Jahrgang 2016
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Jetzt haben wir also schon wieder November, das Jahr ging fix herum bisher. Die Wetterfrösche sagen einen langen und kalten Winter voraus. Es ist wieder an der Zeit, die Wintermäntel aus dem Schrank zu holen und die Winterreifen auf die Pkws aufzuziehen. Wir haben Winterzeit, die Temperaturen gehen schon runter, es wird früher dunkel, es ist kalt, nass und ungemütlich. Und es ist die Zeit, in der die Menschen vermehrt unter Erkältungen und Grippe zu leiden haben. Was kann man dagegen tun? Wie kommt man gesund durch die kalte Jahreszeit?
Das wollten wir von den Menschen wissen, die wir in der Brühler Fußgängerzone getroffen haben. Dabei erfuhren wir so manchen Geheimtipp, uneinig waren sich die Befragten allerdings, ob nun viel oder wenig Stress gesundheitsfördernd seien. Doch lesen Sie selbst.

Anne-Catrin Kraus mit den Kindern Max und Valentin:

Ich bin mit den Kindern viel draußen an der frischen Luft. Wir gehen auch regelmäßig mit der ganzen Familie zur Grippe-Impfung. Letztes Jahr haben wir nur zwei Wochen flach gelegen und in diesem Jahr noch gar nicht. Wenn es einen dann doch mal erwischt, hilft bekanntlich viel Trinken.

Erwin Langhoff und Ulla Lennartz:

Gute Laune und eine positive Lebenseinstellung sind das Wichtigste. Auch in die Sauna gehen, kann man nur empfehlen. Ein gutes Rezept gegen Husten ist Zwiebelsaft mit Honig. Meine Tochter hat es ausprobiert, es hat funktioniert.




Thomas Spiegels:

Ach, ich bin eigentlich immer gesund. Die Sauna ist mir zu warm, von Tee wird mir schlecht. Ich trinke Kaffee. Ich mache viel Sport, bewege mich gerne an der frischen Luft. Ein Schal ist gut. Und sonst helfen notfalls auch mal die Medikamente aus der Apotheke weiter.




Manuela Jäger:

Ich setze jeden Morgen prophylaktisch auf frischen Ingwer. Die Ernährung ist wichtig, Sport treiben, Radfahren, zweimal die Woche Aquajogging. Ich mache viel, weil ich schließlich gesund sterben möchte. Gegen Grippe habe ich mich noch nie impfen lassen. Wenn es mich mal erwischt, dann mit einer Bronchitis und den Nebenhöhlen. Dann hilft inhalieren. Antibiotika nehme ich nicht.




Peter Jenner:

Als Norddeutscher weiß ich, dass ein „stiever Grog mit beden Zugger” weiterhilft. Wenn man dann noch mit einer schönen Lektüre vor dem warmen Ofen sitzt, ist der Abend gerettet. Mein Arzt hat mir jetzt zur Grippeimpfung geraten, ich werde wohl auf ihn hören. Durch meine Tätigkeit auf dem Bau bin ich eigentlich wetterfest, allerdings bin ich jetzt als Bauleiter etwas weniger abgehärtet. Ich war kaum krank und bin notfalls auch mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit gegangen.




Thomas Arns:

Entspannt sein hilft. Und Hühnersuppe. Je mehr man daran glaubt, umso besser wirkt es. Man sollte sich nicht stressen lassen, sich zurücknehmen und sich erholen. Kollegen, die erkältet zur Arbeit kommen, sind selbst Schuld. Und wenn man in den Ellebogen hustet, verringert das die Ansteckungsgefahr.




Sabine Endres:

Ich setze auf eine glutenfreie und laktosefreie Ernährung im Sommer wie im Winter. So kommt man gesund durchs Jahr. Seitdem ich das mache, geht es mir besser. Außerdem bringt mir frühes Zubettgehen zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr viel.




Markus Rößler:

Das Beste ist, viel und positiven Stress zu haben. Dann ist das Immunsystem angeregt und arbeitet gut. Das verdrängt alles andere. Ich nehme kaum Medikamente, höchstens mal ein Schmerzmittel.



Eine Umfrage von
Tobias Gonscherowski (Text)
und Bernhard Münch (Fotos)