erreichen. Ein realistisches Ziel?


Doris Müller, Michelle Zimmermann, Annalena Maciejek und Alina Beil:

Der FC landet im Mittelfeld, weil die Spieler nicht mehr so gut sind. Toll ist, das im Stadion immer eine Superstimmung ist. Vielleicht könnte das auch dazu führen, dass die Mannschaft dadurch beflügelt wird und doch um den Aufstieg mitspielt. Wir sind gespannt.


27 Jahre Open Air Kino in Brühl, damit zählt ZOOM mit zu den Vorreitern der Open Air Kinos in Deutschland. Seit über 20 Jahren hat das ZOOM Open Air mit dem historischen Innenhof des Brühler Rathauses einen festen Standplatz. Jahr für Jahr freuen sich tausende Besucherinnen und Besucher auf die Freiluft-Filmveranstaltungen.

In diesem Jahr gibt es in der Zeit vom 1. bis zum 17. August insgesamt neun Filmnächte mit 1.004 Minuten Film. Und in diesem Sommer hat der klassische alte Filmprojektor ausgedient. Erstmals werden alle Filme von einem Digitalprojektor auf die große Leinwand gebracht. Neu ist auch, dass ZOOM diesmal auf das Zeigen von Kurzfilmen vor dem Hauptfilm verzichtet. Dagegen wird wie immer auch für das leibliche Wohl gesorgt sein, teilweise sind Speisen und Getränke auch auf den jeweiligen Film abgestimmt. Und auch die informativen Einführungen von Thorsten Kleinschmidt zu jedem Streifen bleiben fester Bestandteil des Open Airs.

Vom 7. Juli bis 24. November zeigt das Max Ernst Museum Brühl des LVR 36 Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Frottagen von Max Ernst vorwiegend aus der von Dr. Peter Schneppenheim nach ihm benannten Stiftung Schneppenheim zur Förderung des Max Ernst Museums.

In über 40 Jahren entstand eine umfangreiche Grafiksammlung, die dem Museum als Dauerleihgabe der Stiftung Max Ernst zur Verfügung steht. Der Ausstellungstitel „Das 20. Jahrhundert” verweist nicht nur auf die vieldeutig dunkle Darstellung des Gemäldes, sondern auch auf das Jahrhundert, in dem Max Ernst seine Bildwelten schuf, die heute noch von ihrem formalen wie inhaltlichen Erfindungsreichtum künden. Das Motiv der Landschaft ist ein grundlegendes Thema des Künstlers. Schneppenheims erstes Ölbild von Max Ernst in seiner Sammlung ist „Les antipodes du paysage” (Die Antipoden der Landschaft). Es war Ausgangspunkt für sein anhaltendes Interesse für dieses malerische Sujet. Die Landschaft ist besonders in der Tradition der Romantik zugleich Spiegel der Seele und öffnet den Blick zur Außen- sowie zur Innenwelt, so auch bei Max Ernst. Es erscheint ein Katalog mit 176 Seiten, 148 meist farbigen Abbildungen und Beiträgen von Patrick Blümel, Jürgen Pech und Achim Sommer, der an der Museumskasse: 19,95 Euro kostet.

„Tausende Kilometer unterwegs”

Kürzlich hat der Brühler Arzt Dr. Karl Herbert Oleszowsky seinen zweiten Bildband vorgestellt. Das neue Buch illustriert in reichhaltiger Form die „Burgen und Schlösser der ehemaligen preußischen Rheinprovinz – Damals und Heute“.
Viele von ihnen liegen auf dem Gebiet des heutigen Erftkreises. Es sind 120 alte Lithografien aus der Zeit von 1857 bis 1883, hergestellt von Alexander Duncker. Dieser war Königlicher Hofbuchhändler in Berlin. Diesen Lithografien wurden 120 aktuelle Fotos gegenübergestellt. Der Brühler Bilderbogen hat mit Dr. Oleszowsky gesprochen. Der Autor ist Jahrgang 1935, pensionierter Mediziner und Heimatkundler.

„Bewegungen mit Licht und Schatten, das Geheimnis der Dunkelheit, ruhige und vibrierende Linien. Alles ist in einem Stück Natur enthalten“, das bildet die Inspiration für das künstlerische Schaffen von Helga Thomas-Berke.

Als die bekannte Brühler Malerin sich zum Beginn dieses Jahres mit einem Werkzyklus von Zeichnungen im Brühler Rathaus um den Joseph-und-Anna-Fassbender-Preis bewarb, löste dieser die Begeisterung der renommierten Fachjury aus. Nun folgte die Stadtverwaltung der Empfehlung des Gremiums und richtet Helga Thomas-Berke in Kooperation mit der [galerie.bruehl] eine Einzelausstellung ihres jüngsten zeichnerischen Oeuvres aus.
„Unterwegs“ betitelt die Künstlerin ihre flirrenden Exponate, die noch bis zum 19. Juli erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Werke sind von montags bis freitags von 10 bis 13 sowie von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.





Die größte School's Out-Party im Erftkreis schickt am 19. Juli ab 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) alle Schüler in die Sommerferien. Unter dem Motto „Colors of the Night“ stimmt die School's Out-Party im CULTRA wie gewohnt auf die Sommerferien ein. Die DJs Samuel Menke und CULTRA-Resident DJ Just M heizen ein – dazu kommen die Gewinner des DJ Contests!
Außerdem erwarten die Schüler eine stylishe Neondeko, Fotoshootings by nachtlachen.de und das CULTRA-Flirtprogramm 2.0: In Neonfarben wird den Teens ihr Beziehungsstatus aufs Gesicht gemalt. Danach kann dann losgeflirtet werden. Der Dresscode lautet: white, stylish & chic. Karten kosten vorab 3 Euro bzw. 5 Euro an der Abendkasse.

Ab sofort können Leser der Stadtbücherei kostenlos ein Energiesparpaket ausleihen. Dies wurde der Stadtbücherei Brühl vom Umweltbundesamt und der No-Energy-Stiftung für Klimaschutz und Ressourceneffizienz zur Verfügung gestellt. Jeder angemeldete Kunde kann das Gerät gratis für zwei Wochen mit nach Hause nehmen und die heimlichen Stromfresser aufspüren.

(BM) Wer Markus Jouaux danach fragt, „wie alles begann“, der sieht zunächst einmal ein Leuchten über seine Augen huschen, und dann geht es zurück in die 80´er. „Eternity“ so Jouaux hieß die Band - genauer eine Jazz-Combo – noch zur Zeit von Lee Chegwidden, in der er neben der BigBand seine ersten Erfahrungen auf der Bühne sammelte. „Allerdings haben wir wohl mehr Zeit mit der Namenssuche verbracht als mit Proben“, und über einen Auftritt auf einer Geburtstagsparty kam das Ganze auch nicht hinweg.

(tg) Die gebürtige Kölnerin Dr. Jutta Becher studierte in der Domstadt Pädagogik, Germanistik, Geschichte, Psychologie und Soziologie. Sie promovierte zum Thema „Kindermädchen als Bezugspersonen für Kinder in bürgerlichen Familien des Zweiten Deutschen Kaiserreiches (1871 bis 1918)“. 1994 erhielt sie den Hinweis, dass sich in Brühl ein Museum für Alltagsgeschichte in Vorbereitung befindet. Sie lernte den damaligen Leiter Günter Krüger kennen und arbeitete dann ab 1994 mit ihm zusammen, neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Köln.