Jahrgang 2014
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Die Bundesliga ist in ihre 52. Saison gestartet und mittendrin ist auch endlich wieder der 1. FC Köln. Die Geißbock-Elf stieg als Zweitliga-Meister souverän auf und will sich nun dauerhaft im Oberhaus etablieren. Vorbei sein sollen die Zeiten des Fahrstuhl-Clubs, der ständig zwischen den ersten beiden Ligen hin- und herpendelt.
Die Aussichten scheinen nicht schlecht zu sein, haben doch die neue Kölner Vereinsführung, Sportdirektor Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger Ruhe in den Club gebracht. So kann es etwas werden mit dem Klassenerhalt mit einer jungen Mannschaft, in der die großen Stars fehlen. Vielleicht ist genau diese Homogenität in der Truppe  das Erfolgsrezept. Die Fans sind jedenfalls durchaus optimistisch, wie unsere Umfrage in der Brühler Innenstadt ergab. Doch lesen Sie selbst.

Die FC-Fans Rudi, Karin, Michael und Michael:

Die Mannschaft landet zwischen dem 10. und 12. Platz. Wir sind FC-Mitglieder und oft im Stadion. Im ganzen Umfeld ist es schon viel ruhiger geworden, das tut dem Verein gut. Der Trainer kommt mit seiner ruhigen Art gut an. Er hat alles im Griff und flippt nicht aus. Er macht einen guten Job.

Matthias Giesler mit Tochter Mairin:

Der FC schafft auf jeden Fall den Klassenerhalt. Die Mannschaft ist ein stimmiges Gefüge ohne herausragende Stars. Im Verein herrscht Ruhe. Für mich gibt es mindestens drei Mannschaften, die schlechter sind als der FC: Das sind der FC Augsburg, der SC Freiburg und der VfB Stuttgart.


Christian Zanotelli mit Ehefrau Andrea und Tochter Antonia:

Ich bin großer Optimist und tippe auf den 4. Platz in der Bundesliga. Wir haben schon im Kölner Zoo den Geißbock Hennes besucht und sind rheinisch-optimistisch, dass es eine gute Saison wird. Es gab im Zoo auch eine Autogrammstunde eines Spielers, doch der Star war Hennes.


Dietmar Bata:

Ich schließe mich der Prognose des Kölner Stadtanzeigers an und sehe den Verein in der Gefährdungszone ab Platz 12 abwärts. Der Verein gehört in die Bundesliga. Aber er lebt von dem, was er hat und nicht davon, was vor 30 Jahren einmal war. Ich glaube, dass der Trainer Peter Stöger mit seinem Realismus dem Verein gut tut.


Peter Kales mit Ehefrau Christine:

Es wäre ein Erfolg, wenn der 1. FC Köln den Klassenerhalt schafft. Ich tippe auf Platz 10. Der Trainer macht einen guten Eindruck. Peter Stöger ist konsequent, geerdet und weiß, was er will. Ich bin optimistisch.


Markus Schlicht:

Ich glaube, dass der FC im soliden Mittelfeld landen wird mit einem Abstand von mindestens zwei bis drei Plätzen auf die Abstiegsränge. Ich bin Optimist. Ich bin zwar kein großer Fußballfachmann, aber für die Stadt Köln ist es gut, dass der FC wieder in der Bundesliga spielt und so das rheinische Selbstwertgefühl erhöht.


Olaf Offers:

Ich habe keine besonderen Erwartungen. Der FC wird sich irgendwie durchwurschteln und drinbleiben. Es hat mir nicht gefallen, dass es in den letzten 15 Jahren immer rauf und runter ging. Die Anhängerschaft macht eine erstklassige Stimmung. Der 1. FC Köln müsste eigentlich besser sein, aber fußballerisch sind die Darbietungen nicht so interessant.


Thorsten Hentz mit Ehefrau Sabrina und Tochter Sophia:

Hoffentlich landet der FC unter den ersten zehn Vereinen der Bundesliga. Ganz weit weg von den Abstiegsrängen. Sie haben eine sehr gute, junge Mannschaft, die als Team gut funktioniert. Peter Stöger ist ein sehr sympathischer Mensch und guter Trainer. Mit seiner ruhigen Art tut er dem Verein gut.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos)