Jahrgang 2018
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Brühler Bilderbogen Februar 2018

Getreu dem Kölner Sessionsmotto : „Mer Kölsche danze us der Reih” hat das Brühler Goldschmiede-Atelier Ulrike Ullmann aus der Schloßstraße 7, beim Ordens-Wettbewerb von Fest in Gold, dem Verein zur Förderung der Junggoldschmiede teilgenommen und gewonnen. Der Orden von Laura Mennigen aus Rösberg belegte Platz drei in der Kathegorie Originalität von insgesamt 23 gestalteten Orden. Ihr Orden „Fluch der Karibik” ist ein drehbares Karussel mit eingebauter Spieluhr, in dem beim Kurbeln die Filmmelodie des Blockbuster erklingt. In Anlehnung an eine Jamaica-Koalition drehen sich Merkel, Lindner, Özdemir und Seehofer um sich selbst. Und einer tanzt ja bekanntlich immer aus der Reihe. Die Idee zu dem politischen Thema entstand in der Werkstatt. Bei der handwerklichen Umsetzung hatte die Auszubildende im 2. Lehrjahr viele Techniken anwenden und vertiefen können.

(tg) Sabine Gloystein wurde 1953 in Königswinter geboren. Schon früh entdeckte sie über ihre Mutter ihr Interesse am Kino. „Den ersten Kinofilm, an den ich mich erinnere, habe ich in einem kleinen Kino in Oberdollendorf gesehen. Es war ,Die Trapp Familie’ mit Ruth Leuwerik”, sagt Sabine Gloystein. Sie wuchs in Königswinter auf und arbeitete später rund 20 Jahre in der Finanzverwaltung in Bonn und in Köln. 1993 machte sie sich selbständig und wurde Steuerberaterin. Ein Jahr später zog sie nach Brühl.

Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich Sabine Gloystein im ZOOM Kino. „Ich war damals im Kino und habe einen Zettel mit der Notiz 'Bin interssiert an Mitarbeit' abgegeben. Kurz darauf rief mich Monika Bremen an.”

Der Brühler Kunstverein startet sein Veranstaltungsjahr mit der Eröffnung der Ausstellung „Rules“ am 4. März. Die Künstlerin Kathrin Rabenort wird in der Alten Schlosserei am Marienhospital eine Installation präsentieren, die durch Objekte und Zeichnungen ergänzt wird. Kathrin Rabenort nutzt Kleidung und Stoffe als ihr künstlerisches Material. Aus ihm entwickelt sie Objekte, Skulpturen und Installationen, die den menschlichen Körper in seiner gesellschaftlich-soziologischen Umgebung referieren. Das Spannungsverhältnis Körper und Bekleidung begleitet ihre Kunst.

Auch in diesem Jahr werden die Brühler Künstlerinnen und Künstler wieder im Mai ihre Ateliers für das Publikum öffnen. Die Besucher können sich an zwei Tagen über das breite Angebot der Kunstschaffenden informieren.

Alle Künstler, die sich daran beteiligen möchten, können sich noch bis zum 15. Februar anmelden.