Jahrgang 2017
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Brühler Bilderbogen November 2017

Es sind die Programmkinos und Filmverleiher, deren Arbeit so manch unvergesslicher Kinoabend zu verdanken ist. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sie jetzt in Potsdam mit den Kinoprogramm- und Verleiherpreisen ausgezeichnet. Mit dabei ist auch in diesem Jahr wieder das Brühler ZOOM Kino, für das Vorstandsmitglied Sabine Gloystein den Preis von insgesamt 15.000 Euro für das Gesamtprogramm 2016 und das besondere Engagement im Kurzfilmbereich entgegen nahm. „Wir brauchen die Begeisterung der Filmkunstverleiher und Kinobetreiber für die Perlen des Filmschaffens, ihre kundige Programmarbeit und den Mut zum ökonomischen Risiko, damit der Film auch als Kulturgut – und nicht allein als Wirtschaftsprodukt – eine Zukunft hat”, sagte Monika Grütters bei der Preisverleihung. Filmtheater, betonte sie, würden mit ihrem Programm die Fähigkeit einer Gesellschaft zur Reflexion und Verständigung stärken.

Passend zur Martinszeit bedankten sich die JEKITS-Schüler von Ulrike Zavelberg in der Barbaraschule mit einem Martinslied beim Förderkreis der Musikschule Brühl. In einem großen Reparaturprojekt, das federführend vom Vorstandsmitglied Kirstin Schmitz initiiert und begleitet wurde, konnten in den Sommerferien 26 Streichinstrumente in der Brühler Geigenbauwerkstatt Diastrad repariert und neu besaitet werden.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)


Vor 270 Jahren
Brühler Einwohnerstatistiken

An Statistiken scheiden sich gerade heutzutage die Geister: für die einen sind sie allgegenwärtig und unverzichtbar, die Anderen lesen Sie entweder nach der Steigerung „Falschaussage - Lüge - Statistik“, oder getreu der sarkastischen Anmerkung „trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast“.
Wie dem auch sei, solche Erhebungen und Datensammlungen sind keinesfalls Erfindungen unserer Zeit. Schon die Bibel weist die Volkszählung von Kaiser Augustus als Grund für die Herbergssuche und Jesu Geburt in Bethlehem aus. Für Brühl stellte der Pfarrer an St. Margareta Paulus Mauel (1741 - 1777) schon im Jahre 1747 ein Einwohnerverzeichnis unserer Heimatstadt auf. Die Daten lesen sich wie folgt: 1.504 Einwohner lebten in 390 Haushalten und verteilt auf 278 Häuser. Diese Zahlen galten einschließlich der inzwischen eingemeindeten Vororte Kierberg und Heide. Vergleichen wir diese Zahlen nun einmal mit den heutigen Tagen: Im Jahre 2007, also 260 Jahre nach der Erhebung von Pfarrer Mauel, hatte Brühl 46.771 Einwohner (45.024 ohne Doppelwohnsitze) verteilt auf 16.676 Haushalte. Die Einwohnerzahl des Jahres 2017 beträgt für Brühl 47.367 (45.969 ohne Doppelwohnsitze) zum Stichtag 31. Mai.

(tg) Piet Reisner wurde 1998 in Kölkn geboren, verbrachte aber sein ganzes Leben bislang in Brühl. Sein Vater Andi ist Musiker und Komponist, seine Mutter Jessica ist Buchautorin und engagiert sich im Brühler Repair Cafe. Piet hat noch einen eineinhalb Jahre älteren Bruder namens Jan.

Im Sommer dieses Jahres bestand Piet Reisner an der Gesamtschule sein Abitur. Durch seinen Freund Jannai Dorando wurde er auf die Möglichkeit eines Freiweilligen Soziales Jahres im Jugendkulturhaus Passwort Cultra aufmerksam. Beide traten dort im Sommer ihren Dienst an.