Jahrgang 2017
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Brühler Bilderbogen September 2017

 

(tg) Marion Sodemann wurde 1967 in Brühl geboren . Nach ihrem Abitur studierte sie in Köln erfolgreich Volkswirtschaftslehre. Im Anschluss an ihr Studium absolvierte sie Weiterbildungen zum Coach und zur Mediatorin. Heute arbeitet sie in der Stabsstellenleitung im Senior Experten Service Bonn und freibreuflich als Coach und Mediatorin. Sie ist verheiratet und Mutter von Zwillingen.

Vor 15 Jahren entdeckte Marion Sodemann die Malerei. Zunächst konzentrierte sie sich auf die abstrakte Malerei, seit etwa acht Jahren liegt ihr Schwerpunkt allerdings mehr auf klassischen Porträts. Am 28. September ist in der Brühler Rathausgalerie die Vernissage ihrer Gemeionschaftsausstellung "Licht braucht Schatten", bei der neben ihren Bildern auch die Lichtkunst des Brühler Künstlers Leo Freitag gezeigt wird. Die Ausstellung geht bis zum 3. Oktober.

Liebe Leser,
der Bundestagswahlkampf geht in den Endspurt, am Abend des 24. September gegen 18 Uhr werden wir wissen, wer die großen Gewinner und Verlierer dieser Wahl sein werden. Glaubt man den Umfragen, dürfte die spannendste Entscheidung sein, welche Partei sich den dritten Platz in der Wählergunst sichern kann. FDP, Grüne, Linke und AfD liefern sich dabei ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Es könnte noch knapp werden. Nehmen Sie daher bitte auf jeden Fall Ihr Wahlrecht wahr. Sie müssen gar nicht bis zum 24. September warten. Sie können schon jetzt im Wahlbüro in der Rathausgalerie Ihre Stimme abgeben, vorausgesetzt Sie haben einen gültigen Pass dabei.

Erlebnis anderer Art für Stammtisch
Einer neuen Herausforderung stellten sich kürzlich einige Mitglieder des im Brühler Lokals Seasons beheimateten Stammtisches „TSG 5 Seasons“. Michael Tkotz, Buc Pohl, Jörg Lassmann, Hardy Offizier und Martin Jakubowitz (Bild v.l.) nahmen erfolgreich am Kölner Triathlon Wochenende teil. Bester von ihnen war Hardy Offizier, der Platz 9 belegte.

Der Saisonstart des 1. FC Köln ging schon einmal heftig in die Hose. Null Punkte nach drei Spielen und Platz 18 stehen in der Bundesliga zu Buche. Schlecht waren die Auftritte der Geißbockelf zwar nicht, doch die Chancenverwertung ist äußerst mangelhaft. Der Abgang von Torjäger Anthony Modeste konnte offensichtlich noch nicht kompensiert werden. Das sahen auch die Teilnehmer unserer Umfrage so, die sich schon so ihre Sorgen um den FC machen.




Gerald Steffen-Wahle: Sagen wir es mal so. Die Chance, in den ersten Spielen wäre groß gewesen. Ich befürchte Schlimmes. Die Doppelbelastung wird ein Problem. Ich halte viel von Trainer Peter Stöger, aber diesmal bin ich skeptisch. Der FC wird im unteren Drittel landen und lange im Abstiegskampf stecken bleiben. Aber sie werden den Klassenerhalt schaffen, weil Teams wie Augsburg, Stuttgart, Hannover, Frankfurt und Mainz schlechter sind.

Das Kinderhilfswerk „PLAN Deutschland“ veranstaltet gleich zwei Benefizkonzerte. Judith Stapf/Violine und Mark Kantorovic spielen am Samstag, 16. September um 17 Uhr, im Dorothea Tanning Saal des Max Ernst Museums Werke von Mozart, Schubert und Messiaen. Am Sonntag, 1. Oktober um 17 Uhr, gastiert das Unda Maris Quartett im Kapitelsaal im Rathaus Brühl, Uhlstraße 3.

Als Mitglieder des WDR Sinfonieorchesters haben Brigitte Krömmelbein, Pierre-Alain Chamot (Violinen) und Nina Arnold (Viola) schon seit vielen Jahren zusammen in verschiedenen Formationen Kammermusik-Projekte gespielt, so auch mit Andreas Müller, der regelmäßig als freischaffender Cellist im WDR Sinfonieorchester zu Gast ist. Mit ihrem Benefizkonzert mit Werken von Mozart, Dvorak und Tailleferre wollen die Musiker über ihre eigene PLAN-Patenschaft hinaus die internationale Hilfsorganisation unterstützen.

In seiner ersten Ausstellung nach der Sommerpause präsentiert der Brühler Kunstverein bis zum 30. September in der Alten Schlosserei des Marienhospitals Werke des japanischen Künstlerpaares Nana Hirose und Kazuma Nagatani. Gezeigt wird eine Serie von Objekten des Alltags, die allerdings seltsam verformt erscheinen. Die unter dem Titel „Life is Beautiful” gezeigten „Stillleben“ aus weißem Porzellan wie ein Plastikbecher, eine Fleischwurst, ein Kohlkopf oder eine Coca-Cola-Flasche spiegeln wenn man so will eine veränderte Landschaft unseres alltäglichen Lebens wider.

Für Ulla Stein gab es jüngst eine besondere Überraschung. Am letzten Open Air Abend des Brühler ZOOM Kinos im Innenhof des Rathauses galt ihr vor Filmbeginn die ganze Aufmerksamkeit. Denn ZOOM-Vorstand Torsten Kleinschmidt nutzte die Gelegenheit, um an dieser Stelle das 1500. Mitglied  des Vereins „ZOOM Brühler Kinotreff“ auf das Herzlichste zu begrüßen und ihr einen Blumenstrauß zu überreichen.

Am Mittwoch, 20. September um 19:30 Uhr findet im Hotel Ling Bao – Phantasialand, Berggeiststraße 31-41, Raum Wang Wei, 4. Etage – vier Tage vor der Bundestagswahl ein Vortrag des Politologen und Interessenvertreter der ARD in Brüssel, Jürgen Burggraf, statt. Dabei wirft er einen Blick über Brühl hinaus auf Europa und auf die Zukunft der EU.

Am 23. September lädt der bestens bekannte Brühler Gitarrist Franco Pischedda wieder zur Maltikor Music Jam Session in die Eventlocation Kornkammer, Kurfürstenstraße 58-60 ein.
Bereits zum vierten Mal treffen sich hier Musiker aus der Region, um gemeinsam ab 19 Uhr auf der Bühne Gas zu geben und zu jammen. Musikalische Stilrichtungen sind neben solidem Blues und Rock auch Ausflüge in den Soul und Pop.

Seit 1993 werden die „World Dwarf Games” alle vier Jahre ausgerichtet. Bei der siebten Auflage dieser Spiele für kleinwüchsige Menschen nahm vor wenigen Wochen in Kanada auch erstmals eine aus 16 Teilnehmern bestehende deutsche Mannschaft teil. Mit großem Erfolg. Denn die 16 Athleten holten 22 Medaillen. Besonders erfolgreich schnitt der Brühler Furkan Altun ab, der drei Gold- und zwei Bronzemedaillen gewann. Der Brühler Bilderbogen hat ihn besucht.

Furkan Altun strahlt immer noch über das ganze Gesicht, wenn er an die siebten World Dwarf Games im kanadischen Guelph vor den Toren Torontos zurückdenkt. Anfang August ist er nach Kanada gereist, um sich seinen großen Traum zu erfüllen. „Einmal den Adler auf der Brust tragen und für Deutschland bei internationalen Spielen dabei sein, das war eines meiner großen Ziele”, sagt der 26-Jährige, der in mehreren grundverschiedenen Sportarten zu den Besten zählte.


Seit sechs Jahren arbeitet Patrick Blümel im Max Ernst Museum Brühl des LVR. Der 37-jährige gebürtige Duisburger studierte Kunstgeschichte in Bonn mit Schwerpunkt auf moderner und zeitgenössischer Kunst. Seit Anfang 2017 hat er eine Vollzeitstelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „MIRÓ – Welt der Monster”, die noch bis 28. Januar 2018 zu sehen ist, hat der Brühler Bilderbogen mit Patrick Blümel gesprochen.

BBB: Herr Blümel, im Max Ernst Museum folgt eine großartige Ausstellung auf die nächste. Wie haben Sie die letzten Jahre dort erlebt, wie bringen Sie sich in das Team ein?
Patrick Blümel: Ich war von Anfang an kuratorisch an den Ausstellungen beteiligt und habe neue Aspekte ins Team einbringen können, wie etwa die digitale Erweiterung unseres Angebots. Zur Ausstellung „M.C. Escher“ haben wir das Konzept „Escher 2.0“ ins Leben gerufen, das den Einfluss des Grafikers auf die digitale Unterhaltungsszene herausstellte. Besucher konnten etwa in drei von uns entwickelten Virtual-Reality-Anwendungen Prinzipien der optischen Täuschung in virtueller 360°-Umgebung erleben. Das Thema Virtual Reality war jüngst auf der Gamescom in Köln allgegenwärtig. Es ist eine besondere Herausforderung und Motivation, solche Projekte zu realisieren, die am Puls der Zeit sind.