Jahrgang 2014
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Brühler Bilderbogen Juni 2014

Liebe Leser,
werden Sie in den nächsten Wochen auch Deutschlands bester Trainer oder zumindest Experte für die schönste Nebensache der Welt? Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien wurde bereits angepfiffen, und der Wettergott zeigt sich auch in unserem schönen Brühl bereits gnädig und lockt mit brasilianischen Temperaturen und viel Sonnenschein. Auch die Damenwelt kann sich bald über zusätzliche Freizeit und Entlastung bei der Nahrungszubereitung freuen, denn die Männer können in den nächsten Wochen ihre Lieblingshobbies perfekt vereinen: Fußballtrikot und Badeschlappen anziehen, Kumpels einladen, Grill auf Balkon oder Terrasse anschmeißen, Kölschfass anschlagen und in großer Runde am TV kollektiv wahre Emotionen ausleben. Männer werden dann jubeln, schreien, fluchen, jammern und vielleicht auch weinen. Letzteres am besten erst, wenn das Endspiel vorbei ist. Und dann bitteschön: Weinen vor Freude: Wir sind endlich wieder Weltmeister! Bevor es soweit ist, werden Männer ihren Frauen wieder einmal voller Geduld die Abseitsregel erklären und sie dann überschwenglich küssen, wenn sie sogar irgendwann das passive Abseits verstehen.

 

Der Anpfiff zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien ist erfolgt. Seit dem 12. Juni und noch bis zum großen Finale am 13. Juli in Rio de Janeiro kämpfen 32 Länder in acht Gruppen und ab dem Achtelfinale im K.o.-System um den WM-Pokal. Am 16. Juni greift auch die deutsche Mannschaft gegen Portugal endlich in das Turnier ein.
Am 21. Juni steht die zweite Partie gegen Ghana an, bevor am 26. Juni das letzte Gruppenspiel gegen die USA erfolgt. Gehört Deutschland nach den Pleiten, Pech und Pannen in der Vorbereitung noch zum Kreis der Topfavoriten? Wir haben uns in der Innenstadt einmal umgehört.


Günter Wagner:

An die deutsche Mannschaft glaube ich nicht so recht. Ich tippe auf Brasilien. Da lebt mein Brider, ich habe ihn schon zweimal besucht und bin daher ein bisschen mit dem Gastgeberland verbandelt. Brasilien hat gute Voraussetzungen, um zum sechsten Mal Weltmeister zu werden. Deutschland räume ich keine so großen Chancen ein. Ich denke, im Viertelende ist Ende. Ich werde mir viele Spiele anschauen. Der Kunstverein hat seine Ausstellungen extra so gelegt, dass niemand ein Spiel verpassen muss.


„Das CULTRA-Mobil tourt im Sommer durch Brühl“

Am 7. Juli beginnen in Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Über sechs Wochen lang bleiben die Schulen dann geschlossen. Während viele Familien nach nah und fern in den Sommerurlaub fahren, ist aber auch in Brühl viel los. Bei entsprechendem Wetter laden das Brühler Freibad oder die schönen Badeseen in der Umgebung zur Entspannung und Abkühlung ein. Zudem gibt es eine Reihe von attraktiven Angeboten zur Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche. Wir haben uns mit dem Team des Jugendkulturhauses Cultra und anderen unterhalten.
Seit drei Monaten gibt es das Cultra auch „in klein“. Dank der großzügigen Unterstützung durch den Träger, den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Erft, konnte das Cultra einen nagelneuen Ford Transit anschaffen, der regelmäßig mehrmals in der Woche unter dem Motto „Cultra on tour“ durch Brühl fährt.

Sie leitet die Freizeit gemeinsam mit einem Team aus ehrenamtlichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im Teilnehmerbeitrag von 259 Euro enthalten sind Busfahrt, Unterkunft in einem der zwei Häuser und Vollverpflegung. Einige freie Plätze sind noch frei. Infos und Anmeldungen nimmt Isabell Ohl (Telefon 02232 5076192 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) entgegen.
Seit einigen Jahren führt die Gemeinde außerdem wieder Jugendfreizeiten durch. Im letzten Jahr waren 23 Jugendliche und fünf Teamer in Frankreich – erst eine Woche am Mittelmeer und dann noch ein paar Tage an einem Fluss zum Kanufahren. Am Anfang der diesjährigen Sommerferien geht es für 25 Jugendliche ans Ijsselmeer, wo sie eine Woche an Deck des Segelschiffes „Ortolan“ verbringen werden. Die Jugendfreizeiten sind sehr beliebt und schnell ausgebucht. So stand dieses Jahr schon im Februar fest: Das Schiff ist voll.
In der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl sind dagegen keine konkreten Ferienangebote geplant. Grund dafür sind aktuell Umbaumaßnahmen, die erforderlich wurden, um neue Brandschutzauflagen zu erfüllen. In diesem Zusammenhang sei einmal die Frage erlaubt, ob beim Thema Brandschutz nicht inzwischen ganz generell maßlos übertrieben wird. Immer wieder kommen dem Brühler Bilderbogen in diesem Zusammenhang die erstaunlichsten Geschichten zu Ohren, von neuen Bestimmungen und Auflagen, über die man nur den Kopf schütteln kann. Das Thema ist sicher wichtig, aber oftmals hilft einem der gesunde Menschenverstand weiter als sinnloser Aktionismus.              TG

„Sanierungsarbeiten am Keramikmuseum haben begonnen”
Ende Januar brannte es im Brühler Keramikmuseum in der Kempishofstraße. Dank eines aufmerksamen Passanten, der die Feuerwehr rief, konnte das Feuer rasch gelöscht werden und eine mögliche Gasexplosion verhindert werden. Seitdem ist das Museum mit seinen beliebten Gastronomieangeboten geschlossen. Doch nun tut sich etwas. Die Sanierungsarbeiten haben begonnen. Wie der weitere Zeitplan aussieht und es mit dem Museum weitergeht, haben Herbert Poetes, der 1. Vorsitzende der Museumsgesellschaft, und Dr. Jutta Becher, Vorstandsmitglied und Leiterin des benachbarten Museums für Alltagsgeschichte, dem Brühler Bilderbogen erläutert.

BBB: Herr Poetes, was ist Ende Januar im Brühler Keramikmuseum geschehen?
Herbert Poetes:
Am 29. Januar hat es frühmorgens gebrannt. Ein Passant, der gegen 5 Uhr morgens am Keramikmuseum vorbei gegangen war, hatte den Brand gesehen und die Feuerwehr gerufen. Es hatte innen gebrannt. Zum Glück wurde das Feuer frühzeitig entdeckt, so konnte verhindert werden, dass es zu einer schlimmen Gasexplosion gekommen ist. Zur Brandursache wurden dann zwei Gutachten erstellt. Der Gutachter der Polizei kam zu dem Ergebnis, dass ein Hitzestau im Kühlschrank die Ursache gewesen sei, der Gutachter der Versicherung glaubt, dass ein Tisch gebrannt habe. Für letzteres spricht großes Loch genau an der Stelle, wo der Tisch gestanden hat, der vollständig verbrannt ist.

Im Zusammenhang mit ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag hat die Brühler Bank eG 1.500 Euro an den Lions Förderverein Brühl gespendet. Der Lions Förderverein Brühl veranstaltet seit 1995 gemeinsam mit dem Förderkreis der Musikschule Brühl und der Fachhochschule des Bundes das Sommerliche Musikfest, das fester Bestandteil des reichhaltigen Brühler Kulturkalenders geworden ist.
Das Sommerliche Musikfest findet in diesem Jahr am Samstag, den 21. Juni, um 19 Uhr in der Fachhochschule des Bundes  statt. Der Erlös der Veranstaltung kommt dem Förderkreis der Musikschule zugute. In diesem Jahr wird unter der Überschrift „Der Ball ist rund“ wiederum ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit dem Curuba-Jazzorchester,  einem Kammermusikensemble und der Gruppe Sambasurium geboten. Dazu gibt es einen sommerlich-beschwingten Imbiss. Fußballbegeisterte können sich zudem laufend über den Spielstand der Partie Deutschland gegen Ghana zu informieren. Eintrittskarten zum Preis von 25 Euro (ermäßigt 10 Euro) sind erhältlich u.a. im brühl-info und in der KuMS.

Neben der Ausstellung INTERIM 14 in der Alten Schlosserei des Marienhospitals, die bereits zum 6. Mal seit 2009 stattfindet, zeigt der Brühler Kunstverein zeitgleich Werke weiterer Künstlermitglieder in der Brühler Rathausgalerie.
Ab Samstag, den 21. Juni um 17 Uhr bis zum 5. Juli werden dort Arbeiten von 26 Mitgliedern unter dem Motto „täglich frisch“ präsentiert. Das Konzept der Ausstellung beinhaltet eine sich stetig verändernde Ausstellung. Zudem wird auf einer Informationswand die über 40-jährige Geschichte des Kunstvereins in Bild und Wort dargestellt. Ergänzt wird die Schau durch verschiedene Veranstaltungen mit Diskussionen, Musik und Texten.
Unter anderem wird am Sonntag, 22. Juni um 15 Uhr ein Tischgespräch mit Walter G. Müller, Fotosammler und Kunstvereinsmitglied,  mit Dr. Christine Nielsen, zuständige Foto-Expertin beim Kölner Kunsthaus Lempertz, zum Thema „Sammeln von Fotografie” stattfinden.
Am Samstag, 28. Juni um 17 Uhr stellt Karl Wilhelm Boll seinen Fotoband „Das Haus von Edith und Dieter Reick in der Schiffergasse“ vor. Ute Remus hat dafür einen Text verfasst, den sie an diesem Nachmittag vortragen wird.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie in Brühl, Uhlstraße 2 wird am Samstag, den 21. Juni um 17 Uhr von Gaby Zimmermann eröffnet. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr.
Die Ausstellung INTERIM 14 in der Alten Schlosserei des Marienhospitals findet zeitgleich statt. Sie wird diesmal gestaltet von den Brühler Künstlerinnen und Künstlern  Karin Kluthe, Robert Pinsdorf, Paul Schneider und Ulrike Ullmann. Eine gelungene Kooperation von unterschiedlichen Temperamenten – einer ideenreichen Freizeitkünstlerin, einem Maler und Bildhauer, einer Schmuckdesignerin und einem Grafiker.
Karin Kluthe hat Maschinenbau studiert und entdeckte vor mehr als 20 Jahren ihre Begeisterung am Kreativsein. Ihre besondere Leidenschaft gilt der Radierung. Im Kunstverein zeigt sie neben Radierungen eine Werkgruppe von geklebten, genähten und gerissenen Arbeiten auf handgeschöpftem Papier.
Robert Pinsdorf greift auf einfache Dinge zurück: Brot, Griffe, Hölzer, Bäume, Himmel. Mit seiner Arbeit „Strohfeuer“ (Ölmalerei auf Leinwand und Hölzern) verweist er auf Räume, Menschen und Zeiten. Bedeutsam in seinem Schaffen sind Simultanbilder und Reliefs, von denen eins zu sehen sein wird, „das in alle Richtungen atmen kann“. Aus seiner jüngsten Serie zeigt der Künstler das aus sich heraus leuchtende „Luftbild“.

Der Grafiker und Künstler Paul Schneider ist durch seine künstlerisch-sozialen Aktivitäten im Brühler Stadtteil Vochem bekannt – die Bemalung von Garagenreihen und einer Nachbarschaftsinitiative zur Mülltonnenbemalung. Ihn interessieren „Dinge, an denen man achtlos vorübergeht“, er hat immer seine Kamera dabei und zeigt Bilder, die im Unscheinbaren ihren Ursprung haben. Der Künstler tritt seit langer Zeit zum ersten Mal wieder mit seinen Material- und Acrylbildern an die Öffentlichkeit.
Ulrike Ullmann ist Schmuckdesignerin mit Geschäft und Atelier in Brühl; sie macht abstrakte Schmuckkunst, wobei sie Kupfer und Silber mit Naturmaterialien kombiniert. Ihr ist die Verwandlung des Materials wesentlich. Auch sie fotografiert Strukturen und interessiert sich für „den Zahn der Zeit“, die Gebrauchsspuren auf einer Platte, die Patina auf einer Säule im Park. Die Designerin will mit einem Stück Sisal die Fußspuren der Besucher festhalten. Die Ausstellung in der Alten Schlosserei wird am 20. Juni um 19.30 Uhr eröffnet. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Die Ausstellung endet am 6. Juli.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 65 Jahren
Tod von Dechant Fetten
Nachdem Dechant Heinrich Fetten am 6. Juni 1949, also am Pfingstmontag verstarb, wurde er auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin im Hochgrab des alten Friedhofes, also in direkter Sichtlinie zu seiner Pfarrkirche St. Margareta beigesetzt. Dass ihm dieser Wunsch erfüllt wurde, zeigt, wie hochgeschätzt Fetten in Brühl war, nicht zuletzt wegen seines aufrechten und unbeugsamen Kampfes gegen die Nazidiktatur und das NS-Regime.

Mit folgendem Text trug sich Heinrich Fetten kurz nach seiner Ankunft in Brühl in die Pfarrchronik ein: „Am 2. Mai 1880 wurde ich als Sohn des Schuhmachers Josef Fetten in Hardt, Landkreis Gladbach, geboren, war vier Jahre Zögling des Collegium Marianum der deutschen Lazaristen in Theux (bei Spa in Belgien), besuchte das Gymnasium in M.Gladbach und Neuß, studierte Theologie in Bonn. Am 10. März 1906 wurde ich in Köln zum Priester geweiht, war von 1906 bis 1911 Kaplan an St. Josef in Krefeld und von 1911 bis 1913 Kaplan an St. Ursula in Köln. (…) Nach Ausbruch des Weltkrieges wurde ich Ende September 1914 zum Feldgeistlichen berufen und war dann bis Ende des Krieges Divisionspfarrer der 42. Infanteriedivision. Als solcher nahm ich teil an den Feldzügen in Frankreich (Picardie), Rußland (Winterschlacht in den Masuren), den Kämpfen um Wilna, an den Stellungskriegen in Galizien, Kurland, Wollbynien, dann an der Westfront in Frankreich, in Flandern und in der Champagne. (…) Nach der Rückkehr aus dem Kriege beim Ausbruch der Revolution wurde ich wegen meiner geschwächten Gesundheit zunächst als Rektor im Marien-Hospital in Köln angestellt und am 5. Dezember 1919 als Pfarrverwalter nach Brühl berufen.”
In Brühl wurde der junge Priester erst dem damals 86-jährigen Richard Bertram zur Unterstützung beigestellt, bevor er nach dessen Tod am 24. November 1921 dann als sein Nachfolger berufen wurde.

Vier Tage lang war Stuttgart die Pilgerstätte für 270 begeisterte Nachwuchsjazzer. Auch das „Curuba Jazzorchester“ aus Brühl war mit seinem Bandleiter Elmar Frey zur 12. Bundesbegegnung „Jugend jazzt mit dem SKODA Jazzpreis“ für Jazzorchester angereist. Ihre intensiven Proben in den vergangenen Wochen hatten sich gelohnt. Zwar landeten die jungen Brühler nicht ganz vorne, erhielten aber von der fünf-köpfigen Fachjury einen Auftritt beim Palatia-Jazzfestival im Kooperationsprojekt „Jazz am Schloss“ in Bad Bergzabern am 30. August.

Groß war die Freude zudem bei zwei Bandmitgliedern: Trompeter Simon Schmitz und Gitarrist Lucas Schürmann gewannen begehrte Solistenpreise.

Vom Tango bis zur Überbevölkerung: das Brühler ZOOM Kino präsentiert im Juni wieder eine Dokumentationswoche, in der aktuelle Produktionen zu sehen sind. Dafür haben die Macher einige besondere Arbeiten zu ganz unterschiedlichen Themen ausgesucht.

Gezeigt werden: „Mittsommernachtstango” am Freitag, 13. Juni, um 14, 18 und 20 Uhr; „In Sarmatien” am Samstag, 14. Juni um  18 und 20:15 Uhr; „Population Boom” am Sonntag, 15. Juni um 18 und 20:15 Uhr und am Dienstag, 17. Juni, um 18 Uhr; „Journey to Jah” am Montag, 16. Juni um 18 und 20 Uhr. Am Dienstag,  17. Juni, wird ab 20:15 Uhr gezeigt „Super Duper Alice Cooper”, engl. O.m.U. Karten unter: 02232/792170. Weitere Infos: www.zoomkino.de

Weiterhin gab es für Stefan Müller eine besondere Überraschung. Im Brühler ZOOM Kino wurde er mit einem großen Blumenstrauß und einer Jahresfreikarte empfangen. Denn ZOOM-Vorstand Sarah Tauscher begrüßte ihn als 1.200. Mitglied des Brühler Kinotreffs.  „Das war unverhofft, aber toll“, freute sich der Brühler Filmfan, der bei der Stadt tätig ist. „Ich kenne und  schätze das Kino schon länger, mag die Atmosphäre hier und vor allen Dingen das vielfältige Programm“, begründete er seine Mitgliedschaft. „Und die speziellen Monatsreihen sind für mich immer wieder ein guter Grund, hier her zu kommen.“ Beim letzten Kinobesuch hatte Stefan Müller viel Spaß an einer Komödie und die Gelegenheit genutzt, seinen Mitgliedsantrag auszufüllen, „um das Kleinod zu unterstützen“.
Die ZOOM Macher freuen sich über die wachsende Mitgliederzahl. Denn für sie ist das wiederum Motivation, weiter ein Angebot mit ausgesuchten Produktionen, Kinder-, Kurz- und Dokumentarfilmen sowie monatlichen Reihen auf die Beine zu stellen.

Der Gospelchor „Living Voices Brühl” hat seit kurzem mit Ingrid Fraunholz eine neue Chorleiterin. Die sehr temperamentvolle und engagierte Chorleiterin hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Gospelchor im Bereich der Mehrstimmigkeit sowie Stimmbildung weiterzuentwickeln. Mit der studierten Musikerin, die langjährige Erfahrung als Stimmbildnerin, Sängerin und Chorleiterin hat, möchten die z.Zt. 30 Mitglieder des Chores ihr Repertoire erweitern.
Der Gospelchor wird  auch unter der neuen Chorleiterin seiner Fröhlichkeit und Lebendigkeit  treu bleiben und seinen eigenen lebendigen Gospelstil pflegen und mit neuem Liedgut, u.a. afrikanische Gospels, neue Akzente setzen.
Die Chorproben finden jeden 1. und 3. Dienstag im Monat im Evgl. Gemeindezentrum Jakobuskirche, Brühl-Badorf, Unter Eschen 24 von 19.30 bis 21.30 Uhr statt. Weitere Auskünfte gibt es unter 02232/23623.

Bei strahlendem Sonnenschein konnte kürzlich Bürgermeister Dieter Freytag zahlreiche Kinder aller Kulturen mit ihren Eltern auf dem Drachenspielplatz begrüßen. Dies war die Auftaktveranstaltung zum Interkulturellen Kinderspielplatzprojekt (IKKI), das alle vier bis sechs Wochen am gleichen Ort stattfinden und die interkulturelle Kommunikation zwischen Eltern und Kindern aller Nationalitäten anregen und fördern soll.

IKKI, ein voller Erfolg, wird in regelmäßigen Abständen in Kooperation mit den Integrationslosten und weiteren Kooperationspartnern wiederholt. Die Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.  Weitere Infos unter 02232/794350.

(tg) Cordula Broicher wurde 1962 in Wetzlar geboren und zog als Kind als Tochter eines NATO-Offiziers häufig um. 1981 bestand sie ihr Abitur an einer internationalen Schule in Belgien. Anschließend studierte sie Germanistik und Musik an den Hochschulen von Siegen und Koblenz. Später arbeitete sie als Arzthelferin in der Kinderarztpraxis ihres Mannes. Das Paar hat zwei Kinder und einen Enkel. Die Familie lebt seit 1995 in Brühl.