Jahrgang 2017
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Gefühlt befindet sich fast an jeder Straßenecke in Brühl eine Baustelle. Mal sind es größere, die den Verkehr massiv beeinträchtigen, mal kleinere. Notwendig werden sie wohl alle sein, eine bessere Koordination der Baumaßnahmen hat aber nicht nur der Brühler Bilderbogen schon mehrfach angemahnt. Geht es nach den Bewohnern der Stadt, könnte aber auch noch an einigen Stellen in Brühl etwas verändert und verschönert werden.

Edeltraud und Eduard Bröhl:

Die Baustellen sind notwendige Reparaturen. Wenn sie fertig sind, freuen wir uns alle. Jetzt müssen wir diesen Unbill in Kauf nehmen. Allerdings ist es rund um das ehemalige Postgebäude in der Comesstraße immer dreckig und schmuddelig. Darüber ärgern wir uns. Darauf sollte man mal sein Augenmerk richten.



Heike Löhrer:

Ich ärgere mich schon lange über die Zustände am Brühler Bahnhof am Schloss. Der ist immer noch nicht barrierefrei und behindertengerecht. Da wäre eine Verschönerung dringend notwendig. Außerdem ist die Parkplatzsituation wegen der Baustelle am Kreisel Kölnstraße problemtisch.




Birgit Martau mit den Kindern Nils und Mara:

Ich vermisse schöne Sitzbänke in der Fußgängerzone. Die paar Sitzgelegenheiten, die da sind, befinden sich nicht gerade in einem Topzustand. Außerdem finde ich den neuen Spielplatz an der Theodor-Heuss-Straße nicht so attraktiv. Da stehen gefühlt drei Geräte, mehr Vielfalt wäre wünschenswert.




Petra und Manfred Schulz:

Die Baustellen in Brühl sind eine große Katastrophe. Vor allem, wenn erst geplant und gebaut wird und dann nochmal an der gerade fertiggestellten Baustelle nachgebessert werden muss. Das passierte am Kreisel Kaiserstraße/Kentenichstraße, das geschah in Brühl-Vochem am Thüringer Platz. An anderen Stellen liegt überall der zerschredderte Müll herum. Schauen Sie sich mal den Vochemer Tunnel an. Obwohl da Flächen gerade gemäht wurden, liegt wieder oder immer noch der Müll. Oder noch ein Beispiel: An der Kreuzung Kaiserstraße/Römerstraße wurden die Geländer neu gestrichen. Aber das Unkraut hat da keiner weggemacht, der Maler hat drumherum oder drüber gemalt. Die Stadt Brühl müss-te ihre Baustellen viel mehr kontrollieren und erst die Abnahme erteilen, wenn alles gut geworden ist. Brühl ist eigentlich sehr schön und hat viele Attraktionen zu bieten. Wir fühlen uns hier wohl. Und auch der Balthasar-Neumann-Platz ist schön geworden. Es gibt ja auch positive Beispiele.


Helene und Mario Colaianni:

Es wäre schön, wenn die Baustelle in Pingsdorf endlich fertig würde. Immerhin sind die nicht so schönen Ecken rund um die Giesler-Galerie inzwischen beseitigt. Dafür ist der Bahnhof am Schloss nach wie vor kein Aushängeschild für Brühl. Er ist nicht behindertengerecht, es gibt keinen Aufzug, der Durchgang müsste heller gestaltet werden. Und auf dem Gleis Richtung Bonn ist die Überdachung sehr marode.




Silke und Bernhard Wulf:

Für uns als Nicht-Brühler ist Brühl schön. Es hat sich einiges Positives getan. Als Pendler freuen wir uns darüber, dass die Linie 18 in Richtung Bonn zweispurig ausgebaut wird und in einem höheren Takt fährt. Das ist sehr komfortabel. Hier und da gibt es auch in Brühl weniger schöne Ecken. Spontan fällt uns der versiffte Ausgang aus der Kaufhof-Garage Richtung St. Margareta ein. Bei den Baustellen wäre sicherlich eine bessere Koordination gefragt. Der Wochenmarkt auf dem neuen Balthasar-Neu-mann-Platz ist schöner geworden.




Hans-Jakob Kurth:

Brühl steht im Verhältnis zu anderen Städten doch noch gut da. Die Baustellen in der Innenstadt werden inzwischen gut gemanagt. Im Moment kann ich mich nicht beklagen.